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	<title>Cocastrauch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:56:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cocastrauch&amp;diff=81421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giebenrath: /* Entdeckung des Kokains und politische Folgen */ Überflüssiges Wort entfernt</title>
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		<updated>2025-06-19T15:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entdeckung des Kokains und politische Folgen: &lt;/span&gt; Überflüssiges Wort entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Cocastrauch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Erythroxylum coca&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jean Baptiste de Monnet de Lamarck|Lam.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Cocasträucher&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Erythroxylum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rotholzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Erythroxylaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Koeh-204.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Coca-Strauch (&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erythroxylum coca with fruits and leafs 240222 1.jpg|mini|Coca-Strauch (&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039;) mit Blättern und Früchten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Colcoca01.jpg|mini|Cocastrauch in Kolumbien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Colcoca02.jpg|mini|Cocablätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mate de Coca.jpg|mini|Mate de Coca (Teebeutel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cocastrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kokastrauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kokapflanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Pflanzen]][[Art (Biologie)|art]], die zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Rotholzgewächse]] (Erythroxylaceae) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Cocastrauch ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]], bis 2,5&amp;amp;nbsp;m hoher [[Strauch]], der im Anbau als [[Nutzpflanze]] niedrig gehalten wird. Er hat eine rötliche [[Rinde]].&lt;br /&gt;
Die einfachen und kurz gestielten, kahlen, ledrigen Laubblätter sind wechselständig, elliptisch oder eiförmig bis verkehrt-eiförmig, spatelförmig, ganzrandig und 5 bis 15&amp;amp;nbsp;cm lang. Die Blätter sind unterseits heller, [[glauk]]. Sie sind abgerundet bis rundspitzig oder spitz, manchmal auch eingebuchtet, aber oft stachelspitzig. Der Blattstiel sitzt basal an einem „Gelenk“. Die [[Nervatur]] ist fein gefiedert, erscheint jedoch „dreizählig“, mit zwei feinen, parallel zur Mittelader verlaufenden „Linien“. Diese zwei feinen „Linien“ sind jedoch keine Adern, sondern Verdickungen aufgrund der Knospenlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Fischer, Theodor Kartnig: &amp;#039;&amp;#039;Drogenanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Springer, 1978, ISBN 978-3-211-82440-5 (Reprint), S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind kleine [[Nebenblatt|Nebenblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cocastrauch ist [[Heterostylie|distyl]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. R. Ganders: &amp;#039;&amp;#039;Heterostyly in Erythroxylum coca (Erythroxylaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanical Journal of the Linnean Society.&amp;#039;&amp;#039; Volume 78, Issue 1, 1979, S. 11–20, [[doi:10.1111/j.1095-8339.1979.tb02182.x]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Blattachseln wachsen 1 bis 5 unscheinbare, kleine gelbliche und zwittrige, fünfzählige, gestielte [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]]. Es sind zwei [[Tragblatt|Tragblätter]] unten am Blütenstiel vorhanden. Die dicklichen, freien Kronblätter haben innen im unteren Teil eine lange dreispitzige Schuppe, Zunge. Es sind 10 an der Basis verwachsene [[Staubblatt|Staubblätter]] in zwei Kreisen vorhanden. Aus dem oberständigen, dreikammerigen [[Fruchtknoten]] mit drei [[Griffel (Botanik)|Griffeln]] entwickeln