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	<title>Combe Capelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Combe_Capelle&amp;diff=1370849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MultiPolitikus: Archivlink(s) geprüft</title>
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		<updated>2024-04-29T21:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wikipedia:Defekte_Weblinks/Ungepr%C3%BCfte_Archivlinks&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Archivlink(s)&lt;/a&gt; geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Homo sapiens Combe Capelle.jpg|mini|Homo sapiens von Combe Capelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Combe Capelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;dt.: Bergkapelle&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Altsteinzeit|paläolithischer]] und [[Epipaläolithikum|epipaläolithischer]] Fundplatz im Tal der [[Couze (Dordogne)|Couze]], nahe dem Ort [[Montferrand-du-Périgord]]  und etwa 44&amp;amp;nbsp;Kilometer von [[Périgueux]], der Hauptstadt des [[Département]]s [[Département Dordogne|Dordogne]] entfernt. Im Fundgebiet von Combe Capelle sind heute vier steinzeitliche Fundstellen bekannt: &amp;#039;&amp;#039;Roc de Combe-Capelle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haut de Combe-Capelle&amp;#039;&amp;#039; (auch „[[Abri]] Peyrony“), das &amp;#039;&amp;#039;Plateau de Ruffet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Combe-Capelle Bas&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Valladas et al.: &amp;#039;&amp;#039;TL dates for the Middle Paleolithic site of Combe-Capelle Bas, France.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Archaeological Science Volume 30, Issue 11, November 2003, S. 1443–1450 {{doi|10.1016/S0305-4403(03)00039-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird der Fundplatz &amp;#039;&amp;#039;Roc de Combe-Capelle&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, der durch die 1909 gefundene [[Bestattung]] eines vermeintlichen [[Cro-Magnon-Mensch]]en berühmt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;&amp;gt;Hermann Klaatsch, Otto Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Homo Aurignaciensis Hauseri - Ein paläolithischer Skelettfund aus dem unteren Aurignacien der Station Combe Capelle bei Montferrand (Périgord)&amp;#039;&amp;#039;. Prähistorische Zeitschrift I. Bd. 3/4, 1910, S. 273–338&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauser&amp;quot;&amp;gt;Otto Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch vor 100000 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Leipzig 1917, S. 36–55&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2011 zeigte eine [[Radiokohlenstoffdatierung]], dass die Bestattung wesentlich jünger ist als vermutet und aus der [[holozän]]en [[Mittelsteinzeit]] stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundgeschichte ==&lt;br /&gt;
Michel-Antoine Landesque entdeckte den Fundort Combe Capelle im Jahre 1885.&amp;lt;ref&amp;gt;M.-A. Landesque: &amp;#039;&amp;#039;Excursion à la station préhistorique de Combe Capelle&amp;#039;&amp;#039;. Bull. Soc. Géol. de France, 3, 1888&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kunsthändler und Vorgeschichtsforscher [[Otto Hauser (Archäologe)|Otto Hauser]] führte ab 1909 Ausgrabungen an den Abhängen des Flusstales (im Abri „Roc de Combe Capelle“) durch. Das Gelände hatte er eigens dafür gepachtet. Seine Grabungsmannschaft legte im Bereich unter dem Felsdach Schichten aus vier archäologischen Kulturen frei. Von oben nach unten gehörten sie zum [[Solutréen]] (Schicht I), dem „oberen [[Aurignacien]]“ (Schicht II, in der heutigen Terminologie [[Gravettien]]), dem mittleren (Schicht III) und unteren Aurignacien (Schicht IV).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;/&amp;gt; Die untere Aurignacienschicht wird von Hauser auch als [[Châtelperronien]] bezeichnet, damals noch synonym auch &amp;#039;&amp;#039;Aurignacien ancien&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diese Schicht war nach Angaben Hausers 30&amp;amp;nbsp;cm mächtig und durch eine 15&amp;amp;nbsp;cm mächtige, archäologisch sterile Schicht von Schicht III abgrenzbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;/&amp;gt; Im Liegenden von Schicht IV gab es Funde des [[Moustérien]] (Schicht M), darunter folgt der anstehende Fels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. August 1909 wurde von den Grabungsarbeitern in der Aurignacien-Schicht