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	<title>Colpitts-Schaltung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:55:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colpitts-Schaltung&amp;diff=680209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hybridrix: /* Literatur */Link Tietze</title>
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		<updated>2025-09-27T12:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt;Link Tietze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colpitts-Schaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colpitts-Oszillator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Oszillatorschaltung]] zur Erzeugung einer periodischen [[Wechselspannung]] ([[Sinusschwingung]]). Das wesentliche Merkmal der Schaltung besteht darin, dass die für die Schwingungserzeugung notwendige Rückkopplung über einen [[kapazitiver Spannungsteiler|kapazitiven Spannungsteiler]] aus zwei [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren]] erfolgt, welche in diesem Zusammenhang auch als [[Dreipunktschaltung|kapazitive Dreipunktschaltung]] bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gottlieb&amp;quot;/&amp;gt; Ein Oszillator für [[Ultrakurzwelle|VHF-]] oder [[Dezimeterwelle|UHF-Frequenzen]] benutzt oft die Colpitts-Schaltung mit einem [[Bipolartransistor]] in [[Basis-Schaltung]] oder einen [[Feldeffekttransistor]] in [[Gate-Schaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Variationen der Colpitts-Schaltung, zum Beispiel die [[Clapp-Schaltung|Clapp-]], die [[Seiler-Oszillator|Seiler-]] und die [[Vackář-Oszillator|Vackář]]-Schaltung und die im Bereich der Digitaltechnik eingesetzte [[Pierce-Schaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Colpitts Osz Patent Fig2.png|mini|Bild 1: Abbildung aus dem Colpitts-Oszillator Patent&amp;lt;ref name=&amp;quot;patent&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RE064 Kennlinie.svg|mini|Bild 2: Elektronenröhre RE064, Kennlinie]]&lt;br /&gt;
Der Colpitts-Oszillator wurde von [[Edwin H. Colpitts]] 1918 zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;patent&amp;quot;&amp;gt;{{Patent|Land=CA|V-Nr=203986|Anmelder=|Erfinder=E. H. Colpitts|Titel=Oscillation Generator|A-Datum=|V-Datum=1920-09-14}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Patent|Land=US|V-Nr=1624537|Anmelder=Western Electric Company|Erfinder=E. H. Colpitts|Titel=Oscillation Generator|A-Datum=1918-02-01|V-Datum=1927-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verstärker wurde eine [[Elektronenröhre#Triode|Elektronenröhre (Triode)]] in Kathodenbasisschaltung verwendet. 7 ist Kathode, 9 ist Gitter und 8 ist Anode der Röhre. Der Schwingkreis besteht aus den Drehkondensatoren 13, 16 und der Primärwicklung 20 des Übertragers 22. Die Betriebsspannung der Batterie 11 wird über die [[Drossel (Elektrotechnik)|HF-Drossel]] 12 zugeführt, die verhindert, dass die Hochfrequenzspannung kurzgeschlossen wird. (Die Verbindungen 23 und 24 werden in der Beschreibung von Varianten benötigt). An der Wicklung 23 wird die erzeugte Schwingung abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frequenzbestimmende Netzwerk besteht aus einem [[Schwingkreis]] mit geteilter Kapazität (13 und 16 in Patentzeichnung). Bei der Resonanzfrequenz des Schwingkreises ist die Phasenverschiebung zwischen den beiden Anschlüssen der Induktivität 180° (20 in der Patentzeichnung). Die Triode in Kathodenbasisschaltung hat auch eine Phasenverschiebung von 180° zwischen Eingang und Ausgang. Die Summe der Phasenverschiebungen ist 360°, und damit wird die Phasenbedingung des [[Stabilitätskriterium von Barkhausen]] erfüllt. Damit die Schaltung nach dem Einschalten mit der Erzeugung von Schwingungen beginnt, muss die [[Schleifenverstärkung]] größer 1 sein. Wenn die Schaltung die gewünschte Amplitude liefert, muss die Schleifenverstärkung auf 1 zurückgehen, damit eine [[Sinusschwingung]] mit wenig [[Oberwellen]] erzeugt wird. Elektronenröhren mit Wolfram [[Glühkathode]] können bis zu ihrem Sättigungsstrom ausgesteuert werden. In diesem Bereich sinkt die [[Steilheit]], wie es die Kennlinie der Elektronenröhre RE064 in Bild 2 bei hoher Gitterspannung und hoher Anodenspannung zeigt. Der Arbeitspunkt der Triode wird so gewählt, dass bei der gewünschten Amplitude die Schleifenverstärkung auf 1 zurückgeht. Dadurch arbeitet die Schaltung mit Stromsättigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transistorschaltung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:colpitts osc gate 30MHz.png|mini|Bild 3: Colpitts-Oszillator mit FET]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Colpitts Gateschaltung.GIF|mini|Bild 4: Gateschaltung: Frequenzbestimmendes Netzwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VFO Colpitts Oszillator.svg|mini|Bild 5: Praktische [[Seiler-Oszillator|Seiler-Schaltung]] ([[VFO]]) für Kurzwellenempfänger (mit SSB/CW) mit einer hoch liegenden ersten ZF von 40&amp;amp;nbsp;MHz. Dieser VFO ist mit einem rauscharmen [[JFET]] aufgebaut, besitzt einen [[Automatic frequency control|AFC]]-Eingang und einen nachfolgenden Verstärker mit einem 50-Ω-Ausgang (50-Ω-Technik).