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	<title>Combat 18 Pinneberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:57:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Combat_18_Pinneberg&amp;diff=522956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-01-23T13:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Combat 18 Pinneberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine von 2001 bis 2003 bestehende [[Neonazi]]-Gruppe aus [[Pinneberg]] bei [[Hamburg]], von deren Mitgliedern einige bis zur Festnahme verschiedene [[Straftat (Deutschland)|Straftaten]], darunter [[Terror|terroristische]] Gewaltakte, planten und begingen. Der Name spielt auf die britische Neonazi-Terrorgruppe [[Combat 18]] an, als deren deutscher Arm sich die Pinneberger Gruppe verstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagalil&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe war im Raum Hamburg-Pinneberg und [[Schleswig-Holstein]] zwischen 2001 und 2003 aktiv und hatte geschätzte 20 bis 30 Mitglieder. Als ihr Anführer galt Klemens Otto, den Verfassungsschützer damals als bekannten norddeutschen Neonazi einstuften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Amtsgericht Pinneberg]] hatte Otto 1998 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, weil er mit drei [[Skinhead]]s am Pinneberger Bahnhof einen [[Togo]]lesen fast zu Tode geprügelt hatte. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, weil Otto erklärte, er habe sich von der Neonazi-Szene distanziert. Danach trat Klemens Otto jedoch häufig bei Neonazi-Aufmärschen unter dem Banner des „Hamburger Sturms“ mit dem Zusatz „Pinneberg“ auf und pflegte gute Kontakte zum Hamburger Neonaziführer [[Thomas Wulff (Neonazi)|Thomas Wulff]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nadir&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde Anführer der „[[Freie Kameradschaften|Kameradschaft]] Pinneberg“, die ebenfalls durch Drohungen gegen Gewerkschafter und [[Antifaschist]]en bekannt wurde, und gehörte dem Neonazi-Netzwerk [[Blood and Honour]] an, das 2000 in Deutschland verboten wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnr&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde 2001 auch mit Gewalt gegen Polizeibeamte aktenkundig.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Hamburger Behörde für Inneres und Sport, 29. Juni 2001: &amp;#039;&amp;#039;Zunehmende Gewaltanwendung in der Skinhead- und Neonazi-Szene&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hamburg.de/archiv/231678/zunehmende-gewaltanwendung-bei-skins-neonazis-artikel.html |wayback=20150110025455   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe trat erstmals durch Aufnäher auf [[Bomberjacke]]n, [[Graffiti]] und Transparente in die Öffentlichkeit. Später veröffentlichte sie eigene Propaganda-Broschüren und Flugblätter. Ihr Schwerpunkt lag jedoch bei gewalttätigen und terroristischen Aktivitäten. Mitte 2000 gab es erste Hinweise auf diese Gruppe, als aus dem Umfeld der „Kameradschaft Pinneberg“ Morddrohungen gegen einen Chef der IG Metall aus Elmshorn auftauchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-sammelwut&amp;quot; /&amp;gt; Bei Farbanschlägen auf das Verlagsgebäude des &amp;#039;&amp;#039;Pinneberger Tageblatts&amp;#039;&amp;#039; und den [[jüdischer Friedhof|jüdischen Friedhof]] in [[Neustadt in Holstein]] war das Kürzel „C18“ aufgefallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-farbanschlag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Gruppentreffen wurden nach späteren Ermittlungen Gewalttaten abgesprochen und Strafaktionen gegen vermeintliche „Verräter“ geplant. Viele ihrer Mitglieder trainierten verschiedene Kampfsportarten. Im Rahmen der [[Anti-Antifa]] führten sie Dossiers über „Feinde der Bewegung“ und bedrohten diese. Zum Teil richten sich die gewalttätigen Aktivitäten auch gegen die eigene Szene. So erpresste die Gruppe von [[Rechtsrock]]-Händlern [[Schutzgelderpressung|Schutzgeld]] und wollte offenbar ein Monopol beim Handel mit rechtsextremer Musik und Devotionalien errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2003, S. 151, {{ZDB|1214920-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2002 versuchte die Gruppe z.