IV das [[Hockergrab]] eines etwa 40 bis 50 Jahre alten Mannes gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;/&amp;gt; Am folgenden Tag nahm Hauser die Bestattung erstmals selbst in Augenschein. Die Bergung des Fundes erfolgte am 11. September 1909 durch Otto Hauser und den in [[Breslau]] lehrenden [[Anthropologe]]n [[Hermann Klaatsch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;/&amp;gt; Bei der Bestattung handelt es sich um einen [[Dolichocephalie|langschädligen]] modernen [[Mensch]]en &amp;#039;&amp;#039;(Homo sapiens)&amp;#039;&amp;#039; mit geneigter Stirn und länglichem Gesicht. Er ist kleinwüchsiger als der typische [[Cro-Magnon-Mensch]]. Ähnlichkeiten wurden zur ostmitteleuropäischen „Brünnrasse“ gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaatsch &amp;amp; Hauser, S. 297&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab war Nord-Süd-gerichtet, mit dem Kopf im Norden, der Schädel mit einer Neigung von 50° nach Westen gerichtet. Im Hüftbereich lag das Skelett direkt auf dem anstehenden Fels auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaatsch &amp;amp; Hauser&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fundverbleib ==&lt;br /&gt;
Hauser verkaufte den „Mann von Combe Capelle“ zusammen mit dem 1908 in [[Le Moustier]] gefundenen Skelett eines jugendlichen [[Neandertaler]]s an das [[Ethnologisches Museum (Berlin)#Geschichte|Königliche Museum für Völkerkunde]] in Berlin. Der Museumsbau wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, und das Skelett verkohlte stark, wie auch das gleichermaßen ausgelagerte Skelett von Le Moustier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit galt der Schädel von Combe Capelle als verschollen und wurde erst am 27. Dezember 2001 in fragmentierter Form bei Inventarisierungsarbeiten wiederentdeckt. Es handelte sich um Brandschutt aus dem [[Gropiusbau]], worin vor allem die zugehörigen Feuersteinartefakte der Bestattung von Combe Capelle vermutet wurden. Auch Ober- und Unterkiefer konnten daraufhin am 8. Januar 2002 in einer falsch beschrifteten Sammlungskiste wiedergefunden werden. Der rekonstruierte Schädel war seit 2003 im Berliner [[Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin)|Museum für Vor- und Frühgeschichte]] im [[Schloss Charlottenburg]] ausgestellt und ist seit 2009 Teil der Dauerausstellung im [[Neues Museum (Berlin)|Neuen Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung und Kontroversen um den Befund ==&lt;br /&gt;
Trotz der anthropologisch detaillierten Untersuchung nach der Wiederentdeckung des Schädels blieb die Frage des absoluten Alters der Bestattung lange Zeit offen. Weil Schädel und Skelett nach der Bergung längere Zeit in [[Knochenleim]] gekocht wurden, führte die [[Radiokohlenstoffdatierung]] eines Schädelfragmentes nicht zum Erfolg und weitere Datierungen an den Knochen wurden für aussichtslos gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann und Wegner (2003), S. 126–127&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse SMB&amp;quot;&amp;gt;[http://www.smb.museum/smb/export/downloadPM.php?id=1759 Das bisher auf 30.000 Jahre alt datierte Grab von Combe Capelle in Frankreich ist Jahrtausende jünger] (Pressemitteilung: Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, PDF-Download)&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 2009 wurde am Kieler Leibniz-Labor ein [[Molar (Zahn)|Molar]] entnommen, der zur Gewinnung des [[Kollagen]]s pulverisiert werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Presse SMB&amp;quot;/&amp;gt; Da der Zahnschmelz einen recht guten Schutz gegenüber der Knochenleimbehandlung bietet, war die Wahrscheinlichkeit hier am größten, unbeeinträchtigtes Kollagen zu erhalten. Das Ergebnis der [[Beschleuniger-Massenspektrometrie|AMS-Direktdatierung]] wurde im Februar 2011 auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,744424,00.html Christoph Seidler: Forscher entzaubern Steinzeitmann] (Spiegel online 9. Februar 2011, abgerufen am 9. Februar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; und kurz darauf wissenschaftlich publiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann et al 2011&amp;quot;&amp;gt;Almut Hoffmann et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Homo aurignaciensis hauseri from Combe-Capelle - A Mesolithic burial.