sich kleine, einsamige, rote und glatte, eiförmige bis ellipsoide [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] mit beständigem Kelch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Heimat des Cocastrauches liegt an den Osthängen der [[Anden]] von [[Peru]], [[Bolivien]] bis [[Kolumbien]]. Hier wächst der Cocastrauch in Höhen zwischen 300 und 2000&amp;amp;nbsp;m [[Höhe über dem Meeresspiegel|ü.d.M]]. Diese Länder sind auch heute noch die Hauptanbaugebiete für Coca mit einem Anteil an der weltweiten Ernte (Stand 2010) von 45,4 % in Peru, 39,3 % in Kolumbien und 15,3 % Bolivien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der Cocastrauch auch in [[Indien]], [[Sri Lanka|Ceylon]] und [[Java (Insel)|Java]] eingeführt und ist bis heute in vielen anderen Weltgegenden, in denen ein Anbau möglich ist, verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird zur Blättergewinnung in Peru, Bolivien, [[Brasilien]], Kolumbien, Teilen von [[Afrika]], [[Indonesien]], Indien und [[Sri Lanka]] in Höhen von 500 bis 1200&amp;amp;nbsp;m über dem Meer angebaut. Die Ausfuhr seiner [[Same (Pflanze)|Samen]] aus diesen Ländern ist durchweg verboten, so dass diese nur schwer zu erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cocastrauch wächst besonders gut auf [[Humus|humusreichen]] lockeren [[Lehm]]böden, außerdem benötigt er eine hohe [[Luftfeuchtigkeit]] und viel Niederschlag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thema-drogen.net/drogen/cocastrauch &amp;#039;&amp;#039;Cocastrauch&amp;#039;&amp;#039;] auf thema-drogen.net.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders als &amp;#039;&amp;#039;[[Erythroxylum novogranatense]]&amp;#039;&amp;#039; benötigt &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039; saure Böden mit pH-Werten unter 5.5, idealerweise pH 3.5. Das entspricht dem typischen pH-Wert von Rhododendronerden. Bei pH-Werten von 6.5 und darüber treten meist [[Chlorose]] und Blattdeformationen auf und die Pflanzen sterben oft ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emanuel L. Johnson, T. Austin Campbell, Charles D. Foy |Titel=Effect of soil pH on mineral element concentrations of two erythroxylum species |Sammelwerk=Journal of Plant Nutrition |Band=20 |Nummer=11 |Datum=1997-11 |ISSN=0190-4167 |DOI=10.1080/01904169709365352 |Seiten=1503–1515 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezies und Evolution ==&lt;br /&gt;
Das Pflanzengenus &amp;#039;&amp;#039;[[Erythroxylum]]&amp;#039;&amp;#039; umfasst ungefähr 250 Arten. Auch &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum novogranatense&amp;#039;&amp;#039;, die in geringerer Höhe wächst, enthält Kokain. Sie wird in [[Kolumbien]], [[Venezuela]] und [[Indien]] angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prosea.prota4u.org/view.aspx?id=246 &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum&amp;#039;&amp;#039;] bei PROSEA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum australe&amp;#039;&amp;#039; ist eine in [[Australien (Kontinent)|Australien]] beheimatete Pflanze, die kein Kokain enthält. Trotzdem ist der Anbau aller &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum&amp;#039;&amp;#039;-Pflanzen in [[Queensland]] verboten, einschließlich der einheimischen Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine neue und gegen das [[Herbizid]] [[Roundup]] resistente Variante des Cocastrauchs namens „Boliviana negra“ wurde vor kurzem entdeckt. Durch die massive Anwendung von Roundup zum Zwecke der Bekämpfung des Koka-Anbaus wurde sie durch selektive Züchtung verschiedener Arten gewonnen und gewinnt nun an Beliebtheit unter Koka-Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|url=http://books.google.de/books?id=DExN86ryRuwC&amp;amp;dq|title=Evolutionary History: Uniting History and Biology to Understand Life on Earth, Edmund Russell |publisher=Cambridge University Press |accessdate=2011-03-12|isbn=978-0-521-74509-3|year=2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Getrocknete Cocablätter enthalten ca.