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	<title>Collioure - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:41:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Collioure&amp;diff=320378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spyridon: plus Bild</title>
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		<updated>2026-01-05T13:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;plus Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomlocale=Cotlliure&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Ville fr Collioure (Pyrénées-Orientales).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Pyrénées-Orientales|Pyrénées-Orientales]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Céret|Céret]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton La Côte Vermeille|La Côte Vermeille]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes des Albères, de la Côte Vermeille et de l’Illibéris|Albères, Côte Vermeille et l’Illibéris]]&lt;br /&gt;
|insee=66053&lt;br /&gt;
|cp=66190&lt;br /&gt;
|longitude=03/04/51/O&lt;br /&gt;
|latitude=42/31/32/N&lt;br /&gt;
|alt moy=10&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=655&lt;br /&gt;
|km²=13.02&lt;br /&gt;
|siteweb=http://www.collioure.net/&lt;br /&gt;
|image=Collioure 002.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Die Bucht von Collioure mit der Wehrkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Collioure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|kɔ.ljuʁ|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Fabricio Cardenas (Culex)-Collioure.wav}} ({{caS|Cotlliure}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|66053}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|66053}}) im [[Département Pyrénées-Orientales]] der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]. Die Einwohner werden &amp;#039;&amp;#039;Colliourencs&amp;#039;&amp;#039; (katalan. &amp;#039;&amp;#039;Cotlliurencs&amp;#039;&amp;#039;) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Collioure ist neben [[Argelès-sur-Mer]] und dem angrenzenden [[Banyuls-sur-Mer]] und [[Port-Vendres]] ein touristischer Anziehungspunkt an der [[Côte Vermeille]] nördlich der [[Pyrenäen]]. Es gehört zum Anbaugebiet des Süßweins [[Banyuls (VDN)]]. Collioure ist ein altes Fischerdorf mit zwei durch eine alte Königsburg getrennte Hafenbuchten, begrenzt durch seine weit ins Meer vorgeschobene malerische [[Wehrkirche]], deren Turm früher ein Leuchtturm war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Es werden zwei Erklärungen vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
* Der Name ist iberischer Herkunft ([[Keltiberer|ibero]]-[[Basken|baskisch]] für die einen, ibero-[[Ligurer|ligurisch]] für die anderen). Er ist zusammengesetzt aus dem Stamm &amp;#039;&amp;#039;kauk&amp;#039;&amp;#039; (tief, Bucht) und der Endung &amp;#039;&amp;#039;illiberi&amp;#039;&amp;#039; (Neustadt); diese Endung wurde ebenfalls bis zum 4. Jahrhundert für den Ort [[Elne]] verwendet.&lt;br /&gt;
* Der Name entstammt dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;cautio liberi&amp;#039;&amp;#039;. Damit würde sich das -t- im katalanischen Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Cotlliure&amp;#039;&amp;#039; erklären, mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;lliure&amp;#039;&amp;#039; aus lat. &amp;#039;&amp;#039;liber&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;frei&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie man an zahllosen [[Dolmen]] erkennen kann, so u.&amp;amp;nbsp;a. nahe dem gut erhaltenen Weiler &amp;#039;&amp;#039;Rimbau&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Molló&amp;#039;&amp;#039;-Pass und in &amp;#039;&amp;#039;l’Arqueta&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen vor der Burg haben nachgewiesen, dass der Ort schon im 6. Jahrhundert v. Chr. existierte. Er spielte eine bedeutende Rolle in der [[Antike]], wo er als Hafen für die nahe gelegene Stadt [[Elne]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collioure wird erstmals 673 als &amp;#039;&amp;#039;Castrum Caucoliberi&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Ein späterer Text aus dem 9. Jahrhundert, der auf einen älteren aus dem 5. Jahrhundert zurückgreift, benutzt ebenfalls den Namen &amp;#039;&amp;#039;Caucholiberi&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit entwickelten sich daraus die Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Cochliure&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cocliure&amp;#039;&amp;#039;, zeitweise in &amp;#039;&amp;#039;Cobliure&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Copliure&amp;#039;&amp;#039;, gleichzeitig in &amp;#039;&amp;#039;Coblliure&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Coplliure&amp;#039;&amp;#039; transformiert. Die katalanische Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Cotlliure&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht sehr häufig benutzt. Die französische Schreibweise entwickelte sich im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde bereits 673 erwähnt, Beweis für seine strategische und kommerzielle Bedeutung während der [[Merowinger|merowingischen]] Epoche. In diesem Jahr wurde der Ort von den [[Westgoten]] erobert. Spätere Besetzungen durch [[Sarazenen]] und [[Normannen]] folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burg wurde 981 von den Grafen des [[Roussillon]] errichtet, danach stand der Ort unter der Herrschaft von [[Krone von Aragonien|Aragon]]. Aus dieser Zeit stammt auch die heutige Burg (1173). Unter der folgenden Herrschaft der Könige von [[Königreich Mallorca|Mallorca]] wurde der quadratische [[Donjon]] auf dem Felssporn zwischen 1242 und 1280 komplett erneuert und zur königlichen Residenz umgewandelt. Der Ort blieb im mallorquinischen Reich der wichtigste Handelshafen des Roussillon. Namentlich das berühmte Tuch von [[Perpignan]], Bettwäsche, Öl und Wein wurden exportiert, wohingegen Gewürze, orientalische Stoffe und andere exotische Produkte importiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spanischen Könige [[Karl V. (HRR)|Karl I.]] und [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] ließen die Burg in eine [[Zitadelle]] umbauen, verstärkt durch das [[Fort]] &amp;#039;&amp;#039;St.-Elme&amp;#039;&amp;#039; im Süden und das &amp;#039;&amp;#039;Fort Miradou&amp;#039;&amp;#039; im Norden. Erwähnt sei, dass es in Collioure eine weitere Burg gab, die die [[Templerorden|Templer]] bei ihrer fast 100-jährigen Anwesenheit errichtet hatten und die nach der gewaltsamen Auflösung (ca. 1312) des Ordens zur [[Bevölkerung Maltas|Malteserburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan de Collioure au 18e siècle.jpg|mini|Plan der Festung Vaubans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgenreich war die französische Besatzung am Ende des 15. Jahrhunderts, bei der der Ort auf Befehl König [[Ludwig XI.|Ludwigs XI.]] in &amp;#039;&amp;#039;Saint-Michel&amp;#039;&amp;#039; (1475–1481) umbenannt wurde. Nach der Einnahme 1643 infolge des [[Pyrenäenfriede]]ns wurde seine strategische Bedeutung durch Festungsbaumeister [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] neu definiert, der einen [[Garnison]]sort daraus machen wollte. Er [[Schleifung|schleifte]] die Altstadt, um die Burg zu erweitern und neue Forts und ausgedehnte [[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]] zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:130608 Collioure-01.jpg|mini|links|Die Wehrkirche in Collioure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung, der die Umsiedlung nach [[Port-Vendres]] drohte, entschied sich für den Wiederaufbau der Stadt an ihrem gegenwärtigen Ort, dem &amp;#039;&amp;#039;Vieux Quartier du Mouré&amp;#039;&amp;#039;. 1793 wurde der Ort durch spanische Truppen besetzt und durch General [[Jacques François Dugommier|Dugommier]] im Mai 1794 befreit. Collioure blieb königliches Eigentum bis zur [[Französische Revolution|Revolution]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert erfuhr Collioure einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung aufgrund der Expansion des [[Fischfang]]s, insbesondere des Erfolgs der [[Anchovis]] aus Collioure, und des Weinbaus. Der Aufschwung setzte sich bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts fort: Nach einem Höhepunkt 1857 mit 3846 Einwohnern fiel man 1901 auf 2830 Einwohner zurück, was einem Verlust von 1000 Einwohnern in fünf Jahrzehnten entsprach. Die Entwicklung von Port-Vendres glich dies zweifellos aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Les Toits de Collioure, par Henri Matisse.jpg|mini|[[Henri Matisse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dächer von Collioure&amp;#039;&amp;#039;. 