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	<title>Collage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alinea: Änderungen von ~2025-32477-86 (Diskussion) auf die letzte Version von Alinea zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-11-10T11:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-32477-86&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-32477-86&quot;&gt;~2025-32477-86&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-32477-86&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-32477-86 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Alinea&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Alinea (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Alinea&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Collage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]:&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kɔˈlaːʒə}}] oder [{{IPA|kɔˈlaːʃ}}],&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders |Titel=Deutsches Aussprachewörterbuch |Auflage=1 |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin, New York |Datum=2009 |ISBN=978-3-11-018202-6 |Seiten=418}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Audio|De-Collage.ogg|anhören}}) ist sowohl eine Technik der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] als auch ein in dieser Technik geschaffenes [[Kunstwerk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Natias Neutert: &amp;#039;&amp;#039;Zur Archäologie der Collage&amp;#039;&amp;#039; in: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Lady Dada&amp;#039;&amp;#039;. Essays über die Bild(er)finderin [[Hannah Höch]]. Lilienstaub &amp;amp; Schmidt, Berlin 2019, ISBN 978-3-945003-45-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herkömmlich wird ein neues Ganzes geschaffen, indem verschiedene Elemente auf eine Unterlage aufgeklebt werden, wovon sich auch die Bezeichnung ableitet (zu {{frS|coller}} „kleben“). Collage gibt es auch jenseits der Grenzen der bildenden Kunst, nämlich als Musikvideos im Stile von [[Yes We Can]], als literarische Collagen im Stil von [[Walter Kempowski]], als &amp;#039;&amp;#039;Text- und Klangcollage&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;So Christoph Hilgert: &amp;#039;&amp;#039;Die unerhörte Generation. Jugend im westdeutschen und britischen Hörfunk, 1945–1963.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-2821-1, S. 269 ([https://books.google.de/books?id=gwt4DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA269 als Vorschau online] bei Google Books).&amp;lt;/ref&amp;gt; wie etwa [[Alfred Andersch]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Tod des James Dean&amp;#039;&amp;#039; oder als Text-Bild-Collagen wie die von [[Herta Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 21. Jahrhundert etablierten sich von Benutzern selbst hergestellte Video-Collagen als fester Bestandteil der [[Netzkultur]], insbesondere durch Streaming- und Videoplattformen wie [[YouTube]]. Auch [[Meme (Kulturphänomen)|Memes]] werden häufig als Grundlage für Collagen verwendet, wenn ein Meme eine angesprochene Person oder Thematik einbeziehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Collage&amp;#039;&amp;#039; ist entlehnt aus dem [[Französische Sprache|Französischen]]. Um 1910 begannen [[Georges Braque]] und [[Pablo Picasso]], auf Bilder Teile aus anderen Materialien wie Zeitungen oder Tapeten aufzukleben, und nannten das Ergebnis {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;[[papier collé]]&amp;#039;&amp;#039;}} („geklebtes Papier, Klebebild“), was später zu {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;collage&amp;#039;&amp;#039;}} („[das] Leimen, Aufkleben“) vereinfacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Collage&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;collé&amp;#039;&amp;#039; sind Ableitungen des Verbs {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;coller&amp;#039;&amp;#039;}} („leimen, kleben“), das