&amp;amp;nbsp;0,5 bis 2,5 % [[Alkaloide]], [[Coca-Alkaloide]], davon bestehen bis zu drei Viertel aus [[Kokain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem enthalten sie relativ große Mengen an [[Kohlenhydrat]]en, [[Calcium]] sowie [[Protein]]en, [[Eisen]], [[Vitamin&amp;amp;nbsp;A]] und [[Vitamin B2]]. Für die ansässige indigene Bevölkerung war die Pflanze bis zur Ankunft der spanischen [[Conquistador]]es die einzige reichhaltige Calcium-Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kokain - Cocaine.svg|[[Kokain|(−)-Kokain]], ein Alkaloid in Cocablättern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gossauer&amp;quot;&amp;gt;[[Albert Gossauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Reaktivität der Biomoleküle.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, ISBN 978-3-906390-29-1, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ecgonin - Ecgonine.svg|[[Ecgonin|(−)-Ecgonin]], ein Alkaloid in Cocablättern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gossauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Das Kauen von Cocablättern ist in den [[Anden]] sowie im Tiefland des [[Gran Chaco]] seit Jahrhunderten verbreitet. Die Blätter werden als Genussmittel, als Nahrungsergänzungsmittel und für kultische und medizinische Zwecke genutzt. Sie helfen, Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und sind sehr wirksam gegen die [[Höhenkrankheit]], da sie die Sauerstoffaufnahme verbessern. Auch hatten die Cocablätter eine spirituelle Bedeutung. Die gekauten Blätter bilden, zusammen mit Kalk und anderen Hilfssubstanzen (zum Beispiel Pflanzenasche, [[Quechua]] &amp;#039;&amp;#039;llipt’a&amp;#039;&amp;#039;), eine sogenannte &amp;#039;&amp;#039;bola&amp;#039;&amp;#039;. Zur Herstellung der &amp;#039;&amp;#039;llipt’a&amp;#039;&amp;#039; dienen verschiedene Pflanzenarten, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Chenopodium quinoa]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ilucta&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Chenopodium pallidicaule]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Baccharis]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Hilfreich für Interessierte wären hier Einzelnachweise – auch wenn die Angaben dazu in den Weblinks oder in der Literatur zu finden sein dürften}}&lt;br /&gt;
Untersuchungen haben darüber hinaus gezeigt, dass beim Kauen von Cocablättern der von der Andenbevölkerung jeweils praktizierte Zusatz von [[Calciumoxid|Kalk]] das ursprünglich in den Blättern vorhandene [[Alkaloide|Alkaloid]] Kokain durch alkalische Hydrolyse in das Alkaloid [[Ecgonin]] umwandelt, ein Alkaloid, dem jedes Suchtpotenzial fehlt. Diese Untersuchungen sind auch eine Erklärung dafür, dass das Kauen von Cocablättern unter Zusatz von Kalk auch über lange Zeit bei der Andenbevölkerung keinerlei Abhängigkeit entstehen lässt, während im Gegensatz dazu die in den westlichen Ländern geübte Praxis, Kokain als Reinsubstanz zu sich zu nehmen, nach einiger Zeit Sucht erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufbringen von Speichel auf Wunden nach dem so beschriebenen Kauen von Cocablättern wurde möglicherweise auch schon die [[Lokalanästhesie|lokalanästhetische]] Wirkung&amp;lt;ref&amp;gt;Richard J. Kitz, Leroy D. Vandam: &amp;#039;&amp;#039;A History and the Scope of Anesthetic Practice.&amp;#039;&amp;#039; In: Ronald D. Miller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anesthesia.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Churchill Livingstone, New York / Edinburgh / London / Melbourne 1981, 2. Auflage ebenda 1986, ISBN 0-443-08328-2, Band 1, S. 3–25, hier: S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt. Die anästhesierende Wirkung war in Peru wohl auch schon in frühgeschichtlicher Zeit bekannt, wo mit dem Saft der gekauten Blättern gemäß Moodie&amp;lt;ref&amp;gt;R. Moodie: &amp;#039;&amp;#039;Paleopathology, an Introduction to the study of ancient evidences of disease.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Illinois, Urbana 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine weitgehende Schmerzfreiheit bei [[Trepanation]]en erzielt worden sein soll.