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Marquet - Mer agitée à Collioure.jpg|mini|[[Albert Marquet]]: &amp;#039;&amp;#039;Stürmisches Meer vor Collioure&amp;#039;&amp;#039;. 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Epoche erfuhr Collioure eine tiefgreifende Änderung, die zu seiner touristischen Entwicklung beitrug: 1905 kam [[Henri Matisse]] in Begleitung von [[André Derain]], die den [[Fauvismus]] entwickelten, hierher, um in Collioure zu malen. Andere Maler folgten, unter ihnen [[Georges Braque]], [[Raoul Dufy]], [[Tsuguharu Foujita|Foujita]], [[Othon Friesz]], [[Juan Gris]], [[Albert Marquet]] und [[Pablo Picasso]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Camp Royal}}Das &amp;#039;&amp;#039;Château Royal&amp;#039;&amp;#039; diente von März bis Dezember 1939 als [[Internierungslager]] für die Flüchtlinge des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]], die in der [[Retirada (Rückzug)|Retirada]] nach Frankreich gekommen waren und die als besonders gefährlich galten (im Wesentlichen [[Anarchismus|Anarchisten]] und [[Kommunisten]]). Die ersten Insassen wurden aus dem [[Internierungslager Argelès-sur-Mer]] nach hier verlegt. Das Lager fungierte als &amp;#039;&amp;#039;Speziallager&amp;#039;&amp;#039;, in dem ohne richterliche Kontrolle zivile und militärische Gefangene inhaftiert wurden. „Im Frühjahr 1939 glich das königliche Schloss von Collioure eher einer Strafkolonie als einem Lager“, schreibt der Historiker Grégory Tuban, und es kam zu zahlreichen Misshandlungen von Insassen. Das Lager, das etwa 1000 Menschen durchlaufen mussten, wurde nach öffentlichen Protesten gegen die Behandlung der Insassen im Dezember 1939 geschlossen. Die letzten von ihnen wurden ins [[Le Vernet (Internierungslager)|Internierungslager Camp de Vernet]] überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Grégory Tuban: &amp;#039;&amp;#039;Collioure : Un «bagne fasciste» en France&amp;#039;&amp;#039;, retronews.fr, 26. Februar 2018 ([https://www.retronews.fr/conflits-et-relations-internationales/echo-de-presse/2018/02/26/collioure-un-bagne-fasciste-en Online]). Der Journalist und Historiker Tuban wurde 2015 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Contrôle, exclusion et répression des réfugiés venus d&amp;#039;Espagne dans les camps du sud de la France: 1939-1944&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Er ist auch Autor des Buches &amp;#039;&amp;#039;Les séquestrés de Collioure. Un camp disciplinaire au Château royal en 1939&amp;#039;&amp;#039;, Mare Nostrum Éditiony, Perpignan 2003, ISBN 978-2908476316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert stabilisierte sich die Einwohnerzahl zwischen 2500 und 2900 Einwohnern. Heute wird der Ort jedes Jahr in der Urlaubssaison von Zehntausenden von Touristen besucht, die das Bild der kleinen Stadt bestimmen. Einerseits stellen sie eine Belastung für die Infrastruktur und das Leben der Einheimischen dar, auf der anderen Seite schaffen und sichern sie viele Arbeitsplätze und verleihen dem Ort ein internationales Flair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moulin de Collioure (66).JPG|mini|links|[[Mühle von Collioure|Die Mühle]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Collioure - La Tour de l&amp;#039; Etoile.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Tour de l&amp;#039;Étoile&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fort rond&amp;#039;&amp;#039; genannt) von 1725. Im Hintergrund die Bucht von [[Argelès-sur-Mer|Argelès]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:150607-Collioure-01.jpg|mini|Festung &amp;#039;&amp;#039;Fort carré&amp;#039;&amp;#039;, 1725 zusammen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Fort rond&amp;#039;&amp;#039; erbaut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel des Templiers.JPG|mini|In der Brasserie &amp;#039;&amp;#039;Hôtel des Templiers&amp;#039;&amp;#039; in Collioure]]&lt;br /&gt;
