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	<title>Colbitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-26T22:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DE-ST 15-0-83-130 Colbitz COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/19//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/37//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Colbitz in BK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Börde&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Elbe-Heide&lt;br /&gt;
|Höhe              = 67&lt;br /&gt;
|PLZ               = 39326&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039207&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15083130&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE CQO&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Magdeburger Straße 40&amp;lt;br /&amp;gt;39326 Rogätz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-colbitz.de/ www.gemeinde-colbitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Ralf Ganzer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colbitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie ist Mitglied der [[Verbandsgemeinde Elbe-Heide]] mit Sitz in der Gemeinde [[Rogätz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Colbitz liegt im Flachland des nördlichen Sachsen-Anhalts, am südöstlichen Ende der [[Colbitz-Letzlinger Heide]], und damit in einer Übergangsregion zwischen der [[Altmark]] und der [[Magdeburger Börde]]. Westlich des Ortes befindet sich der [[Colbitzer Lindenwald]], der als größter geschlossene Lindenwald Europas gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.colbitzerheide.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=203815 |hrsg=Tourismusverband Colbitz-Letzlinger Heide e.&amp;amp;nbsp;V. |titel=Colbitzer Lindenwald |sprache=de |abruf=2021-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erwähnenswert ist, dass Colbitz damit am Rande der größten unbewohnten Fläche Deutschlands liegt. Im Osten schließt sich der Lindhorst-Ramstedter Forst an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colbitz grenzt an fast alle Nachbargemeinden der Verbandsgemeinde Elbe-Heide – [[Burgstall (Landkreis Börde)|Burgstall]] im Norden, [[Angern]] und [[Loitsche-Heinrichsberg]] im Osten sowie [[Westheide]] im Westen. Des Weiteren befinden sich in südlicher Richtung die Stadt [[Wolmirstedt]] sowie deren Ortsteil Mose und die Gemeinde [[Niedere Börde]] mit dem Ortsteil Samswegen. Die Kreisstadt [[Haldensleben]] befindet sich südwestlich in ca. 13 Kilometern Entfernung. Die nächstgelegene Großstadt ist die Landeshauptstadt [[Magdeburg]] in ca. 18 Kilometern Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile [[Lindhorst (Colbitz)|Lindhorst]] (ca. 1 km südwestlich) und Ellersell (ca. 4 km nordöstlich). Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* Balzersiedlung&lt;br /&gt;
* Chausseehaus&lt;br /&gt;
* Heidberg&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* Jacobsheim&lt;br /&gt;
* Jägerstieg&lt;br /&gt;
* Rabensol&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* Schneiderdamm&lt;br /&gt;
* Spitzenberg&lt;br /&gt;
* Waldbad&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der slawische Ortsname (zu deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Ort in den Wiesen&amp;#039;&amp;#039;) weist auf eine Ansiedlung bereits um 750–800 hin. Erstmals erwähnt wurde Colbitz im Jahre 1197, als Ludolf von Colbitz als Zeuge beim Landgericht zu Ebendorf auftrat. Territorial gehörte das Gebiet zur Grafschaft &amp;#039;&amp;#039;Billingshoch&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Billungshöhe&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Nordmark]], wo seit 1134 der Markgraf [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrecht der Bär]] aus dem Hause Askanien regierte. Durch dessen Ostkolonisation wurde die Nordmark zum Ausgangspunkt der Mark Brandenburg. Im 14. Jahrhundert bürgerte sich deshalb der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Altmark&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1320, mit dem Tod des letzten askanischen Markgrafen, entbrannten Streitigkeiten über die Zugehörigkeit des Gebietes. 