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	<title>Col de la Schlucht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:44:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Col_de_la_Schlucht&amp;diff=369828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Col_de_la_Schlucht&amp;diff=369828&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-10T13:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME = Col de la Schlucht&lt;br /&gt;
|BILD = Col de la Schlucht 1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Letzter Schnee im März&lt;br /&gt;
|SEITE1 = Westen&lt;br /&gt;
|SEITE2 = Osten&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 1139&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = FX&lt;br /&gt;
|REGION = &lt;br /&gt;
|REGION1 = [[Département Vosges|Vosges]]&lt;br /&gt;
|REGION2 = [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|REGION-BEZ = Département&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = FR-88/FR-68&lt;br /&gt;
|WASSER1= [[Vologne]]&lt;br /&gt;
|WASSER2= [[Fecht (Fluss)|Fecht]]&lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Xonrupt-Longemer]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Soultzeren]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = asphaltierte Straße&lt;br /&gt;
|AUSBAU1 = &lt;br /&gt;
|AUSBAU2 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT = &lt;br /&gt;
|ERBAUT1 = 1858–1861&lt;br /&gt;
|ERBAUT2 = 1840–1845&lt;br /&gt;
|SPERREART = &lt;br /&gt;
|SPERRE = Regelmäßiger Winterdienst (Schistation)&lt;br /&gt;
|SPERRE1 = &lt;br /&gt;
|SPERRE2 = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Vogesen]] [[Hohneck]]massiv&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|PROFIL = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG1 = [[Gepunktetes Trikot|2. Kategorie]] (Tour de France 2014)&lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG2 = &lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG1 = 7,4&lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG2 = 5,3&lt;br /&gt;
|STEILSTERKM1 = 4 – 4,5&lt;br /&gt;
|STEILSTERKM2 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG1 = 3.2&lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG2 = 4.2&lt;br /&gt;
|HD1 = 412&lt;br /&gt;
|HD2 = &lt;br /&gt;
|LÄNGE1 = 9.8&lt;br /&gt;
|LÄNGE2 = 18&lt;br /&gt;
|KARTE = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE = &lt;br /&gt;
|LONG = 7.022778&lt;br /&gt;
|LAT = 48.063889&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Schluchtpass}}) ist ein {{Höhe|1139|FX}} hoher [[Gebirgspass|Pass]] in den [[Vogesen]] und eine wichtige Verkehrsachse zwischen den Regionen [[Elsass]] und [[Lothringen]]. Der Col de la Schlucht ist auch namensgebend für ein Skigebiet unterhalb des {{Höhe|1362}} hohen [[Hohneck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
=== Im Verkehrsnetz ===&lt;br /&gt;
Die Landstraße [[Route nationale 417|D 417]] ([[Route départementale]] 417) über den Col de la Schlucht verbindet die Städte [[Munster (Haut-Rhin)|Munster]] im Osten und [[Gérardmer]] im Westen. Am Col de la Schlucht kreuzt die Passstraße die [[Route des Crêtes (Vogesen)|Route des Crêtes]], eine 77&amp;amp;nbsp;km lange Höhenstraße, die vom [[Lac Blanc]] bis nach [[Cernay (Haut-Rhin)|Cernay]] verläuft und sich dabei immer auf einer Höhe um die 1000&amp;amp;nbsp;Meter bewegt. Ferner mündet die D 61 von Norden in den Pass und die D 430 stößt einige hundert Meter westlich vom Pass von Süden auf die D 417.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kilometer südwestlich der Passhöhe liegt an der Route des Crêtes die Quelle der [[Meurthe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An einer kulturellen, religiösen und linguistischen Grenze ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039; bildet wie die meisten Pässe der Hochvogesen zuerst eine sehr alte Landesgrenze zwischen dem [[Herzogtum Lothringen]] und dem in einigen [[Territorialisierung|Territorien]] zersplitterten Elsass. Der direkte östliche Nachbar waren die [[Kloster St. Gregor (Munster)|Reichsabtei St. Gregor]] und die [[Reichsstadt