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Orth, I. Kis: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzbekämpfung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tee „Mate de Coca“ ist in Peru und anderen Andenregionen Nationalgetränk. In Peru, Bolivien und im Norden Argentiniens gibt es ihn, fertig in Teebeutel abgepackt, in vielen Supermärkten. Er enthält ca.&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;g getrocknete Cocablätter pro Teebeutel. Seine Wirkung ist mit der von starkem Schwarztee oder Kaffee vergleichbar, außerdem kann er Magenbeschwerden lindern. Sein Geschmack ist eher grasig („grün“) und leicht [[Amine|amin]]artig. Körperliche bzw. psychische Beschwerden oder [[Abhängigkeit (Medizin)|Abhängigkeiten]] –&amp;amp;nbsp;die über die von Kaffee oder Tee hinausgehen&amp;amp;nbsp;– werden im Allgemeinen nicht beobachtet. Die Verarbeitung der Cocablätter zu Tees wird in Peru sogar über die [[Nationale Koka-Gesellschaft]] staatlich gefördert.&lt;br /&gt;
Da die Teemischung Pflanzenteile der Coca-Pflanze enthält, unterliegt diese dem deutschen [[Betäubungsmittelgesetz (Deutschland)|Betäubungsmittelgesetz]], weshalb allein der [[Besitz]] oder die [[Import|Einfuhr]] solcher Teebeutel strafbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Konquistador|Eroberer]] [[Agustín de Zárate]], der im Auftrag von [[Karl V. (HRR)|Karl I.]] die koloniale Macht in Peru festigte, lobte den Effekt des Kokablatts: „Die Indios in den Minen können 36 Stunden unter Tag bleiben, ohne zu schlafen und zu essen“. Die sogenannte Kokasteuer wurde in der Folge zu einem wichtigen Pfeiler der kolonialen Herrschaft. Bis weit hinein ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert blieb Koka ein unabdingbarer Lohnbestandteil der [[Indigene Völker Südamerikas|Indios]] und [[Mestize]]n in den Anden. Zum Politikum wurde das Kokablatt erst mit dem Übergreifen des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] auf Südamerika. Bereits 1946 setzte die [[Sowjetunion|sowjetische]] Botschaft in [[Lima]] zu einer Kampagne gegen die „Drogensklaverei“ skrupelloser [[Vereinigte Staaten|US]]-Multis an. Auf Anstoß der Minengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Cerro de Pasco Copper Corporation&amp;#039;&amp;#039; parierte eine amerikanische Delegation vor den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] die Attacke mit einer Belehrung über die Vorzüge der althergebrachten Kokasitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anbau von &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039; durch die [[Cocalero]]s, die Cocabauern, ist in den Andenländern nur in bestimmten Mengen legal, die Weiterverarbeitung der Blätter zu Kokain oder seinen Vorprodukten ist verboten. Von 1988 bis 2006 galt in Bolivien das Gesetz &amp;#039;&amp;#039;1008&amp;#039;&amp;#039;, das eine jährliche Anbaufläche von 12.000 [[Hektar]] in der Region [[Yungas]] bei La Paz für den traditionellen Gebrauch der Blätter erlaubt. Am 19. Dezember 2006 gab der bolivianische Präsident [[Evo Morales]] bekannt, dass er bis zum Jahr 2010 20.000 Hektar seines Landes für den Koka-Anbau zur Verfügung stellen wollte. Der Anbau auf den übrigen Flächen wird von der bolivianischen Regierung mit starker Unterstützung der USA bekämpft. Seit der Wahl Evo Morales’ zum Präsidenten Boliviens im Dezember 2005 ist die Drogenpolitik der Regierung noch offen. Morales strebt eine Legalisierung des Cocablattes an, auch um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zum Beispiel für Zahnpasta, Shampoo etc. zuzulassen. Die Ausfuhr der Blätter ist verboten. Ausnahmen bilden Exporte für pharmazeutische Firmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der 2009 angenommenen bolivianischen Verfassung wurde in Artikel 384 der Cocastrauch, der in seinem Naturzustand kein Betäubungsmittel sei, als kulturelles Erbe, Teil der [[Biodiversität]] und Mittel des sozialen Zusammenhalts unter staatlichen Schutz gestellt. Bolivien scheiterte im Januar 2011 mit dem Antrag, den Kokastrauch aus den internationalen Verträgen für die Andenregion und in einem begrenzten Rahmen auszuklammern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14775130,00.html &amp;#039;&amp;#039;Bolivien will Koka-Kauen legalisieren&amp;#039;&amp;#039;] bei Deutsche