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	<title>Columba-Altar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:50:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Columba-Altar&amp;diff=745732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sheogath76: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-01-29T12:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei=Der Dreikönigsaltar Rogier van der Weyden.jpg&lt;br /&gt;
| titel=Columba-Altar&lt;br /&gt;
| künstler=Rogier van der Weyden&lt;br /&gt;
| jahr=um 1455&lt;br /&gt;
| technik=Öl auf Holz&lt;br /&gt;
| breite=293&lt;br /&gt;
| höhe=138&lt;br /&gt;
| museum=Alte Pinakothek&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Columba-Altar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dreikönigsaltar&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Triptychon]] des niederländischen Malers [[Rogier van der Weyden]], der heute in der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] in München gezeigt wird. Das mit Ölfarben auf Eichenholz gemalte Gemälde wurde 1455 fertiggestellt. Der Mittelteil misst 139,5 mal 152,9 cm, die Flügel ca. 139,3 mal 72,7 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Schawe |Titel=Alte Pinakothek, Altdeutsche und altniederländische Malerei |Hrsg=Bayerischen Staatsgemäldesammlungen |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=Hatje Cantz Verlag |Ort=Ostfildern |Datum=2014 |ISBN=978-3-7757-3904-7 |Seiten=342}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Altar erhielt seinen Namen von seinem Herkunftsort, der Kölner Kirche [[St. Kolumba (Köln)|St. Columba]]. Es ist nicht ganz klar, wer der Stifter des Altars ist. Möglicherweise hat der Kölner Patrizier Goddert von dem Wasservass ihn um 1450 bei Rogier van der Weyden bestellt. Jedenfalls stand der Altar in der Marienkapelle, die 1458–1464 im Auftrag des Kölner Bürgermeister [[Johann Rinck]] erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rogier reiste im Jahr 1450 nach Rom. Auf seinem Weg dorthin sah er in Köln den [[Altar der Stadtpatrone]] von [[Stefan Lochner]]. Der Columba-Altar kann als Rogiers Versuch gesehen werden, dieses Werk zu überbieten. Betrachtet man Lochners Triptychon, erkennt man z.&amp;amp;nbsp;B. eine junge Frau neben der [[Ursula von Köln|heiligen Ursula]] in Grün wieder, die bei Rogier auf dem rechten Flügel zu sehen ist. Rogiers Altar ist wirklichkeitsnäher, vor einer Stadtkulisse, während Lochner seinen Altar sphärisch entrückt gestaltet und die Szenen vor einen goldenen Hintergrund stellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Padberg |Titel=Alte &amp;amp; Neue Pinakothek München |Auflage=1. |Verlag=Könemann GmbH |Ort=Paris |Datum=2020 |ISBN=978-2-8099-1852-6 |Seiten=18, 19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreikönigsaltar Rogier v d Weyden.jpg|mini|Das Mittelbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rogier van der Weyden 010.jpg|alternativtext=Rechte Flügelseite|mini|Darbringung im Tempel mit der Dame in grün]]&lt;br /&gt;
Auf der Mitteltafel ist die Anbetung der Könige dargestellt, die in einem langen Zug einziehen. Die heilige Familie befindet sich in einem halbverfallenen Stall. In der Mitte sitzt Maria mit dem Kind, das durch den ältesten knienden König verehrt wird. Der jüngste König rechts wird gelegentlich als idealisiertes Porträt [[Karl der Kühne|Karls des Kühnen]] gedeutet. Ganz links hinter Josef kniet der [[Stifter]]. Hinter dem Stall öffnet sich eine weite Landschaft mit Hügeln und einer Stadt und ganz rechts kann man einen Teil eines Tempels sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der linken Tafel ist die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung Mariens]] {{Bibel|Lk|1|26–38}} zu sehen. Sie findet in einem prächtigen Schlafzimmer statt. Der Engel grüßt Maria, der Heilige Geist schwebt als Taube symbolisiert durchs Fenster, und auf dem Boden stehen [[Lilien]] als Zeichen der Jungfräulichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Flügel zeigt die [[Darstellung des Herrn|Darbringung im Tempel]] am 40. Tag nach der Geburt, die das mosaische Gesetz für alle Erstgeborenen vorschreibt {{Bibel|Lk|2|22–39}}. Die Prophetin [[Hannah]] erkennt in Jesus den Heiland und der greise [[Simeon (Prophet)|Simeon]], der nicht sterben konnte, bevor er den Heiland gesehen hatte, stimmt seinen Lobpreis an (das &amp;#039;&amp;#039;[[Nunc dimittis]]&amp;#039;&amp;#039;). Eine Magd