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	<title>Cobbelsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:54:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cobbelsdorf&amp;diff=267916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-17T21:51:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Cobbelsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Coswig (Anhalt)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/57/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/31/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 151&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 24.38&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 427&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.coswigonline.de/de/organisationseinheit/organisationseinheit/84/ortschaft_cobbelsdorf.html |titel=Ortschaft Cobbelsdorf |abruf=2023-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06869&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034923&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cobbelsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Januar 2009 ein Ortsteil der Stadt [[Coswig (Anhalt)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-inklusive-umstellung-januar.html StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Landkreis Wittenberg]] in Sachsen-Anhalt (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das von Wäldern umgebene Cobbelsdorf im [[Fläming|Hohen Fläming]] liegt zwischen [[Coswig (Anhalt)]] und der brandenburgischen Kleinstadt [[Niemegk]]. Das hügelige Gelände erreicht nahe Cobbelsdorf 170 m ü. [[Normalnull|NN]] und gehört zum 2005 erklärten [[Naturpark Fläming]]. Im Norden grenzt die Gemarkung Cobbelsdorfs an das Land [[Brandenburg]]. Die Lutherstadt [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] ist ca. 15 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Cobstorp&amp;#039;&amp;#039; taucht der Ort erstmals 1356 in einer Urkunde auf. Über &amp;#039;&amp;#039;Cobsdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kobbelsdorf&amp;#039;&amp;#039; entwickelte sich langsam die heutige Schreibweise des Ortsnamens. Über 100 Jahre lang war Cobbelsdorf eine [[Wüstung]], erst ab Mitte des 16. Jahrhunderts gibt es wieder Aufzeichnungen. Diese beschreiben die Entwicklung von einem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] zu einer [[Staatsdomäne|Domäne]] im Herzogtum [[Anhalt-Bernburg]], das 1863 in [[Anhalt]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cobbelsdorf Kartoffelhaus.JPG|mini|links|„Cobbelsdorfer Kartoffel Gasthaus“]]&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab es in Cobbelsdorf unnötige Opfer und Zerstörungen durch Gefechte, als eine Abteilung der [[Waffen-SS]] die Kapitulation vor der heranrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] zu verhindern suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess der Bildung [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften]] in Cobbelsdorf war 1959 beendet. Das ehemalige LPG-Kulturhaus wurde inzwischen rekonstruiert und beherbergt heute ein Kartoffel-Gasthaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Puelzig church.JPG|mini|„St. Jakobus“ in Pülzig von 1895/96]]&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurde unter anderem das Freibad saniert und die Ortsdurchfahrt (L 122) komplett neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2007 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Cobbelsdorf mit ihrem Ortsteil Pülzig aufgrund einer [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisgebietsreform]] vom ehemaligen [[Landkreis Anhalt-Zerbst]] in den Landkreis Wittenberg eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Ortsteil Pülzig ===&lt;br /&gt;
Den schriftlichen Nachweis der Existenz von Pülzig erbringt eine Urkunde aus dem Jahr 1224. Der Ort liegt am Oberlauf des &amp;#039;&amp;#039;Grieboer Baches&amp;#039;&amp;#039;, der wenige Kilometer südlich in der namengebenden Ortes [[Griebo]] in die [[Elbe]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pülzig steht die [[Neugotik|Neugotische]] [[Backsteingotik|Backsteinkirche]] „St. Jakobus“, die 1895/96 in Nord-Süd-Ausrichtung auf den Fundamenten der Vorgängerkirche errichtet wurde. Die mittelalterliche [[Feldsteinkirche]] war vom Blitz bis auf die Umfassungsmauern zerstört worden. Die Kirche ist das erste Gotteshaus der [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]], das mit einer [[Solaranlage]] zur Energieversorgung ausgestattet ist. Das [[Solarmodul]] befindet sich am Kirchturmfenster über der Uhr und wurde im Dezember 2005 eingerichtet. Die bronzene [[Kirchenglocke]] mit einem Durchmesser von 90 cm stammt aus dem Jahr 1624 und wurde von H. Michaelis aus [[Magdeburg]] gegossen. Die [[Klaviatur|einmanualige]] [[Orgel]] (ca. 1890) stammt von dem [[Zörbig]]er Orgelbaumeister [[Wilhelm Rühlmann]]. Die schlichte Ausstattung der Kirche stammt nahezu unverändert aus der Zeit ihrer Erbauung.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafeln vor Ort und Webseite &amp;#039;&amp;#039;Entschlossene Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, s.&amp;amp;nbsp;u.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte von dem Bildhauer [[Paul Schwerdtener]] aus dem Jahre 1985 zur Erinnerung an die in den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bei Kämpfen mit der [[Waffen-SS]] ums Leben gekommenen 1.500 [[Rotarmist]]en, nachdem zwei [[sowjetisch]]e Offiziere als [[Parlamentär]]e von der [[Schutzstaffel|SS]] ermordet worden waren&lt;br /&gt;
* Gedenkstein aus dem Jahre 1988 an der &amp;#039;&amp;#039;Grundschule&amp;#039;&amp;#039; (zur DDR-Zeit POS &amp;quot;[[Ernst Schneller]]&amp;quot;) zur Erinnerung an den kommunistischen Lehrer, [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneten]] und [[Widerstandskämpfer]] Ernst Schneller, der von der [[Gestapo]] 1944 ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist größter Arbeitgeber im Ort. So ist hier in diesem traditionellen Kartoffel-Anbaugebiet eine Kartoffelhandels-GmbH tätig (gegründet 1992).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung des Nachbarortes [[Köselitz]] befindet sich der gleichnamige Autobahnanschluss an die [[Bundesautobahn 9|A 9]] ([[Berlin]]–[[München]]) und der Anschluss an die [[Bundesstraße 107]] ([[Coswig (Anhalt)]]–[[Wiesenburg/Mark]]). Der nächste Bahnhof befindet sich in der zehn Kilometer entfernten Stadt Coswig (Anhalt) (Bahnlinie [[Dessau-Roßlau]]–[[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Naturpark Fläming}}&lt;br /&gt;
* Kirche St. Jakobus in Pülzig, Porträt bei &amp;#039;&amp;#039;[[Entschlossene Kirchen]], Stiftung zur Erhaltung der Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst&amp;#039;&amp;#039; [http://www.kirchenstiftung-zerbst.de/kirchen-kirchenportraits-details-ort-30.html online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Coswig (Anhalt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4753608-1|VIAF=2192148269725905230003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Coswig (Anhalt))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1356]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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