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	<title>Col di Lana - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Col_di_Lana&amp;diff=388240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Borsje am 24. September 2025 um 20:46 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-24T20:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Col di Lana, 2462 m, links und Monte Sief, 2424 m.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Col di Lana (links) und Monte Sief&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 2462&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = IT&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG     = &lt;br /&gt;
|LAGE               = Provinz [[Belluno]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Dolomiten]], [[Fanesgruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 46/29/48/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 11/57/33/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = IT-BL&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 2.5&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 265&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = Settsass&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = Passo Sief&lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Alpen&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Über den Valparolapass über Sief-Sattel auf den Monte Sief, dann über den Knotz zum Gipfel&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Die 100 Jahre nach Kriegsende noch immer sichtbaren Spuren des Krieges&lt;br /&gt;
|BILD1              = Col-di-Lana-Kapelle.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Kapelle auf dem Col di Lana&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtfriedhof Schärding - Grab Familie Vees 2.jpg|mini|Schärding, Familiengrab mit Erwähnung von [[Sappeur]]-[[Korporal]] Hans Vees, gefallen 1915 am Col di Lana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Col di Lana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Col de Lana&amp;#039;&amp;#039;) ist ein {{Höhe|2462|IT|link=true}} hoher Berg in der [[Fanesgruppe]] in den [[Dolomiten]]. Er liegt bei [[Livinallongo del Col di Lana]] (deutsch: [[Fodom|Buchenstein]])  in der Provinz [[Belluno]] ([[Italien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg war wie der benachbarte [[Monte Sief]] im Ersten Weltkrieg zwischen Österreichern und Italienern heftig umkämpft und ist heute ein Mahnmal des [[Gebirgskrieg 1915–1918|Krieges in den Dolomiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kämpfe 1915/16 ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
12&amp;amp;nbsp;italienische Infanterie- und 14&amp;amp;nbsp;[[Alpini]]-Kompanien unternahmen 1915/16 mehrere verlustreiche Versuche, den zuerst vom [[Deutsches Alpenkorps|Deutschen Alpenkorps]] und dann von Österreichisch-Ungarischen Truppen besetzten Gipfel zu stürmen, wobei allein durch Lawinen 278&amp;amp;nbsp;Italiener starben. Doch nicht nur deshalb bekam der Berg von den Italienern auch den Namen „Col di Sangue“ (Blutberg). Die italienische Armee versuchte wie alle anderen kriegführenden Parteien des Ersten Weltkriegs, durch den Einsatz von verhältnismäßig vielen Soldaten den Gipfel zu erobern, wobei große eigene Verluste in Kauf genommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als [[Pionier (Militär)|Pionier]] eingesetzte italienische Leutnant Gelasio Caetani entwarf schließlich den Plan zur [[Minenkrieg|Unterminierung]] des Berges, die geräuscharm mit Handbohrmaschinen und Meißeln erfolgte. Anfang 1916 erkannten die Österreicher durch einen Artilleriebeobachter am [[Pordoijoch]], dass der Berggipfel unterminiert wurde. Die Österreicher begannen, einen Gegenstollen anzulegen, und sprengten diesen am 5.&amp;amp;nbsp;April 1916. Diese [[Gegenmine]] war allerdings zu weit entfernt vom italienischen Sprengstollen. Dieser wurde mit 5&amp;amp;nbsp;t [[Sprenggelatine]] geladen. In der Nacht vom 16. auf 17.&amp;amp;nbsp;April 1916 wurde die 5.&amp;amp;nbsp;Kompanie des 2.&amp;amp;nbsp;Regiments der [[k.u.k. Kaiserjäger|Tiroler Kaiserjäger]] durch die 6.&amp;amp;nbsp;Kompanie unter Oberleutnant [[Anton von Tschurtschenthaler]] abgelöst. Am 17.