<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Colmar_von_der_Goltz</id>
	<title>Colmar von der Goltz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Colmar_von_der_Goltz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colmar_von_der_Goltz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T03:47:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colmar_von_der_Goltz&amp;diff=236848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hajo-Muc: /* Tod */ Link gebläut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colmar_von_der_Goltz&amp;diff=236848&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T17:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tod: &lt;/span&gt; Link gebläut&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Goltz-portrait.jpg|mini|hochkant|Colmar Freiherr von der Goltz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Colmar Freiherr von der Goltz.jpg|mini|hochkant|Von der Goltz in der Uniform eines preußischen Generalfeldmarschalls]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Leopold Colmar Freiherr von der Goltz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als Goltz Pascha (* [[12. August]] [[1843]] in [[Iwanowka (Kaliningrad, Polessk)|Adlig Bielkenfeld]] (Ostpreußen); † [[19. April]] [[1916]] in [[Bagdad]]), war ein [[Preußen|preußischer]] [[Generalfeldmarschall]], [[Osmanisches Reich|osmanischer]] Armeeoberbefehlshaber, [[Militärhistoriker]] und -[[schriftsteller]]. Als Schriftsteller verwendete er auch das [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;W. von Dünheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|6|629|632|Goltz-Pascha, Colmar Freiherr von der|Hermann Teske|118696319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Colmar von der Goltz.JPG|mini|hochkant|Colmar von der Goltz (1914)]]&lt;br /&gt;
[[Goltz (Adelsgeschlecht)|Von der Goltz]] wuchs auf dem [[Newskoje (Kaliningrad, Bagrationowsk)|Gut Fabiansfelde]] bei [[Bagrationowsk|Preußisch Eylau]] auf, das sein Vater 1844 nach dem Verkauf des Gutes Bielkenfeld erworben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Preussisch Eylau. Geschichte und Dokumentation eines ostpreussischen Landkreises.&amp;#039;&amp;#039; Kreisgemeinschaft Pr. Eylau, Verden/Aller 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 ging Goltz zur Infanterie, 1864 besuchte er die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] in [[Berlin]]. 1866 nahm er am [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] gegen Österreich teil und wurde in der [[Schlacht bei Trautenau]] schwer an der Schulter verwundet. 1867 wurde Goltz Mitglied im preußischen [[Generalstab]]. Im selben Jahr heiratete er die Gutsbesitzerstochter Therese Dorguth, mit der er fünf Kinder hatte, darunter den späteren [[SS-Gruppenführer]] [[Friedrich von der Goltz (SS-Mitglied)|Fritz von der Goltz]] (1873–1945).&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Militärhilfe an Südamerika. Militär- und Rüstungsinteressen in Argentinien, Bolivien und Chile vor 1914.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann-Universitäts-Verlag, Düsseldorf 1974, ISBN 3-571-09148-5, S.&amp;amp;nbsp;86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1870 der [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französische Krieg]] begann, diente er im Stab von [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Karl Nikolaus von Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schrieb unter anderem ein Buch über die Operationen der 2. Armee in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Deutsch-Französischen Krieg erlebte der Generalstabsoffizier an vorderster Front. Als Hauptmann wurde er Lehrer an der [[Kriegsschule (Potsdam)|Kriegsschule Potsdam]], an der er zwischen 1878 und 1883 Kriegsgeschichte lehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWolf&amp;quot; /&amp;gt; 1883 veröffentlichte er sein bekanntes Buch &amp;#039;&amp;#039;Von Roßbach bis Jena und Auerstedt&amp;#039;&amp;#039;, in dem er durch die Behandlung der preußischen Militärgeschichte indirekt Kritik am Kaiserreich äußerte. Von 1883 bis 1895 reorganisierte er die [[Osmanische Armee]] und wurde zum [[Marschall#Türkei und Osmanisches Reich|Müschir]] (Marschall) mit dem Titel „[[Pascha (Titel)|Pascha]]“ ernannt. 