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	<title>Cohousing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:24:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cohousing&amp;diff=433990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailtosap: Genauer kategorisiert</title>
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		<updated>2026-04-07T06:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genauer kategorisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cohousing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Siedlung ist eine [[Intentionale Gemeinschaft|geplante Gemeinschaft]] und Wohnform aus privaten Wohnungen, die durch Gemeinschaftseinrichtungen ergänzt werden. Eine Cohousing-Siedlung ist häufig Eigentum der Bewohner und wird gemeinsam geplant und bewirtschaftet, mit dem Ziel, die Interaktion der Nachbarn zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel gibt es [[Speisezimmer|Speiseräume]] und zentrale [[Küche]]n, in denen die Bewohner abwechselnd für die Gemeinschaft kochen können. Gemeinschaftlich genutzt werden häufig auch Freizeit- und Veranstaltungsräume, [[Werkstatt|Werkstätten]], [[Waschküche]]n, [[Büro]]räume und [[Bibliothek]]en. Große Gemeinschaften können etwa über [[Internetcafé]]s,  [[Kindertagesstätte]]n und [[Fitnessstudio]]s verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung und Gestaltung von Cohousing-Siedlungen sollen gemeinsame soziale Aktivitäten und Alltagsplanung ermöglichen und unterstützen. Die gemeinsame Ressourcennutzung und -planung der Kommune bietet [[wirtschaft]]liche und [[Ökologie|ökologische]] Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Cohousing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorreiter in der Entwicklung von Cohousing-Projekten war [[Dänemark]]. Besonders seit den 60er Jahren fanden sich Gruppen und Familien zusammen, die den modernen individuellen Lebensstil mit dem ausgeprägten [[Gemeinwesen]] früherer Zeiten verbinden wollten. Mittlerweile existiert in Nordeuropa eine größere Anzahl Cohousing-Siedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Cohousing&amp;#039;&amp;#039; wurde in Nordamerika von den Architekten Kathryn McCamant und Charles Durrett eingeführt, die in Dänemark Architektur studierten und dortige [[Wohnprojekt]]e kennenlernten. In den USA und Kanada gibt es inzwischen mehr als 150 Cohousing - Projekte (im engeren Sinne) und über 100 weitere in der Planungs- oder Aufbauphase.&amp;lt;!-- Es gibt solche Projekte auch in Österreich, Australien, England und anderen Teilen der Welt, in Deutschland gibt es bisher keine Projekte des Cohousing im engeren Sinne, es sind erste Projekte in der Entwicklung (Bonn, Düsseldorf, Düren).  &amp;lt;&amp;lt;  Entweder die Angaben stammen aus dem letzten Jahrtausend oder es ist eine Frage des Begriffs. In Deutschland gibt es inzwischen hunderte von gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten und Siedlungen, die sicherlich alle mehr oder weniger auch als &amp;quot;Cohousing-Projekt&amp;quot; bezeichnet werden können. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen und Merkmale des Cohousing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cohousing bezeichnet ein ganzes Spektrum innovativer Wohnprojekte. Durch die Vielfältigkeit der sich selber so bezeichnenden Wohnformen wird gelegentlich der Blick auf die ureigensten Anliegen von Cohousing (speziell die nachhaltige Gemeinschaftsbildung) erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McCamant and Durett schlagen vier Merkmale zur Definition einer Cohousing-Gemeinschaft vor:&amp;lt;ref&amp;gt;Kathryn McCamant, Charles R. Durrett: &amp;#039;&amp;#039;Cohousing. A Contemporary Approach to Housing Ourselves.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ten Speed Press, Berkeley CA 1994, ISBN 0-89815-539-8. S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beteiligungsprinzip: Cohousing-Gemeinschaften werden unter aktiver Beteiligung der künftigen Bewohner gebildet, geplant und entwickelt.&lt;br /&gt;
# [[Beabsichtigte Gemeinschaft]]: Als einer von mehreren Faktoren zur Schaffung eines starken Gemeinschaftsbewusstseins ist die Architektur auf größtmögliche Förderung der sozialen Kontakte ausgerichtet.&lt;br /&gt;
# Großzügige Gemeinschaftseinrichtungen: Diese ergänzen und erweitern die individuellen Wohneinheiten im sozialen und praktisch-alltäglichen Bereich und beinhalten zumindest ein Gemeinschaftshaus mit Gemeinschaftsküche und Essbereich sowie diverse Infrastruktur (gemeinschaftliche Waschmaschinen und Wäschetrockner, Kinderspielräume, Freizeiträume und vieles andere mehr).&lt;br /&gt;
# Selbstverwaltung: Die Bewohner sind eigenverantwortlich für Betrieb und Erhaltung der Wohnanlage (obwohl die praktische Durchführung dieser Aufgabe auch delegiert werden kann).