Münster im Gregoriental]], die der [[Landvogtei Unterelsass|Landvogtei Hagenau]] unterlagen und die [[Reichsunmittelbarkeit]] genossen, sodass sich der Herzog Lothringens, der Reichsabt und der Gesandte der Talgemeinschaft auf den [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstagen]] in verschiedenen Kollegien treffen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Reformation]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B. Homepage &amp;quot;Auf den Spuren des evangelischen Kulturerbes im Elsass&amp;quot;, Rundwege, (de) [https://www.itinerairesprotestants.fr/de/rundwege/das-munstertal itinerairesprotestants.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Münstertal trotz der Schirmherrschaft der Benediktiner Äbte stellten die vogesischen Pässe in dieser Region weniger einen Übergangspunkt dar als eine deutliche, teilweise erwünschte Trennlinie zwischen zwei kulturell und geistig kontrastierenden, lange schlecht zu vereinbarenden Gemeinschaften. Damit eng verbunden war auch die jahrtausendealte [[Sprachgrenze]], die den [[Grenzorte des alemannischen Dialektraums|alemannischen Sprachraum]] von dem [[Lothringisch (romanisch)|romanischen]] im Westen trennt. Wenn man den &amp;#039;&amp;#039;Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039; von West nach Ost passierte, gelangte man in ein deutschsprachiges [[Luthertum|lutherisches]] Land mit enger Beziehung zu den Alpenländern u. a. der Schweiz und Westösterreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Hauptartikel über die Reichsstadt Münster&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Kulturschock ist heute mit dem starken Rückgang der regionalen Mundart wie auch der religiösen Praxis kaum nachzuempfinden, wenn auch die architektonischen Landschaften beiderseits an zwei klar zu differenzierende Kulturgemeinschaften erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passhöhe bildete von 1871 bis 1918 die Grenze zwischen [[Frankreich]] und dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]], und provisorisch wieder zwischen 1940 und 1945.  Heute liegt der Pass im Gebiet der Gemeinde [[Le Valtin]] im [[Kanton Fraize]] in der Region [[Grand Est]] und trennt weiterhin die [[Département Vosges|Départements Vosges]] (bis 2015 Teil der Region Lothringen) und [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] (bis 2015 Teil der Region, seit 2021 der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der französische Name &amp;#039;&amp;#039;Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf das deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Schlucht&amp;#039;&amp;#039; (im örtlichen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;lo Schluy&amp;#039;&amp;#039;). Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;in der Schlucht&amp;#039;&amp;#039; ist für den Pass erstmals 1407 belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jérôme Estrada; Katrin Tluczykont: &amp;#039;&amp;#039;Le Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039;. Heillecourt 2021, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau der ersten Straße ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roche du Diable.jpg|mini|Roche du Diable]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pass wurde erst seit 1857 für den Durchgangsverkehr befahrbar, als eine Straße zwischen [[Soultzeren]] und dem Collet, später verlängert nach [[Gérardmer]], gebaut wurde. Es war eigentlich eine nicht leicht zu passierende [[Talpass (Engtal)|Engstelle]] an der Kammlinie der Hochvogesen, deren Zugang nur mit der moderneren Technologie des 19. Jahrhunderts an steilen felsigen Talflanken und Bergrücken möglich wurde. Andere leichter erreichbare, wenn auch steile Pässe wurden am Kammzug im [[Munster (Haut-Rhin)|Münsterer Land]] in Verbindung mit der lothringischen Flanke der Vogesen seit dem Mittelalter mit einem [[Saumpfad]] benutzt wie der Col de Calvaire, der Col de Falimont oder der Col du Herrenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Name es klar sagt, war der Pass zuerst eine enge Schlucht abseits aller Verkehrs- oder Handelsstraßen bzw. -Wege. Dort stieß man früher lediglich auf Schmuggler und Holztransporter mit ihren [[Hornschlitten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alban Fournier, &amp;#039;&amp;#039;Les Vosges du Donon Au Ballon d&amp;#039;Alsace&amp;#039;&amp;#039;, EST Libris, 1994, S. 403, 5. Teil, Kap. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Münsterer mussten das Holz, das sie unterhalb der Schlucht um den Retournemer-See herum geschlagen hatten, auf Serpentinenwegen wieder hochtransportieren und von dort aus wegen der steilen felsigen Hänge auf elsässischer Seite mit den Hornschlitten hinuntertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gregoriental war längst kein Territorium des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] mehr, als die [[industrielle Revolution]] in Münster einsetzte, insbesondere durch den Unternehmensgeist der Familie Hartmann aus [[Colmar]]. Der Bau einer Straße, wie übrigens auch der Münster-Schlucht-Zahnradbahn, ist in der Tat der lokalen Unternehmerdynastie Hartmann zu verdanken, die dem Münstertal zum technisch-wirtschaftlichen Aufschwung auf dem Gebiet der Textilindustrie, der Holzverarbeitung und der Energiebranche entscheidend verholfen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Offizielle Homepage der Gemeinde Munster (de) {{Webarchiv |url=http://www.vallee-munster.eu/de/histoire-et-patrimoine/patrimoine-industriel.htm |text=vallee-munster.eu |wayback=20140715004215 |archiv-bot=2023-12-06 15:26:53 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem neuen Münstertal hielt sich Voltaire 1754 ein Jahr lang auf, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Er genoss die Anonymität und die Schlichtheit des damaligen Lebens in dem Weiler Luttenbach-Fortschwihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Alban Fournier, &amp;#039;&amp;#039;Les Vosges du Donon au Ballon d&amp;#039;Alsace&amp;#039;&amp;#039;, Est Libris, 1994, S. 413–417.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Bahnstrecken trafen sich an der Schlucht ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|CAP 17 - LA SCHLUCHT - La Gare du Tramway électrique et l&amp;#039;Hotel.jpg|200|LL 143 - ENV de GERARDMER - Col de la Schlucht - Le Tramway de Munster.JPG|200|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;La Schlucht&amp;#039;&amp;#039; der französischen &amp;#039;&amp;#039;Tramways de Gérardmer&amp;#039;&amp;#039;|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Schlucht&amp;#039;&amp;#039; der deutschen &amp;#039;&amp;#039;Münsterschluchtbahn&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erreichten zwei [[Schmalspurbahn]]en Col de la Schlucht, beide waren in [[Meterspur]] gebaut, beide [[Bahnstrom|elektrifiziert]], aber sie waren wegen der deutsch-französischen Grenze nicht miteinander verbunden. Auf deutscher Seite war das die [[Bahnstrecke Munster–Col de la Schlucht|Münsterschluchtbahn]], auf französischer Seite die [[Bahnstrecke Gérardmer–Le Hohneck|Tramways de Gérardmer]] (TG). Erst als die [[Französische Streitkräfte|französische Armee]] zu Beginn des Ersten Weltkriegs hier die Grenze überschritt, übernahm sie die deutsche Strecke und schloss sie an die französische an, konnte sie aber nur bis &amp;#039;&amp;#039;Altenberg&amp;#039;&amp;#039; nutzen, da der dahinter liegende [[Zahnradbahn|Zahnstangenabschnitt]] mit [[Adhäsion]]sfahrzeugen nicht befahrbar war. Die ehemals deutsche Strecke wurde nach dem Krieg nicht mehr in Betrieb genommen, die französische dann im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Frankreich. Band 1: Nord – Atlas ferroviaire de la France. Tome 1: Nord&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Aachen 2015, ISBN 978-3-89494-143-7, Taf. 55, A3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
