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	<title>Clodwig Kapferer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clodwig_Kapferer&amp;diff=440744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-26T09:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{quelle}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clodwig Kapferer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1901]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[22. Dezember]] [[1997]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Pionier auf den Gebieten Marktforschung, Exportförderung und Entwicklungshilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Clodwig Kapferer wurde 1901 in [[Freiburg im Breisgau]] als jüngster von fünf Söhnen des Justizrats und Notariatsdirektors&lt;br /&gt;
Heinrich Kapferer (1858–1919) geboren. Nach einer humanistischen Ausbildung&amp;lt;!-- Berthold-Gymnasium? --&amp;gt; studierte er Staatswissenschaften in Freiburg, Erlangen, Berlin und Würzburg und promovierte 1922 an der philosophischen Fakultät der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] zum Dr. rer. pol. mit seiner Abhandlung „Die Außenhandelspolitik der Tschechoslowakei“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Laufbahn begann Kapferer 1920 als Referent der Zweigstelle Nürnberg der Außenhandelsstelle des Auswärtigen Amtes. Seine Aufgabe bestand u.&amp;amp;nbsp;a. in der Beobachtung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Auslandes in ihrer Beziehung zur nordbayerischen und südthüringischen Wirtschaft. In Nürnberg traf er auch auf [[Wilhelm Vershofen]], [[Ludwig Erhard]], [[Georg Bergler]] und [[Erich Schäfer (Ökonom)|Erich Schäfer]]; so manche forscherische und ehrenamtliche Tätigkeit hat sie über viele Jahre miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 zog es Clodwig Kapferer nach [[Hamburg]], wo er sich als „beratender Volkswirt für Exportfragen“ niederließ; er gründete die „Untersuchungsstätte für Auslands-Marktforschung“. Eine intensive Zeit der Reisen in alle Welt folgte.&lt;br /&gt;
1931/32 entstand in [[Köln]] die „Sachverständigen-Sozietät Dr. Kapferer und Dr. Krack“ für „Markterkundungen im Ausland“; freier Mitarbeiter war Dr. Julius Erik Schwenzer, mit dem er später eine Gesellschaft für Marktforschung gründete. Dazu kam für Kapferer ein Lehrauftrag an der Universität zu Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940/41 folgten schwere Zeiten für Kapferer: Auslieferungsverbot für seine Schriften, Verbot der Vergütung von Mitarbeitern im Ausland (Devisenverbot), Berufsverbot, Exil in Italien und Frankreich, Internierungslager in Frankreich, Verhaftung durch die Gestapo, Untersuchungshaft in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung – mit der Auflage, nur eine unselbständige berufliche Tätigkeit auszuüben – ging Clodwig Kapferer 1941 nach Münster in Westfalen, um für die von [[Alfred Müller-Armack]] (dem späteren Staatssekretär von Ludwig Erhard) gegründete „Forschungsstelle für allgemeine und textile Marktwirtschaft“ an der Universität Münster eine Auslands-Abteilung zu errichten. Diese Forschungsstelle widmete sich der Untersuchung in- und ausländischer Märkte für die Textil-Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1942 kehrte Kapferer nach Hamburg, an den Ursprungsort seines Wirkens in der Exportmarktforschung, zurück. Unter dem Namen seines Partners Julius Erik Schwenzner betätigte er sich als Exportsachverständiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte Clodwig Kapferer in Hamburg mannigfache Tätigkeiten:&lt;br /&gt;
- 1945 gründete er gemeinsam mit Julius Erik Schwenzner und [[Kurt Bussmann]] die „GfM [[Gesellschaft für Marktforschung]]“, Hamburg.&lt;br /&gt;
- 1946 folgte gemeinsam mit Jens H. Schmidt die Gründung der „Dr. Kapferer &amp;amp; Dr. Schmidt Gesellschaft für Wirtschaftsanalyse und Markterkundung“, Hamburg, die schon bald die Werbestatistik (bekannt geworden als K+S-Statistik oder K+S-Erhebungen) in Deutschland etablierte (später: Schmidt &amp;amp; Pohlmann Gesellschaft für Werbestatistik, dann Nielsen Werbeforschung S+P).&lt;br /&gt;
- 1948 erfolgte die Berufung Kapferers zum Direktor des [[Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv|Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs]] (HWWA), das er vom reinen Archiv zu einem der führenden deutschen Wirtschaftsforschungs-Institute ausbaute; nach 15 Jahren schied er Anfang 1964 aus den Diensten des Instituts aus.&lt;br /&gt;
