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	<title>Collinghorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:01:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Collinghorst&amp;diff=297357&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: WP-Relevanz besteht worin?</title>
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		<updated>2026-01-08T21:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP-Relevanz besteht worin?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rhauderfehn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/09/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/31/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2485&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhauderfehn.de/wir-ueber-uns/geschichte/collinghorst |titel=Einwohnerzahlen der Ortschaft Collinghorst |werk=Webauftritt |hrsg=Rhauderfehn |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26817&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rhauderfehn in LER.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Collinghorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ndsS|&amp;#039;&amp;#039;Cöllnöst, „Cnöst“, Huntjedörp&amp;#039;&amp;#039;}}) ist mit rund 2500 Einwohnern der drittgrößte Ortsteil der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Gemeinde [[Rhauderfehn]] im [[Landkreis Leer]] in [[Niedersachsen]]. Durch den Ort führt die [[Bundesstraße 438]] von [[Ihrhove]] nach Rhauderfehn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach [[Otto Galama Houtrouw|Houtrouw]] stammt der Name des Ortes von den Kolden oder Kollen, den heidnischen Priestern der Friesen, die an diesem Ort ihr Heiligtum hatten. Wahrscheinlicher ist aber eine Zusammensetzung des Rufnamens &amp;#039;&amp;#039;Koll&amp;#039;&amp;#039; mit dem Kollektivsuffix &amp;#039;&amp;#039;-ing&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Horst&amp;#039;&amp;#039;, der für eine buschreiche Anhöhe steht. Eine weitere mögliche Erklärung des Ortsnamens ist eine Ableitung des Familiennamens &amp;#039;&amp;#039;Kolling&amp;#039;&amp;#039;. Erstmals wird der Ort möglicherweise im 10. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;in Udhurstun&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Diese Bezeichnung wird als Zusammensetzung des auf den altniederdeutschen Dativ Plurals von &amp;#039;&amp;#039;hurst&amp;#039;&amp;#039;  mit dem Adverb &amp;#039;&amp;#039;ūt&amp;#039;&amp;#039; (=aus) gedeutet. &amp;#039;&amp;#039;In Udhurstun&amp;#039;&amp;#039; bedeutet demnach &amp;#039;&amp;#039;(bei den) außerhalb gelegenen Wäldern&amp;#039;&amp;#039;. Spätere Bezeichnungen waren &amp;#039;&amp;#039;to Kollingehorst&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1409 sowie &amp;#039;&amp;#039;Kollinghorst&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1438. Die heutige Schreibweise ist seit 1599 geläufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Collinghorst.pdf &amp;#039;&amp;#039;Collinghorst, Gemeinde Rhauderfehn, Landkreis Leer.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 848&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dreifaltigkeitskirche (Collinghorst)|spätromanische Kirche]] soll die älteste des [[Overledingerland]]es sein. Schießscharten und Kaminanlagen kennzeichnen ihn als Wehrturm. 1959 wurde er erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1409 wurde der Ort durch den Häuptling [[Keno tom Brok]] und seinem Verbündeten [[Focko Ukena]] eingenommen. Das Steinhaus oder die alte Burg war ein einfacher Wehrturm, der im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in den Besitz der Familie von [[Hövel (Adelsgeschlecht)|Hövel]] gelangte. Bei ihnen handelt es sich um die Nachkommen des [[Heinrich von Hövel]], der als [[Komtur (Amt)]] des [[Johanniterorden]]s in [[Burgsteinfurt]] mit dem ostfriesischen Grafen über den Verbleib der Ordensbesitzungen in [[Ostfriesland]] nach der [[Reformation]] verhandelte. Später gelangte die Burg in den Besitz der von Hövelschen Nachkommen aus der Familie Roskam und es wurde ein Wirtschaftsteil im Stil eines ostfriesischen [[Gulfhaus]]es angefügt. Das historische Gebäude wurde im Jahr 1945 durch Kriegseinwirkung zerstört und später abgetragen. Es befand sich auf dem Grundstück der späteren Gärtnerei Grünefeld an der Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Collinghorst entstanden im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die Siedlungen Grete, Glansdorf und Königskiel.&lt;br /&gt;
Ferner gab es in Collinghorst den so genannten „Wispelingsboom“. Er war eine sehr alte Linde im Dorfzentrum, die wahrscheinlich eine mittelalterliche [[Thing]]stätte markierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dettmar Coldewey: &amp;#039;&amp;#039;Frisia Orientalis – Daten zur Geschichte des Landes zwischen Ems und Jade&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Collinghorst in die neue Gemeinde Rhauderfehn eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=262}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ChurchCollinghorst.jpg|mini|Dreifaltigkeitskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitskirche (Collinghorst)|Dreifaltigkeitskirche]], eine um 1300 erbaute [[Romanik|romanische]] [[Backstein]]kirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-collinghorst.de/ |wayback=20160304233818 |text=&amp;#039;&amp;#039;Evangelisch-lutherische Dreifaltigkeitsgemeinde Collinghorst&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 31. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Turn- und Sportverein Collinghorst e.&amp;amp;nbsp;V. hat etwa 780 Mitglieder, davon sind ca. 160 Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tnb.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTENDE.woa/wa/clubInfoDisplay?club=16715 |titel=TuS Collinghorst Vereinsinfo |titelerg= |hrsg=Tennisverband Niedersachsen-Bremen e.&amp;amp;nbsp;V.|abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Tenniszentrum Collinghorst organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lamberdus Ostendorp]] (1893–1934), [[Sturmabteilung|SA-Führer]] und eines der Opfer des sogenannten [[Röhm-Putsch]]es&lt;br /&gt;
* [[Anna Brandt (Autorin)|Anna Brandt]] (1933–2024), Mundartautorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Reinke: &amp;#039;&amp;#039;Collinghorst – Glansdorf und die Ortsteile, einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. Collinghorst 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Collinghorst.pdf Beschreibung von Collinghorst] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|7458||Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Rhauderfehn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4379903-6|LCCN=nr98013672|VIAF=728148269759105230001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rhauderfehn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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