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Human Evolution 61(2), 2011, S. 211–214 {{doi|10.1016/j.jhevol.2011.03.001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Rohdaten von etwa 8550 [[Before Present|BP]]  entsprechen einem [[Radiokohlenstoffdatierung#Kalibrierung|kalibrierten]] Alter von etwa 7600–7700 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoffmann et al 2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.calpal.de/ |wayback=20121029023245 |text=zur Kalibrierung vgl }}{{Abrufdatum |1=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich somit zweifelsfrei um einen Mensch des [[Epipaläolithikum]]s, also der [[Nacheiszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist erwiesen, dass die Grabgrube für die Bestattung des Mannes von Combe Capelle intrusiv in die unteren Schichten eingetieft worden war, ohne dass dies von der Grabungsmannschaft im Jahre 1909 erkannt wurde. Otto Hauser selbst hatte in seinen Notizen wenige Tage vor dem Auffinden der Bestattung von einem lokalen Verschwinden der Schichten II und III berichtet, worauf Gisela Asmus 1964 in einer kritischen Revision des Befundes hinwies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Asmus&amp;quot;&amp;gt;Gisela Asmus: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://quaternary-science.publiss.net/issues/14/articles/220 |wayback=20151213153501 |text=Kritische Bemerkungen und Gesichtspunkte zur jungpaläolithischen Bestattung von Combe Capelle Périgord |archiv-bot=2019-03-10 21:58:17 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eiszeitalter und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; 15, 1964, {{ISSN|0424-7116}}, {{DOI|10.3285/eg.15.1.13}}, S. 181–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auffindung des Grabes hatte Hauser jedoch betont, dass eine ungestörte, 15&amp;amp;nbsp;cm mächtige sterile Schicht zwischen der Chatelperron-Schicht IV und der jüngeren Aurignac-Schicht III vorliegen würde, was Asmus allerdings als fragwürdig ansah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Asmus&amp;quot;/&amp;gt; Ebenfalls als durchgehend ungestört wurde von Hauser die hangende Schicht I aus dem [[Solutréen]] bezeichnet, die damit den [[Terminus ante quem]] für die Eintiefung der Grabgrube gebildet hätte. Wie sich nach der Direktdatierung des Zahnes zeigt, war auch diese [[Stratigraphie (Archäologie)|stratigraphische]] Beobachtung unzutreffend, denn bei einer ungestörten Solutréen-Schicht hätte die Bestattung mindestens gleich alt sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufsatz von G. Asmus und besonders nach der Neudatierung der Gräber aus dem [[Abri]] [[Cro-Magnon]] ins [[Gravettien]] wurde von vielen Archäologen auch für Combe Capelle das Gravettien als wahrscheinlichste Datierung favorisiert, wofür die Beigabe der Kette aus Schneckenschalen ausgesprochen typisch wäre. Neben dem &amp;#039;&amp;#039;Abri Cro-Magnon&amp;#039;&amp;#039; wurde Schneckenschmuck auch in den österreichischen Gravettien-Fundplätzen [[Langenlois]] und [[Grub an der March|Grub]]-Kranawetberg oder im Grab [[Brünn]] I gefunden. Auf letztere Parallele wiesen bereits Klaatsch und Hauser hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaatsch &amp;amp; Hauser, S. 297–299&amp;lt;/ref&amp;gt; Schmuckschnecken gibt es jedoch auch im Epipaläolithikum [[Südfrankreich]]s sowie im [[Mesolithikum]] Mitteleuropas.&amp;lt;ref&amp;gt;Strauch, F.: &amp;#039;&amp;#039;Gyraulus trochiformis als Schmuckschnecke aus mesolithischen Kulturschichten Süddeutschlands.&amp;#039;&amp;#039;- In: W. Taute (Hrsg.): Das Mesolithikum in Süddeutschland. Teil 2. Naturwissenschaftliche Untersuchungen.- Tübinger Monogr. Urgesch., 5 (2), 1978, S. 161–162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Frage der Grabbeigaben ==&lt;br /&gt;
Zu den zahlreichen [[Grabbeigabe]]n gehört unter anderem eine Halskette aus durchlochten Häusern der Meeresschnecke &amp;#039;&amp;#039;[[Littorina littorea]]&amp;#039;&amp;#039; sowie mehr als zehn Schneckenhäuser der Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Schnirkelschnecken|Helix nemoralis]]&amp;#039;&amp;#039; (Landschnecke) und &amp;#039;&amp;#039;[[Nassariidae|Nassa reticulata]]&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls Meeresschnecke). Da keine Datierung von den Schneckenhäusern vorliegt, ist unklar, ob die Kette zur epipaläolithischen Bestattung zu zählen ist oder nicht. Die Schnecken sind auf Situationsfotos während der Ausgrabung unmittelbar um den Kopf des Bestatteten gruppiert&amp;lt;ref&amp;gt;Almut Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Le Moustier und Combe Capelle: Die altsteinzeitlichen Funde des Schweizer Archäologen Otto Hauser.