hält Tauben für das vorgeschriebene Opfer bereit, wie im Lukasevangelium beschrieben: „ein paar Tauben oder zwei junge Tauben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Van der Weyden fällt hier durch seine Fähigkeit auf, der Kleidung eine besondere Stofflichkeit zu verleihen. Er gibt dem Gold besonderen Schein, so dass es echt wirkt, wie auch alle anderen Farben sehr klar und strahlend sind. Schon [[Johann Wolfgang von Goethe]] bewunderte das Bild 1814, als er es in Heidelberg sah, und meinte, alles wäre mit gleicher Sorgfalt gemalt, es gäbe keine Stelle an den Tafeln, die nicht mit einem Blick durchs Vergrößerungsglas noch gewönne. Bis 1841 galt der Altar als Werk [[Jan van Eyck]]s, wurde als solches auch von Goethe bewundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Qualität der Malerei zeichnet das Bild aus. Van der Weyden hat auch viele Symbole eingearbeitet. Das Kreuz in der [[Praesepium|Krippe]] verweist schon auf Jesu Opfertod, auf dem [[Kirchengestühl#Betstühle|Betstuhl]] Mariä ist der [[Sündenfall]] eingeschnitzt, den sie mit der Geburt Christi ausgleicht. Der Innenraum des Tempels ist [[Spätromanik|spätromanisch]] und symbolisiert den Alten Bund, der Außenraum auf der Mitteltafel ist [[Gotik|gotisch]] und symbolisiert den Neuen Bund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Provenienz ==&lt;br /&gt;
1827 wurde der Altar aus der Sammlung [[Sulpiz Boisserée|Boisserée]] erworben und hängt heute in der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] in Saal I, wo er zu den Hauptwerken zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Mitteltafel des Altars hat es als [[Meme (Kulturphänomen)|Meme]] im Internet zu einiger Bekanntheit gebracht, mit Beschriftungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Spoiler (Medien)|Spoiler]] alert&amp;#039;&amp;#039; versehen wird sich darüber lustig gemacht, dass über der Krippe ein Kreuz hängt (→ [[Anachronismus]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bistum-essen.de/info/seelsorge-glaube/oekumene/artikel/impuls-drei-koenige-und-eine-kleine-stoerung |titel=Impuls: Drei Könige – und eine kleine Störung? |datum=2019-01-06 |sprache=de |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://biblescienceguy.wordpress.com/2020/12/02/christmas-spoiler-alert/ |titel=Christmas Spoiler Alert |werk=Bible-Science Guy |datum=2020-12-02 |sprache=en |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Kulenkampff: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreikönigsaltar (Columba-Altar) des Rogier van der Weyden. Zur Frage seines ursprünglichen Standortes und des Stifters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein&amp;#039;&amp;#039; 192/193 (1990), S. 9–46.&lt;br /&gt;
* Martina Padberg: &amp;#039;&amp;#039;Alte &amp;amp; Neue Pinakothek München.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Könemann, Paris 2020.&lt;br /&gt;
* Martin Schawe: &amp;#039;&amp;#039;Alte Pinakothek, Altdeutsche und altniederländische Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, 2. überarbeitete Auflage, Ostfildern: Hatje Cantz 2014.&lt;br /&gt;
* Anne Markham Schulz: &amp;#039;&amp;#039;The Columba Altarpiece and Roger van der Weyden’s stylistic Delevopment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Jahrbuch für bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039; 22 (1971), S. 63–116.&lt;br /&gt;
* Dirk De Vos: &amp;#039;&amp;#039;Rogier van der Weyden. Das Gesamtwerk&amp;#039;&amp;#039;. München 1999, Nr. 21, S. 276–284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/A0GOlar4dp Linker Seitenflügel: Verkündigung an Maria] in der Alten Pinakothek München (Sammlung Online)&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/jWLpO7nxKY Mitteltafel: Anbetung der Könige] in der Alten Pinakothek München (Sammlung Online)&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/53470Zmx9e Rechter Seitenflügel: Darbringung im Tempel] in der Alten Pinakothek München (Sammlung Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rogier van der Weyden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde der Alten Pinakothek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöses Werk (Neues Testament)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geburt Jesu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (Neues Testament)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sheogath76</name></author>
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