Welle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705652.pdf Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage Betreffs was die ”drogenpolitischen Erwägungen“ seien, die den Widerspruch Deutschlands gegen den Antrag Boliviens zur Änderung der Drogenkonvention von 1961 im Bereich des Kokakauen begründen] (PDF; 67&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin kündigte Bolivien im Juni 2011 das [[Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel]] von 1961,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mattia Cabitza |url=http://www.theguardian.com/world/2011/jun/23/bolivia-drugs-convention-coca-leaves |titel=Bolivia to withdraw from drugs convention over coca classification |datum=2011-06-23 |zugriff=2018-07-30 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.unis.unvienna.org/pdf/2012/INCB/PRESS_KIT_german.pdf |wayback=20180730021910|text= &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 2011 des Suchtstoffkontrollrates&amp;#039;&amp;#039;, S. 4 (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; um ihm unter dem Vorbehalt zu Artikel 50 wieder beizutreten, dass es [[Anbau (Landwirtschaft)|Anbau]], [[Handel]] und [[Konsum]] von Koka-Blättern in seinem Land gestatten darf. Am 11. Januar 2013 wurde Bolivien wieder als Vertragspartei aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 2011 stoppte [[Peru]] sein [[Ausrottung]]sprogramm, da die Strategie der Ausrottung ein Fehlschlag gewesen sei, der zu mehr Anbau geführt habe. Die Einstellung des Programms sei notwendig, um die Antidrogenstrategie neu zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.encod.org/info/Peru-stoppt-Ausrottung-des.html |wayback=20111016142539 |text=&amp;#039;&amp;#039;Peru stoppt Ausrottung des Kokastrauchs.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-08-30 08:08:04 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Los Angeles Times.&amp;#039;&amp;#039; 18. August 2011, über encod.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-peru-cocaine-20110818,0,7894316.story &amp;#039;&amp;#039;Peru suspends coca eradication program&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Los Angeles Times&amp;#039;&amp;#039;, 18. August, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung als Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
Als Heildroge dienen die getrockneten [[Laubblätter]], Cocae folium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen von Bardales im Zentrum für Anden-Biologie in [[Lima]] deuten darauf hin, dass Coca-[[Alkaloide]] die Atmung in großer Höhe beeinflussen, und dass die Eingeborenen in den [[Anden]] sich dadurch an das reduzierte Angebot von Sauerstoff anpassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkstoffe sind:&lt;br /&gt;
[[Ecgonin]]-[[Alkaloide]] mit dem Hauptalkaloid [[Cocain]], daneben [[Cinnamoylcocain]], und [[Truxilline]]; [[Pyrrolidin]]-Alkaloide wie [[Hygrin]] und [[Cuskygrin]]; [[Gerbstoffe]], [[Flavonoide]], geringe Mengen [[ätherisches Öl]] mit [[Methylsalicylat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungen:&lt;br /&gt;
Das Alkaloid [[Cocain]] bzw. das im Arzneibuch aufgeführte [[Cocainhydrochlorid]] haben örtlich starke schmerzstillende Wirkung. Die Substanzen werden nur noch sehr begrenzt eingesetzt, z.&amp;amp;nbsp;B. bei chirurgischen Eingriffen am Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Hauptwirkstoffe sind die in den Blättern zu 0,5–1,4 % enthaltenen Alkaloide, vor allem das [[Cocain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039; enthält zwei Gruppen von Alkaloiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A) [[Tropin]]- und Tropin-[[Carbonsäure]]-Derivate: [[Tropacocain]], [[Cocain]], [[Cinnamylcocain]]. [[Benzoylecgonin]] und [[Truxilline]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B) [[Pyrrolidin]]-Derivate:&lt;br /&gt;