=== Das Sanatorium-Hotel Altenberg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutscher Zoll Col de la Schlucht.jpg|mini|Deutscher Zoll am Col de la Schlucht, vor 1914 (hinten rechts: Ein [[Triebwagen]] der [[Münsterschluchtbahn]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Col de la Schlucht - Hotel Altenberg (Juni 2019).jpg|mini|Das verlassene Hotel Altenberg im Juni 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Col de la Schlucht auf elsässischer Seite hat das 1896 gegründete [[Sanatorium]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wird im Baedeker von 1942 erwähnt: &amp;quot;Das Elsass, Strassburg und die Vogesen: Reisehandbuch&amp;quot;, Baedeker, Karl, Leipzig, 1942 – Seite 126&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wellness-Hotel Altenberg, das als heute verkommenes&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel auf der Website des Fernsehsenders FRANCE 3 [https://france3-regions.francetvinfo.fr/alsace/2013/08/29/l-altenberg-le-centre-ugecam-de-stosswihr-en-ruine-308833.html france3-regions.francetvinfo.fr] (fr)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Centre médico-social&amp;#039;&amp;#039; am 30. September 2011 geschlossen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel der Zeitung L&amp;#039;ALSACE vom 6. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannte Kurgäste empfangen wie [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], die Königin der Niederlande [[Wilhelmina (Niederlande)|Wilhelmina]], den britischen Premierminister [[Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury|Lord Robert Cecil]] oder den französischen Staatspräsidenten [[Raymond Poincaré]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ville-munster68.fr/tourisme_hauteurs_munster.aspx Offizielle Homepage der Gemeinde Munster]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Baedeker-Handbuch für Reisende &amp;#039;&amp;#039;Deutschland in einem Bande&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutschland in einem Bande: Handbuch für Reisende, Verlag von Karl Baedeker, 1906 – 452 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1906 beschreibt das Kurhotel wie ein &amp;#039;&amp;#039;Haus im Schweizer Stil („Chalet“) auf deutschem Boden und eine gute Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notre-Dame-des-Chaumes ===&lt;br /&gt;
Die Kapelle [[Notre-Dame-des-Chaumes]] wurde 1959/60 als Ersatz für eine Kapelle aus der Zwischenkriegszeit errichtet und diente als römisch-katholischer Sakralbau für die wachsende Zahl der Winterurlauber. In den 1990er Jahren wurde sie entwidmet. Seit 2016 ist sie mit dem Label &amp;#039;&amp;#039;Architecture contemporaine remarquable&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Der alternative Fernwanderweg des GR 5 ===&lt;br /&gt;
Der alternative [[GR 5]], rotes Rechteck mit weißem Streifen in der Mitte, geht an der Kammlinie entlang und führt deshalb von Gipfel zu Gipfel mit einer Aussicht auf lothringische und elsässische Seite. Anstatt nach Mittlach hinunterzuwandern, kann man den GR 5 am &amp;#039;&amp;#039;Col de Herrenberg&amp;#039;&amp;#039; wieder erreichen, indem man auf der First bleibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainkopf sud.jpg|mini|Rainkopf]]&lt;br /&gt;
Verlauf des alternativen GR 5&lt;br /&gt;
* [[Hohneck]] (1363 m)&lt;br /&gt;
* [[Kastelberg (Vogesen)|Kastelberg]] (1350 m)&lt;br /&gt;
* [[Rainkopf]] (1305 m)&lt;br /&gt;
* [[Rothenbachkopf]] (1316 m)&lt;br /&gt;
* [[Batteriekopf]] (1311 m)&lt;br /&gt;
* Col du Herrenberg (kreuzt hier den klassischen GR 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtspunkt Belvédère du Spitzenfels und andere Ziele ===&lt;br /&gt;
* Knapp 1 km östlich gibt es etwas nördlich der D&amp;amp;nbsp;417 den Aussichtspunkt &amp;#039;&amp;#039;Belvédère du Spitzenfels&amp;#039;&amp;#039;, von dem man einen umfassenden Blick auf den Klettersteig [[Sentier des Roches]] sowie auf die drei höchsten Berge der Vogesen hat, nämlich den [[Großer Belchen|Großen Belchen]] im Süd-Südosten in zirka 20 Kilometern Entfernung, etwas westlich davon in ungefähr gleicher Entfernung den [[Storkenkopf]] und im Süd-Südwesten in zirka vier Kilometern Entfernung den [[Hohneck]].&lt;br /&gt;
