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	<title>Club 88 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T04:29:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Club_88&amp;diff=1091579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Gaststätte Titanic */</title>
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		<updated>2026-04-10T09:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gaststätte Titanic&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Club 88&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Neonazi]]treffpunkt in [[Neumünster]]-[[Gadeland]]. Er bestand von 1996 bis 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/nach-18-jahren-club-88-ist-geschichte-id6192761.html &amp;#039;&amp;#039;Nach 18 Jahren: Club 88 ist Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] [[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag|Holsteinischer Courier]] vom 4. April 2014, abgerufen am 17. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Einschätzung des [[Verfassungsschutz Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes]] war das Lokal seit 1996 zentraler Treffpunkt der rechtsradikalen Szene in Neumünster und durch seinen bundesweiten Bekanntheitsgrad gelegentlich von [[Neonazismus|Neonazis]] und [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] [[Skinhead]]s aus dem gesamten [[Norddeutschland|norddeutschen]] Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2001&amp;#039;&amp;#039;, S. 13ff. ([http://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/VsSH_01.pdf online]; PDF; 286&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2002&amp;#039;&amp;#039;, S. 27 ([http://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/VS2002.pdf online]; PDF; 205&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzessionsinhaberin war Christiane Dolscheid. Ihr ehemaliger Lebensgefährte, Frank Rieckmann, gehört ebenfalls der Neonaziszene an. Ursprünglich wurde der Club von Dolscheid und Tim Bartling betrieben. Beide sind langjährige Aktivisten der Szene. Dolscheid ist unter anderem Aktivistin beim „Skingirl Freundeskreis Deutschland“. 2000 bezeichnete der damalige Landesvorsitzende der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] [[Peter Borchert]] auf einer Versammlung in [[Eisenach]] den „Club 88“ als das Beispiel einer sogenannten „[[National befreite Zone|national befreiten Zone]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2001&amp;#039;&amp;#039;, S. 14 ([http://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/VsSH_01.pdf online]; PDF; 286&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sich Bartling etwa 2001 aus dem Blick der Öffentlichkeit zurückzog, übernahm Peter Borchert die Rolle des Club-Sprechers. Der Club diente der schleswig-holsteinischen Szene als Anlaufstelle und zur Rekrutierung von Jugendlichen. Das Lokal wurde vom Verfassungsschutz als ein wesentlicher Knotenpunkt rechtsradikaler Netzwerke betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Club“ machte Werbung auf T-Shirts und in Zeitungen mit dem Slogan „[[Achtundachtzig|88]] - the very last resort“ (in der Symbolik der Neonazis: „Heil Hitler - die allerletzte Zuflucht“). Unter diesem Slogan gab das dänische nationalistische Musik-CD-Label &amp;#039;&amp;#039;Celtic Moon&amp;#039;&amp;#039; 2003 einen Solidaritäts-[[Kompilation (Musik)|Sampler]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Umfeld des Clubs 88 gehörten Teile des ehemaligen „Hamburger Sturms“, zum Beispiel Steffen Holthusen aus Hamburg und [[Torben Klebe]]. Verbindungen bestanden zu der Neonaziszene in [[Tostedt]] um den ehemaligen [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|FAP]]-Aktivisten Sascha Bothe sowie mit [[Thorsten Heise]] aus Northeim und [[Bernd Stehmann]] aus Leopoldshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Höhepunkt in den Jahren 2002 und 2003 aufgrund starker Berichterstattung in den Medien ging die Zahl der Besucher in den folgenden Jahren zurück, mit Ausnahme von Anlässen wie der jährlichen Geburtstagsfeier des Club 88 am 1. Oktober, die im Jahr 2005 von rund 400 Personen besucht wurde. Zur Feier des 15. Geburtstages im Jahr 2011 erschienen weniger als 80 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2014 wurde der Club geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamburger Abendblatt vom 4. April 2014&amp;quot;&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article126564546/Neumuensters-Neonazi-Treff-Club-88-geschlossen.html], Hamburger Abendblatt vom 4. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gaststätte Titanic ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Neonazis und Skinheads wechselten vom Club 88 in die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Titanic&amp;#039;&amp;#039; in der Neumünsteraner Innenstadt, die auch von Anhängern und Mitgliedern der Rockergruppe [[Bandidos]] besucht wurde. Zwischen Neonazis und Rockern gibt es personelle Überschneidungen, so war Borchert zum Vizepräsidenten des Schleswig-Holsteinischen Chapters der Bandidos aufgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Titanic&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in der Nähe der &amp;#039;&amp;#039;Aktion Jugendzentrum Neumünster&amp;#039;&amp;#039; (AJZ), und häufig kam es zu Konflikten zwischen den Besuchern des &amp;#039;&amp;#039;AJZ&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Titanic.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=VS2005&amp;gt;Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht 2005&amp;#039;&amp;#039;, S. 37f. ([http://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/VsSH_05.pdf online]; PDF; 436&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2010 zog das &amp;#039;&amp;#039;Titanic&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Innenstadt Neumünsters in größere Räumlichkeiten um.&amp;lt;ref&amp;gt;Dörte Moritzen: [https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/titanic-umstrittene-kneipe-zieht-um-id2092971.html Titanic: Umstrittene Kneipe zieht um], &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borchert und zwei Mitglieder des verbündeten Rockervereins „Contras Neumünster“ wurden am 27. April 2010 festgenommen, nachdem sie am 14. Januar des Jahres in einem Schnellrestaurant in Neumünster zwei Mitglieder der mit der Rockergruppe „[[Hells Angels]]“ verbündeten Gruppe „Red Devils“ mit Messern verletzt und beraubt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2012.09.10-025527/http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/polizei-nimmt-bandidos-in-neumuenster-fest.html Ist der Rockerkrieg jetzt vorbei?], &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Tage nach der Festnahme verbot der schleswig-holsteinische Innenminister das „Probationary Chapter Neumünster (Schleswig-Holstein)“ der Bandidos. Der vorbestrafte Borchert wurde im April 2011 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/bandido-borchert-spaziergang-in-freiheit-id1377551.html „Bandido“ Borchert: Spaziergang in Freiheit], &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Speit: [https://web.archive.org/web/20121207190855/http://jungle-world.com/artikel/2000/11/28150.html Im T-Hemd an den Tresen], &amp;#039;&amp;#039;Jungle World&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 2000&lt;br /&gt;
* Felix Kasten, Kerstin Mommsen und Oliver Richardt: &amp;#039;&amp;#039;Braune Seilschaft – Die schmutzigen Geschäfte von Combat 18&amp;#039;&amp;#039; (Spieldauer 17:39), &amp;#039;&amp;#039;Spiegel TV&amp;#039;&amp;#039;, 2003, [https://www.dailymotion.com/video/x15zda4 Teil 1], [https://www.dailymotion.com/video/x15zdaw Teil 2]&lt;br /&gt;
* [http://www.gegenwind.info/192/antifa-nazikameradschaften.html Gegenwind.info: Nazi-„Kameradschaften“ in Schleswig-Holstein], September 2004&lt;br /&gt;
* Andreas Speit: [http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/anlaufpunkt-fuer-freunde-der-bewegung „Anlaufpunkt für Freunde der Bewegung“], Blick Nach Rechts, 4. November 2011&lt;br /&gt;
* [[Tuvia Tenenbom]]: [http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11760 Unter Kameraden - Als amerikanischer Jude zu Besuch in einem Neonazi-Treff], in: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;, 1. Dezember 2011&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/3/10.206/N |EW=10/1/17.04/E |type=landmark |dim=100 |region=DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Neumünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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