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	<title>Clodia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clodia&amp;diff=87902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-08-28T06:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der von Cicero verunglimpften Schwester des Clodius Pulcher. Für das Geschlecht siehe &amp;#039;&amp;#039;[[gens Clodia]]&amp;#039;&amp;#039;, für [[Gens Clodia#Namensträgerinnen|weitere Namensträgerinnen ebenda]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clodia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch – zur Unterscheidung von ihren Schwestern – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clodia Metelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 90 v. Chr.; † nach 44 v. Chr.) war eine der umstrittensten [[Frauen im Alten Rom|Frauen]] der späten [[Römische Republik|römischen Republik]]. Sie war mit [[Quintus Caecilius Metellus Celer]] verheiratet. Ihr galt [[Marcus Tullius Cicero]]s Verunglimpfung wegen eines ausschweifenden Lebenswandels in seiner Rede &amp;#039;&amp;#039;[[Pro Caelio]].&amp;#039;&amp;#039; Unter anderem sagte er ihr Inzest mit ihrem Bruder [[Publius Clodius Pulcher]] nach. Daraus wurde schon in der Antike gefolgert, dass sie die &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039; genannte Geliebte des Dichters [[Catull]] war, der dieser zahlreiche [[Gedicht]]e gewidmet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Clodia&amp;#039;&amp;#039; ist die weibliche Form des [[Gentilname]]ns [[Gens Clodia|Clodius]], der Form des Namens Claudius, die Publius Clodius Pulcher annahm, als er sich 59 v. Chr. zum [[Plebejer]] erklären ließ. Seine drei Schwestern folgten dieser Namensänderung. Eine weitere Trägerin des Namens war seine Tochter [[Clodia (Gattin des Augustus)|Clodia]] aus seiner Ehe mit [[Fulvia]], der zweiten Gattin des Marcus Antonius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunftsfamilie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clodia stammte aus dem angesehenen Adelsgeschlecht der [[Gens Claudia|Claudier]], das viele berühmte Persönlichkeiten der römischen Geschichte hervorbrachte. Ihr Vater [[Appius Claudius Pulcher (Konsul 79 v. Chr.)|Appius Claudius Pulcher]] war im Jahr 79 v. Chr. [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsul]]. Ihre Mutter war vermutlich [[Caecilia Metella (Mutter des Clodius Pulcher)|Caecilia Metella]], die Schwester des Konsuls von 98 v. Chr., [[Quintus Caecilius Metellus Nepos (Konsul 98 v. Chr.)|Quintus Caecilius Metellus Nepos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcus Tullius Cicero|Cicero]], &amp;#039;&amp;#039;[[De divinatione]]&amp;#039;&amp;#039; 1,4; &amp;#039;&amp;#039;Pro Sexto Roscio Amerino&amp;#039;&amp;#039; 147; {{RE|III,1|1235||Caecilius 135|[[Friedrich Münzer]]|RE:Caecilius 135}} Siehe aber auch Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, S. 215–218, wo verschiedene Theorien von [[D. R. Shackleton Bailey]] und T. W. Hillard über die Verwandtschaft der Claudier und der Meteller dargestellt werden. Laut Shackleton Bailey ist Clodia Metelli nicht die Tochter der Caecilia Metella, sondern einer unbekannten ersten Ehefrau ihres Vaters.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clodia hatte (mindestens) fünf Geschwister: drei Brüder und zwei Schwestern. Über ihre Kindheit und Erziehung ist nichts bekannt. Ihr Vater ließ die Familie nach seinem Tod 76 v. Chr. angeblich verarmt zurück, weshalb die jüngste der Schwestern nach einer von [[Marcus Terentius Varro]] überlieferten Legende ohne [[Mitgift]] mit [[Lucius Licinius Lucullus]] verheiratet werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Varro, &amp;#039;&amp;#039;[[Res rusticae]]&amp;#039;&amp;#039; 3,16,1f.; dazu aber Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, S. 219f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihren drei Brüdern wurde der älteste, [[Appius Claudius Pulcher (Konsul 54 v. Chr.)