selbst vom Substantiv {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;colle&amp;#039;&amp;#039;}} („Leim“) abstammt. Das Substantiv wiederum kann über (nicht nachgewiesenes) [[vulgärlatein]]isches {{lang|la|*colla}} auf {{grcS|κόλλα|kόlla}} zurückgeführt werden, das gleichfalls die Bedeutung „Leim“ besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 24., durchgesehene und erweiterte Auflage von [[Elmar Seebold]]. Verlag de Gruyter, Berlin, 2002, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/Collage Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Collage&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]] und andere: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen&amp;#039;&amp;#039; (1993). Digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache]], abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OttokarBild.JPG|mini|hochkant=0.9|Collage mit Fotocollagetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nostalgia 110X70CM.jpg|mini|hochkant=0.9|Collage als „familiäre Erinnerung“ mit Fotos, Briefen, Dokumentenauszügen und sonstigen Texten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DasUndbild.jpg|mini|hochkant=0.9|[[Kurt Schwitters]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Undbild&amp;#039;&amp;#039;, 1919, [[Staatsgalerie Stuttgart]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:cbkmk.jpg|mini|hochkant=0.9|Collage in Verbindung mit grafischen Elementen]]&lt;br /&gt;
Eine künstlerische Collage kann beispielsweise [[Zeitung]]sausschnitte, Bänder, farbige Papierstücke, [[Fotografie]]n enthalten, die auf einen festen Untergrund oder [[Leinwand]] [[Leim|geleimt]] wurden. Die frühen Collagen des [[Kubismus]] nennt man [[Papier collé]]. Weitere Anwendungsgebiete sind die [[Fotocollage]] und die [[Diacollage]], die ganz oder zum großen Teil aus Fotografien, Teilen von Fotografien oder Diamaterial bestehen. Die [[Décollage]] bezeichnet das Abreißen von Oberflächen, beispielsweise bei Plakatabrissen, um die darunter liegenden Schichten sichtbar zu machen. Werden plastische Gegenstände miteinander kombiniert, so verwendet man dafür den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Objet trouvé]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prinzip der Collage wurde auch auf andere [[Kunstgattung]]en übertragen, etwa auf die Musik/[[Hörspiel|Akustische Kunst]] (Klang-, Ton- oder Musikcollagen, siehe dazu unter anderem im Artikel „[[Sampling (Musik)]]“), auf die Literatur (siehe [[Montage (Literatur)]]) und den Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übertragung der Collagetechnik auf [[3D|dreidimensionale]] Objekte findet in der [[Assemblage]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Collage ==&lt;br /&gt;
Die musikalische Collage ist die Zusammenfügung verschiedener eigenständiger [[Komposition (Musik)|Kompositionen]] zu einem neuen Musikwerk. Während das [[Medley]] oder das [[Potpourri (Musik)|Potpourri]] die einzelnen Werke mit mehr oder weniger durchkomponierter [[Modulation (Musik)|Modulation]] miteinander verbinden, ist die Collage durch die fehlenden Übergänge und die damit verbundenen Klangreibungen gekennzeichnet. Diese Friktionen sind vom Komponisten der Collage beabsichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theatercollage ==&lt;br /&gt;
Collagen gibt es auch in der [[Darstellende Kunst|darstellenden Kunst]]. Eine Theatercollage setzt sich aus szenischen, poetischen und literarischen Elementen zusammen und dient oftmals der Interpretation zeitgeschichtlicher oder gesellschaftskritischer Werke (so beispielsweise im [[Polen|polnischen]] Theater vor dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lech Raczak |Titel=Theater ohne Drama |TitelErg= |Hrsg=[[Wojciech Dudzik]] |Sammelwerk=Theater-Bewusstsein: polnisches Theater in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Ideen - Konzepte - Manifeste |Verlag=[[Lit Verlag]] |Ort=Münster |Datum=2011 |ISBN=9783643111708 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmcollage und Bildmontage ==&lt;br /&gt;
