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	<title>Colestyramin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:34:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Colestyramin&amp;diff=1220108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NadirSH: HC: Entferne Kategorie:Carbocyclischer Aromat; Ergänze Kategorie:Phenylenverbindung</title>
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		<updated>2023-11-11T16:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Carbocyclischer_Aromat&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Carbocyclischer Aromat (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Carbocyclischer Aromat&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Phenylenverbindung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Phenylenverbindung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Phenylenverbindung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Polymer&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Colestyramine.png|250px|Struktur von Colestyramin]]&lt;br /&gt;
| Polymertyp      = 3&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = * Cholestyramin&lt;br /&gt;
* Poly(trimethylammonio methylstyrolchlorid- co-divinylbenzol)&lt;br /&gt;
* [[Latein]]: Colestyraminum&lt;br /&gt;
* {{INCI|Name=STYRENE METHYLTRIMONIUM CHLORIDE CROSSPOLYMER |ID=85707 |Abruf=2021-11-01}}&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|11041-12-6}}&lt;br /&gt;
| PubChem         = &lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB01432&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[Lipidsenker]], [[Gallensäuren]]-[[Komplexbildner]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = Absorption von Gallensäuren&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|C10|AC01}}&lt;br /&gt;
| Beschreibung    = Weißes bis fast weißes, feines, [[Hygroskopie|hygroskopisches]] Pulver&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ph. Eur. 5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Europäische Arzneibuch-Kommission |Titel=EUROPÄISCHE PHARMAKOPÖE 5. AUSGABE |Band=5.0 – 5.7 |Datum=2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bausteine       = [[Vinylbenzol]] und 2 % [[Divinylbenzol]] mit quartären Trimethylbenzylammoniumgruppen&lt;br /&gt;
| Dichte          = &amp;lt;!--g·[[Meter|cm]]&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &amp;lt;!--[[Grad Celsius|°C]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = nahezu unlöslich in [[Wasser]], [[Dichlormethan]] und [[Ethanol]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ph. Eur. 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|Sigma|C4650|Name=Cholestyramine resin|Abruf=2012-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|-}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ToxDaten        = * {{ToxDaten|Typ=LD50 |Organismus= Ratte |Applikationsart=p.o. |Wert=&amp;gt; 4000 mg·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;|Bezeichnung=|Quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemIDplus&amp;quot;&amp;gt;{{ChemID|CAS=11041-12-6|Name=Cholestyramine resin|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* {{ToxDaten|Typ=LD50 |Organismus= Maus |Applikationsart=i.p. |Wert=&amp;gt; 4000 mg·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;|Bezeichnung=|Quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChemIDplus&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colestyramin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Resorptionshemmer für [[Cholesterin]]. Es wird bei [[Hypercholesterinämie]] eingesetzt, entweder als einziger Wirkstoff oder zusammen mit einem [[Statin]]. Es wird als Diagnosemittel für chologene Diarrhö eingesetzt bzw. kommt bei der Behandlung derselben zum Einsatz, wenn es sich dabei um operative Folgen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Colestyramin ist ein stark basischer [[Ionenaustauscher|Anionenaustauscher]]. Es ist aufgebaut aus Vinylbenzol-[[Monomer]]en ([[Styrol]]) und zu einem geringen Anteil (zwei Prozent) aus [[Divinylbenzol]]-Monomeren. Über die Divinylbenzol-Einheiten sind die [[Polymer]]-Ketten miteinander verbunden, sodass sich ein zweidimensionales Netzwerk ergibt. In diese Polymerstruktur sind [[Quartäre Ammoniumverbindungen|quartäre Trimethylbenzylammoniumgruppen]] eingefügt, die in der Arzneiform als Chloridsalz vorliegen. Die durchschnittliche [[molare Masse]] eines Polymers beträgt 1·10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; g·mol&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot;&amp;gt;Fachinformation Colestyramin, Stand Juni 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologie ==&lt;br /&gt;
=== Pharmakokinetik ===&lt;br /&gt;
Colestyramin ist [[enzym]]atisch nicht zersetzbar. Es ist stark [[Hydrophilie|hydrophil]], jedoch wasserunlöslich und ein sehr großes [[Makromolekül]]. Deshalb ist es durch den Darm nicht [[Resorption|resorbierbar]] und unterliegt nicht dem [[Stoffwechsel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakodynamik ===&lt;br /&gt;