1336 verzichtete der Markgraf [[Ludwig V. (Bayern)|Ludwig der I. von Brandenburg]] auf die Region, womit diese Teil des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes Magdeburg]] wurden. Aus dieser Zeit stammen weitere urkundliche Nachrichten über Colbitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten lag das Dorf somit in unmittelbarer Nähe der Grenze zur Altmark, die zur [[Mark Brandenburg]] gehörte. Diese Grenzlage verschwand erst 1680 infolge des Westfälischen Friedens wieder, als das [[Herzogtum Magdeburg]] in [[Brandenburg-Preußen]] eingegliedert wurde, und schließlich von 1701 bis 1806 Teil des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]] war. In der darauf folgenden „Franzosenzeit“, als Preußen viele westelbische Gebiete an das napoleonische [[Königreich Westphalen]] abtreten musste, gehörte Colbitz zum [[Canton Wolmirstedt|Kanton Wolmirstedt]] im [[Distrikt Neuhaldensleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurde die Gemeinde Colbitz wieder ein Teil Preußens. Verwaltungspolitisch gehörte man dem [[Landkreis Wolmirstedt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] (ab 1944: [[Provinz Magdeburg]]) an. Wie die meisten Gebiete der Provinz wurde auch Colbitz am Ende des Zweiten Weltkriegs zunächst von US-Truppen besetzt, bevor im Juli 1945 die Übergabe an sowjetische Streitkräfte erfolgte. Die Schießanlagen im Lindenwald Colbitz, die in den 1930ern bereits von der Wehrmacht angelegt wurden, wurden nun von sowjetischen Streitkräften genutzt und bis 1980 zum [[Truppenübungsplatz Altmark]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 lag Hötensleben im [[Kreis Wolmirstedt]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Magdeburg]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Gemeinde zum [[Ohrekreis]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Landkreis Börde|Landkreises Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1994 und 2004 war Colbitz der Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Südheide]]. Seit 1. Januar 2005 ist Colbitz Teil der Verbandsgemeinde Elbe-Heide (bis 1. Januar 2010: [[Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heide]]) mit Sitz in Rogätz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 erfolgten eine Bürgerbefragung und ein Bürgerbegehren über eine mögliche Ausgliederung des Ortsteils Lindhorst. Die Ausgliederung scheiterte letztlich aber bei einem Bürgerentscheid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-colbitz.de/pages/gemeinde/geschichte.php |titel=Gemeinde Colbitz Geschichte |abruf=2021-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2.898&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.423&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3.302&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3.320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3.224&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3.219&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3.285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3.282&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3.331&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 1990 und 2005 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Colbitz besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde aus 16 Mitgliedern und dem Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 66,8 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/807ceca345554549a142b57b7d2a904618074/Bekanntmachung_der_Wahlergebnisse_Gemeinderat_Colbitz.pdf |titel=Bekanntmachung des Wahlergebnisses |werk=daten2.verwaltungsportal.de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw19/erg/gem/gw.15083130.ergtab.frametab.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;13&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 26,5 % || 4 || 31,3 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || 20,8 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freiwillige Feuerwehr Colbitz || 19,2 % || 2 || 16,5 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Lindhorst || 14,0 % || 2 || 12,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 17,8 % || 3 || {{0}}5,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}3,6 % || 1 || {{0}}5,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Bernd Buttgereit || – || – || {{0}}3,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Petra Mühlenberg || . || 1 || {{0}}2,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Franziska Busch || . || 1 || {{0}}2,2 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}5,6 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}1,8 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die Freiwillige Feuerwehr Colbitz drei Sitze, von denen einer unbesetzt blieb, weil die Wählergruppe nur zwei Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2000–2014: Heinz Kühnel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/wolmirstedt/langjahrige-wegbegleiter-verabschieden-sich-von-heinz-kuhnel-1834446 |titel=Langjährige Wegbegleiter verabschieden sich von Heinz Kühnel |werk=[[Volksstimme]] |datum=2014-10-14 |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2021: Eckhard Liebrecht&lt;br /&gt;
