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	<title>Col de Peyresourde - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-03-18T16:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
|NAME = Col de Peyresourde&lt;br /&gt;
|BILD = Col de Peyresourde.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Col de Peyresourde, Passhöhe&lt;br /&gt;
|SEITE1 = West&lt;br /&gt;
|SEITE2 = Ost&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE = 1569&lt;br /&gt;
|PASSHÖHE-BEZUG = FX&lt;br /&gt;
|REGION = [[Département Hautes-Pyrénées|Hautes-Pyrénées]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|REGION-BEZ = Departement&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = FR-65&lt;br /&gt;
|WASSER1 = &lt;br /&gt;
|WASSER2 = &lt;br /&gt;
|ORT1 = [[Armenteule]]&lt;br /&gt;
|ORT2 = [[Luchon]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU = [[Route nationale 618|Passstraße D 618]]&lt;br /&gt;
|AUSBAU1 = &lt;br /&gt;
|AUSBAU2 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT = &lt;br /&gt;
|ERBAUT1 = &lt;br /&gt;
|ERBAUT2 = &lt;br /&gt;
|SPERREART = &lt;br /&gt;
|SPERRE = &lt;br /&gt;
|SPERRE1 = &lt;br /&gt;
|SPERRE2 = &lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Pyrenäen]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|PROFIL = &lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG1 = 1&lt;br /&gt;
|BERGWERTUNG2 = 1&lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG1 = 11.3&lt;br /&gt;
|MAXSTEIGUNG2 = 9.3&lt;br /&gt;
|STEILSTERKM1 = &lt;br /&gt;
|STEILSTERKM2 = &lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG1 = 7.6&lt;br /&gt;
|DSTEIGUNG2 = 6.1&lt;br /&gt;
|HD1 = 629&lt;br /&gt;
|HD2 = 939&lt;br /&gt;
|LÄNGE1 = 8.3&lt;br /&gt;
|LÄNGE2 = 15.2&lt;br /&gt;
|KARTE = &lt;br /&gt;
|POSKARTE = &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE = &lt;br /&gt;
|LAT = 42.8023&lt;br /&gt;
|LONG = 0.463&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Col de Peyresourde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1569 Meter hoher [[Gebirgspass]] in den Zentral-[[Pyrenäen]] an der Grenze der [[Frankreich|französischen]] Départements [[Département Haute-Garonne|Haute-Garonne]] und [[Département Hautes-Pyrénées|Hautes-Pyrénées]]. Über den Pass führt die D618, die die Gemeinde [[Arreau]] im Westen mit [[Bagnères-de-Luchon]] im Osten verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auffahrten ==&lt;br /&gt;
Die Westauffahrt von [[Arreau]] ist 18,3 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 4,8 % auf. Auf den ersten 11 Kilometern verläuft die Straße entlang der [[Neste du Louron]] und passiert dabei die Gemeinden [[Cazaux-Debat]], [[Bordères-Louron]] und [[Avajan]], wobei die Steigungsprozente moderat sind und stets unterhalb der 5 % Marke liegen. In &amp;#039;&amp;#039;Camors&amp;#039;&amp;#039; einer Ortschaft der Gemeinde [[Cazaux-Fréchet-Anéran-Camors]] nehmen die Steigungsprozente deutlich zu und liegen auf den letzten 7,5 Kilometern bei 7,9 %. Die Straße führt nun bei gleichmäßiger Steigung über [[Estarvielle]], [[Mont (Hautes-Pyrénées)|Mont]] und [[Loudervielle]] und beinhaltet zwei Kehren, ehe die Baumgrenze rund drei Kilometer vor der Passhöhe beim Abzweiger zum Skigebiet [[Peyragudes]] erreicht wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cyclingcols.com/col/Peyresourde |titel=CyclingCols - Col de Peyresourde |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostauffahrt von [[Bagnères-de-Luchon]] ist mit einer Länge von 13,8 Kilometern deutlich kürzer, wobei die durchschnittliche Steigung mit 6,9 % deutlich steiler ist als jene der Westauffahrt. Auf den ersten Kilometer führt die Straße durch die Gemeinden [[Cazarilh-Laspènes]] und [[Trébons-de-Luchon]]. Hier wechseln sich teils steile Abschnitte mit kurzen Flachstücken ab. Entlang der [[Neste d’Oô]] geht es im Anschluss in die Gemeinde [[Saint-Aventin]], wo vor dem Ortsgebiet nach rund dreieinhalb Kilometern drei Kehren durchfahren werden. Hier zweigt die D51 ab, die auf den [[Port de Balès]] führt. Nun geht es bei unrhythmischem Steigungsverlauf durch die Ortschaften von [[Castillon-de-Larboust]] und [[Garin]], ehe die D618 fünf Kilometer vor der Passhöhe in die D76B mündet. Um weiterhin der D618 zu folgen, biegt