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	<title>Cocos Malays - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cocos (Keeling) Islands-CIA WFB Map.png|miniatur|Lagekarte der Kokosinseln]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cocos Malays&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Cocos Malay people&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kokos-[[Malaien]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bilden eine [[Ethnie]], die sich auf den [[Kokosinseln]] nach deren Inbesitznahme durch Europäer entwickelte und von ihnen wie [[Sklaven]] dorthin verschleppt worden waren. Diese Menschen sprechen einen eigenen [[Malaiische Sprache|malaiischen Dialekt]] und haben eine eigene Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Captain [[William Keeling]] 1609 die Kokosinseln erreichte, waren diese unbewohnt. 1825 besuchte [[John Clunies-Ross]] die noch immer unbewohnten Inseln. An Bord seines Schiffes befand sich [[Alexander Hare]], ein Geschäftsmann und Sklavenhändler. Dieser besiedelte die Inseln 1826 mit 100 Malaien und seinem [[Harem]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rul&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rulers.org/indexc3.html#clunij rulers.org]: Dynastie Clunies-Ross, in englischer Sprache, abgerufen am 16. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Inseln wurden [[Kokospalme]]n gepflanzt und daraus [[Kopra]] und [[Kokosöl]] hergestellt. Die ersten Menschen, die mit Hare auf die Inseln kamen, waren vor allem [[Malaien]] sowie einige Chinesen, Papuaner und Inder. Es wird angenommen, dass unter den ersten Siedlern auch Menschen aus [[Bali]], [[Sulawesi]], [[Madura (Insel)|Madura]], [[Sumbawa]], [[Sumatra]], [[Timor]], [[Pasir Gudang]], [[Malakka]], [[Penang]], [[Jakarta|Batavia]] und [[Cirebon]] waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wor&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |text=worldmap.org |url=http://worldmap.org/maps/other/profiles/cocos%20(keeling)%20islands/Cocos%20Islands%20Profile.pdf |wayback=20131225011149 |format=PDF; 134&amp;amp;nbsp;kB}}, Mission Atlas Projekt, S. 2, abgerufen am 16. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Clunies-Ross ließ sich 1827 mit 40 Malaien auf Home Island nieder und installierte ein sklavereiartiges soziales und politisches System, das von [[Charles Darwin]] nach seinem Aufenthalt auf den Kokosinseln im Jahr 1836 folgendermaßen qualifiziert wurde:&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text=Die Malaien sind dem Namen nach in einem Zustand der Freiheit, aber sie werden als Sklaven betrachtet. |ref=&amp;lt;ref name=rul /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Am 22. Dezember 1837 gab es eine erfolglose Revolte der Malaien gegen dieses System einer vollständigen Abhängigkeit bei niedriger Bezahlung. Daraufhin setzte Clunies-Ross, der sich König Ross I. nannte, eine Vereinbarung durch, die die auf den Kokosinseln lebenden malaiischen, [[Bantayan (Insel)|bantamesischen]] und europäischen Familien zwang, in seinen Häusern zu leben und für ihn zu arbeiten oder aber die Insel zu verlassen.&amp;lt;ref name=env1&amp;gt;[http://www.environment.gov.au/cgi-bin/ahdb/search.pl?mode=place_detail;search=state%3DEXT%3Blist_code%3DCHL%3Blegal_status%3D35%3Bkeyword_PD%3D0%3Bkeyword_SS%3D0%3Bkeyword_PH%3D0;place_id=105358 environment.gov.au]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cocos Malays, die isoliert von der Außenwelt lebten, separierten sich von den Europäern und bewahrten über acht Generationen ihre eigene Identität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderte viele Cocos Malays aus, insbesondere nach [[Singapur]] und [[Sabah]] (damals [[Nord-Borneo]]). Im Jahr 2009 war die Arbeitslosigkeit unter den Inselbewohnern war mit geschätzten 65 % sehr hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;the&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.theaustralian.com.au/news/administrator-to-head-cocos-islands/story-e6frg6no-1225768150108 |werk=theaustralian.com.au |autor=Paige Taylor |titel=Administrator to head Cocos Islands |datum=2009-09-01 |sprache=en |abruf=2023-07-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130620194145/http://www.theaustralian.com.au/news/administrator-to-head-cocos-islands/story-e6frg6no-1225768150108 |archiv-datum=2013-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baju melayu.jpg|mini|hochkant=0.5|Baju Melayu („malaiisches Hemd“)]] &lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 gab es weltweit circa 5000 Cocos Malays, die meisten davon in [[Tawau]] und [[Lahad Datu]], Sabah. In Malaysia ist die Zahl der Cocos Malays fast zehnmal so groß wie auf den Kokosinseln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://archive.ethnologue.com/16/show_language.asp?code=coa |wayback=20140514010543 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Cocos Malays&amp;#039;&amp;#039; stellen eine Landbevölkerung dar, sie leben dörflich in sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kampungs&amp;#039;&amp;#039;, hauptsächlich in [[Bantam (Kokosinseln)|Bantam]] auf [[Home Island]]; die meisten sind Farmer, die auch Fische fangen.