Aus dem Wunsch, aus Einzelbildern ein neues Bild zusammensetzen zu können, entwickelte sich mit den technischen Möglichkeiten des Films die [[Fotomontage]] als Kunstform, und später die kreative Videomontage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Zelluloidfilm|Zelluloidfilmstreifen]] und [[Flachfigurenfilm|Legetricktechnik]], wie sie von [[Terry Gilliam]] für Sequenzen der Komikergruppe [[Monty Python]] eingesetzt wurde, grundsätzlich immer eine Collage ermöglichen, wurde die Filmcollage erst durch digitale Möglichkeiten und die [[Netzkultur]] nach den 2010er Jahren unter Internetnutzern beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden Teile von anderen Videos oder Animationen, oft auch nur Bildausschnitte davon, mit anderen Aufnahmen zusammengebracht und gegebenenfalls durch Effekte optisch verfremdet und in einen neuen Kontext gesetzt. Urheberrechtlich ergeben sich hierbei ähnliche Probleme wie bei [[Coverversion|Coverversionen]], [[Remix|Remixes]] und [[Sampling (Musik)|Sampling]] in der Musikproduktion, weshalb auf [[YouTube]] [[Selbstreferenzialität|Selbstreferenzen]] zwischen aktiven und bekannten [[Webvideoproduzent|Webvideoproduzenten]] in Collagen häufiger zu finden sind als Bildausschnitte aus Produktionen von [[Filmstudio|Filmstudios]], welche zuvor die [[Meme (Kulturphänomen)|Memekultur]] geprägt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzierende Filmcollagen, oft unterlegt durch kurze, fast [[Schnipsel|schnipselartige]] [[Remix|Remixes]], sind ein beliebter Bestandteil von Eigenproduktionen auf Videoplattformen wie YouTube geworden. Die entstehenden Werke prägen mehr einen Stil zum Zweck der Unterhaltung als der Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Collage ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Montage (Literatur)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Collagekünstler und beispielhafte Werke ==&lt;br /&gt;
* [[John Elsas]] (1851–1935), ein Autodidakt und Vertreter der [[Art brut]]&lt;br /&gt;
* [[André Evard]] (1876–1972)&lt;br /&gt;
* [[Pablo Picasso]] (1881–1973)&lt;br /&gt;
* [[Georges Braque]] (1882–1963)&lt;br /&gt;
* [[Alexandra Povòrina]] (1885–1963)&lt;br /&gt;
* [[Raoul Hausmann]] (1886–1971)&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schwitters]] (1887–1948), Bauhauskünstler&lt;br /&gt;
* [[Hannah Höch]] (1889–1978), Dada-Pionierin&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schnitt mit dem Küchenmesser durch die letzte Weimarer Bierbauchkulturepoche Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die ewigen Schuhplattler&amp;#039;&amp;#039;, 1933&lt;br /&gt;
* [[Alexander Michailowitsch Rodtschenko]] (1891–1956)&lt;br /&gt;
* [[Max Ernst]] (1891–1976)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;La femme 100 têtes&amp;#039;&amp;#039;, 1929, &amp;#039;&amp;#039;[[Une semaine de bonté]]&amp;#039;&amp;#039;, 1934&lt;br /&gt;
* [[Marianne Brandt (Künstlerin)|Marianne Brandt]] (1893–1983), [[Bauhaus]]künstlerin&lt;br /&gt;
* [[László Moholy-Nagy]] (1895–1946), Bauhauskünstler&lt;br /&gt;
* [[Jindřich Štyrský]] (1899–1942)&lt;br /&gt;
* [[Lee Krasner]] (1908–1984)&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hildesheimer]] (1916–1991)&lt;br /&gt;
* [[Peter Weiss]] (1916–1982)&lt;br /&gt;
* [[Otto S. Grewe]] (1917–1965)&lt;br /&gt;
* [[Ror Wolf]] (1932–2020)&lt;br /&gt;
* [[Gian Carlo Riccardi]] (1933–2015)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Claus]] (1935–2023)&lt;br /&gt;
* [[Natias Neutert]] (1941)&lt;br /&gt;
* [[István Horkay]] (* 1945)&lt;br /&gt;
* [[Annegret Soltau]] * (1946)&lt;br /&gt;
* [[Lutz Dammbeck]] (* 1948)&lt;br /&gt;
* [[Kriki]] (* 1950)&lt;br /&gt;
* [[Herta Müller]] (* 1953)&lt;br /&gt;
* [[Matthias Kunkler]] (1957–1997)&lt;br /&gt;
* [[Volker Steinbacher]] (* 1957)&lt;br /&gt;