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwingkreis in der Colpitts-Oszillatorschaltung in Bild 3 nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wes Hayward |Hrsg=ARRL |Titel=Radio Frequency Design |Sammelwerk=Radio Amateur&amp;#039;s Library |Band=191 |Auflage=1. |Verlag=American Radio Relay League |Datum=1994 |ISBN=0-87259-492-0 |Kapitel=Kapitel 7.2 The Colpitts Oscillator |Seiten=265–273}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht aus den beiden Kondensatoren &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, dem optionalen Kondensator &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, und der Induktivität &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;. Der Verstärker &amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; arbeitet in Gate-Schaltung und dreht die Phase zwischen Eingang und Ausgang nicht, also um 0°. Die Hochfrequenzspannung an Drain (Ausgang) wird durch den kapazitiven Spannungsteiler &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; geteilt und an Source (Eingang) eingespeist. Die Verstärkung von &amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; wird durch &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; eingestellt. Aufgrund der Bauteile-Toleranzen ist es oft nötig R&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; einstellbar auszuführen um beide Ziele, sicheres Anschwingen und geringe [[Oberwellen]], zu erreichen. Mit &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; wird das Ausgangssignal des Oszillators ausgekoppelt. Der Kondensator &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ist ein [[variabler Kondensator]] für die Frequenzeinstellung. Das [[RC-Glied]] &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; siebt die [[Betriebsspannung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lastwiderstand R&amp;lt;sub&amp;gt;L&amp;lt;/sub&amp;gt; gehört nicht zum Oszillator, sondern bildet die Belastung des Oszillator durch die folgenden Stufen nach. Der Parallelwiderstand &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;P&amp;lt;/sub&amp;gt; reduziert den [[Gütefaktor]] des Schwingkreises auf Q&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;100. Die Werte von Lastwiderstand und Gütefaktor sind wichtig für die Dimensionierung oder die [[Schaltungssimulation]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Falstad |url=http://www.falstad.com/circuit/ |titel=Circuit Simulator Applet |abruf=2016-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Hilfswiderstand &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;T&amp;lt;/sub&amp;gt; ist nötig damit der Simulator die Parallel- und Serienschaltung von Kondensatoren korrekt verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frequenzbestimmende Netzwerk in Bild 4 besteht hier aus einem [[Parallelschwingkreis]] (&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), der über den nicht sichtbaren differentiellen Ausgangswiderstand &amp;#039;&amp;#039;r&amp;lt;sub&amp;gt;a&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; der Gate-Schaltung gespeist wird. Man erkennt den Schwingkreis, wenn man bedenkt, dass der Kondensator &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; in Bild 3 für Wechselströme einen Kurzschluss darstellt und somit das obere Ende der Spule wechselstrommäßig an Masse liegt. Der nicht sichtbare differentielle Eingangswiderstand &amp;#039;&amp;#039;r&amp;lt;sub&amp;gt;e&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; der Gate-Schaltung belastet den Schwingkreis. Da dieser kleine Widerstand wegen des kapazitiven Spannungsteilers nur an einer Teilspannung der Schwingkreisspannung liegt, ist die Dämpfung entsprechend reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersatzschaltung ==&lt;br /&gt;