Colestyramin wirkt ausschließlich im Darm. Der Wirkstoff ist an [[Chloride|Chlorid]]-[[Anion]]en gebunden, die gegen [[Gallensäuren]] ausgetauscht werden. Colestyramin besitzt im [[Verdauungstrakt|Gastrointestinaltrakt]] eine hohe [[Affinität (Chemie)|Affinität]] zu Gallensäuren. Die Verbindung aus Colestyramin und den Gallensäuren kann im Darm dadurch kaum mehr aufgelöst werden. Da die Colestyramin-Polymere sehr viele Gallensäure-Moleküle binden und das Makromolekül noch größer wird, kann das Colestyramin-Gallensäuren-Molekül nicht wieder resorbiert werden und wird durch die [[Kot|Fäzes]] ausgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Einnahme von Colestyramin wird dem Körper laufend Gallensäure entzogen, da normalerweise die durch den Gallengang in den Darm ausgeschiedenen Gallensäuren später im hinteren Dünndarm zum größten Teil wieder aufgenommen werden. Über diesen [[Enterohepatischer Kreislauf|enterohepatischen Kreislauf]] werden die Gallensäuren zur Leber zurücktransportiert. Wenn die Leber keine Gallensäuren aus dem Darm zurückerhält, beginnt sie mit der Gallensäuren-Neuproduktion durch Heraufregulierung des [[Enzym]]s Cholesterin-7α-Hydroxylase (CYP7A1). Dadurch stellt die Leber vermehrt Gallensäuren her und verbraucht somit mehr [[Cholesterin]], da Cholesterin der einzige [[Prekursor|Vorläufer]] der Gallensäuren ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darreichungsform ==&lt;br /&gt;
Colestyramin-haltige Arzneimittel sind als [[Granulare Materie|Granulate]], [[Pulver (Pharmazie)|Pulver]] und Kautabletten im Handel. Ihre Einnahme erfolgt [[peroral]] mit reichlich Wasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Colestyramin wird angewendet zur [[Adjuvante Therapie|adjuvanten Therapie]] zur Senkung erhöhter [[Low Density Lipoprotein|LDL]]-[[Cholesterin]]-Blutwerte. Der Einsatz erfolgt sowohl diätbegleitend als [[Monotherapie]] als auch in Kombination mit einem [[HMG-CoA-Reduktase]]-Inhibitor ([[Statin]]). Auch bei [[Durchfall#Einteilung nach der Krankheitsentstehung|chologenen Diarrhoen]] (Durchfall durch zu viel Gallensäuren im Darm) und außerdem bei [[Juckreiz]] und [[Ikterus]] durch teilweisen Gallengangverschluss wird Colestyramin therapeutisch eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt; Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs bei Medikamentenintoxikation. Durch Cholestyramin-Gabe können dabei dem enterohepatischen Kreislauf unterliegende Medikamente wie z.&amp;amp;nbsp;B. Digitoxin effektiver eliminiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenanzeigen ==&lt;br /&gt;
Colestyramin darf nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff besteht, bei [[Darmverschluss]] oder [[Gallengang]]-Verlegung. Da Colestyramin die Aufnahme fettlöslicher Vitamine ([[Vitamin A|A]], [[Vitamin D|D]], [[Vitamin E|E]], [[Vitamin K|K]]) vermindern kann, wird die Anwendung während einer Schwangerschaft sehr sorgfältig durch den behandelten Arzt abgewogen und überwacht, falls keine sichere Alternative zur Cholesterinspiegel-Senkung existiert und die Cholesterinwerte einer Senkung dringend bedürfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interaktionen ==&lt;br /&gt;
=== Interaktionen durch zeitlich zu nahe Einnahme ===&lt;br /&gt;
Die anionenaustauschenden Eigenschaften des Colestyramins sorgen für eine außerordentlich große Vielfalt an [[Wechselwirkung (Pharmazie)|Wechselwirkungen]], sowohl Resorptionsverminderungen als auch Resorptionsverzögerungen sind nicht ungewöhnlich bei gleichzeitig peroral verabreichten Medikamenten. Generell wird dringend geraten, andere Arzneimittel mindestens eine Stunde vor der Colestyramin-Einnahme oder mindestens vier Stunden nach der Colestyramin-Verabreichung einzunehmen. Als besonders gefährdet für eine Wechselwirkung mit Colestyramin gelten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Phenylbutazon]] ([[Nichtsteroidales Antirheumatikum|Antirheumatikum]]), [[Hydrochlorothiazid]] ([[Diuretikum|harntreibende Arznei]]), die [[Antibiotika]] [[Tetracyclin]] und [[Benzylpenicillin|Penicillin G]], weiterhin [[Phenobarbital]] (gegen [[Epilepsie]]) und Schilddrüsenmedikamente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktionen durch Teilnahme am enterohepatischen Kreislauf ===&lt;br /&gt;
Arzneistoffe, die dem enterohepatischen Kreislauf unterliegen, sind auch bei zeitlich versetzter Einnahme in ihrer Pharmakokinetik durch Colestyramin beeinflussbar, sofern sie eine nennenswerte [[Affinität (Chemie)|Affinität]] zu Colestyramin aufweisen. Die Blutspiegel dieser Arzneistoffe sind dann verringert. In umgekehrter Weise kann das plötzliche Absetzen des Colestyramins dazu führen, dass die Plasmaspiegelkonzentration von Arzneistoffen auf ein [[Gift|toxisches]] Maß ansteigen, falls die Dosis auf die Colestyramin-bedingten Verluste angepasst worden war. Deshalb sollte die Colestyramin-Dosis nie ohne die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt verändert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktionen mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln ===&lt;br /&gt;