* Im Osten von Col de la Schlucht, an der D&amp;amp;nbsp;61, liegt das Ausflugslokal „Auberge Gazon du Faing“ in einer Höhe von 1300 m, zwischen dem Lac Blanc und dem Col de la Schlucht. ({{Coordinate|text=Lage|NS=48.1090 |EW=7.0645|type=landmark|region=FR-88|name=Gazon du Faing}})&lt;br /&gt;
* Zwischen diesem Punkt und dem Col de la Schlucht liegt der &amp;#039;&amp;#039;Lac vert&amp;#039;&amp;#039;, für gute Wanderer auf verschlungenem Pfad nach etwa 1.000 m Entfernung von der D&amp;amp;nbsp;61 zu erreichen.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Belvedere.de.Spitzenfels.jpg|1536|Aussicht vom &amp;#039;&amp;#039;Belvédère de Spitzenfels&amp;#039;&amp;#039; nach Süden. Im Osten die [[Oberrheinische Tiefebene]], dahinter der [[Schwarzwald]], im Süden der [[Großer Belchen|Große Belchen]] mit Radarstation und der [[Hohneck]] mit Hütte, im Westen der Pass.&amp;lt;br /&amp;gt;Standortkoordinaten: {{Coordinate|text=/|NS=48.0645|EW=7.0325|type=landmark|region=FR-68|name=Aussichtspunkt}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tour de France ==&lt;br /&gt;
Die Erstbefahrung des Col de la Schlucht bei der [[Tour de France]] erfolgte im Rahmen der 25. Austragung im Jahr [[Tour de France 1931|1931]]. Der Pass war Teil der 20.&amp;amp;nbsp;Etappe die von [[Belfort]] nach [[Colmar]] (209&amp;amp;nbsp;km) führte. Obwohl die Passhöhe nur rund 40 Kilometer von der Ziellinie entfernt war, brachte die Westauffahrt des Col de la Schlucht damals keine nennenswerten Veränderungen in der Gesamtwertung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1931.html |titel=1931 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Pause kehrte der Pass im Jahr [[Tour de France 1957|1957]] im Rahmen der 7.&amp;amp;nbsp;Etappe ins Programm der Tour de France zurück. Zwischenzeitlich war die [[Bergwertung (Tour de France)|Bergwertung]] eingeführt worden und die erneut befahrene Westauffahrt wurde als Anstieg der 3.&amp;amp;nbsp;Kategorie klassifiziert. Wie bereits bei der Erstbefahrung ging die Etappe in Colmar zu Ende. Mit dem [[Col du Wettstein]] (882&amp;amp;nbsp;m) wurde jedoch ein neuer Schlussanstieg befahren. Mit [[Louis Bergaud]] überquerte ein Franzose den Col de la Schlucht als Erster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.memoire-du-cyclisme.eu/eta_tdf_1950_1959/tdf1957_7.php |titel=44ème Tour de France 1957 – 7ème étape |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Tour de France 1961|1961]] erfolgte die erste Ostauffahrt von [[Munster (Haut-Rhin)|Munster]], ehe die [[Tour de France 1969]] wieder über die Westauffahrt führte. Beide Anstiege wurden als Bergwertungen der 3.&amp;amp;nbsp;Kategorie klassifiziert. Ab den Jahren [[Tour de France 1970|1970]] und [[Tour de France 1973|1973]] wird am Ende der Westauffahrt eine Bergwertung der 2.&amp;amp;nbsp;Kategorie abgenommen. Die [[Tour de France 1976]] überquerte zwar die Passhöhe des Col de la Schlucht, führte jedoch zuvor über den [[Col du Calvaire (Haut-Rhin)|Col du Calvaire]] (1144&amp;amp;nbsp;m) und das Plateau der D61, sodass keine Bergwertung auf dem Col de la Schlucht abgenommen wurde. Im Jahr [[Tour de France 1992|1992]] wurde erstmals auch die Ostauffahrt von [[Soultzeren]] als Bergwertung der 2.&amp;amp;nbsp;Kategorie klassifiziert. Bei der [[Tour de France 2005]] diente der Col de la Schlucht als Schlussanstieg, ehe die Etappe im nahegelegenen [[Gérardmer]] zu Ende ging. Mit [[Andreas Klöden]] sicherte sich erstmals ein deutscher Fahrer die Bergwertung auf der Passhöhe. Die beiden letzten Auffahrten erfolgten in den Jahren [[Tour de France 2009|2009]] und [[Tour de France 2014|2014]], die jeweils über die Westauffahrt führten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ledicodutour.com/cols/cols_s/schlucht.html |titel=Le col de la Schlucht dans le Tour de France depuis 1947 |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Tour de France 2023]] wurde auf der [[Tour de France 2023/20. Etappe|20. Etappe]] erneut die Westauffahrt absolviert. Diesmal führte die Strecke jedoch über den [[Col des Feignes sous Vologne|Col des Feignes]] (954&amp;amp;nbsp;m), sodass auf dem Col de la Schlucht nur eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2023/stage-20-kom |titel=Tour de France 2023 Stage 20 results |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Sieger der Bergwertung bei der Tour de France&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Etappe&lt;br /&gt;
