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	<title>Clus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:30:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clus&amp;diff=198354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-09-11T15:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Clus&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Gandersheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/53/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/00/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 100&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-gandersheim.de/stadt-doerfer/doerfer/clus-brunshausen/ |titel=Clus-Brunshausen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Gandersheim |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37581&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05382&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Bad Gangersheim-Clus Ponny-Gestüt 2019.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Pony-Gestüt mit Kirche und Konventsgebäuden des ehemaligen Klosters&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil des [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Bad Gandersheim]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Gandersheim-Clus Wohnbebauung 2019.jpg|mini|hochkant=1.2|Die Wohnbebauung westlich der Domäne begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Stiftes Gandersheim im Jahr 1810 wurde das ehemalige Kloster Clus mit Brunshausen zu einer herzoglichen Domäne.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1881 hat man aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Regierung von Herzog [[Wilhelm (Braunschweig)|Wilhelm]] einen Gedenkstein gesetzt und eine Eiche gepflanzt. 1935 wurde auf dem Domänengelände ein Gestüt zur Zucht von [[Deutsches Classic-Pony|Deutschen Classic-Ponys]] gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand westlich der Domäne die Siedlung Clus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Goetting]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktiner(innen)kloster Brunshausen, das Benediktinerinnenkloster St. Marien vor Gandersheim, das Benediktinerkloster Clus, das Franziskanerkloster Gandersheim&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania sacra]].&amp;#039;&amp;#039; NF 8: &amp;#039;&amp;#039;Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Hildesheim.&amp;#039;&amp;#039; 2). de Gruyter, Berlin u. a. 1974, ISBN 3-11-004314-9, S. 11 ([http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/16 personendatenbank.germania-sacra.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurde Clus in die Stadt Bad Gandersheim eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemäß der Hauptsatzung von Bad Gandersheim werden die Ortsteile der Stadt jeweils durch einen [[Ortsvorsteher]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-gandersheim.de/portal/dokumenteplus-900000017-23910.html?ordner=1&amp;amp;containerSort=0&amp;amp;schwelle_zuklappen=-2&amp;amp;naviID=0&amp;amp;brotID=0 |titel=Stadt Bad Gandersheim |abruf=2023-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell ist [[A. Hanke]] in dieser Funktion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-gandersheim.de/buergerservice/personen/herr-ortsvorsteher-a-hanke-900000076-23910.html |titel=Herr Ortsvorsteher A. Hanke {{!}} Stadt Bad Gandersheim |abruf=2022-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kloster Clus ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kloster Clus, ein Tochterkloster des [[Stift Gandersheim|Stifts Gandersheim]], wurde 1124 von der Gandersheimer Äbtissin [[Agnes I. (Gandersheim)|Agnes]], der Nichte Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]], gegründet und war Teil der [[Cluny|cluniazensischen]] Reformbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt [[Johann Dederoth]] übernahm 1433 auch die Abtswürde in [[Bursfelde]] und wurde der Initiator der [[Bursfelder Kongregation]]. Damit steht das niedersächsische Kloster Clus am Anfang der großen mitteleuropäischen Klosterreform und Einigungsbewegung des monastischen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zug der Reformation wurde das Kloster 1596 aufgehoben und es entstand das evangelische Stift Gandersheim. Die ehemalige Bibliothek ist heute Bestandteil der [[Herzog August Bibliothek]] in [[Wolfenbüttel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Klosterkirche Clus]] wurde 1127–1159 als dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] erbaut und weist teilweise Ähnlichkeit mit der Stiftskirche zu Gandersheim auf. Im 1485 gotisch erweiterten Chor befindet sich ein Hochaltar, der 1487 aus Lübeck hierher gebracht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KZ-Außenlager Brunshausen ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich im ehemaligen [[Kloster Brunshausen]] im nahegelegenen Brunshausen, einem Ortsteil von Bad Gandersheim, ein [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]]. Die Häftlinge wurden zur Produktion von Flugzeugteilen in den heutigen [[Schott AG|Schott]]-Werken eingesetzt. Wenige Tage vor der Befreiung durch die [[United States Army]] wurden 40 Häftlinge in ein Waldstück bei Clus getrieben und dort durch die [[Schutzstaffel|SS]] ermordet. [[Marguerite Duras]] schrieb hierüber das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Schmerz&amp;#039;&amp;#039;, aus dem später ein Theaterstück entstand. Dieses wird im Andenken an die Opfer regelmäßig im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Gandersheimer Domfestspiele&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände des ehemaligen Außenlagers aufgeführt. In Clus erinnern ein Holzkreuz und ein Gedenkpfad an die Gräueltat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Closter Clauß |Band=15 |Seite=68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Gandersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4391960-1|VIAF=244267538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Gandersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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