|Appius Claudius Pulcher]], 54 zum Konsul gewählt, während der zweite Bruder [[Gaius Claudius Pulcher (Prätor 56 v. Chr.)|Gaius]] 51 v. Chr. wegen eines Bestechungsskandals nicht zum Konsulat gelangte. Die politische Karriere des Dritten, [[Publius Clodius Pulcher]], der einige Jahre jünger als sie war, verfolgte Clodia anteilsvoll und unterstützte ihn, wobei ihr politischer Einfluss mehr hinter den Kulissen wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihren Schwestern, deren Altersreihenfolge nicht sicher zu rekonstruieren ist, war eine mit [[Quintus Marcius Rex (Konsul 68 v. Chr.)|Quintus Marcius Rex]], dem Konsul von 68 v. Chr., verheiratet. Die andere, &amp;#039;&amp;#039;Tertia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Cicero&amp;#039;&amp;#039; 27,5.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder nach ihrem Ehemann &amp;#039;&amp;#039;Clodia Luculli&amp;#039;&amp;#039; genannt, war die Frau des Lucius Licinius Lucullus, der 74 v. Chr. Konsul war und über seine Mutter mit den [[Caecilii Metelli|Metelli]] verwandt war. Er führte das römische Heer im [[Mithridatische Kriege|Dritten Mithridatischen Krieg]] (74–64 v. Chr.) und ließ sich nach etwa zehn Jahren Ehe 66 v. Chr. von Clodia scheiden, nachdem ihr Bruder Publius eine Meuterei seines Heeres gegen ihn veranlasst hatte, was zu seiner Abberufung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Lucullus&amp;#039;&amp;#039; 34,1–4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der angebliche Inzest mit ihrem Bruder Publius als vermeintlicher Scheidungsgrund wird erstmals in Ciceros Rede &amp;#039;&amp;#039;[[pro Milone]]&amp;#039;&amp;#039; 52 v. Chr. thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Quintus Caecilius Metellus Celer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in römischen [[Patriziat (Römisches Reich)|Patrizierfamilien]] nicht unüblich, wurde Clodia ihrem Cousin [[Quintus Caecilius Metellus Celer]] zur Frau gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Verwandtschaft war so eng, dass Cicero ihn in &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; mehrmals als &amp;#039;&amp;#039;frater&amp;#039;&amp;#039; (Bruder) von Clodias Brüdern bezeichnete, was zu diversen Spekulationen über Clodias Abstammung geführt hat (Marilyn B. Skinner: &amp;#039;&amp;#039;Clodia Metelli. The Tribune’s Sister.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u. a. 2011, S. 55f.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser war 66 v. Chr. [[Legatus|Legat]] von [[Gnaeus Pompeius Magnus]] im Krieg gegen [[Mithridates VI. (Pontos)|Mithridates von Pontus]] gewesen. Während Ciceros Konsulat 63 v. Chr. war er [[Praetur|Prätor]] und beteiligte sich als Statthalter der Provinz [[Gallia cisalpina]] an der Niederschlagung der [[Catilinarische Verschwörung|Catilinarischen Verschwörung]], indem er [[Lucius Sergius Catilina|Catilinas]] Truppen den Weg nach [[Gallia transalpina]] versperrte. Vermutlich fand die Hochzeit in diesem Jahr statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61 v. Chr. überwarf Celer sich mit Pompeius, als dieser sich von seiner Halbschwester [[Mucia Tertia]] scheiden ließ. Als [[Optimaten|Optimat]] verfügte Clodias Mann über genügend Ansehen, um den ehemaligen Schwager im Rennen um das Konsulat im Jahr 60 v. Chr. ausstechen zu können. In seiner Amtszeit trat er gemeinsam mit Cicero seinem Schwager Publius Clodius Pulcher entgegen, der trotz seiner patrizischen Herkunft das Amt eines [[Volkstribun]]en anstrebte. Celers plötzlicher Tod Anfang 59 v. Chr. provozierte Gerüchte, nach denen Clodia daran nicht ganz unschuldig gewesen sei, denn es sei in der Ehe nicht sehr harmonisch zugegangen und Clodia habe sich fortwährend im Kriege mit ihm befunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;[[epistulae ad Atticum]]&amp;#039;&amp;#039; 2,1,5: &amp;#039;&amp;#039;ea cum viro bellum gerit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob die Ehe wirklich so schlecht war, wie Cicero aus dem Jahr von Celers Konsulat berichtete, ist ebenso unbekannt wie, ob ein signifikanter Altersunterschied bestand oder nach welchem Recht die [[Ehe im Römischen Reich|Ehe]] geschlossen wurde. Dass sie ihn nicht bei seinen militärischen Einsätzen und Statthalterschaften begleitete, ist jedoch kein Anzeichen für eine schlechte Ehe, sondern entsprach der damaligen Sitte. Cicero selbst schilderte nur zwei Jahre zuvor in einem Brief an Celer, wie Clodia zusammen mit Mucia zwischen ihm und ihrem Schwager [[Quintus Caecilius Metellus Nepos (Konsul 57 v. Chr.)|Quintus Caecilius Metellus Nepos]] vermittelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;[[epistulae ad familiares]]&amp;#039;&amp;#039; [https://perseus.uchicago.edu/perseus-cgi/citequery3.pl?dbname=PerseusLatinTexts&amp;amp;getid=1&amp;amp;query=Cic.%20Fam.%205.2 5,2].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Metellus Celer hatte Clodia eine Tochter Metella, möglicherweise die [[Caecilia Metella (Gattin des Lentulus Spinther)|Caecilia Metella]], die die Geliebte von Ciceros Schwiegersohn [[Publius Cornelius Dolabella (Konsul 44 v. Chr.)|Dolabella]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Skinner: &amp;#039;&amp;#039;Clodia Metelli. The Tribune’s Sister.&amp;#039;&amp;#039; S. 6–8; 93ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischen Clodius und Cicero ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Celers Tod unterstützte Clodia die politische Karriere ihres Bruders Publius, was sie auch mit Ciceros Freund [[Titus Pomponius Atticus]] diskutierte, der diese Neuigkeiten an Cicero weiterleitete. Das spricht dafür, dass ihr Verhältnis zu Cicero zumindest 59 v. Chr. noch nicht so schlecht war, wie seine spätere Darstellung in &amp;#039;&amp;#039;pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; vermuten lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings tituliert Cicero sie bereits in Briefen aus dieser Zeit mit dem griechischen Attribut {{lang|grc|βοῶπις}} (&amp;#039;&amp;#039;boópis&amp;#039;&amp;#039; „Kuhäugige“) der [[Hera]], der Schwestergattin des [[Zeus]], das auf seine spätere Inzest-Anklage hinweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. Cicero, &amp;#039;&amp;#039;epistulae ad Atticum&amp;#039;&amp;#039; 2,14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Dezember 59 v. Chr. gelang Clodius die Wahl zum Volkstribunen. In dieser Eigenschaft setzte er etliche populäre Gesetze um. Cicero wurde auf sein Anstiften ins Exil gesandt, aus dem er erst 57 v. Chr. zurückkehrte, und sein Besitz beschlagnahmt. Sein Grundstück auf dem [[Palatin (Rom)|Palatin]] brachte Clodius an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als üblich hatte Clodia nicht wieder geheiratet, sondern sich [[Marcus Caelius Rufus]], einem Schüler und Freund Ciceros, zugewandt – jedenfalls, wenn man Cicero glauben kann. Er kam aus dem [[Eques|Ritterstand]] und sein Vater verfügte über große Besitztümer in [[Africa]]. Wie auch immer Caelius in die Catilinarische Verschwörung verwickelt gewesen sein mochte, er schaffte jedenfalls noch rechtzeitig eine Kehrtwendung. Somit hatte er dank der Unterstützung durch Pompeius eine glänzende Karriere vor sich. Er war 12 Jahre jünger als Clodia und galt als gutaussehend.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende der Beziehung strengte Clodia&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Richard A. Bauman: &amp;#039;&amp;#039;Women and Politics in Ancient Rome.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London u. a. 2003, S. 72 aus Gründen der persönlichen Rache.&amp;lt;/ref&amp;gt; (oder ihr Bruder Publius) 56 v. Chr. einen Prozess gegen Caelius an. Der offizielle Ankläger war dabei der erst 17-jährige [[Lucius Sempronius Atratinus (Suffektkonsul 34 v. Chr.)