!Bergwertung&lt;br /&gt;
!Erster am Gipfel&lt;br /&gt;
!Auffahrt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tour de France 1957|1957]]&lt;br /&gt;
|{{0}}7. Etappe&lt;br /&gt;
|3. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{FRA|#}} [[Louis Bergaud]]&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tour de France 1961|1961]]&lt;br /&gt;
|{{0}}6. Etappe&lt;br /&gt;
|3. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{BEL|#}} [[Jef Planckaert]]&lt;br /&gt;
|Ost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tour de France 1969|1969]]&lt;br /&gt;
|{{0}}5. Etappe&lt;br /&gt;
|3. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{ESP|#}} [[Mariano Díaz (Radsportler)|Maríano Diaz]]&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tour de France 1970|1970]]&lt;br /&gt;
|{{0}}9. Etappe&lt;br /&gt;
|2. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{ITA|#}} [[Silvano Schiavon]]&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tour de France 1973|1973]]&lt;br /&gt;
|{{0}}5. Etappe&lt;br /&gt;
|2. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{FRA|#}} [[Charly Grosskost]]&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|West&lt;br /&gt;
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|[[Tour de France 2023/20. Etappe|20. Etappe]]&lt;br /&gt;
|3. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{ITA|#}} [[Giulio Ciccone]]&lt;br /&gt;
|West (Col des Feignes)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Literatur ==&lt;br /&gt;
Der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gasthaus im Elsaß]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Le Relais d&amp;#039;Alsace&amp;#039;&amp;#039;) von [[Georges Simenon]] aus dem Jahr 1931 spielt am Col de la Schlucht in einem fiktiven Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jérôme Estrada; Katrin Tluczykont: &amp;#039;&amp;#039;Le Col de la Schlucht&amp;#039;&amp;#039;. Heillecourt 2021&lt;br /&gt;
* Alban Fournier: &amp;#039;&amp;#039;Les Vosges du Donon Au Ballon d&amp;#039;Alsace&amp;#039;&amp;#039;, Est Libris, 1994, Kapitel V, Teil IV (fr) (Reproduktion der Erstausgabe von 1901, Louis Geisler, Raon-L&amp;#039;Etape)&lt;br /&gt;
* [[Ralf Bernd Herden]]: &amp;#039;&amp;#039;La première Rencontre des Francs-Maçons au Col de La Schlucht (1907) et extraits de son historique&amp;#039;&amp;#039;. Annuaire de la Société d’Histoire du Val de de la Ville de Munster 2022, Tome LXXVI (26). {{ISSN|1146-7363}} / ISBN 978-2-911993-46-6. F-68140 Munster (France) 2022, S. 67–80. Deutsch:  &amp;#039;&amp;#039;Die I. Internationale Freimaurer-Manifestation 1907 auf dem Col de la Schlucht und etwas aus ihrer Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Wo kommen wir her – wo wollen wir hin? Quatuor Coronati – Jahrbuch für Freimaurerforschung 60/2023. Herausgegeben von der Forschungsloge Quatuor Coronati in Bayreuth, ISBN 978-3-96285-063-0, S. 165–185. Englisch: The First ‘Manifestation’ of Freemasons at the Col de la Schlucht (1907) by Bro. Ralf Bernd Herden; In: Ars Quatuor Coronatorum. The Transactions of the Quatuor Coronati Lodge No. 2076 (UGLoE). Volume 136 (2023). Edited by John S. Wade, PhD, Quatuor Coronati Lodge London, Great Queen Street, ISBN 978-0-85318-651-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tramway de Gérardmer au Hohneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirgspass|Schlucht, Col de la]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass in den Vogesen|Schlucht, Col de la]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsport-Anstieg (Tour de France)|Schlucht, Col de la]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Département Haut-Rhin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Département Vosges)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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