man nun rechts ab. Auf den letzten fünf Kilometern weist der Pass eine gleichmäßige Steigung von rund 8 % auf. Der Großteil des oberen Teils wird in offenem Terrain zurückgelegt, wobei die Baumgrenze erst rund zwei Kilometer vor der Passhöhe überquert wird. Auf den letzten Kilometern werden drei Kehren durchfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cyclingcols.com/col/Peyresourde |titel=CyclingCols - Col de Peyresourde |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Radsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2015 Mountain pass cycling milestone - Col de Peyresourde Armenteule.jpg|mini|Eine der [[Kilometersteine an Gebirgspässen für Radfahrer|speziellen Kilometermarken für Radfahrer]] im Anstieg von Armenteule]]&lt;br /&gt;
Der Col de Peyresourde ist einer der bekanntesten Pässe in dem französischen Teil der [[Pyrenäen]]. Der ehemalige [[Tour de France|Tour-de-France]]-Direktor [[Jean-Marie Leblanc]], der das Rennen in den Jahren [[Tour de France 1968|1968]] und [[Tour de France 1970|1970]] selbst bestritten hatte, erklärte den Col de Peyresourde zu seinem Lieblingspass, da er keine Angst hervorruft, sondern den Wunsch weckt, sich neben den Schafen und Kühen ins Gras zu legen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bikecation |url=http://www.bikecation.co.uk/climbs/peyresourde.aspx |titel=Climbing the Col de Peyresourde by Bike |sprache=en |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tour de France ===&lt;br /&gt;
Mit 71 Überquerungen (Stand 2023), zählt der Col de Peyresourde zu den am häufigsten befahrenen Bergpässen der [[Tour de France]]. Seine Erstbefahrung erfolgte im Jahr [[Tour de France 1910|1910]], als die Frankreich-Rundfahrt erstmals die [[Pyrenäen]] ins Programm aufnahm. Auf der 10. Etappe stellte er nach dem Start in [[Bagnères-de-Luchon]] den ersten Pass des Tages dar, ehe die Strecke über den [[Col d’Aspin]], [[Col du Tourmalet]] und [[Col d’Aubisque]] über 326 Kilometer nach [[Bayonne]] führte. Als erster Fahrer kam damals der Franzose [[Octave Lapize]] auf der Passhöhe an, der in weiterer Folge auch die Etappe gewinnen sollte. In den nachfolgenden Jahren wurde die anspruchsvolle Pyrenäen-Etappe zwei weitere Male ausgetragen, ehe die Grand Boucle (Große Schleife) im Jahr [[Tour de France 1913|1913]] erstmals gegen den Uhrzeigersinn bestritten wurde. Nun erfolgte der Start in Bayonne und die Westauffahrt des Col de Peyresourde wurde wenige Kilometer vor dem Ziel in Bagnères-de-Luchon absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1913.html |titel=1913 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[Tour de France 1914|1914]] wurde der Pass erneut im Finale überquert, ehe der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] die Austragungen der Jahre 1915–1918 verhinderte. Mit der Tour de France kehrte auch der Col de Peyresourde im Jahr [[Tour de France 1919|1919]] zurück und stellte bis ins Jahr [[Tour de France 1927|1927]] einen Fixpunkt des Rennens dar. Mit der Abschaffung der vier Pässe umfassenden Pyrenäen-Etappe, wurde im Jahr darauf auch der Col de Peyresourde aus dem Programm genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Tour de France 1933|1933]] wurde erstmals die [[Bergwertung (Tour de France)|Bergwertung]] bei der Tour de France ausgetragen. Der Col de Peyresourde stellte einen der 16. Anstiege dar, auf denen Punkte für das neugeschaffene Klassement vergeben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1933.html |titel=1933 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während er zunächst an der Seite des Col d’Aspin auf einem 91 Kilometer langen Abschnitt überquert wurde, kehrte im Jahr [[Tour de France 1935|1935]] die ursprüngliche Pyrenäen-Etappe zurück, bei der der Col de Peyresourde den Auftakt bildete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.memoire-du-cyclisme.eu/eta_tdf_1903_1939/tdf1935.php |titel=29ème Tour de France 1935 |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Jahren [[Tour de France 1936|1936]] und [[Tour de France 1937|1937]] wurde der Abschnitt bei der [[Tour de France 1938]] erneut in die entgegengesetzte Richtung ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.memoire-du-cyclisme.eu/eta_tdf_1903_1939/tdf1938.php |titel=32ème Tour de France 1938 |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[Tour de France 1939|1939]] schien der Col de Peyresourde nicht im Programm der Frankreich-Rundfahrt auf, die im Anschluss aufgrund des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erst wieder im Jahr [[Tour de France 1947|1947]] gestartet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg teilte die Organisation die Anstiege in zwei Kategorien ein, wobei die Ostauffahrt des Col de Peyresourde als Anstieg der 1. Kategorie zählte, die mehr Punkte im Kampf um die Bergwertung brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.memoire-du-cyclisme.eu/eta_tdf_1947_1949/tdf1947_15.php |titel=34ème Tour de France 1947 - 15ème étape |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Tour de France 1948|1948]] befahrene Westauffahrt hingegen wurde ein Jahr später als Bergwertung der 2. Kategorie klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.memoire-du-cyclisme.eu/eta_tdf_1947_1949/tdf1948_8.php |titel=35ème Tour de France 1948 - 8ème étape |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Jahr [[Tour de France 1952|1952]] wurde auch die Ostauffahrt als Anstieg der 2. Kategorie bewertet. In den 1950er Jahren wurde der Col de Peyresourde mit Ausnahme der Jahre [[Tour de France 1950|1950]] und [[Tour de France 1957|1957]] jährlich meist über die Westauffahrt erreicht. In den Jahren [[Tour de France 1958|1958]] und [[Tour de France 1959|1959]] galt diese als Bergwertung der 1. Kategorie, ehe die Organisation mit den 1960er Jahren wieder zur Bewertung der 2. Kategorie zurückkehrte. Nachdem die Tour de France den Col de Peyresourde in den 1960er und 1970er Jahren deutlich häufiger ausließ, stiegen in den 1980er Jahren beide Auffahrten als Bergwertungen der 1. Kategorie auf. Die zunehmend variierenden Streckenführungen der Frankreich-Rundfahrt führten weiters dazu, dass der Pass auch in den nachfolgenden Jahren seltener befahren wurde, wenngleich er einer meist absolvierten Pässe des Rennens blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ledicodutour.com/montagnes/cols__p/peyresourde.htm |titel=Le col de Peyresourde dans le Tour de France depuis 1947 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Tour de France 2012]] führte gleich zweimal über den Col de Peyresourde, wobei auf der [[Tour de France 2012/16. Etappe|16. Etappe]] die Westauffahrt und auf der [[Tour de France 2012/17. Etappe|17. Etappe]] die Ostauffahrt genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2012/stage-16/info/profiles |titel=Stage profiles Tour de France 2012 Stage 16 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem zweiten Abschnitt wurde die Bergwertung jedoch nicht auf der Passhöhe, sondern im nahegelegenen Zielort [[Peyragudes]] abgenommen, der damals zum ersten Mal im Programm der Tour de France stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2012/stage-17/info/profiles |titel=Stage profiles Tour de France 2012 Stage 17 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[Tour de France 2018|2018]] wurde die Bergwertung erneut in Peyragudes ausgefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2018/stage-17/info/profiles |titel=Stage profiles Tour de France 2018 Stage 17 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt wurde der Col de Peyresourde bei der [[Tour de France 2024]] zu Beginn der [[Tour de France 2024/15. Etappe|15. Etappe]] befahren. Nach dem Start in [[Loudenvielle]] wurde er bereits nach wenigen Kilometern erreicht, ehe die Strecke über den [[Col de Menté]], [[Col de Portet-d’Aspet]], [[Col d’Agnes]] und den nicht-kategorisierten [[Port de Lers]] zur [[Bergankunft]] auf dem [[Plateau de Beille]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.letour.fr/en/stage-15 |titel=Stage 15 - Loudenvielle &amp;gt; Plateau de Beille - Tour de France 2024 |sprache=en |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Tour de France 2025|2025]] soll die Westauffahrt des Col de Peyresourde auf der [[Tour de France 2025/14. Etappe|14. Etappe]] ins Programm der Tour de France zurückkehren. Nach dem [[Col du Tourmalet]] und [[Col d’Aspin]] bildet sie den vorletzten Anstieg einer anspruchsvollen