[[Hygrin]], [[Cuskhygrin]] und [[Nicotin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch fortwährend täglichen Konsum kann sich bei Menschen ein [[amotivationales Syndrom]] (AMS) oder eine Suchterkrankung ausprägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung des Kokains und politische Folgen ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die berauschende Wirkung des Cocas Mittel zur Aufnahme von Kontakt mit übersinnlichen Mächten. Außerdem wurde es schon von der [[Indigene Völker|Indigenen Bevölkerung]] als schmerzheilendes Medikament genutzt. Eine 1567 in Lima abgehaltene südamerikanische Bischofskonferenz bezeichnete die von Indianern gekauten Kokablätter als „Teufelskraut“, da deren Verwendung als unvereinbar mit der christlichen demütigen Hingabe an das Leiden beurteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Brandt, Karl-Heinz Krauskopf: &amp;#039;&amp;#039;„Eine Entdeckung in der Chirurgie“. 150 Jahre Anästhesie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, 1996, S. 970–975, hier: S. 970.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1855 hatte der deutsche Apotheker [[Friedrich Gaedcke]] aus den Blättern des Cocastrauchs das Alkaloid Erythroxylin isoliert.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Orth, I. Kis: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzbekämpfung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1859 gelang es [[Albert Niemann (Chemiker)|Albert Niemann]], dieses als [[Kokain]] rein herzustellen und als [[Anästhesie|schmerzbetäubendes]] Medikament zu gebrauchen. Kokain wurde im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu einer verbreiteten Droge. Gleichzeitig wurde der Coca-Anbau zum internationalen Politikum. Die USA machten auf viele lateinamerikanische Länder Druck, den Anbau zu verbieten und die [[Plantage]]n zu vernichten. In vielen Ländern führte dies zu einer Existenzbedrohung für die [[Cocalero|Coca-Bauern]]. Der Widerstand gegen diese Maßnahmen brachte unter anderem auch Politiker wie [[Evo Morales]] hervor, der vom Gewerkschaftsführer der Coca-Bauern zum Präsidenten Boliviens wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitungen ==&lt;br /&gt;
Die Blätter werden entweder sofort oder nach kurzer [[Fermentation]] getrocknet. Bei der Fermentation werden [[Glykoside]] gespalten, die [[Droge]] entwickelt dabei einen süßlichen Geschmack. Das als weißliches Pulver bekannte [[Kokain|Cocain]](-Hydrochlorid) wird aus den frischen oder getrockneten Blättern durch Säure-Base-[[Extraktion (Verfahrenstechnik)|Extraktion]] und weitere chemische Aufarbeitung gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsstatus ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039; (Pflanzen und Pflanzenteile der zur Art &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum bolivianum&amp;#039;&amp;#039;) –&amp;amp;nbsp;einschließlich Varietäten, sowie der anderen &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum&amp;#039;&amp;#039;-Arten; &amp;#039;&amp;#039;[[Erythroxylum spruceanum|E.&amp;amp;nbsp;spruceanum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;E.&amp;amp;nbsp;novogranatense&amp;#039;&amp;#039;) ist in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund seiner Aufführung in der {{§§|btmg_1981|juris|seite=anlage_ii.html|text=Anlage II}} BtMG ein [[Verkehrsfähigkeit|verkehrsfähiges]], aber nicht verschreibungsfähiges Betäubungsmittel. Der Umgang ohne Erlaubnis ist grundsätzlich strafbar. Weitere Informationen sind im Hauptartikel [[Betäubungsmittelgesetz (Deutschland)|Betäubungsmittelrecht in Deutschland]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cocastrauch fällt unter das internationale [[Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel]] und die damit verbundenen Beschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Cocalero]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Pflanzen mit psychotropen Wirkstoffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Winkler (Botaniker)|Eduard Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Real-Lexicon…&amp;#039;&amp;#039; Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039;, Brockhaus, 1840, S. 534 f.&lt;br /&gt;
* R. C. K. Chung: &amp;#039;&amp;#039;The Angiosperm Flora of Singapore.&amp;#039;&amp;#039; Singapore Univ. Press, 2006, ISBN 9971-69-364-X, S. 1 (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Reinhard Lieberei, Christoph Reisdorff, begründet von [[Wolfgang Franke (Botaniker)|Wolfgang Franke]]: &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-13-530408-3.&lt;br /&gt;