Patienten, die Colestyramin einnehmen und mit blutgerinnungshemmenden [[Antikoagulation|Antikoagulantien]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Warfarin]] oder [[Phenprocoumon]]) behandelt werden, bedürfen einer noch engmaschigeren Überwachung der [[Hämostase|Blutgerinnungswerte]]. Gallensäurebindende Arzneimittel verringern die Aufnahme von [[Vitamin K]], was die Blutungsgefahr vergrößert, weil weniger Gerinnungsfaktoren hergestellt werden, sobald weniger Vitamin K aus der Nahrung aufgenommen wird. Auch die gerinnungshemmende Wirkung von Antikoagulantien wird durch Colestyramin beeinträchtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als besonders bedeutsam eingeschätzte Interaktionen ===&lt;br /&gt;
* Besonders zu beachten ist die mögliche Wechselwirkung von Colestyramin mit oralen Antikoagulantien (s.&amp;amp;nbsp;o.), da eine zu starke Antikoagulation zu [[Blutung]]sneigung führt, während eine zu schwache Antikoagulation zur [[Thrombose]] führen kann.&lt;br /&gt;
* [[Digitoxin]], ein [[Herzglykoside|Herzglykosid]] zur Behandlung der [[Herzinsuffizienz]], wird, sobald es auf Colestyramin trifft, durch seine Teilnahme am [[Enterohepatischer Kreislauf|enterohepatischen Kreislauf]] in seinem Plasmaspiegel vermindert, woraus eine zu geringe Wirkung resultieren kann. Ist der Patient auf eine erhöhte Dosis (zum Ausgleich der Colestyramin-bedingten Verluste) eingestellt, kann ein plötzliches Absetzen des Colestyramins zu einer lebensgefährlichen Vergiftung mit Digitoxin führen.&lt;br /&gt;
* Colestyramin kann den Plasmaspiegel von [[Östrogen]]en verringern, da es diese dem enterohepatischen Kreislauf entzieht. Falls Östrogene bei Frauen zur [[Empfängnisverhütung]] eingenommen werden, kann es zu einer verminderten kontrazeptiven (empfängnisverhütenden) Wirkung der [[Antibabypille]] kommen, mit der möglichen Folge einer ungeplanten Schwangerschaft.&lt;br /&gt;
* Colestyramin kann einen Mangel an fettlöslichen Vitaminen ([[Vitamin A|A]], [[Vitamin D|D]], [[Vitamin E|E]], [[Vitamin K|K]]) auslösen, falls die Patienten für einen solchen Mangel ohnehin anfällig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Colestyramin kann die Aufnahme von Schilddrüsenhormonen stark negativ beeinflussen. Bei der Einnahme sollte am besten 4 Stunden Abstand zwischen den Schilddrüsenhormoneinnahme und Colestyramineinnahme eingehalten werden. Außerdem unterliegen [[Thyroxin]] und [[Trijodthyronin]] dem enterohepatischen Kreislauf. D.h. der Plasmaspiegel von Thyroxin wird durch Colestyramin reduziert was eine (teils deutliche) Dosissteigerung in der Regel notwendig macht. (Zu den genauen Auswirkungen bzgl. Trijodthyronin gibt es leider keine klaren Quellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Nebenwirkung#Häufigkeit und Beschreibung der Nebenwirkungen|Sehr häufig]] führt die Einnahme von Colestyramin zur [[Obstipation|Verstopfung]]. Häufig treten auch [[Übelkeit]], [[Völlegefühl]], [[Refluxösophagitis|Sodbrennen]], [[Verdauungsstörung]]en, Brechreiz, [[Flatulenz|Blähungen]] und [[Durchfall|Durchfälle]] auf, gelegentlich führt der Brechreiz auch zu [[Erbrechen]]. Sehr selten wurde die Verstärkung eines bereits bestehenden [[Steatorrhoe|Fettstuhls]], die verminderte Aufnahme fettlöslicher Vitamine ([[Vitamin A|A]], [[Vitamin D|D]], [[Vitamin E|E]], [[Vitamin K|K]]) und eine verringerte Serumkonzentration an [[Folsäure]] beobachtet. In Einzelfällen (ohne Angabe der Häufigkeit) wurde ein Anstieg bestimmter [[Leberwerte]] (Transaminasen), eine spezielle Stoffwechselstörung bei [[Chronisches Nierenversagen|chronisch niereninsuffizienten]] Patienten sowie Hautreizungen, Hautrötungen und allergische Reaktionen berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
; [[Monopräparat]]e&lt;br /&gt;
Ipocol (CH), Lipocol (D), Quantalan (D, A, CH), Vasosan (D), diverse Generika (D)&amp;lt;ref&amp;gt;Rote Liste Online, Stand: September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;AM-Komp. d. Schweiz, Stand: September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;AGES-PharmMed, Stand: September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polymer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lipidsenker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phenylenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartäre Ammoniumverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlorid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NadirSH</name></author>
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