* seit 2021: Ralf Ganzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebrecht wurde bei der Bürgermeisterwahl am 15. Juni 2014 mit 58,8 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/eckhard-liebrecht-wird-neuer-ortschef-in-colbitz-614043 |titel=Eckhard Liebrecht wird neuer Ortschef in Colbitz |werk=[[Volksstimme]] |datum=2014-06-15 |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzer wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 27. Juni 2021 mit 54,8 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/bmbm/erg/gem/bm.15083130.ergtab.frametab.html Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 27. Juni 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 27. Oktober 1994 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot drei silberne gestielte Lindenblätter, zusammengehalten durch eine silberne Spange; aus dem mittleren geraden Stiel rechts und links hervorwachsend ein silberner Stängel mit drei (1:2) runden Früchten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben sind Silber (Weiß) – Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen ist für den Ortsteil Lindhorst ein redendes Wappen. Es bezieht sich auf den weitbekannten Lindenwald. Die Farben sind die des Erzbistums Magdeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde Colbitz zeigt die Farben Silber (Weiß) – Rot mit aufgelegtem Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Partnerstadt von Colbitz ist seit 2003 [[Altdorf bei Nürnberg]] in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pauluskirche Colbitz Turm.JPG|mini|hochkant=0.7|Sankt-Paulus-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Colbitz Kirche kath.JPG|mini|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindhorst Mühle.JPG|mini|hochkant=0.7|Bockwindmühle Colbitz/Lindhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulturdenkmale der Gemeinde sind im [[Liste der Kulturdenkmale in Colbitz|örtlichen Denkmalverzeichnis]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Colbitz befindet sich die 1869/70 errichtete evangelische [[St. Paulus (Colbitz)|Sankt-Paulus-Kirche]]. Ferner im Loitscher Weg die katholische [[St. Nikolaus von der Flüe (Colbitz)|Kirche St. Nikolaus von der Flüe]], von 1959 bis 1962 aus einer ehemaligen Scheune erbaut und 1965 um einen Glockenturm ergänzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kath-kirche-haldensleben.de/Gemeinden/wolmirstedt/nikolaus_vd_fluee.htm |titel=St. Nikolaus von der Flüe in Colbitz |hrsg=Pfarrei St. Christophorus – Haldensleben |werk=Gemeindeverbund Aller-Ohre St. Christophorus |zugriff=2015-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die jedoch heute nur noch selten für Gottesdienste genutzt wird. Die [[St. Josef (Wolmirstedt)|nächstgelegene katholische]] Kirche mit regelmäßigen Gottesdiensten befindet sich im etwa sieben Kilometer entfernten [[Wolmirstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ortstraße 10 ist ein Museumshof über das frühere Leben auf dem Bauernhof zu finden. Unweit des Museums befindet sich zudem die [[Bockwindmühle Lindhorst]]. Diese wurde ca. 1861 erbaut, verfiel zu DDR-Zeiten aber zunehmend. Restauriert wurde die Mühle nach der Wende durch den &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Erhaltung der Bockwindmühle Lindhorst e. V&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.windmuehle.colbitz.net/chronik/ |titel=Chronik des Mühlenvereins |hrsg=Mühlenverein Lindhorst e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Colbitz befinden sich die Reste der [[Odenburg (Colbitz)|Odenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Bedeutung besitzt das Wasserwerk Colbitz der &amp;#039;&amp;#039;Trinkwasserversorgung Magdeburg GmbH (TWM)&amp;#039;&amp;#039; am Rande des Lindenwalds. Es wurde 1932 durch den damaligen Magdeburger Bürgermeister [[Ernst Reuter]] eingeweiht und nimmt seit jeher eine zentrale Rolle im regionalen Verbundsystem ein. Überregionale Bekanntheit hat das Colbitzer Wasserwerk durch das hier lebende Nilkrokodil Theophila erlangt. Das Krokodil kam 1974 als Geschenk der Stadt Kayes (Mali) für den Aufbau eines Wasserwerks nach Magdeburg. Aus Platzgründen zog es von Magdeburg ins Wasserwerk Colbitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-115882902&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article115882902/Das-Krokodil-im-Wasserwerk.html | titel=Das Krokodil im Wasserwerk | autor=Wolfgang Büscher | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2013-05-05 |abruf=2018-10-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wasser-twm.de/besichtigungen-veranstaltungen/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelmäßige Veranstaltungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970ern findet Jedes Jahr am ersten vollständigen Wochenende im September das &amp;#039;&amp;#039;Colbitzer Heidefest&amp;#039;&amp;#039; statt. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der sogenannte [[Fassanstich|Bockbieranstich]] durch den Bürgermeister. Seit 1996 wird im Rahmen des Heidefestes zudem auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Heidekönigin]] der Colbitz-Letzlinger Heide&amp;#039;&amp;#039; gekrönt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.colbitzerheide.de/galerie/25525/ehemalige-heidek%C3%B6niginnen.html |hrsg=Tourismusverband Colbitz-Letzlinger Heide e.&amp;amp;nbsp;V. |titel=Ehemalige Heideköniginnen |sprache=de |abruf=2021-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Colbitzer Heide-Brauerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Gemeinde befindet sich ein Industrie- und Gewerbegebiet, in dem einige der Unternehmen ansässig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Colbitz liegt an der [[Bundesstraße 189]] ([[Magdeburg]]–[[Stendal]]), etwa sieben Kilometer nördlich von [[Wolmirstedt]], 18&amp;amp;nbsp;km östlich der Kreisstadt [[Haldensleben]] und 18&amp;amp;nbsp;km nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg. Busverbindungen bestehen nach Wolmirstedt und Cröchern. Seit der Stilllegung der [[Kleinbahn Wolmirstedt–Colbitz]] im Jahr 1965 hat Colbitz keinen direkten Anschluss am Bahnnetz mehr. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in den Nachbargemeinden Zielitz und Wolmirstedt, die Anschluss an die S1 der [[S-Bahn Mittelelbe]] sowie – in Wolmirstedt – an den Regionalexpress RE20 bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Nordverlängerung der [[Bundesautobahn 14]] von Magdeburg bis Schwerin bekam Colbitz einen Autobahnanschluss. Östlich der Ortschaft wurde am 29. Oktober 2014 das erste ca. 10 Kilometer lange Teilstück zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Abfahrt Colbitz&amp;#039;&amp;#039; an der Kreisstraße 1174n und der &amp;#039;&amp;#039;Abfahrt Wolmirstedt&amp;#039;&amp;#039; an der B189 für den Verkehr freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1341403_Am-29.-Oktober-wirdTeilstueckder-A14-freigegeben.html |wayback=20141022105319 |text=&amp;#039;&amp;#039;Am 29. Oktober wird ein Teilstück der A14 freigegeben.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Volksstimme.&amp;#039;&amp;#039; 15.&amp;amp;nbsp;September 2014, abgerufen am 30. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2020 erfolgte die Verlängerung bis Dolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/boerde/nordverlaengerung-autobahn-vierzehn-freigabe-colbitz-tangerhuette-100.html |titel=Abschnitt Colbitz-Tangerhütte freigegeben: A14 wächst weiter Richtung Ostsee |werk=mdr.de |sprache=de |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GEDENKSTEIN J H SCHULZE.JPG|mini| Gedenkstein für Johann Heinrich Schulze]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Schulze]] (1687–1744), Universalgelehrter, entdeckte die Lichtempfindlichkeit der Silbersalze&lt;br /&gt;
* [[Otto von Mülmann]] (1813–1868), preußischer Beamter&lt;br /&gt;
* [[Franz Becker (Forstmeister)|Franz Becker]] (1824–1896), Förster&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schulze (Architekt)|Friedrich Schulze]] (1843–1912), Architekt im preußischen Staatsdienst&lt;br /&gt;
* [[Emil Braemer]] (1860–1939), Jurist und Mitglied des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
* [[Fritz Jaenecke]] (1903–1978), deutsch-schwedischer Architekt&lt;br /&gt;
* [[Nanette Lehmann]] (1920–1999), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Kaufmann-Heinze]] (1948–1998), Grafikerin und Illustratorin&lt;br /&gt;
* [[Helmut Strumpf]] (* 1951), Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-colbitz.de/ Gemeinde Colbitz]&lt;br /&gt;
* [https://www.elbe-heide.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=5078 Gemeinde Colbitz bei der Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Heide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Börde}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7561056-5|VIAF=236595137}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1197]]&lt;/div&gt;</summary>
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