Pyrenäen-Etappe, die mit einer Bergankunft in [[Superbagnères]] zu Ende geht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.letour.fr/en/stage-14 |titel=Stage 14 - Pau &amp;gt; Luchon-Superbagnères - Tour de France 2025 |sprache=en |abruf=2024-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Überquerungen des Col de Peyresourde im Rahmen der Tour de France}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tour de France 2012, voeckler op de Peyresourde (14869881745).jpg|mini|[[Thomas Voeckler]] im Anstieg des Col de Peyresourde ([[Tour de France 2012]])]]Auf dem Col de Peyresourde kam es in der Geschichte der Tour de France immer wieder zu bekannten Begebenheiten. Im Jahr [[Tour de France 1937|1937]] kam der Gesamtzweite [[Roger Lapébie]] bei einer morgendlichen Ausfahrt vor dem Start der 15. Etappe bei [[Cierp-Gaud]] zu Sturz, da sein Lenkervorbau in der Nacht teilweise angesägt worden war. Wer sein Rad sabotiert hatte, ist bis heute nicht geklärt, wenngleich oft auf die belgischen Fahrer verwiesen wird, die sich ein erbittertes Duell mit den Franzosen lieferten. Demoralisiert von den Ereignissen ging Roger Lapébie nach den Reparaturen in [[Bagnères-de-Luchon]] an den Start und verlor bereits am ersten Anstieg des Tages, dem Col de Peyresourde, mehr als zwei Minuten. Nach einer Aufholjagd am [[Col du Tourmalet]] beendete er die Etappe jedoch als Zweiter und gewann schlussendlich die Gesamtwertung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1937.html |titel=1937 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[Tour de France 1947|1947]] nutzte der Franzose [[Jean Robic]] den Col de Peyresourde um sich direkt nach dem Start in Bagnères-de-Luchon von den anderen Fahrern abzusetzen. Er absolvierte 190 der 195 Kilometer als Solist, gewann die Etappe mit mehr als 10 Minuten Vorsprung und krönte sich wenige Tage später zum ersten Tour-de-France-Sieger nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1947.html |titel=1947 Tour de France results by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem ähnlichen Rennverlauf kam es bei der [[Tour de France 1964]] als sich die Spanier [[Federico Bahamontes]] und [[Julio Jiménez]] nach nur vier gefahrenen Kilometern im Anstieg des Col de Peyresourde absetzten. Die beiden führten gemeinsam über den [[Col d’Aspin]] und Col du Tourmalet, ehe Julio Jiménez am [[Col d’Aubisque]] zurückfiel. Federico Bahamontes gewann zwar die letzte Pyrenäen-Etappe, konnte jedoch nicht genug Zeit herausfahren, um das [[Gelbes Trikot|Gelbe Trikot]] zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1964.html |titel=1964 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[Tour de France 1976|1976]] schloss [[Lucien Van Impe]] auf der Ostauffahrt des Col de Peyresourde zu [[Luis Ocaña]] auf, der sich bereits am [[Col du Portillon]] abgesetzt hatte. Gemeinsam fuhren sie wertvolle Sekunden auf den Gesamtführenden Franzosen [[Raymond Delisle]] heraus, ehe Lucien Van Impe im Schlussanstieg zum [[Pla d’Adet]] das Tempo erneut forcierte und neben dem Etappensieg das Gelbe Trikot übernahm, das er bis zum Ende der Rundfahrt nicht mehr abgab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1976.html |titel=1976 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[Tour de France 1998|1998]] kam es auf der Westauffahrt zum Duell zwischen [[Marco Pantani]] und [[Jan Ullrich]], wobei sich der Italiener durchsetzte und einen Vorsprung von rund 30 Sekunden auf den Deutschen herausfuhr. Jan Ullrich übernahm an jenem Tag zwar das Gelbe Trikot, musste sich in [[Paris]] jedoch mit dem zweiten Gesamtrang begnügen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1998.html |titel=1998 Tour de France by BikeRaceInfo |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später setzte sich [[Fernando Escartín]] im Col de Peyresourde von den anderen Gesamtklassement-Fahrern ab, nachdem er bereits auf den Pässen zuvor angegriffen hatte. Der Spanier überquerte den nachfolgenden [[Col de Val Louron-Azet]] als Solist und kam mit einem Vorsprung von mehr als zwei Minuten im Zielort [[Piau-Engaly]] an. Dahinter hatte [[Lance Armstrong]] Probleme dem Schweizer [[Alex Zülle]] und dem Franzosen [[Richard Virenque]] zu folgen, wenngleich