Die Oszillation beginnt durch das [[Wärmerauschen]] am Eingang des Verstärkers. Die Verstärkung dieser minimalen Spannungsschwankungen wird gut mit dem [[Kleinsignalverhalten|Kleinsignal-Modell]] des Transistors beschrieben. Die [[Amplitude]] der Wechselspannung am Schwingkreis wird größer, bis die Amplitudenbegrenzung aufgrund von Stromsättigung oder Spannungssättigung eintritt. Der Verstärker arbeitet nun im Großsignal-Betrieb. Für Resonanzfrequenzen bis in den [[Kurzwelle]]-Bereich ist die vorgestellte Berechnung nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dennis Melikjan, Prof. Geißler |url=http://www.iem.thm.de/telekom-labor/geissler/hf/arbeitsmaterial/pdf/HF_Kapitel_4.pdf |titel=Kapitel 4 Oszillatoren |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150922030333/http://www.iem.thm.de/telekom-labor/geissler/hf/arbeitsmaterial/pdf/HF_Kapitel_4.pdf |archiv-datum=2015-09-22 |abruf=2016-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nutzbar. [[Komplexe Zahlen]] werden für die Berechnung nicht benötigt. Bei der Resonanzfrequenz heben sich die [[Blindwiderstand|Blindwiderstände]] von Kondensatoren und Induktivitäten im Schwingkreis gegenseitig auf. Bei der Gate-Schaltung wirkt die [[Millerkapazität]] zwischen Verstärker-Eingang und Ausgang nur als zusätzliche Schwingkreis-Kapazität und wird deshalb ebenfalls vernachlässigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Berechnung werden in der Schaltung Colpitts-Oszillator mit [[Feldeffekttransistor]] (FET) zuerst die Widerstände am Verstärker-Eingang zu &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{E}&amp;lt;/math&amp;gt; und die Widerstände am Ausgang zu &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A}&amp;lt;/math&amp;gt; zusammengefasst. Der kapazitive Spannungsteiler im Schwingkreis arbeitet als [[Resonanztransformator#Pi-Filter|Impedanzwandler]] und hat ein [[Transformator#Idealer Transformator|Spannungsübersetzungs-Verhältnis]] von &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt;. Widerstandswerte werden mit einem [[Leistungsanpassung|Widerstandsübersetzungs-Verhältnis]] von &amp;lt;math&amp;gt;N^2&amp;lt;/math&amp;gt; von einer Seite des kapazitiven Spannungsteilers auf die andere übertragen. Mit dem Widerstandsübersetzungs-Verhältnis wird der Widerstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A}&amp;lt;/math&amp;gt; am Verstärker-Ausgang in einen Widerstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A}&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; am Verstärker-Eingang umgerechnet. Alle Widerstände liegen nun am Verstärker-Eingang. Der Verstärker-Ausgang ist über den kapazitiven Spannungsteiler mit dem Eingang verbunden. Der Verstärker muss die Widerstands-Verluste genau ausgleichen um die [[Stabilitätskriterium von Barkhausen|Amplitudenbedingung]] zu erfüllen. Die Verstärkungswirkung des JFET wird durch die [[Transkonduktanz|Steilheit]] &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m}&amp;lt;/math&amp;gt; beschrieben. Das Übersetzungsverhältnis &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; des kapazitiven Spannungsteilers ist eine [[Variable (Mathematik)#Abhängige Variable|abhängige Variable]], welche mit der [[Quadratische Gleichung|quadratischen Lösungsformel]] berechnet wird, um die Amplitudenbedingung zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Verstärker-Eingang (Source) liegen die Widerstände &amp;lt;math&amp;gt;R_1&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{L}&amp;lt;/math&amp;gt; und der Verstärker-Eingangswiderstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{i}&amp;lt;/math&amp;gt; parallel. Nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Rodwell |url=http://web.ece.ucsb.edu/Faculty/rodwell/Classes/ECE137B/resources/new_amplfiiers_2002.pdf |titel=Transistor amplifier crib sheet |format=PDF |abruf=2016-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist &amp;lt;math&amp;gt;R_i = \frac 1 {g_\mathrm{m}}&amp;lt;/math&amp;gt;. Der Ersatzwiderstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{E}&amp;lt;/math&amp;gt; ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac 1 {R_\mathrm{E}} = \frac 1 {R_1} + \frac 1 {R_\mathrm{L}} + \frac 1 {R_i} = \frac 1 {R_1} + \frac 1 {R_\mathrm{L}} + g_\mathrm{m}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Verstärker-Ausgang (Drain) liegen die Widerstände &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{P}&amp;lt;/math&amp;gt; und der Verstärker-Ausgangswiderstand &amp;lt;math&amp;gt;R_o&amp;lt;/math&amp;gt; parallel. Der Verstärker-Ausgangswiderstand ist hochohmig und wird deshalb vernachlässigt. Der Widerstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{P}&amp;lt;/math&amp;gt; steht für die Schwingkreisverluste und hängt von der Resonanzfrequenz &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt;, der Induktivität &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt; und dem [[Gütefaktor|Schwingkreis-Gütefaktor]] &amp;lt;math&amp;gt;Q&amp;lt;/math&amp;gt; ab. Mit &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{P} = 2 \pi f L Q&amp;lt;/math&amp;gt; ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac 1 {R_\mathrm{A}} = \frac 1 {R_\mathrm{P}} = \frac 1 {2 \pi f L Q}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Verstärker-Eingang wirkt &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A}&amp;lt;/math&amp;gt; um den Faktor &amp;lt;math&amp;gt;N^2&amp;lt;/math&amp;gt; geringer. Der umgerechnete Ausgangswiderstand &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A}&amp;#039;&amp;lt;/math&amp;gt; ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac 1 {R_\mathrm{A}&amp;#039;} = \frac {N^2} {R_\mathrm{A}} = \frac {N^2} {2 \pi f L Q}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amplitudenbedingung ist erfüllt wenn &amp;lt;math&amp;gt;N g_\mathrm{m} = \frac 1 {R_\mathrm{E}} + \frac 1 {R_\mathrm{A}&amp;#039;}&amp;lt;/math&amp;gt; ist. Es folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;N = \frac 1 {g_\mathrm{m}} \left( \frac 1 {R_\mathrm{E}} + \frac 1 {R_\mathrm{A}&amp;#039;} \right) = \frac 1 {g_\mathrm{m}} \left( \frac 1 {R_\mathrm{E}} + \frac {N^2} {R_\mathrm{A}} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die quadratische Lösungsformel wird die Gleichung umgestellt nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;0 = N^2 - N g_\mathrm{m} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R_\mathrm{A}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; + \frac {R_\mathrm{A}} {R_\mathrm{E}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übersetzungsverhältnis &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;N_{1,2} = \frac {g_\mathrm{m} R_\mathrm{A}} 2 \pm \sqrt { \left( \frac {g_\mathrm{m} R_\mathrm{A}} 2 \right) ^2 - \frac {R_\mathrm{A}} {R_\mathrm{E}}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den beiden Lösungen &amp;lt;math&amp;gt;N_{1,2}&amp;lt;/math&amp;gt; wird die kleinere benutzt. Je größer &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; ist, umso mehr [[Oberwellen]] produziert der Oszillator. Bei &amp;lt;math&amp;gt;N &amp;gt; 10&amp;lt;/math&amp;gt; sollte die Schaltung überarbeitet werden. Eine Erhöhung von &amp;lt;math&amp;gt;R_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{L}&amp;lt;/math&amp;gt;, ein höheres &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m}&amp;lt;/math&amp;gt; durch einen anderen JFET oder ein höheres &amp;lt;math&amp;gt;Q&amp;lt;/math&amp;gt; durch eine andere Induktivität hilft, wie auch eine Erniedrigung von &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt;. Zum Abschluss wird die Schwingkreiskapazität &amp;lt;math&amp;gt;C&amp;lt;/math&amp;gt; berechnet und in &amp;lt;math&amp;gt;C_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;C_2&amp;lt;/math&amp;gt; aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;C = \frac 1 {\left( {2\pi f} \right)^2 L}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;C_1 = C \left( \frac {N + 1} N \right)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;C_2 = N C_1&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; etwas größer gewählt für sicheres Anschwingen. Nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Tietze, Christoph Schenk |Titel=Halbleiter-Schaltungstechnik |Auflage=14. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-642-31025-6 |Kapitel=Kapitel 26.1.3.1 Berechnung bei Verstärkern ohne Rückwirkung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; um 2&amp;amp;nbsp;dB bis 4&amp;amp;nbsp;dB erhöht, d.&amp;amp;nbsp;h., mit einem Faktor 1,2 bis 1,6 multipliziert. Mit dem hier gezeigten Verfahren können auch andere Oszillator-Schaltungen wie [[Clapp-Schaltung]], [[Seiler-Oszillator]], [[Hartley-Schaltung]] oder [[Meißner-Schaltung]] berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnungsbeispiel ==&lt;br /&gt;