&amp;amp;nbsp;B. den damaligen Neonazi-Versandhandel von [[Philip Schlaffer]] zur Abgabe von Schutzgeld unter der Anwendung von Gewalt zu erpressen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=ldeEFF_ZRYg |titel=Folge 12 - Kampf gegen Combat 18 - Neonazi Versandhandel Rechtsextremismus |sprache=de-DE |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 2003 durchsuchte die Polizei mit 300 Beamten etwa 50 Wohnungen und Treffpunkte in [[Neumünster]], [[Kiel]], [[Hamburg]], [[Husum]], [[Rendsburg]], im Raum [[Itzehoe]] sowie im Kreis [[Pinneberg]] wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung, [[Waffenhandel]], CD-Handel und Schutzgelderpressung. Dabei stellte sie unter anderem sechs Schusswaffen sicher. Gegen die fünf Hauptverdächtigen, darunter Klemens Otto und [[Peter Borchert]], wurden Haftbefehle erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagalil-a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsverfahren ==&lt;br /&gt;
Im März 2005 begann der Prozess gegen die fünf inhaftierten Mitglieder am [[Landgericht Flensburg|Flensburger Landgericht]]. Die Anklage warf ihnen [[Bildung einer kriminellen Vereinigung]], Verstoß gegen das Waffengesetz und [[räuberische Erpressung]] vor. Das Gericht sah die Bildung einer kriminellen Vereinigung jedoch nicht als erfüllt an; Staatsanwaltschaft und Verteidigung einigten sich daraufhin, nur erpresserische Handlungen, Körperverletzungen sowie illegalen CD-Handel zu verhandeln. Am 25. April 2005 wurden vier der Angeklagten deswegen zu Bewährungs- und Geldstrafen verurteilt, ein fünfter freigesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-hagalil&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagalil&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/10/c18.htm | titel=Schleswig-Holstein: Rechte mit Terror-Tendenz gefasst | autor=[[Heike Kleffner]] | hrsg=[[Taz]] | werk=Der Pressespiegel im Klick nach Rechts | datum=2003-10-29 | zugriff=2006-01-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.zeit.de/2003/44/c18 | titel=Combat 18 - Pinneberg: Eine gut organisierte Neonazi-Gruppe | autor=[[Toralf Staud]] | hrsg=[[Die Zeit]] | datum=2003-07-17 | zugriff=2006-01-15 | kommentar=Die Zeit Nr.30/2003 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nadir&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.nadir.org/nadir/kampagnen/4juni/justiz.htm | titel=Naivität gegenüber Rechts | autor=Peter Müller, [[Andreas Speit]] | hrsg=[[Taz]] Hamburg | datum=2000-02-04 | zugriff=2010-10-22 | kommentar=„Nachdruck“ bei Nadir.org }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.bnr.de/content/terror-methoden | titel=Terror-Methoden | autor=B. Ohne | hrsg=[[Blick nach Rechts|bnr.de]] |werk=Ausgabe 17/24. August 2000 | datum=2000-08-23 | zugriff=2010-10-22 | kommentar=&amp;#039;&amp;#039;kostenpflichtig&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-sammelwut&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/08/27/a0215 | titel=Rechtsextreme Sammelwut: Dossiers über Antifaschisten: Itzehoer Staatsschutz stellt umfassendes Neonazi-Material sicher und warnt Betroffene | autor=Peter Müller | hrsg=[[Taz]] | datum=2001-08-27 | zugriff=2010-10-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-farbanschlag&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2001/06/21/a0284 | titel=„Es wird Tote geben“. Nazi-Farbanschlag auf Pinneberger Tageszeitung | autor=Peter Müller, [[Andreas Speit]] | hrsg=[[Taz]] | datum=2001-06-21 | zugriff=2010-10-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hagalil-a&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2003/10/c18a.htm | titel=Schleswig-Holstein: Polizei sprengt Otto-Versand | autor=Peter Müller, [[Andreas Speit]] | hrsg=[[Taz]] | werk=Der Pressespiegel im Klick nach Rechts | datum=2003-10-29 | zugriff=2006-01-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-hagalil&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.hagalil.com/archiv/2005/03/combat.htm | titel=Waffen für den „nationalen Kampf“: „Kampftruppe“ vor Gericht | autor=Andreas Speit | hrsg=[[Taz]] | datum=2005-03-31 | zugriff=2010-10-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Kameradschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechte bewaffnete Untergrundorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Pinneberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsterrorismus in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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