1895 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde am 18. April zum [[Generalleutnant]] ernannt und übernahm am 2. Januar 1896 das Kommando der [[5. Division (Deutsches Kaiserreich)|5. Division]] in [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt an der Oder]]. Am 27. Januar 1900 wurde er zum [[General der Infanterie]] befördert und übernahm am 27. Januar 1902 die Führung des [[I. Armee-Korps (Preußen)|I. Armee-Korps]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Im September 1907 übernahm er die neu geschaffene [[VI. Armee-Inspektion (Deutsches Kaiserreich)|VI. Armee-Inspektion]] mit Sitz in Berlin. 1908 folgte die Beförderung zum [[Generaloberst]]. Mit Jahresbeginn 1911 wurde er zum Generalfeldmarschall ernannt und war ab dem 5. Dezember 1912 Inspekteur der [[II. Armee-Inspektion (Deutsches Kaiserreich)|II. Armee-Inspektion]]. Auf sein Gesuch hin wurde Goltz am 4. Juli 1913 von dieser Stellung enthoben und in das Verhältnis der Offiziere zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] überführt. Zugleich verblieb er in dem Verhältnis als [[Regimentschef|Chef]] des [[Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41|Infanterie-Regiments „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41]] und war in der [[Rangliste (Armee)|Dienstaltersliste]] der General weiterzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 1909 wäre Goltz beinahe [[Reichskanzler]] geworden. An diesem Tag beriet sich Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] mit dem damaligen Chef des [[Geheimes Zivilkabinett|Zivilkabinetts]] [[Rudolf von Valentini]], ob [[Theobald von Bethmann Hollweg]] oder von der Goltz Reichskanzler werden sollte. Der Kaiser war sehr geneigt, den General zu ernennen, jedoch war dessen erneute Anwesenheit im Osmanischen Reich ab Mai 1909&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauns96-97&amp;quot;&amp;gt;[[Nikolaus Brauns]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsch-türkischen Beziehungen vor dem Ersten Weltkrieg 1914.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit am Institut für Neuere Geschichte der Universität München, Wintersemester 1996/1997, unpaginierte Fassung, Kap. 5.3.2.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu wichtig, um ihn nach Berlin zu holen, so dass schließlich Bethmann Hollweg Kanzler wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 gründete von der Goltz den [[Jungdeutschland-Bund]], als Dachorganisation überwiegend rechtsgerichteter Jugendverbände. Das praktische Ziel, die Jugend durch Sport und Geländespiele auf einen möglichen Krieg vorzubereiten, fand auch in den Turn- und Sportvereinen Zustimmung. Die Kommunen wurden durch von der Goltz und sein Netzwerk motiviert, Sportplätze auszubauen. Hierdurch wurden die Leibesübungen großflächiger, als sie es für Gerätturnen bis dahin waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesinnungsbildung durch Turnunterricht oder „Pro patria est dum ludere videmur“.&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhard Dithmar, Jörg Willer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schule zwischen Kaiserreich und Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981, ISBN 3-534-08537-X, S. 102–122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er in den Orden [[Pour le Mérite]] für Wissenschaften und Künste aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde das „v. d. Goltz – Querfeldein, Großes Trakehner Jagdrennen“ des preußischen [[Hauptgestüt Trakehnen|Hauptgestüts Trakehnen]] benannt, das seinerzeit eines der schwersten Querfeldein-Pferderennen der Welt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reorganisation des osmanischen Heeres ===&lt;br /&gt;
1883 wurde von der Goltz nach Istanbul zur [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich|deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]] versetzt und startete zunächst einen Ausbildungsdienst an der Generalstabsschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KWolf&amp;quot;&amp;gt;Klaus Wolf: [https://www.gallipoli1915.de/von-der-goltz-pascha &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall Freiherr von der Goltz&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Gallipoli 1915. Die deutsche Beteiligung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als in der Umstrukturierung des [[Osmanische Armee|osmanischen Heeres]], bei der die Deutschen nur begrenzte Einflussmöglichkeiten und Erfolge hatten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomiankowski1928_S32&amp;quot;&amp;gt;[[Josef Pomiankowski|Joseph Pomiankowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 32 ([https://crispa.uw.edu.pl/api/object/175444/data/download?s3Key=4e588828-ed3b-4b9f-b590-f15eebc73394./45b234e4-54ba-4945-bdaf-78b6d844bdf7.pdf&amp;amp;suggestedFilename=Der%20Zusammenbruch%20des%20Ottomanischen%20Reiches%20%3A%20Erinnerungen%20an%20die%20T%C3%BCrkei%20aus%20der%20Zeit%20des%20Weltkrieges%20%2F%20von%20Joseph%20Pomiankowski..pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, gelang es von der Goltz durch seine [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich#Deutsche Militärreform im Osmanischen Reich ab 1882|Tätigkeit als Militärreformer]] in kurzer Zeit, für Deutschland eine Monopolstellung für die Rüstungsimporte in das Osmanische Reich zu erwirken. Diese Geschäfte waren im Osmanischen Reich durch [[Schmiergeld]] leicht beeinflussbar und so nutzte von der Goltz, der gemeinsam mit dem Großwesir und dem Finanzminister in einer Kommission zur Geldbeschaffung für die Rüstung tätig war, die ihm zur Verfügung stehende Summe von 30.000 Mark&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alan Palmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfall und Untergang des Osmanischen Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 1994 (englisches Original: London 1992), S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; für das nötige [[Bakschisch]]. Er selbst hingegen bereicherte sich bei seiner Tätigkeit nicht. Als der Waffenfabrikant [[Ludwig Loewe]] ihm eine Aktienübertragung anbot, antwortet er: „Sie haben es gut gemeint, aber ein preußischer Offizier nimmt keine Trinkgelder!“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauns96-97&amp;quot; /&amp;gt; Seine Verdienste fanden ihre Anerkennung durch die Ernennung zum kaiserlich osmanischen Marschall und die Verleihung des Titels [[Pascha (Titel)|„Pascha“]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIOKSdV&amp;quot;&amp;gt;[https://kulturstiftung.org/biographien/goltz-pascha-colmar-freiherr-von-der-2 &amp;#039;&amp;#039;Goltz-Pascha, Colmar Freiherr von der&amp;#039;&amp;#039;] Biographie veröffentlicht von [[Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung wurde sein Wirken, als er den Sultan überzeugen konnte, türkische Offiziere zur Ausbildung nach Preußen zu senden. Dies förderte nachhaltig die Bildung eines prodeutschen Kerns im osmanischen Militär, welches seine Verbindung zu den Deutschen auch nach der [[Jungtürken|jungtürkischen]] Revolution bis heute nicht verlor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brauns96-97&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Liman von Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1920, S. 247 ([https://ia801304.us.archive.org/23/items/fnfjahretrke00limauoft/fnfjahretrke00limauoft.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Deutschland ===&lt;br /&gt;
In preußische Dienste zurückgekehrt, übernahm Colmar von der Goltz 1896 als Generalleutnant das Kommando der [[5. Division (Deutsches Kaiserreich)|5. Division]] in [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]]. Nach Berufung zum Chef des [[Ingenieurkorps]] und Generalinspekteur der Festungen gelang es ihm, durch einen modernen Ausbau des Grenzbefestigungssystems vor allem auch die strategisch wichtige ostpreußische Grenzsperre zu schaffen, die 1914/15 einen entscheidenden Anteil an der erfolgreiche Abwehr der russischen Offensiven in den Schlachten bei [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenberg]] und an den [[Schlacht an den Masurischen Seen|Masurischen Seen]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIOKSdV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde er zum Armeeinspekteur der sogenannten „6. Inspektion“, zuständig für das Königsberger, Danziger und Posener Armeekorps, berufen und 1911 zum Generalfeldmarschall ernannt. Zugleich erhielt er für seine kriegswissenschaftlichen Beiträge auch den Orden [[Pour le Mérite#Pour le mérite für Wissenschaften und Künste|Pour le mérite für Kunst und Wissenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIOKSdV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen vielseitigen Tätigkeiten wirkte von der Goltz während mehrerer Reisen in das Osmanische Reich zwischen 1908 und 1910 auf Wunsch des Kaisers weiter als militärischer Berater an der Reorganisation des osmanischen Heeres mit. Am 1. Januar 1911 wurde er zum Generalfeldmarschall befördert und erhielt am 4. Juli 1913 den erbetenen Abschied, nachdem er noch am 16. Juni 1913 die ehrenvolle Ernennung zum [[Regimentschef|Chef]] des [[Infanterie-Regiment „von Boyen“ (5. Ostpreußisches) Nr. 41|Infanterie-Regiments von Boyen (5. ostpreußisches) Nr. 41]] erhalten hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIOKSdV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