&amp;#039;&amp;#039; Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin 2003, ISBN 3-88609-482-0. Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin: Bestandskatalog Band 9, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;, was eine Einstufung als authentische Grabbeigaben nahelegt. Die Sitte der Beigabe zahlreicher Schmuckschnecken ist zum Beispiel auch bei den etwa gleich alten Schädelbestattungen in der bayerischen [[Ofnethöhle]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Schicht IV (Unteres Aurignacien) überliefert waren nach Aussage Hausers weiterhin: 600 Faunenreste, 187 &amp;quot;gute&amp;quot; Artefakte (&amp;#039;&amp;#039;wahrscheinlich gemeint: Geräte&amp;#039;&amp;#039;) und ca. 1000 Splitter (&amp;#039;&amp;#039;wahrscheinlich gemeint: [[Abschlag (Archäologie)|Abschläge]] und Absplisse&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Klaatsch &amp;amp; Hauser, S. 279–283&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Almut Hoffmann, Dietrich Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Homo Aurignaciensis Hauseri - Ein paläolithischer Skelettfund aus dem unteren Aurignacien der Station Combe Capelle bei Montferrand/Périgord&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Acta Praehistorica et Archaeologica&amp;#039;&amp;#039; Bd. 35, 2003 {{ISSN|0341-1184}}, S. 113–137&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie seit der Datierung geklärt ist, stehen diese ursprünglich als [[Grabbeigaben]] angesehenen Aurignacien-Artefakte nicht mit der Bestattung in Verbindung, sondern lagen bei Eintiefung der Grabgrube in zufälliger Nachbarschaft. Solche Artefakte aus [[Feuerstein]] aus dem unteren Schichtenkomplex (IV und M) sind zum Beispiel ein taillierter Klingenkratzer und ein Stichel, die mit der Bestattung ins Berliner Museum gelangt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann und Wegner (2003), S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauser hatte erwähnt, dass auch in Schicht IV eine erhebliche Zahl echter Moustiertypen gefunden worden wären. Da die Moustérien-Schicht (Schicht M) direkt auf dem anstehenden Felsen lag, kann es sich bei der Vermischung sowohl um einen [[Palimpsest]]-Horizont handeln, als auch um ein Inventar aus Moustérien- und Aurignac-Typen, wie das im Châtelperronien der Fall ist. Die neuere Forschung geht jedoch mehrheitlich von einer Störung des Befundzusammenhanges aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Herrmann (Anthropologe)|Bernd Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Combe Capelle-Skelett&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen in Berlin&amp;#039;&amp;#039; 3, 1972, {{ISSN|0341-8499}}, S. 7–69&lt;br /&gt;
* Denis Peyrony: &amp;#039;&amp;#039;Combe-Capelle (1)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société Préhistorique Française&amp;#039;&amp;#039; 40, 1943, {{ISSN|0037-9514}}, S. 243–257&lt;br /&gt;
* Denis Peyrony: &amp;#039;&amp;#039;Le gisement du roc de Combe Capelle (Commune de Saint-Avit-Sénieur, Dordogne)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin Société historique Périgord&amp;#039;&amp;#039; 70, 1943, {{ISSN|1141-135X}}, S. 156–173, (Périgueux)&lt;br /&gt;
* Pierre Honoré: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Altsteinzeit oder der Streit um die Vorfahren&amp;#039;&amp;#039;. Econ-Verlag, Düsseldorf u. a. 1967, S. 288&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eva.mpg.de/evolution/files/abri_peyrony_combe_capelle.htm Field Projects - New Excavations at Abri Peyrony and Roc de Combe-Capelle]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.combecapelle.com/index.html | wayback=20090106180509 | text=Der Homo Aurignaciensis aus Combe Capelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=44/45/10/N |EW=00/50/55/E |type=landmark |region=FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinzeitlicher Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Aquitanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moustérien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Epipaläolithikum]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Châtelperronien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Monument historique (Archäologischer Fundplatz)|Saintavi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Saint-Avit-Sénieur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MultiPolitikus</name></author>
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