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	<title>Colline Metallifere - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colline_Metallifere&amp;diff=606598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch, Links normiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-05-11T11:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch, Links normiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Colline Metallifere view from Campiglia Marittima 2012-08-27.jpg|mini|300px|Colline Metallifere (Blick von [[Campiglia Marittima]])]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colline Metallifere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kol-ˈli:nə metal-ˈli:ferə}}], das Toskanische Erzgebirge (italienisch: „Metallhaltige Hügel“, in deutscher [[Pars pro toto|Pars-pro-toto]]-Übersetzung auch &amp;#039;&amp;#039;Erzhügel&amp;#039;&amp;#039; genannt) sind ein Gebirgszug der mittleren und südlichen [[Toskana]]. Seit der Antike waren sie bekannt für ihre Bodenschätze; heute entwickelt sich moderater Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die geografische Lage der Hügelkette kann enger oder weiter ausgelegt werden. Einige Karten begrenzen sie auf eine Kernregion nördlich des ehemaligen Bergbau-Zentrums [[Massa Marittima]] mit den Stollen bei [[Montieri]] und [[Gerfalco]], südöstlich von [[Cecina (Toskana)|Cecina]] am [[Tyrrhenisches Meer|Tyrrhenischen Meer]] und südwestlich von [[Siena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich werden auch die südlich von Massa Marittima bis [[Grosseto]] angrenzenden Hügel, in denen ebenfalls Mineralien abgebaut wurden, in den Begriff einbezogen und als &amp;#039;&amp;#039;Colline Metallifere Grossetane&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zentrum dieses südlichen Fortsatzes ist [[Gavorrano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal der [[Cecina (Fluss)|Cecina]], das wegen seiner geothermischen Aktivitäten auch als [[Tal des Teufels]] bezeichnet wird, wird ebenfalls in der Literatur manchmal noch mit einbezogen. In diesem im Norden an die [[Alabaster]]-Hügel von [[Volterra]] angrenzenden Gebiet betreibt die [[ENEL]] eines der weltweit größten [[Geothermie|Erdwärme]]-Kraftwerke zur Stromerzeugung bei [[Larderello]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Wirtschaftliche Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Colline Metallifere Kupfer.JPG|mini|Aufgelassener Kupfersteinbruch bei Montieri]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Colline Metallifere Ponte Pia.JPG|mini|Landschaft am Fluss [[Rosia (Fluss)|Rosia]] mit mittelalterlicher Brücke &amp;#039;&amp;#039;[[Ponte della Pia]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Rosia (Toskana)|Rosia]], benannt nach Pia di Tolomei, der nach [[Dante]] tragischen Heldin von [[Gavorrano]]]]&lt;br /&gt;
Römischen Quellen zufolge bauten schon die Etrusker in den Hügeln Eisenerz, Kupfer und Silber ab; unmittelbar südlich von Volterra ging es um [[Alabaster]]. Im Mittelalter florierte der Erzbergbau vor allem in der Freien Stadtrepublik Massa Marittima, die 1225 weltweit den ersten Bergbaukodex aufstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unkontrollierte Versumpfung der [[Maremma]], die die [[Malaria]] nach Massa Marittima brachte und die dortige Bevölkerung von einst 10.000 auf nur noch ca. 500 dezimierte, brachte den Bergbau im späteren Mittelalter zum Erliegen. Erst nach einem erfolgreichen Rekultivierungs- und Entwässerungsprogramm der [[Habsburger]] Großherzöge der Toskana konnte die Tätigkeit in den Minen von Massa, Gavorrano und Montieri im 19. Jahrhundert wieder aufgenommen werden. Der Bergbau wurde bis in die 1970er Jahre wieder die Haupteinnahmequelle der Region. Danach schlossen sie mangels Rentabilität erneut, da der Import der Rohstoffe aus Afrika, Südamerika und Zentralasien billiger geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Colline Metallifere heute ==&lt;br /&gt;
Im letzten Viertel des 20. sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat der Tourismus den Bergbau als Wirtschaftsgrundlage ersetzt. Zu Zeiten des Bergbaus hatte man wenig Interesse für die natürliche Landschaft und Tierwelt der Region gezeigt, die sich deshalb abseits der Bergwerke ohne Eingriffe durch den Menschen entwickeln konnte. Große geschlossene Eichen- und Kastanienwälder bedecken die höheren Berglagen, eine für Mittelitalien seltene Landschaftsform. In tieferen Lagen herrschen [[Macchie|Macchia]], [[Steineiche]] und Ginster vor. In den Wäldern leben [[Wildschwein]], [[Stachelschwein]], [[Europäischer Dachs|Dachs]] und [[Steinmarder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuelle Wanderer und Reiter entdecken allmählich im Rahmen von [[Agrotourismus]] oder Urlaub auf Reitergehöften das Gebiet im Tal der oberen Cecina und des Flusses [[Merse]] westlich von Siena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Dekret des italienischen Umweltministeriums vom 28. Februar 2002 wurden die Gemeindeflächen von [[Follonica]], [[Gavorrano]], [[Massa Marittima]], [[Monterotondo Marittimo]], [[Montieri]], [[Roccastrada]] und [[Scarlino]] als &amp;#039;&amp;#039;Parco Tecnologico ed archeologico delle Colline Metallifere&amp;#039;&amp;#039; institutionalisiert. Ziel des Nationalparks ist es, die Vergangenheit der Region als ein wichtiges Zentrum des Bergbaus von überregionaler Bedeutung für die Nachwelt zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
Aufgegebene Stollen und aufgelassene Steinbrüche sind im gesamten Gebirgszug durch Informationstafeln erklärt. Ein komplett erhaltenes und als Museum ausgebautes [[Pyrit]]-Bergwerk ist seit 2003 im [[Parco Minerario Naturalistico di Gavorrano]], einem Kernbestandteil des Parks, mit Führung zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hella Kothmann/[[Wolf-Eckart Bühler]]: Reise Know-how Toscana, 4. Auflage Bielefeld 2005, S. 282 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Colline metallifere}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Colline Metallifere}}&lt;br /&gt;
* [http://www.galgani.it/massamarittima/colline_metallifere_1.asp &amp;#039;&amp;#039;Le “Colline Metallifere”&amp;#039;&amp;#039;, naturräumliche und geologische Beschreibung der Region mit Karte der Kernregion (italienisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.toskana-wandern.com/html/de/aree.php?nome=merse &amp;#039;&amp;#039;Die Colline Metallifere. Die Täler der Farma und der Merse&amp;#039;&amp;#039;, Toskana-Wandern]&lt;br /&gt;
* [http://www.parcocollinemetallifere.it/changelang.php?parlato=de Webseite des Parco Tecnologico ed archeologico delle Colline Metallifere (teilweise auf Italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/14/00/N |EW=10/51/00/E |type=mountain |elevation=500 |dim=50000 |region=IT-LI}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Toskana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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