==== Befehlshaber ====&lt;br /&gt;
Da er bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Weltkriegs]] schon über siebzig war, erhielt er zu seinem größten Bedauern kein Frontkommando mehr, sondern war vom 23. August bis 28. November 1914 [[Generalgouverneur]] für das [[Generalgouvernement Belgien|„Kaiserlich deutsche Generalgouvernement Belgien“]]. Da er mit den erhaltenen Befehlen bezüglich der Behandlung der Zivilbevölkerung in Belgien nicht einverstanden war, bat er schon bald um Abberufung von seinem Posten und wurde infolge des Vorschlages des Botschafters [[Hans von Wangenheim|Freiherr von Wangenheim]] wieder in das Osmanische Reich berufen. Dort sollte er – so hoffte der Botschafter – den Leiter der [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich#Deutsche Militärmission im Osmanischen Reich unter Liman von Sanders ab 1913|Militärmission]] – [[Otto Liman von Sanders|Liman von Sanders]] – ablösen, da dieser betreffs der Operationen stets einen strikt militärischen Standpunkt vertreten hatte und sich nicht den eher politisch motivierten Plänen der Botschaft und des [[Liste der Militärattachés des Deutschen Reiches#Osmanisches Reich|Militärattachés]] beugte.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 100 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl eine solche Ablösung von der türkischen Seite grundsätzlich abgelehnt wurde, blieben die Vereinbarungen betreffs Entsendung des Generalfeldmarschalls mit den Osmanen bestehen und von der Goltz traf am 12. Dezember 1914 im Osmanischen Reich ein, wo er zunächst als militärischer Berater des Sultans [[Mehmed V.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomiankowski1928_S32&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Liman von Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1920, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt wurde. Nachdem Ende März 1915 Liman von Sanders den Oberbefehl über die zur [[Schlacht von Gallipoli|Verteidigung der Dardanellen]] neu formierte 5. Armee erhielt, übernahm von der Goltz von ihm den Oberbefehl über die 1. Armee in [[Istanbul]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Liman von Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1920, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 1915 führte von der Goltz den Oberbefehl über die 6. osmanische Armee, um die bis dahin in [[Iran|Persien]] unvereinbar scheinenden türkischen und deutschen Operationen zu koordinieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomiankowski1928_S152&amp;quot;&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 152 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1915 traf er in [[Bagdad]] ein und verhalf der 6. Armee zum Sieg über die eingeschlossenen britischen Truppen in der [[Belagerung von Kut]].&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 153&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Goltz übertrug [[Arthur Bopp]] die selbständige Leitung der Operationen in Persien. Aufgabe Bopps war es, „die Kräfte Persiens im Sinne der [[Mittelmächte|Zentralmächte]] und des Osmanischen Reichs zu verwerten und die Freiheit und Unabhängigkeit Persiens sicherzustellen. … Eine persische Erhebung vorzubereiten und die Einleitung für die Aufstellung einer persischen Armee zu treffen …“.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmar Freiherr von der Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und herausgegeben von Friedrich von der Goltz und Wolfgang Foerster, Berlin 1929, S. 418 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit erheblichen Geldmitteln wurde im Frühjahr 1915 eine [[Kriegs-Etappenwesen|Etappenlinie]] quer durch den Iran bis nach [[Afghanistan]] aufgebaut, indem an den wichtigsten Punkten diplomatische Nachrichtenoffiziere als deutsche Konsuln eingesetzt wurden. Die Mehrzahl der an der Spitze der [[Persische Gendarmerie|persischen Gendarmerie]] stehenden schwedischen Offiziere trat insgeheim in deutsche Dienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beteiligung am Völkermord an den Armeniern ====&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs war Colmar Freiherr von der Goltz neben [[Sylvester Boettrich]] und anderen deutschen Offizieren am [[Völkermord an den Armeniern]] beteiligt und entwickelte Pläne zur Deportation der Armenier.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Hosfeld]]: [https://de.qantara.de/inhalt/rolf-hosfeld-operation-nemesis-die-turkei-deutschland-und-der-volkermord-an-den-armeniern &amp;#039;&amp;#039;Die Türkei, Deutschland und der Völkermord an den Armeniern.