er das Gelbe Trikot trotz Zeitverlusts verteidigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bikeraceinfo.com/tdf/tdf1999.html |titel=1999 Tour de France |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nähren Vergangenheit griff der Brite [[Chris Froome]] im Jahr [[Tour de France 2016|2016]] auf der Kuppe des Col de Peyresourde an und absolvierte die letzten Kilometer der [[Tour de France 2016/8. Etappe|8. Etappe]] als Solist. Dabei nahm er eine Abfahrtsposition ein, bei der er sich auf das Oberrohr seines Fahrrads setzte, den Kopf knapp oberhalb des Lenkers hielt und dennoch in die Pedale trat. Chris Froome gewann die Etappe mit 16 Sekunden Vorsprung und übernahm das Gelbe Trikot, dass er bis zum Ende der Rundfahrt verteidigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Windsor |url=https://www.cyclingweekly.com/news/racing/tour-de-france/chris-froome-wins-tour-de-france-stage-eight-257253 |titel=Chris Froome attacks on descent to take Tour de France stage eight win and overall lead |werk=Cycling Weekly |datum=2016-07-09 |sprache=en |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Tour de France 2020]] griff der Slowene [[Tadej Pogačar]] auf der [[Tour de France 2020/8. Etappe|8. Etappe]] in der Westauffahrt an und holte 40 Sekunden auf die anderen Gesamtklassement-Fahrer auf, nachdem er am Tag zuvor mehr als eine Minute auf der windigen [[Tour de France 2020/7. Etappe|7. Etappe]] verloren hatte. Schlussendlich entschied Tadej Pogačar die Gesamtwertung für sich, nachdem er seinem Landsmann [[Primož Roglič]] das Gelbe Trikot am vorletzten Etappentag abnahm. Mit einer Zeit von 24 Minuten und 35 Sekunden absolvierte er die Westauffahrt in der bislang schnellsten Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Josh Croxton |url=https://www.cyclingnews.com/features/tour-de-france-power-analysis-tadej-pogacars-record-breaking-ascent-of-the-col-de-peyresourde/ |titel=Tour de France power analysis: Tadej Pogačar&amp;#039;s record-breaking ascent of the Col de Peyresourde |werk=Cycling News |datum=2020-09-06 |sprache=en |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vuelta a España ===&lt;br /&gt;
Die [[Vuelta a España]] führte erstmals im Jahr [[Vuelta a España 1992|1992]] auf der 9. Etappe über den Col de Peyresourde. Der Pass wurde nach dem [[Col du Portillon]] von der Ostseite befahren, ehe die Strecke über den [[Col d’Aspin]] und [[Col du Tourmalet]] nach [[Luz Ardiden]] führte. Die Bergwertung der 1. Kategorie, die auf dem Col de Peyresourde abgenommen wurde, sicherte sich damals der Kolumbianer [[Julio César Cadena]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=f2nQWpeBRco |titel=Vuelta a España 1992 (etapa 9) |sprache=de-DE |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweite Überquerung folgte im Jahr [[Vuelta a España 2003|2003]], bei der der Spanier [[Joan Horrach]] die meisten Punkte im Kampf um die Bergwertung holte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/vuelta-a-espana/2003/stage-8-kom |titel=Vuelta a España 2003 Stage 8 results |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Sieger der Bergwertung bei der Vuelta a España&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Etappe&lt;br /&gt;
!Bergwertung&lt;br /&gt;
!Fahrer&lt;br /&gt;
!Auffahrt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vuelta a España 1992|1992]]&lt;br /&gt;
|9. Etappe&lt;br /&gt;
|1. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{COL|#}} [[Julio César Cadena]]&lt;br /&gt;
|Ost&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vuelta a España 2003|2003]]&lt;br /&gt;
|8. Etappe&lt;br /&gt;
|1. Kategorie&lt;br /&gt;
|{{ESP|#}} [[Joan Horrach]]&lt;br /&gt;
|West&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2015 Peyresourde last two kilometers from Armenteule.jpg|Blick auf die letzten beiden Kilometer im Anstieg von Armenteule&lt;br /&gt;
 2015 Peyresourde summit sign.jpg|Markierungsstein am Gipfel, der verdeutlicht, dass der Pass die Grenze zwischen den   Départements Haute-Garonne und Hautes-Pyrénées bildet.&lt;br /&gt;
 Col de Peyresourde- panorama final versant 31 ESDVLD.jpg|Blick auf die letzten Kehren der Ostauffahrt&lt;br /&gt;
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