* Heute erinnert der &amp;#039;&amp;#039;Chemin du Fauvisme&amp;#039;&amp;#039; in Collioure an die dortige Entstehung des Fauvismus: An 20 Stellen des Ortes sind auf einem Rundweg Reproduktionen der dort entstandenen Gemälde der Fauves angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://meinfrankreich.com/collioure/ &amp;#039;&amp;#039;Collioure: Auf den Spuren der Fauves&amp;#039;&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;meinfrankreich.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die schon erwähnte Wehrkirche [[Notre-Dame-des-Anges de Collioure|Notre-Dames-des-Anges]] wurde zwischen 1684 und 1691 von Vauban anstelle der geschleiften Kirche der Oberstadt errichtet. Ihr düsteres Inneres birgt neun ungewöhnlich sehenswerte [[Altarretabel|Schnitzretabel]], darunter das drei Stockwerke hohe, die ganze [[Apsis]] einnehmende des Hochaltars, das vom Katalanen Joseph Sunyer 1698 geschaffen wurde. Der merkwürdige [[Glockenturm]] erinnert nicht zufällig an einen Leuchtturm, hatte er doch tatsächlich früher diese Funktion.&lt;br /&gt;
* Das ehemalige Inselchen &amp;#039;&amp;#039;Ilot St-Vincent&amp;#039;&amp;#039;, auf dem ein Kapellchen und ein [[Leuchtturm]] stehen, ist durch zwei kleine Strände mit der Kirche verbunden.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Vieux Quartier du Mouré&amp;#039;&amp;#039; steigt mit seinen schmalen Gassen und Treppen vom Hafen neben der Kirche aus steil an und ist mit Blumen einladend geschmückt.&lt;br /&gt;
* In der Brasserie &amp;#039;&amp;#039;Hôtel des Templiers&amp;#039;&amp;#039; am Quai Amirauté befinden sich unzählige Originalkunstwerke von Künstlern, die sich in Collioure niederließen. Auch sehr berühmte Künstler wie [[Henri Matisse]], [[Maurice Utrillo]] und [[Pablo Picasso]] kehrten in der Brasserie regelmäßig ein und hinterließen dem Wirt seinerzeit anstelle einer Bezahlung Bilder – diese Originale sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Château Royal&amp;#039;&amp;#039; ist die schon mehrfach erwähnte, von [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] gebaute Königsburg, die das Hafenbecken &amp;#039;&amp;#039;Port d’Amont&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;Port d’Avall&amp;#039;&amp;#039; trennt. Unterirdische Gänge, [[Wehrgang|Wehrgänge]] und der Exerzierplatz sind ebenso zu besichtigen wie das Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert, die Kapelle aus dem 13. Jahrhundert und das Schlafzimmer der Königin.&lt;br /&gt;
* Die Befestigungsanlage &amp;#039;&amp;#039;Fort carré et tour de l&amp;#039;Étoile à Collioure&amp;#039;&amp;#039; aus dem frühen 18. Jahrhundert im Norden der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.monumentum.fr/fort-carre-tour-letoile-pa00104002.html, abgerufen am 4. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Soria]] ([[Spanien]])&lt;br /&gt;
* [[Cadaqués]] (Spanien), seit 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Benedikt XIII. (Gegenpapst)|Benedikt XIII.]] (1329–1423): Gegenpapst, Aufenthalt in Collioure 1416.&lt;br /&gt;
* In Collioure befindet sich das Grab des spanischen Dichters [[Antonio Machado (Lyriker)|Antonio Machado]] (1875–1939), der sich, wie viele seiner Landsleute, am Ende des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] nach Collioure flüchten konnte, wo er am 22. Februar 1939 starb und beigesetzt wurde. Auf dem Friedhof gibt es einen Briefkasten, in welchem immer noch Briefe für den Dichter eingehen.&lt;br /&gt;
* Der Maler [[Jean Peské]] (1870–1949) gründete in Collioure ein Museum für Moderne Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://museecollioure.com/jean-peske/ |titel=Jean Peské |werk=museecollioure.com |datum= |abruf=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[René Llense]] (1913–2014), französischer Fußballnationalspieler, ist in Collioure geboren.&lt;br /&gt;
* [[Patrick O’Brian]] (1914–2000): Schriftsteller, der in Collioure lebte und begraben wurde.&lt;br /&gt;
* [[Jacques Parizeau]] (1930–2015): ehemaliger Premierminister von Québec, besaß ein Weingut in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.collioure.com/ Tourismus-Website von Collioure] (franz., engl., jap.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Céret}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4244117-1|VIAF=237338613}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 673]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Collioure| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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