&amp;amp;nbsp;April 1916 um 23:30&amp;amp;nbsp;Uhr wurde der Gipfel gesprengt. Die Österreicher mussten den Berg daraufhin aufgeben; sie konnten sich jedoch am [[Monte Sief]] (der mit dem Col di Lana durch einen Gipfelgrat verbunden ist) behaupten und so einen italienischen Durchbruch in dieser Gegend verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel befindet sich heute eine Kapelle zum Andenken an die im Krieg Gefallenen. Aus der Kriegszeit sind noch verfallene Schützen- und Laufgräben und einige Barackenreste erhalten, und es gibt ein kleines Museum über die Kämpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegenetz ==&lt;br /&gt;
Ein Anstieg erfolgt von &amp;#039;&amp;#039;Pieve di Livinallongo&amp;#039;&amp;#039; (1465&amp;amp;nbsp;m) über das geschlossene Rifugio Alpino auf dem Pian della Lasta (1835&amp;amp;nbsp;m); bis zur Hütte gibt es einen Fahrweg. Die Rundumsicht schließt im Norden die weiteren Gipfel der [[Fanesgruppe]], im Osten die [[Tofane]] und die [[Nuvolaugruppe]], im Südosten die [[Civettagruppe]], im Südwesten die [[Marmolatagruppe]] und im Westen die [[Sellagruppe]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolkenkreuz ==&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1915 wird eine kreuzförmige Wolkenformation über dem Col di Lana berichtet, die als „Wolkenkreuz vom Col di Lana“ (&amp;#039;&amp;#039;Nube a forma di croce&amp;#039;&amp;#039;) bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Massimo Gugnoni |url=https://ilsoldatochecorreva.altervista.org/nube-a-forma-di-croce/?doing_wp_cron=1613929712.2394919395446777343750 |titel=Nube a forma di croce |abruf=2021-02-20 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen datieren die Erscheinung mit September 1938 als Vorbote der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, aber auch als Zeichen der Hoffnung auf die Vergänglichkeit der „gottlosen Ideologie des Nationalsozialismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Müller |Titel=Das Zeichen des Menschensohnes und die Zeichen der Zeit |Sammelwerk=Antonius Brief der Wallfahrtskirche St. Antonius in Rietz/Tirol |Ort=Rietz |Datum=2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton (Toni) von Tschurtschenthaler: &amp;#039;&amp;#039;Col di Lana 1916.&amp;#039;&amp;#039; [[Schlern]]-Schriften, Band 179, Innsbruck: Wagner 1957.&lt;br /&gt;
* Alberto Giacobbi: &amp;#039;&amp;#039;Il fronte delle Dolomiti (1915/17).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ghedina, 2005.&lt;br /&gt;
* [[Walther Schaumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu den Schauplätzen des Dolomitenkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Foto Ghedina, 1973.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Lichem von Löwenbourg|Heinz von Lichem]]: &amp;#039;&amp;#039;Gebirgskrieg 1915–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Bozen: Verlagsanstalt Athesia 1997, ISBN 88-7014-236-1.&lt;br /&gt;
* [[Gunther Langes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Front in Fels und Eis.&amp;#039;&amp;#039; Bozen: Verlagsanstalt Athesia 1997, ISBN 88-7014-118-7.&lt;br /&gt;
* [[Erik Durschmied]]: &amp;#039;&amp;#039;Totentanz am Col di Lana: Schlacht um den Blutberg der Dolomiten.&amp;#039;&amp;#039; Bozen: Athesia-Tappeiner Verlag 2017, ISBN 978-88-6839-268-0.&lt;br /&gt;
* Benjamin Wehinger: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsjahre eines Landstürmers: Kriegschronik eines Soldaten im Landsturm-Bataillon in Galizien und Südtiroler Dolomiten im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; epubli-Verlag, 2015, ISBN 978-3-7375-6215-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.frontedolomitico.it/Luoghi/coldilana/lana.html Krieg am Col di Lana] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4010371-7|VIAF=243409621}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lana, Col di}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fanesgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienfront (Erster Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Livinallongo del Col di Lana)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Borsje</name></author>
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