&amp;#039;&amp;#039;] Qantara.de. 6. Oktober 2005. Abgerufen am 23. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article690763/Maenner-Frauen-Kinder.html &amp;#039;&amp;#039;Männer, Frauen, Kinder. „Der Armenier ist wie der Jude“: Erinnerung an den Völkermord von 1915.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 26. April 2003, abgerufen am 23. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon um 1900 hatte Goltz öffentlich vorgeschlagen, eine halbe Million Armenier, die an der russischen Grenze lebten, nach [[Mesopotamien]] umzusiedeln. Als ihm [[Enver Pascha]] im März 1915 den Deportationsbefehl vorlegte, stimmte er, der die Armenier für „gerissene Händler“ hielt, dem zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Gottschlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Beihilfe zum Völkermord. Deutschlands Rolle bei der Vernichtung der Armenier.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-817-2, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Goltz starb in der Nacht vom 18. auf den 19. April 1916 in seinem [[Hauptquartier]] in Bagdad, nachdem er sich während der mühsamen Rückreise von [[Kut]] auf dem [[Tigris]] mit [[Fleckfieber]] infiziert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Werther: &amp;#039;&amp;#039;Fleckfieberforschung im Deutschen Reich 1914–1945.&amp;#039;&amp;#039; Inauguraldissertation, [[Philipps-Universität Marburg]], Marburg 2004, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Sackmann: &amp;#039;&amp;#039;Fleckfieber und Fleckfieberforschung zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Zum Gedenken an Henrique da Rocha Lima (1879–1956).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gesnerus. Swiss Journal of the history of medicine and sciences.&amp;#039;&amp;#039; Band 37 (1980), Heft&amp;amp;nbsp;1/2, S.&amp;amp;nbsp;113–132, hier S.&amp;amp;nbsp;118 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=ges-001:1980:37::377 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zunächst in einer hoch über dem Tigris-Ufer liegenden Bastion beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pomiankowski1928_S152&amp;quot; /&amp;gt; Sein Sarg wurde im Juni 1916 nach Istanbul überführt und im Garten der [[Deutsches Generalkonsulat Istanbul#Sommerresidenz Tarabya|Sommerresidenz der deutschen Botschaft]] in [[Tarabya]] am Bosporus neben den sterblichen Überresten des Botschafters [[Hans von Wangenheim|Freiherr von Wangenheim]] und des Obersten [[Erich von Leipzig]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LimanVonSanders1920-169&amp;quot;&amp;gt;Otto Liman von Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1920, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 216 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Juni 1916 fand im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Berliner Reichstag]] die Gedenkfeier für Colmar von der Goltz statt. Der ehemalige Chef des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabes]] [[Helmuth Johannes Ludwig von Moltke]] hielt eine der Gedenkreden. Auf seinen Platz zurückgekehrt, erlitt er einen Schlaganfall und starb noch im Reichstag.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.globkult.de/?view=article&amp;amp;id=607:koeniggraetz-koblenz-kreisau-orte-der-moltkes-&amp;amp;catid=108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod von der Goltz’ wurden die türkischen Offiziere im Osten unzugänglich für deutsche Ratschläge. So nutzten sie den Sieg gegen die Briten in Mesopotamien strategisch nicht aus und [[Halil Kut|Halil Pascha]], der ein Onkel Envers war und in der Endphase für kurze Zeit von der Goltz als Oberbefehlshaber vertreten hatte, rechnete sich den Sieg selbst an und griff anstelle der Briten in Mesopotamien erfolglos die [[Kaukasusfront (Erster Weltkrieg)|Russen]] in Persien an. Hatte der von beiden Seiten hochgeehrte Generalfeldmarschall die deutschen und türkischen Bestrebungen noch bündeln können, so liefen sie fortan weiter auseinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LimanVonSanders1920-169&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 192–195, 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Botschaft, [[Auswärtiges Amt]] und [[Großes Hauptquartier]] von der Goltz in Bezug auf seine Tätigkeit in Mesopotamien Energielosigkeit und „Vertürktheit“ vorwarfen, bescheinigten ihm andere Beobachter, wie kaum ein anderer mit Weitsicht, Ausdauer, Überzeugungskraft und Gespür für die orientalische Mentalität über herausragende Führungsqualitäten verfügt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pomiankowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 153, 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2007-0141, Konstantinopel, Kaiser Wilhelm II. bei Totenehrung.jpg|mini|Istanbul, Kaiser Wilhelm II. legt am Grabe des Feldmarschalls von der Goltz im Botschaftspark Blumen nieder. 