- 1949 rief Clodwig Kapferer gemeinsam mit Georg Bergler, Erich Schäfer, Jens H. Schmidt und Julius E. Schwenzer den „Arbeitskreis für betriebswirtschaftliche Markt- und Absatzforschung“ ins Leben; aus diesem ist später der ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungs-Institute e.V. hervorgegangen. 1997 starb Professor Clodwig Kapferer im 97. Lebensjahr in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Clodwig Kapferer war ein Mensch, der sich nie in den Vordergrund drängte. Vielleicht hat man deshalb so häufig seinen Rat gesucht, so die OECD, das RKW, Ländervereine, das Entwicklungs-Ministerium, nationale und internationale Vereinigungen der Marktforschung und Unternehmensführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1964 Wilhelm-Vershofen-Gedächtnis-Medaille. Diese, dem Andenken an [[Wilhelm Vershofen]], dem Gründer der [[Gesellschaft für Konsumforschung]] (GfK), Nürnberg, gewidmete Medaille, wird von der GfK verliehen, um Persönlichkeiten zu ehren, sie sich um die wissenschaftliche Marktforschung verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Auch nach seinem Abschied vom HWWA galt Kapferers Interesse weiterhin seinen drei großen Tätigkeitsfeldern: Exportförderung, Entwicklungshilfe und Marktforschung. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen auf diesen Gebieten zählen:&lt;br /&gt;
* Export-Förderung. Band 1: Die Markt-Analyse. Ein Mittel zur Erforschung und Ausbeutung von Absatzgebieten im Auslande. Leipzig: J. J. Arnd, 1929&lt;br /&gt;
* Die Markt-Analyse. Leipzig: Arnd, 1929, XI, 351 S.&lt;br /&gt;
* Export als Gegenstand der Forschung und Lehre (1933)&lt;br /&gt;
* Das Exportgeschäft: Anleitung zur Organisation des Exports und zur Durchführung von Exportaufträgen. Leipzig: Arnd, 1933, 351 S.&lt;br /&gt;
* Exportbetriebslehre, gemeinsam mit Julius E. Schwenzner (1935)&lt;br /&gt;
* Die Exportofferte; Exportberatung. Leipzig: Arnd, 1939, 57 S.&lt;br /&gt;
* Der Auslandsvertreter, Arnd, 1939, 69 S.&lt;br /&gt;
* Psyche der Umwelt. Völkerpsychologische Betrachtungen aus der deutschen Gegenwart. Heidelberg: Lambert Schneider (1947)&lt;br /&gt;
* Außenhandelsförderung als wirtschaftspolitische Aufgabe. Hamburg: Weltarchiv, 1950, 115 S.&lt;br /&gt;
* Unabhängige technische Beratung. Ihre Bedeutung für die Erschließung unterentwickelter Gebiete und für die deutsche Ausfuhr (1954)&lt;br /&gt;
* Die unterentwickelten Gebiete; eine internationale Verpflichtung (1955)&lt;br /&gt;
* Sicherung unserer Ausfuhr durch Hebung der Kaufkraft in Rohstoffländern (1958)&lt;br /&gt;
* Förderung der Entwicklungshilfe durch Hebung der Einfuhr aus Entwicklungsländern (1962)&lt;br /&gt;
* Ausfuhrförderung als Entwicklungshilfe (1963)&lt;br /&gt;
* Entwicklungshilfe durch Werbehilfe (1963)&lt;br /&gt;
* Market Research Methods in Europe (1964)&lt;br /&gt;
* Quellen für statistische Marktdaten (1964)&lt;br /&gt;
* Kooperative Marktforschung (Verbands-Marktforschung), gemeinsam mit Wolfgang K.A. Disch (1965)&lt;br /&gt;
* Absatzprognose, gemeinsam mit Wolfgang K.A. Disch (1965)&lt;br /&gt;
* Kapferer&amp;#039;s Marketing-Wörterbuch. Hamburg: Marketing Journal, 1979; 4. Auflage 1992&lt;br /&gt;
* Ein Leben für die Information. Erfahrungen und Lehren aus sechs Jahrzehnten. Zürich: Kriterion 1983, 116 S.&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der deutschen Marktforschung; Aufzeichnungen eines Mannes, der dabei war. Hamburg: Marketing Journal, 1994, 192 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clodwig Kapferer: &amp;quot;Ein Leben für die Information&amp;quot; – Eine Biographie. Zürich, Kriterion, 1983, 116 S.&lt;br /&gt;
* Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspraxis. Fünfzehn Jahre Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv unter der Leitung von Clodwig Kapferer. Biographie (S. 8–12), Bibliographie: Buchveröffentlichungen, Zeitschriften- und Zeitungsbeiträge, Vorträge (S. 91–98)&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s Who. XV. Ausgabe von [[Degener &amp;amp; Co|Degeners]] wer ist&amp;#039;s?,&amp;#039;&amp;#039; Arani Verlags-GmBH., Berlin, 1967, S. 901.&lt;br /&gt;
* Peter Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden : Gabler, 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 741&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118559834}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/009142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118559834|LCCN=n/80/5063|VIAF=50017312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kapferer, Clodwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kapferer, Clodwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pionier auf den Gebieten Marktforschung, Exportförderung und Entwicklungshilfe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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