&amp;lt;ref name=wor /&amp;gt; Home Island befindet sich in einer isolierten und vom Festland weit entfernten Lage, etwa 2100 km vom Festland Australiens und etwa 1000 km von Sumatra und [[Java (Insel)|Java]] sowie 900 km von der [[Weihnachtsinsel (Australien)|Weihnachtsinsel]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 80 % der Cocos Malays sind Anhänger des [[Sunniten|sunnitischen]] Islams und sie wohnen vor allem auf Home Island. Eine Heirat ist nach muslimischem Glauben wichtig und sie können bis zu vier Frauen haben, aber dies ist kaum verbreitet. Am Ende des [[Ramadan]] halten sie eine Feier ab, die &amp;#039;&amp;#039;Hari Raya Puasi&amp;#039;&amp;#039;. Zu ihrer Religionsausübung gibt es beispielsweise ein Bethaus, die &amp;#039;&amp;#039;West Island Mosque&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;West Island&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cocos Malays sprechen einen eigenen Dialekt, &amp;#039;&amp;#039;Basa Pulu Kokos&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Bahasa Cocos&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bahasa-malaysia-simple-fun.com/sabah.html |wayback=20110903061458 |text=bahasa-malaysia-simle-fun}}: &amp;#039;&amp;#039;Do You Speak Bahasa Malaysia the Sabah Version?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt wird. Es ist ein Dialekt aus einer Mischung von malaiischer und [[Indonesische Sprache|indonesischer Sprache]] mit [[Englische Sprache|englischen]] und [[schottisch-gälische Sprache|schottischen Sprachelementen]]. Diesen Dialekt sprechen etwa 450 Cocos Malays.&amp;lt;ref name=&amp;quot;int&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.intellasia.net/news/articles/society/111272080.shtml |text=intellaisa.net}}: &amp;#039;&amp;#039;Cocos Malays fight Aust ban on dialect&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Malaiische Sprache|Malaiisch]] und Englisch werden in der Schule unterrichtet. 2009 kolportierten Medien, dass die Cocos Malys gezwungen würden, Englisch an Stelle ihrer eigenen Sprache zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;SMH.com.au: {{Internetquelle | url=https://www.smh.com.au/national/govt-to-investigate-cocos-tensions-20090831-f4g9.html | titel=Govt to investigate Cocos &amp;#039;tensions&amp;#039; | abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge reiste der australische Innenminister Brendan O’Connor auf die Inseln, wo auf verschiedenen Krisensitzungen das Sprachproblem und die hohe Arbeitslosigkeit besprochen wurden. Eine Entspannung des Arbeitsmarktes wird von dem Bau eines Touristenzentrums für [[Islam|Muslime]] aus dem pazifischen Raum erwartet, das 79 Arbeitsplätze schaffen wird.&amp;lt;ref name=the /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[biola]]&amp;#039;&amp;#039; genannte europäische Violine gilt als ein wesentliches traditionelles Element der eigenen Kultur. Aus der indonesischen Musik haben die Cocos Malays die Rahmentrommel &amp;#039;&amp;#039;[[rebana]]&amp;#039;&amp;#039; und die Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Kendang|gendang]]&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Cocos Malays&amp;#039;&amp;#039; tragen eine besondere Bekleidung, den [[Kebaya|Baju Kebaya]], den Frauen tragen, und Männer das [[Baju Melayu]] oder [[Sarong]]. Diese Kleider &amp;#039;&amp;#039;Baju Kebaya&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Baju Melayu&amp;#039;&amp;#039; sind typisch für malaiische Volksgruppen. Verschiedene ihrer Tänze sind durch die javanesische und britische Kultur beeinflusst. Sie verspeisen typische malaiische Gerichte, die mit Reis, Nudeln, Curry, Chili, Huhn-, Rind- und Lammfleisch sowie Früchten des Meeres zubereitet werden. Ferner halten sie sich an den Ramadan. Es gibt drei Restaurants auf &amp;#039;&amp;#039;Home Island&amp;#039;&amp;#039;, davon serviert eines westliche Gerichte. Das Frischwasser ist limitiert und Regenwasser wird gesammelt.&amp;lt;ref name=wor /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David R. M. Irving: [https://www.tandfonline.com/doi/epdf/10.1080/17411912.2020.1754874?needAccess=true &amp;#039;&amp;#039;Strings across the ocean: practices, traditions, and histories of the Cocos Malay biola in the Cocos (Keeling) Islands, Indian Ocean.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Ethnomusicology Forum,&amp;#039;&amp;#039; Band 28, Nr. 3, 2019, S. 283–320&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kokosinseln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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