3. von rechts: [[Mehmet Esat Bülkat|Esat Pascha]] (1917)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Besitz hatte Goltz in eine [[Stiftung]] eingebracht, die von seinem Nachfolger im Amt des Generalgouverneurs von Belgien, [[Moritz von Bissing|Moritz Freiherr von Bissing]], verwaltet wurde. Ziel der Stiftung war es, mittellose heimkehrende Soldaten, deren Familien und Hinterbliebene zu unterstützen. Von Bissing begann mit den Mitteln der Stiftung 1916 den Bau der Siedlung [[Bissingheim]] bei [[Duisburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Feste Freiherr von der Goltz]] bei Metz wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich|Deutsche Militärmission im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Sein Wirken beschränkte sich nicht nur auf seine soldatische Karriere und die zahlreichen militärgeschichtlichen und wehrpolitische Veröffentlichungen. Auch als schöngeistiger Schriftsteller war er tätig. Er schrieb und veröffentlichte Romane und Erzählungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIOKSdV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Volk in Waffen. Ein Buch über Heerwesen und Kriegführung unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1883 ([https://books.google.de/books?id=reo1AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PR3&amp;amp; google.de])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stärke und Schwäche des türkischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; Band XXIV, 1 (Oktober 1897), S. 104, 106, 109, 110, 118.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Roßbach bis Jena und Auerstedt. Ein Beitrag zur Geschichte des preußischen Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1906 ({{archive.org |vonrossbachbisj00goltgoog}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Jena bis Pr. Eylau. Des alten preußischen Heeres Schmach und Ehrenrettung.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Berlin 1907 ({{archive.org |vonjenabispreyl00goltgoog}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Mahnwort zur Erinnerung an den Tilsiter Frieden (9. Juli 1807).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 132. Band. Juli–September 1907, S. 35 ({{archive.org |deutscherundscha132stutuoft |Blatt=35}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgeschichte Deutschlands im neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Im Zeitalter Napoleons&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Das neunzehnte Jahrhundert in Deutschlands Entwicklung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8), Berlin: Bondi, 1910. (Digitalisierte Ausgabe unter: {{URN|nbn:de:s2w-8556}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der jungen Türkei Niederlage und die Möglichkeit ihrer Wiedererhebung.&amp;#039;&amp;#039; 1913 ({{archive.org |derjungenturkein00golt}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgeschichte Deutschlands im neunzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: Im Zeitalter Kaiser Wilhelms des Siegreichen. (Das neunzehnte Jahrhundert in Deutschlands Entwicklung. Band 9), Berlin: Bondi, 1914. (Digitalisierte Ausgabe unter: {{URN|nbn:de:s2w-8572}})&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit [[Wolfgang Foerster (Militärhistoriker)|Wolfgang Foerster]] bearbeitet und herausgegeben: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pertev Demirhan: &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz: das Lebensbild eines großen Soldaten. Aus meinen persönlichen Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Göttinger Verlags-Anstalt, Göttingen 1960.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Johann von Kiesling auf Kieslingstein|Hans von Kiesling]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Mit Feldmarschall von der Goltz Pascha in Mesopotamien und Persien&lt;br /&gt;
   |Ort = Leipzig&lt;br /&gt;
   |Verlag =Dietersche Buchhandlung&lt;br /&gt;
   |Datum=1922&lt;br /&gt;
