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	<title>Cluster (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:05:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pacsolis am 3. April 2023 um 21:21 Uhr</title>
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		<updated>2023-04-03T21:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der Musik steht das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cluster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. „Gruppe“, „Haufen“, „Büschel“, „Traube“) für ein Klanggebilde, dessen Töne nahe beieinanderliegen. Auf [[Tasteninstrument]]en werden mehrere Nachbartasten gleichzeitig angeschlagen, und zwar mit fünf Fingern, der Faust, der Handfläche oder dem Unterarm; diese &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tontrauben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestehen beispielsweise aus [[Pentatonik|pentatonischem]] (z. B. nur schwarze Tasten), [[Diatonik|diatonischem]] (z. B. nur weiße Tasten) oder [[Chromatik|chromatischem]] Material (schwarze und weiße Tasten). Im Zusammenwirken von [[Orchester]]instrumenten sind auch engere [[Intervall (Musik)|Intervalle]] möglich, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Viertelton-Musik|Vierteltöne]] oder andere [[Mikrointervall]]e; dasselbe gilt für [[Vokalensemble]]s und [[Chor (Musik)|Chöre]]. Mit den Mitteln der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]] lässt sich der Frequenzabstand zwischen den Einzeltönen weiter verringern, bis hin zum [[Weißes Rauschen (Physik)|weißen]] oder &amp;#039;&amp;#039;farbigen&amp;#039;&amp;#039; [[Rauschen (Physik)|Rauschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Komponisten [[Henry Cowell]] zufolge, der in seinem Klavierstück &amp;#039;&amp;#039;The Tides of Manaunaun&amp;#039;&amp;#039; (1912) erstmals Cluster vorschrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Cluster&amp;#039;&amp;#039;. In: Stanley Sadie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New Grove Dictionary of Music and Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Macmillan Publishers, London 1980, Lemma „Cluster“.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind diese als „Einheiten“ zu behandeln,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Cluster&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Riemann Musiklexikon. Sachteil&amp;#039;&amp;#039;. Schott, Mainz 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; das heißt, er sah Cluster als [[Ton (Musik)|Einzeltönen]] ähnliche Klangereignisse, weniger als [[Akkord]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Cluster“ erklärt sich dadurch, dass die traditionelle [[notenschrift]]liche Darstellung einer [[Weintraube]] ähnelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cluster cdefg.png|Cluster aus den Tönen c′d′e′f′g′]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gebräuchlichste modernere Notationsform sieht so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:cluster1.PNG]] [[Medium:CLUSTER1.MID|– die angegebenen Cluster als MIDI zum Hören]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei geben die schwarzen Balken den Tonumfang des Clusters genau an. Die [[Auflösungszeichen|Auflösungs-]] und [[Versetzungszeichen]] beschreiben, ob etwa auf dem Klavier weiße, schwarze oder alle Tasten benutzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich der Begriff „Cluster“ wesentlich jünger ist, wurden Tontrauben schon früh benutzt, etwa als rhetorische [[Figur (Musik)|Figur]] in der [[Barockmusik]], um z.&amp;amp;nbsp;B. Chaos oder Erdbeben plastisch darzustellen. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist der Eingangsakkord aus [[Jean-Féry Rebel]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;Les éléments&amp;#039;&amp;#039;. Zu Beginn des [[Spätromantik|spätromantischen]] Orchesterwerks &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Alpensinfonie]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Strauss]] (1864–1949) deutet ein leiser Cluster die verhaltene Atmosphäre bei Tagesanbruch an. In der [[Neue Musik|Neuen Musik]] gewannen Cluster strukturelle Bedeutung. Komponisten wie [[Béla Bartók]] (1881–1945) und vor allem [[Henry Cowell]] (1897–1965) leisteten Pionierarbeit. In den 1960er Jahren experimentierten zahlreiche [[Avantgarde|Avantgardisten]] mit so genannten [[Klangflächenkomposition|Klangflächen]]; besonders einflussreich war [[György Ligeti]] mit seinem Orchesterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Atmosphères]]&amp;#039;&amp;#039; (1961) – erwähnt seien auch sein Chorstück &amp;#039;&amp;#039;[[Lux Aeterna (Ligeti)|Lux aeterna]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) und sein Orchesterstück &amp;#039;&amp;#039;Lontano&amp;#039;&amp;#039; (1967). Auch in der [[Elektronische Musik|elektronischen (Pop-)Musik]] spielten Cluster eine charakteristische Rolle, so in der zweiten Hälfte des Titels &amp;#039;&amp;#039;Elektro Kardiogramm&amp;#039;&amp;#039; der Band [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk]]. Der [[Jazz-Piano|Jazzpianist]] [[Cecil Taylor]] gewann seine Bedeutung nicht zuletzt mit seinem variantenreichen, mitreißenden Clusterspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pacsolis</name></author>
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