* [[Antje Siebrecht]] (1958–2013)&lt;br /&gt;
* [[Rosa Lachenmeier]] (* 1959)&lt;br /&gt;
* [[Dave McKean]] (* 1963)&lt;br /&gt;
* [[Wangechi Mutu]] (* 1972)&lt;br /&gt;
* [[Terry Gilliam]] (* 1940)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hungriger Hugo&amp;#039;&amp;#039; (* 2000, bürgerl. Name unbekannt, auf [[YouTube]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Böhm |Titel=YouTube-Phänomen: Wie Hungriger Hugo Webstars zum Gespött macht – und damit viel Geld verdient |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2023-10-02 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/netzwelt/web/youtube-phaenomen-wie-hungriger-hugo-webstars-zum-gespoett-macht-und-damit-viel-geld-verdient-a-15143e9b-aefb-4145-9c86-bdc93fc4206d |Abruf=2024-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstrichtungen, bei denen Collagen und Montagen eine große Rolle spielten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Juan Gris Mann im Cafe 1914.jpg|mini|hochkant=0.9|Collage von [[Juan Gris]]: &amp;#039;&amp;#039;Mann im Café&amp;#039;&amp;#039;, 1914, Öl und Klebebild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Collage EmmanuelFlipo.jpg|mini|hochkant=0.9|Collage von [[Emmanuel Flipo]], 1998]]&lt;br /&gt;
* [[Kubismus]] (1907–1921/1940), Kunstrichtung mit höherem Abstraktionsgrad, zeigt häufig die Bildgegenstände zersplittert und von mehreren Seiten.&lt;br /&gt;
** [[Pablo Picasso]] (1881–1973)&lt;br /&gt;
** [[Georges Braque]] (1882–1963)&lt;br /&gt;
** [[Juan Gris]] (1887–1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Erstmals wurden echte Objekte auf die Leinwand geklebt: alte Tapeten, Musiknoten, Glas, Zeitungspapier; die Collage wurde zur Kunsttechnik erhoben (siehe auch: [[Papier collé]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dadaismus]] (1916–1922/25), eine Protestbewegung gegen Krieg, Stumpfsinn und Bürgertum&lt;br /&gt;
** [[Marcel Duchamp]] (1887–1968)&lt;br /&gt;
** [[Man Ray]] (1890–1976)&lt;br /&gt;
** [[Hannah Höch]] (1889–1978)&lt;br /&gt;
: Höch gilt als die Erfinderin der Fotomontage, eine Technik, die sie mit Raoul Hausmann entwickelte und die rasch von [[Johannes Baader]], [[John Heartfield]] und [[George Grosz]] aufgegriffen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Surrealismus]] (1924–1930), ausgelöst durch die Beschäftigung mit dem Unbewussten, Texten von [[Sigmund Freud]].&lt;br /&gt;
** [[Max Ernst]] (1891–1976)&lt;br /&gt;
** [[Salvador Dalí]] (1904–1989)&lt;br /&gt;
** [[Joan Miró]] (1893–1983)&lt;br /&gt;
** [[René Magritte]] (1898–1967)&lt;br /&gt;
: Typisch für den Surrealismus war der spielerische [[Cadavre Exquis]], der auch als Inspirationsquelle für „große“ Kunstwerke diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Pop Art]] (1958–1968), Produkten der Massenindustrie sind Thema, in den Gemälden, Collagen, [[Skulptur]]en, Fotomontagen und [[Happening]]s tauchen Bier- und Suppendosen, [[Comic]]strips und Werbetafeln auf.&lt;br /&gt;
** [[Richard Hamilton (Künstler)|Richard Hamilton]]&lt;br /&gt;
** [[Jasper Johns]]&lt;br /&gt;
** [[Robert Rauschenberg]] (Collagen aus Decken und Kissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fluxus]] (1960–1975/bis heute, [[Postmoderne]]), neodadaistische Strömung mit viel [[Aktionskunst]] (lat. &amp;#039;&amp;#039;fluxus&amp;#039;&amp;#039; = das Fließen).&lt;br /&gt;
** [[George Maciunas]]&lt;br /&gt;
** [[Joseph Beuys]]&lt;br /&gt;
** [[Wolf Vostell]]&lt;br /&gt;
** [[Yoko Ono]]&lt;br /&gt;
** [[George Brecht]]&lt;br /&gt;
** [[Al Hansen]]&lt;br /&gt;
** [[Dick Higgins]]&lt;br /&gt;
** [[Nam June Paik]]&lt;br /&gt;
** [[Charlotte Moorman]]&lt;br /&gt;
** [[Ben Vautier]]&lt;br /&gt;
** [[Emmett Williams]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mail Art]] (1970 bis heute)&lt;br /&gt;
** [[Ray Johnson]]&lt;br /&gt;
** [[John Evans (Künstler)|John Evans]]&lt;br /&gt;
** [[Guy Bleus]]&lt;br /&gt;
** [[Robert Rehfeldt]]&lt;br /&gt;
** [[Jürgen O. Olbrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Situationistische Internationale|Situationismus]] (1951–1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urheberrecht ==&lt;br /&gt;
[[Urheberrecht]]lich ist die Collage umstritten. Man kann in ihr eine unfreie Bearbeitung, bei der die Genehmigung der Werke fremder Urheber eingeholt werden muss, oder eine freie Bearbeitung sehen. Eine freie Bearbeitung liegt vor, wenn der Eindruck des Originals gegenüber demjenigen der neuen Werke „verblasst“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 9. Aufl., § 24 Rndr. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Moodboard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanne Bergius]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Lachen Dadas. Die Berliner Dadaisten und ihre Aktionen&amp;#039;&amp;#039;, Anabas-Verlag, Gießen 1989, ISBN 978-3-8703-8141-7.&lt;br /&gt;
* Hanne Bergius: &amp;#039;&amp;#039;Montage und Metamechanik. Dada Berlin - Ästhetik von Polaritäten&amp;#039;&amp;#039; (mit Rekonstruktion der Ersten Internationalen Dada-Messe und Dada-Chronologie), Gebr. Mann Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3786115250.&lt;br /&gt;
* Hanne Bergius: &amp;#039;&amp;#039;Dada Triumphs! Dada Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 1917–1923. Artistry of Polarities. Montages - Metamechanics - Manifestations. Übersetzt v. Brigitte Pichon. Vol. V. of the ten editions of Crisis and the Arts. The History of Dada, hrsg. v. Stephen Foster, Thomson / Gale, New Haven, Conn. u. a. 2003, ISBN 978-0-816173-55-6.&lt;br /&gt;
* Jula Dech, Ellen Maurer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Da-da zwischen Reden zu Hannah Höch.&amp;#039;&amp;#039; Orlanda Frauenverlag, Berlin 1991.&lt;br /&gt;
* John und Joan Digby: &amp;#039;&amp;#039;The Collage Handbook.&amp;#039;&amp;#039; Thames and Hudson, New York, 1985&lt;br /&gt;
* Hans Emons: &amp;#039;&amp;#039;Montage - Collage - Musik&amp;#039;&amp;#039;. Frank &amp;amp; Timme, Berlin 2009.(Kunst-, Musik- und Theaterwissenschaft, Bd. 6). ISBN 978-3-86596-207-2.&lt;br /&gt;
* Marta Herford (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kettler, Bönen 2013. ISBN 978-3-86206-300-0.&lt;br /&gt;
* Karoline Hille, Raoul Hausmann und Hannah Höch: &amp;#039;&amp;#039;Eine Berliner Dada-Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* Institut für moderne Kunst Nürnberg, Ausstellungskatalog &amp;quot;Von der Collage zur Assemblage&amp;quot;, mit Beiträgen von Jürgen Claus, Franz Mon, Wolf Vostell u.&amp;amp;nbsp;a., Nürnberg 1968&lt;br /&gt;
* Miriam Seifert-Waibel: &amp;#039;&amp;#039;Collage – eine Begriffsdifferenzierung.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bild, aus tausend widersprüchlichen Fitzeln. Die Rolle der Collage in Hubert Fichtes ‚Explosion‘ und das ‚Haus der Mina in Sao Luiz de Maranhao‘.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2005, ISBN 3-89528-519-6, S.&amp;amp;nbsp;24–46.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collage und Realität. Historische Aspekte zum Thema Collage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte der Collage in Deutschland von Schwitters bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hans Thoma-Gesellschaft/Kunstverein, Reutlingen 1996, S.&amp;amp;nbsp;7–24.&lt;br /&gt;
* Herta Wescher: &amp;#039;&amp;#039;Die Collage / Geschichte eines künstlerischen Ausdrucksmittels.&amp;#039;&amp;#039; Verlag DuMont Schauberg, Köln 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Collages|Collagen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deviantart.com/the-art-of-collage Galerie und Beispiele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4010384-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papierkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videokunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alinea</name></author>
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