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	<title>Colgenstein-Heidesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:52:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: Vorlage</title>
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		<updated>2025-09-11T08:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Colgenstein-Heidesheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Obrigheim (Pfalz)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Colgenstein-Heidesheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.587176&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.205652&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 67283&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06359&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Heidesheim Schlosspark2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Schlosspark Heidesheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das [[Weinort|Winzerdorf]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colgenstein-Heidesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – bis 1927 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colgenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – ist ein [[Ortsteil]] der Ortsgemeinde [[Obrigheim (Pfalz)|Obrigheim]] ([[Pfalz (Region)|Pfalz]]) im Nordosten des [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bad Dürkheim|Landkreises Bad Dürkheim]]. Bis 1969 war es eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil mit seinen beiden Siedlungskernen Heidesheim (westlich) und Colgenstein (östlich) liegt oberhalb des [[Orographisch links und rechts|rechten]] Ufers des [[Eisbach (Rhein)|Eisbachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Colgensteiner Kirche wurde bereits im „[[Codex Edelini]]“ für das Jahr 985 erwähnt. Im sogenannten [[Salischer Kirchenraub|Salischen Kirchenraub]] fiel damals diese Basilika mit zugehörigem Hofgut an Herzog [[Otto I. (Kärnten)|Otto I.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsgut im Wormsgau&amp;#039;&amp;#039;, Hessischer Staatsverlag, 1934, S. 157; [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=_GErAQAAIAAJ&amp;amp;dq=breunigweiler+weissenburg&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=991 (Ausschnittscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gehörten Colgenstein und Heidesheim zusammen mit sieben weiteren Gemeinden zu den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Neunmärkern&amp;#039;&amp;#039;, die sich im [[Stumpfwald]] rund 15 Kilometer südwestlich mit Bauholz versorgen durften. Beide Ortsteile gehörten später als Lehen den Grafen zu Leiningen; zunächst waren sie Bestandteil von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)#Leiningen-Westerburg|Leiningen-Dagsburg-Hardenburg]]. Von 1777 bis 1779 richtete Karl Friedrich Barth im Schloss ein [[Philanthropin]] ein. Ab 1787 residierte Graf [[Wenzel Joseph zu Leiningen-Heidesheim|Wenzel Joseph]] auf dem ab 1609 erbauten [[Schloss Heidesheim]], das Sitz der kurzlebigen Grafschaft [[Leiningen-Heidesheim]] war, bis es 1794 durch Truppen der Französischen Revolution niedergebrannt wurde. Der Schlosspark ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, waren Colgenstein und Heidesheim –&amp;amp;nbsp;bereits damals zu einer Gemeinde zusammengefasst&amp;amp;nbsp;– in den [[Kanton Grünstadt]] eingegliedert und bildeten die &amp;#039;&amp;#039;Mairie Colgenstein&amp;#039;&amp;#039;. Hier war der lutherische Pfarrer [[Samuel Köster]] tätig, der 1792 einen [[Freiheitsbaum]] aufstellen ließ und 1793 als Deputierter dem [[Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent|Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent]] der neu gegründeten [[Mainzer Republik]] angehörte. Zwischen 1797 und 1827 wirkte er zudem als Gemeindeschreiber und [[Friedensrichter]] des Kantons Grünstadt. 1815 hatte die Gemeinde insgesamt 310 Einwohner. Ab 1816 gehörten Colgenstein und Heidesheim zu [[Königreich Bayern|Bayern]]. Von 1818 bis 1862 waren sie Bestandteil des [[Landkommissariat Frankenthal]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Colgenstein Kirche JSa.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche Colgenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname lautete bis 1927 lediglich &amp;#039;&amp;#039;Colgenstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=463}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 hatte Colgenstein-Heidesheim 504 Einwohner, die in 98 Wohngebäuden lebten. Die Katholiken gehörten seinerzeit zur Pfarrei von [[Großbockenheim]], während die Protestanten eine Pfarrei vor Ort besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925 |Spalte=731 |Spalte_bis=732 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde die Gemeinde in den [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)|Landkreis Frankenthal]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Colgenstein-Heidesheim innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Bis 1969 war Colgenstein-Heidesheim eine eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] mit damals 724 Einwohnern. Im Zuge der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurden am 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 die kleineren Gemeinden am mittleren [[Eisbach (Rhein)|Eisbach]] –&amp;amp;nbsp;[[Albsheim an der Eis]], Colgenstein-Heidesheim und [[Mühlheim an der Eis]]&amp;amp;nbsp;– in Form einer Gemeindeneubildung mit der größeren Gemeinde Obrigheim unter dem Namen „Obrigheim (Pfalz)“ zusammengeschlossen.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=175}} Zugleich wechselte die Kreiszugehörigkeit, da der Landkreis Frankenthal ebenfalls am 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 aufgelöst wurde. Am 22.&amp;amp;nbsp;April 1972 wurde die neue Gemeinde Obrigheim der [[Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]] zugeordnet, die am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2018 in der [[Verbandsgemeinde Leiningerland]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert existierte vor Ort das [[Zisterzienserinnenkloster Heidesheim]]. Vor Ort befinden sich insgesamt [[Liste der Kulturdenkmäler in Obrigheim (Pfalz)#Einzeldenkmäler|zwölf Objekte]], die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter der Schlossgarten samt Villa des im frühen 17. Jahrhundert errichteten und mittlerweile abgegangenen [[Schloss Heidesheim|Schlosses Heidesheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Bad Dürkheim |Stand=2024 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schlossgarten ist zusätzlich als [[Liste der Naturdenkmale in Obrigheim (Pfalz)|Naturdenkmal]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Ort wird [[Landwirtschaft]] betrieben, vor allem [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinbau]]. Arbeitnehmer in Industrie und im Dienstleistungssektor pendeln hauptsächlich in den Raum [[Mannheim]] und [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Individualverkehr ist über untergeordnete Straßen mit der Umgebung verbunden. Mit den Bahnhalten &amp;#039;&amp;#039;Obrigheim-Colgenstein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heidesheim (Pfalz)&amp;#039;&amp;#039; hatte der Ort ab 1900 Anschluss an die [[Bahnstrecke Worms–Grünstadt]]. Nachdem auf dieser der Personenverkehr 1968 eingestellt worden war, übernahm eine Buslinie die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm (Leiningen-Dagsburg)]] (1636–1672), Graf von Leiningen-Dagsburg&lt;br /&gt;
* [[Maria Luise Albertine zu Leiningen-Dagsburg-Falkenburg]] (1729–1818), Großmutter der preußischen Königin Luise, siehe auch [[Leiningen-Heidesheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Leiningen]] gab 1404 zusammen mit Emich VI. die Zustimmung zu einer Schuldverschreibung von Colgenstein.&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Barth]] (1740–1792), Theologe und Volksaufklärer, war Gründer des Philanthropins zu Heidesheim (Pfalz).&lt;br /&gt;
* [[Georg Heinrich Borowski]] (1746–1801), Naturforscher und Wirtschaftswissenschaftler, war zeitweise Lehrer am Philanthropin in Heidesheim.&lt;br /&gt;
* [[Torben Müsel]] (* 1999), Fußballspieler, wuchs vor Ort auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gliederung von Obrigheim (Pfalz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4390599-7|VIAF=236096704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Obrigheim (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
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