&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gemeinschaften organisieren sich in nicht-hierarchischen Strukturen. Die Bewohner übernehmen in der Gemeinschaft verantwortliche Positionen, generelle Entscheidungen werden jedoch von der Allgemeinheit getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es einzelne Projekte mit kommunetären Ansätzen gibt, verbleiben Einkommen und Finanzen in der Regel beim Einzelnen und jeder Haushalt ist finanziell von der Gemeinschaft unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterscheidungsmerkmal zu anderen innovativen Wohnformen können die Gemeinschaftseinrichtungen herangezogen werden. Sie sind nicht nur zur gelegentlichen Nutzung gedacht, sondern explizit dem praktisch-alltäglichen Bereich zugeordnet. Auch gewöhnliche Haushaltsaufgaben sollen aus dem individuellen Wohnbereich in die Gemeinschaftsräume übertragen werden, wo sie gemeinschaftlich organisiert und rationeller erledigt werden können. Erste Beobachtungen legen damit einen geringeren Flächenbedarf bei gleichem [[Nutzwert]] nahe als dies bei herkömmlichen Wohnverhältnissen der Fall ist, was zur Entschärfung von [[Flächennutzung|Flächennutzungskonflikten]] in [[Urbanisierung|urbanen]] Gebieten beitragen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helen Jarvis |Titel=Saving Space, Sharing Time: Integrated Infrastructures of Daily Life in Cohousing |Sammelwerk=Environment and Planning A: Economy and Space |Band=43 |Nummer=3 |Datum=2011-03 |Sprache=en |ISSN=0308-518X |DOI=10.1068/a43296 |Seiten=560–577 |Online=http://journals.sagepub.com/doi/10.1068/a43296 |Abruf=2021-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Daraus wird deutlich, dass es bei Cohousing im eigentlichen Sinn um eine in ihrer Kraft und Dynamik beständige oder sogar wachsende Gemeinschaft geht, denn Art und Umfang der Gemeinschaftseinrichtungen, aber auch das Ausmaß ihrer Nutzung haben entscheidenden Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung und Stärkung der Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der unterschiedlichen sozialen Auswirkungen erscheint es also sinnvoll, Cohousings mit hohem Anspruch an die Gemeinschaftsbildung von solchen zu unterscheiden, bei denen diese Absicht nicht so konsequent eingeplant bzw. umgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;&amp;lt;   &amp;quot;.. in ihrer Kraft und Dynamik beständige ..&amp;quot; ??  Der gesamte Abschnitt scheint etwas zu vage gefasst. Belegte Aussagen oder vielleicht auch einige Beispiele wären hier vorzuziehen. Wie und warum sollte die im letzten Satz befürwortete Unterscheidung genau vorgenommen werden? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cohousing im engeren Sinn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst stets die Rationalisierung und Vereinfachung alltäglicher Verrichtungen und Haushaltsaufgaben.  Dadurch kann eine wesentliche Einsparung beim individuellen Zeit- und Geldaufwand für diese Tätigkeiten erzielt werden, was natürlich auch das Vorhandensein und eine entsprechende Nutzung geeigneter Gemeinschaftseinrichtungen voraussetzt. Das Ausmaß dieser Einsparung ist ein höchst bedeutsamer Faktor für den langfristigen Erfolg einer (vermittels Cohousing) beabsichtigten Gemeinschaftsbildung.&amp;lt;!-- Auch hier wären etwas konkretere Angaben hilfreich. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Einküchenhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Co-Living]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnprojekt]]&lt;br /&gt;
* [[Ökodorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hausgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Kommune (Lebensgemeinschaft)|Kommune]]&lt;br /&gt;
* [[Kommunalka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marieke Behne et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kooperative Standards&amp;#039;&amp;#039;. adocs, Hamburg 2023, ISBN 978-3-943253689.&lt;br /&gt;
* Dolores Hayden: &amp;#039;&amp;#039;Redesigning the American Dream. The Future of Housing, Work, and Family Life.&amp;#039;&amp;#039; W. W. Norton &amp;amp; Company, New York NY u. a. 1984, ISBN 0-393-01779-6 (Revised and expanded edition. ebenda 2002, ISBN 0-393-73094-8), ([http://www.zcommunications.org/redesigning-the-american-dream-by-dolores-hayden Auszug]).&lt;br /&gt;
* id22: Institute for Creative Sustainability: experimentcity (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;CoHousing Cultures. Handbuch für selbstorganisiertes, gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen.&amp;#039;&amp;#039; JOVIS Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86859-148-4.&lt;br /&gt;
* Kathryn McCamant, Charles R. Durrett: &amp;#039;&amp;#039;Cohousing. A Contemporary Approach to Housing Ourselves.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ten Speed Press, Berkeley CA 1994, ISBN 0-89815-539-8.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Millonig, Helmut Deubner, Elmar Brugger, Ingo Kreyer, Toni Matosic, Raimund Gutmann, [[Wilfried Posch]]: &amp;#039;&amp;#039;Evaluierung der Wohnform Cohousing am Beispiel bestehender Projekte in Niederösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Wohnbauforschung Niederösterreich, St. Pölten 2010.&lt;br /&gt;
* Chris Scotthanson, Kelly Schotthanson: &amp;#039;&amp;#039;The Cohousing Handbook. Building a Place for Community.&amp;#039;&amp;#039; New Society Publishers, New York NY 2004, ISBN 0-86571-517-3.&lt;br /&gt;
* Kathryn McCamant, Charles Durrett: &amp;#039;&amp;#039;Creating Cohousing: Building Sustainable Communities.&amp;#039;&amp;#039; New Society Publishers, 2011, ISBN 0-86571-672-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4211955-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnprojektform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltiges Wohnen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailtosap</name></author>
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