Die Steilheit des [[JFET]] 2N5484 oder MMBF5484 liegt zwischen &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m} = 3\ \mathrm{\frac {mA} V}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m} = 6\ \mathrm{\frac {mA} V}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die gewünschte Resonanzfrequenz ist &amp;lt;math&amp;gt;f = 30\ \mathrm{MHz}&amp;lt;/math&amp;gt;, die Induktivität ist &amp;lt;math&amp;gt;L = 470\ \mathrm{nH}&amp;lt;/math&amp;gt; und die Widerstände sind &amp;lt;math&amp;gt;R_1 = 220\ \Omega&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{L} = 200\ \Omega&amp;lt;/math&amp;gt;. Die Berechnung mit &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m} = 3\ \mathrm{\frac {mA} V}&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt &amp;lt;math&amp;gt;R_i = 333\ \Omega&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{E} = 79{,}7\ \Omega&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;R_\mathrm{A} = 8{,}86\ \mathrm{k\Omega}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;N_1 = 24{,}4&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;N_2 = 5{,}20&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;C = 59{,}9\ \mathrm{{pF}}&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;C_1 = 71{,}4\ \mathrm{{pF}}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;C_2 = 371 \mathrm{{pF}}&amp;lt;/math&amp;gt;. Der Kondensator &amp;lt;math&amp;gt;C_3&amp;lt;/math&amp;gt; wird bei diesem Beispiel nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berechnung mit &amp;lt;math&amp;gt;g_\mathrm{m} = 6\ \mathrm{\frac {mA} V}&amp;lt;/math&amp;gt; liefert die Ergebnisse &amp;lt;math&amp;gt;N_1 = 50{,}4&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;N_2 = 2{,}73&amp;lt;/math&amp;gt;. Das Übersetzungsverhältnis steigt auf &amp;lt;math&amp;gt;N = 5{,}15&amp;lt;/math&amp;gt; wenn &amp;lt;math&amp;gt;R_1 = 59\ \Omega&amp;lt;/math&amp;gt; gemacht wird. Die großen Bauteile-Toleranzen von Transistoren machen oft einstellbare Widerstände nötig. Alternativ ersetzt eine Amplitudenregelung die Amplitudenbegrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstimmung ==&lt;br /&gt;
Für einen Abstimmoszillator im [[Superhet]]-Empfänger ist der Colpitts-Oszillator gut geeignet, wenn die Induktivität variiert wird ([[Spule (Elektrotechnik)#Variometer|Variometer]]-Abstimmung). Er ist weniger geeignet, wenn &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als [[Variabler Kondensator|Abstimmkondensator]] verwendet werden, weil dadurch das Teilerverhältnis und somit die [[Kreisverstärkung]] verändert wird bzw. der Abstimmbereich durch den anderen Kondensator eingeschränkt ist. Man kann allerdings &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wesentlich kleiner als notwendig machen und den Abstimmkondensator &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; parallel dazu schalten, wie in der JFET-Schaltung in Bild 3 geschehen. Alternativen für kapazitive Abstimmung sind die [[Clapp-Schaltung]], [[Seiler-Oszillator]], [[Hartley-Schaltung]] oder die [[Meißner-Schaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frequenz der erzeugten Schwingung ==&lt;br /&gt;
Die erzeugte Frequenz wird durch die Induktivität der Spule und die Reihenschaltung der Kapazitäten der Kondensatoren C&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt; und C&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; bestimmt ([[Thomsonsche Schwingungsgleichung|thomsonsche Resonanzformel]]):&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
f_\mathrm{res} = {1 \over 2 \pi \sqrt {L_1 \cdot \left ({ C_1 \cdot C_2 \over C_1 + C_2 }\right ) }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusatzkapazitäten der restlichen Bauelemente verringern diese berechnete Frequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=J.E. Brittain&lt;br /&gt;
   |Titel=Edwin H. Colpitts: A pioneer in communications engineering&lt;br /&gt;
   |Nummer=85&lt;br /&gt;
   |Auflage=6&lt;br /&gt;
   |Verlag=Proceedings of the IEEE&lt;br /&gt;
   |Datum=1997-06&lt;br /&gt;
   |ISSN=0018-9219&lt;br /&gt;
   |Seiten=1020–1021&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1109/JPROC.1997.598423}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wes Hayward&lt;br /&gt;
   |Hrsg=ARRL&lt;br /&gt;
   |Titel=Radio Frequency Design&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Radio Amateur&amp;#039;s Library&lt;br /&gt;
   |Band=191&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=American Radio Relay League&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-87259-492-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ulrich Tietze]], Christoph Schenk&lt;br /&gt;
   |Titel=Halbleiter-Schaltungstechnik&lt;br /&gt;
   |Auflage=14.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-642-31025-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gottlieb&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Gottlieb Irving Gottlieb | Titel = Practical Oscillator Handbook| Verlag = Elsevier | Jahr = 1997 | ISBN = 0-75063102-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrischer Oszillator]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hybridrix</name></author>
	</entry>
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