   |Online=https://opendata.uni-halle.de/bitstream/1981185920/33403/2/138366985.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Carl Alexander Krethlow]]: &amp;#039;&amp;#039;Generalfeldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz Pascha. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-77372-2.&lt;br /&gt;
* Carl Alexander Krethlow: &amp;#039;&amp;#039;Colmar Freiherr von der Goltz und der Genozid an den Armeniern 1915–1916.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 21 (3) (2006), S. 53–77.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Lemke]]: &amp;#039;&amp;#039;Globaler Krieg. Die Aufstand- und Eroberungspläne des Colmar von der Goltz für den Mittleren Osten und Indien.&amp;#039;&amp;#039; In [[Wilfried Loth]], Marc Hanisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erster Weltkrieg und Dschihad. Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2014, ISBN 978-3-486-75570-1, S. 39–60.&lt;br /&gt;
* Oliver Stein: &amp;#039;&amp;#039;Colmar Freiherr von der Goltz.&amp;#039;&amp;#039; In: Lukas Grawe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die militärische Elite des Kaiserreichs. 24 Lebensläufe.&amp;#039;&amp;#039; wbg Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4018-4, Seite 87–97.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Teske (Schriftsteller)|Hermann Teske]]: &amp;#039;&amp;#039;Colmar Freiherr von der Goltz. Ein Kämpfer für den militärischen Fortschritt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeit und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Musterschmidt, Göttingen 1957.&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|629|632|Goltz-Pascha, Colmar Freiherr von der|Hermann Teske|118696319}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Josef van Ess]] |Titel=Ein Jubiläum zum Jahre 2011: Colmar Freiherr von der Goltz |Sammelwerk=Orden Pour le Mérite. Reden und Gedenkworte 2011–2012 |Datum=2012 |Seiten=239–270 |Online=[http://www.orden-pourlemerite.de/sites/default/files/dokumente/reden/ess-rede2.pdf orden-pourlemerite.de] |Format=PDF |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* F. A. K. Yasamee: &amp;#039;&amp;#039;Colmar Freiherr von der Goltz and the Rebirth of the Ottoman Empire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Diplomacy &amp;amp; Statecraft.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Nr. 2, 1998, S. 91–128 (Biographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Colmar Freiherr von der Goltz}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118696319}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118696319}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/006309}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/389a43b4-7d62-45a3-b999-5463e15630e6/ Nachlass Bundesarchiv N 737]&lt;br /&gt;
* Femed Ardali und Yüksek Lisans Tezi: [https://acikbilim.yok.gov.tr/bitstream/handle/20.500.12812/626200/yokAcikBilim_10020572.pdf Colmar Freiherr von der Goltz and the German influence on the Ottoman army.] Istanbul 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= –&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Moritz von Bissing]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Generalgouvernement Belgien|Generalgouverneur von Belgien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118696319|LCCN=nr90016889|NDL=00522047|VIAF=39497394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goltz, Colmar von der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalfeldmarschall (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkomtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Preußische Kriegsakademie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Goltz)|Colmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pascha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsch-türkische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1914–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Goltz|Colmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Völkermords an den Armeniern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goltz, Colmar von der&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Goltz-Pascha, Colmar Freiherr von der; Goltz, Wilhelm Leopold Colmar Freiherr von der (vollständiger Name); Dünheim, W. von (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalfeldmarschall und Militärhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iwanowka (Kaliningrad, Polessk)|Bielkenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bagdad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hajo-Muc</name></author>
	</entry>
</feed>