* [[Robert Lessmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kokapolitik und Drogenkontrolle.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Bolivien. Evo Morales und seine demokratische Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Rotpunkt, Zürich 2010, ISBN 978-3-85869-403-4, S. 182–197.&lt;br /&gt;
* Robert Lessmann: &amp;#039;&amp;#039;Zum Beispiel Kokain.&amp;#039;&amp;#039; Lamuv, Göttingen 2001, ISBN 3-88977-605-1.&lt;br /&gt;
* Robert Lessmann: &amp;#039;&amp;#039;Drogenökonomie und internationale Politik.&amp;#039;&amp;#039; Vervuert, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-89354-241-8 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für Iberoamerika-Kunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 41, zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Wien]] 1994).&lt;br /&gt;
* Otto Nieschulz, P. Schmersahl: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Bedeutung des Kalkzusatzes beim Kauen von Coca-Blättern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Planta Medica]].&amp;#039;&amp;#039; 17(2), 1969, S. 178–183.&lt;br /&gt;
* C. E. Turner, M. A. Elsohly, L. Hanuš, H. N. Elsohly: &amp;#039;&amp;#039;Isolation of dihydrocuscohygrine from Peruvian coca leaves.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Phytochemistry]].&amp;#039;&amp;#039; 20(6), 1981, S. 1403–1405.&lt;br /&gt;
* Gereon Janzing: &amp;#039;&amp;#039;Den Indianern ihr Kaffee: Koka.&amp;#039;&amp;#039; Edition RauschKunde, Löhrbach, ISBN 978-3-930442-62-1.&lt;br /&gt;
* Jens Niklas Schaper: &amp;#039;&amp;#039;Die Kokapflanze: eine Nutzpflanze unter rechtlicher, politischer und kultureller Betrachtung.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Berlin, 2014, ISBN 978-3-643-12510-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Bremer Forschungen zur Kriminalpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Band 18, zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Bremen]] 2013).&lt;br /&gt;
* Ingrid und Peter Schönfelder: &amp;#039;&amp;#039;Das Neue Handbuch der Heilpflanzen, Botanik Arzneidrogen, Wirkstoffe Anwendungen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlags GmbH &amp;amp; Co. KG, Stuttgart, 2011, ISBN 978-3-440-12932-6.&lt;br /&gt;
* L. Roth, M. Daunderer, K. Kornmann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen Pflanzengifte.&amp;#039;&amp;#039; 6. überarbeitete Auflage, 2012, Nikol-Verlag, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Erythroxylum coca|Cocastrauch (&amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Erythroxylum+coca &amp;#039;&amp;#039;Erythroxylum coca&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [http://www.unodc.org/unodc/en/crop_monitoring.html Illicit Crop Monitoring Programme des United Nations Office on Drugs and Crime] Ausführliche Berichte über den Kokaanbau in Kolumbien, Peru und Bolivien (englisch).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.evomorales.net/paginasDeu/coca_Deu_intro.aspx | wayback=20110401230034 | text=Homepage des bolivianischen Präsidenten Evo Morales Aima (Unterpunkt: Coca)}} (mehrsprachig; auch deutsch).&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/Botanischer-Garten/categories.php?cat_id=250 Fotos &amp;amp; Infos zur Gattung] bei Botanischer Garten der Universität Wien.&lt;br /&gt;
* [http://laniel.free.fr/INDEXES/GraphicsIndex/COCA/COCA.html Fotos von Kokasträuchern in Peru und ihrer Verwendung] bei Laurent Laniel, DrugSTRAT.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://polaronline.de/article.php3?id_article=734| wayback=20120803052538| text= &amp;#039;&amp;#039;Tatverdacht Teebeutel&amp;#039;&amp;#039;, Artikel über die kulturelle Bedeutung Cocas in Bolivien und die Gesetzeslage in Deutschland}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=12500004|WissName=Erythroxylum coca|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malpighienartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betäubungsmittel (BtMG Anlage II)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giebenrath</name></author>
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