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	<title>Coco (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:40:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Coco_(Musik)&amp;diff=747671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziv: → Linkfix nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-07-24T06:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;→ Linkfix nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Côco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Samba de Coco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, bezeichnet sowohl einen Rhythmus der [[Brasilianische Musik|brasilianischen Musik]], als auch einen Tanz und gehört zur &amp;#039;&amp;#039;música nordestina&amp;#039;&amp;#039;, der Regionalmusik des [[Região Nordeste|Nordostens]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lúcia Gaspar |url=http://basilio.fundaj.gov.br/pesquisaescolar../index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=556&amp;amp;Itemid=182 |titel=Coco (dança) |werk=gov.br |hrsg=Fundação Joaquim Nabuco |sprache=pt-BR |abruf=2018-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pedechinelo.com.br/coco.php |titel=Grupo de cultura popular pé-de-chinelo – Jongo, Coco, Samba-de-roda – Coco |werk=basilio.fundaj.gov.br |hrsg=www.pedechinelo.com.br |sprache=pt-BR |abruf=2018-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180921204905/http://pedechinelo.com.br/coco.php |archiv-datum=2018-09-21 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Coco ist mit dem [[Baião (Musik)|Baião]] verwandt und wurde erstmals in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erwähnt. Unterschieden werden verschiedene Varianten des Coco: &amp;#039;&amp;#039;Coco de sertão&amp;#039;&amp;#039; (im [[Sertão]], dem Hinterland), &amp;#039;&amp;#039;Coco de praia&amp;#039;&amp;#039; (an der Küste), &amp;#039;&amp;#039;Coco de roda&amp;#039;&amp;#039; (Straßentanz) und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Coco“ ist portugiesisch für &amp;#039;&amp;#039;Kokosnuss&amp;#039;&amp;#039; und wird auch umgangssprachlich für &amp;#039;&amp;#039;Kopf&amp;#039;&amp;#039; benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft des Coco ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geläufige Theorie ist, dass Coco durch [[Afrobrasilianer|Sklaven aus Angola]] entstand, die afrikanische Rhythmen mit der lokalen [[Indigene Bevölkerung Brasiliens|indigenen Musik]] mischten. Coco-Lieder wurden als [[Arbeitslied]]er von Sklaven gesungen, die bei Bau- und Feldarbeiten den Boden mit Holzschuhen fest treten mussten, woraus der Coco-typische Tanz entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Vermutung ist, dass Coco auf Kokosnussplantagen entstand und dass der Name Coco daher kommt, dass die Sklaven Kokosnüsse für ihre Herren aufbrechen mussten, wobei der Rhythmus entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich der Name Coco von den Kokosnussplantagen ableitet oder von der Tatsache, dass die gesungenen Texte aus dem Kopf kommen, also improvisiert werden, ist ebenfalls umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tanz ==&lt;br /&gt;
Coco kann [[Paartanz|paarweise]] oder im [[Kreistanz|Kreis]] getanzt werden. Die Bewegungen zeigen einen starken afrikanischen Einfluss. Typisches Merkmal ist das rhythmische „Aufstampfen“, was im traditionellen Coco durch das Tragen von Holzsandalen verstärkt wird. Die rhythmische Fußtechnik trägt als [[Bodypercussion|perkussiver Effekt]] zur Musik bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coco kennt viele unterschiedliche Stile und lebt von [[Improvisation (Musik)|Improvisation]] und Expressivität, feste Tanzschritte gibt es keine. Oft werden Elemente aus anderen brasilianischen Tänzen oder [[Capoeira]] beim Coco eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei [[Jam (Hip-Hop)|Hip-Hop Jams]], können beim Coco Tanzkreise entstehen. Während die Menge im Kreis rhythmisch zur Musik stampft und klatscht können einzelne Tänzer oder Gruppen ihre Fähigkeiten beweisen, sich gegenseitig auf- und herausfordern. Wie auch in anderen afro-brasilianischen Tänzen üblich, werden hierbei sogenannte [[Umbigada|umbigadas]] (aus dem portugiesischen &amp;#039;&amp;#039;Umbigo&amp;#039;&amp;#039; „Nabel“) als Tanzeinladung eingesetzt, bei denen ein Tänzer einen anderen auffordert, indem er seinen Bauch(nabel) einem anderen Tänzer entgegenstreckt und somit diesen in den Kreis zum Tanzen einlädt. Die Bäuche der Tänzer können sich dabei berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
Typische Begleitinstrumente sind [[Schwegel|Pífano]], [[Pandeiro]], Triangel, Zabumba oder Surdo, [[Shaker (Musik)|Ganzá]], gelegentlich auch Akkordeon (Sanfona). Daneben spielt [[Bodypercussion]] eine große Rolle, im Coco sind Tanz und Musik nur schwer voneinander zu trennen. Die Texte sind einfach und werden oft improvisiert. Im traditionellen Coco wird häufig das [[Call and Response|call-and-response]]-Prinzip angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst nur typisch für den Nordosten Brasiliens, wurde Coco durch [[Jackson do Pandeiro]], der 1953 das Coco-Lied &amp;#039;&amp;#039;Sebastiana&amp;#039;&amp;#039; aufnahm, einem breiteren Publikum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach haben verschiedene Künstler Coco-Elemente in ihre Musik aufgenommen, darunter Gal Costa, Gilberto Gil und Alceu Valença.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage sind Gruppen wie Samba de Coco Raízes de Arcoverde, Samba de Coco Irmãs Lopes, Samba de Coco Trupé de Arcoverde mit traditionellem Coco kommerziell erfolgreich. [[Renata Rosa]] ist mit moderndem Coco auch international erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* José Ribeiro: &amp;#039;&amp;#039;Brasil no folclore.&amp;#039;&amp;#039; Gráfica e Editora Aurora, Rio de Janeiro 1970, S. 403–404.&lt;br /&gt;
* Altimar de Alencar Pimentel: &amp;#039;&amp;#039;O coco praieiro. Uma dança de umbigada.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. UFPB, Ed. Universitária, João Pessoa 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bricantes&amp;#039;&amp;#039;. Prefeitura da Cidade, Fundação de Cultura Cidade do Recife, Recife 2000, S. 104–107.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Maria Ignez Novais Ayala |Titel=Os cocos: uma manifestação cultural em três momentos do século XX |Sammelwerk=Estudos Avançados |Band=13 |Nummer=35 |Datum=1999 |ISSN=0103-4014 |Seiten=231–253 |Sprache=pt-BR |Online=[http://www.scielo.br/scielo.php?script=sci_abstract&amp;amp;pid=S0103-40141999000100020&amp;amp;lng=en&amp;amp;nrm=iso&amp;amp;tlng=pt scielo.br] |Abruf=2018-05-22 |DOI=10.1590/S0103-40141999000100020}}&lt;br /&gt;
* https://taz.de/Ueberblick-zu-Musik-aus-Brasilien/!5614961/ (abgerufen am 27. April 2020)&lt;br /&gt;
* Coco als Kreistanz https://www.youtube.com/watch?v=lmYdXfFkHwI&amp;amp;list=PLswEUl8niiSSgVoxl8Y4BDEWlO5w42_ex&amp;amp;index=11&amp;amp;t=0s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Coco}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianischer Musikstil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brasilianischer Tanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perkussion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkstanz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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