|Lucius Sempronius Atratinus]], der Caelius neben anderen Verbrechen, darunter einem Mord, begangen mit von Clodia geliehenem Gold, auch einen Mordanschlag auf Clodia vorwarf. Caelius’ Verteidigung übernahm Cicero. Seine Rede &amp;#039;&amp;#039;[[pro Caelio]]&amp;#039;&amp;#039; (s. u.) ist dabei weniger eine Verteidigung seines Mandanten als eine systematische Verunglimpfung Clodias, auch wenn ihr Name nicht direkt genannt wird. Als Hure sollte sie als unglaubwürdige Zeugin in dem Prozess dargestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sogar Verwandte wie [[Appius Claudius Caecus]], den Erbauer der [[Via Appia]], ließ Cicero in seinem Plädoyer mit zu Wort kommen, um aus dessen Munde Schmähungen gegen Clodia zu richten und darauf hinzuweisen, dass sie durch ihr Verhältnis zu Caelius dem Rufe der Familie rücksichtslos schade. Dabei hält [[Wilfried Stroh]] es sogar durchaus für möglich, dass Cicero selbst die Affäre zwischen Clodia und Caelius erfunden hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Stroh: &amp;#039;&amp;#039;Taxis und Taktik.&amp;#039;&amp;#039; 1975, S. 243ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem sagte Cicero ihr etliche Liebschaften und sogar Inzest mit ihren Brüdern nach. Diese Diffamierung der Schwester seines Feindes, die auch in anderen ebenfalls gegen Publius Clodius gerichteten Reden der Jahre 57/56 v. Chr. mit ähnlich lautenden Anklagen&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. &amp;#039;&amp;#039;[[de domo sua]]&amp;#039;&amp;#039; 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Sprache kommt, diente vor allem der Diskreditierung des Clodius als moralisch verkommen, schwach und unter der Fuchtel einer Frau stehend.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; S. 242–244.&amp;lt;/ref&amp;gt; Caelius wurde dank der brillanten Verteidigung durch Cicero und [[Marcus Licinius Crassus]] freigesprochen, ohne dass die ihm zur Last gelegte Ermordung des Philosophen [[Dion (Alexandria)|Dion]] im Prozess wirklich thematisiert worden wäre. Clodia dagegen blieb dem Hohne des Pöbels&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Ad Quintum fratrem&amp;#039;&amp;#039; 2,3,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Verachtung der Nachwelt ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihr späteres Leben ist nichts Sicheres bekannt. Sie trat auch nicht mehr in Clodius’ Umfeld in Erscheinung. Im Jahr 52 v. Chr. trafen auf der Via Appia die bewaffneten Banden von Clodias Bruder und [[Titus Annius Milo]] aufeinander, der den im Kampf verwundeten Clodius umbringen ließ. Wieder hieß der Verteidiger Cicero, wieder wurde eine der Schwestern, diesmal Clodia Luculli, des Inzests mit dem Bruder bezichtigt, aber diesmal unterlag Cicero und das Urteil lautete Verbannung für Milo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Cicero scheint Clodia trotz der Beschuldigungen in &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; ein freundschaftliches Verhältnis behalten zu haben, jedenfalls zog Cicero als Ort für das Grabmal seiner 45 v. Chr. verstorbenen Tochter [[Tullia (Tochter Ciceros)|Tullia]] kurzfristig Clodias Gärten in Betracht. Clodia erscheint dabei als geschäftlich unabhängig,&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;epistulae ad Atticum&amp;#039;&amp;#039; 13,29,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; was ungewöhnlich war für eine römische Frau, es sei denn, sie stand als Witwe aus einer [[Manusehe]] unter keiner &amp;#039;&amp;#039;[[patria potestas]]&amp;#039;&amp;#039; mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clodias Todesdatum ist nicht bekannt. Zum letzten Mal erwähnte Cicero sie Atticus gegenüber einen Monat nach [[Caesar]]s Ermordung 44 v. Chr. in einem Atemzug mit [[Kleopatra VII.|Kleopatra]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text = Reginae fuga mihi non molesta est. [Sed] Clodia quid egerit, scribas ad me velim.&lt;br /&gt;
|Übersetzung = Die Flucht der Königin interessiert mich nicht, aber was Clodia getan hat, schreibe mir bald.&lt;br /&gt;
|ref = &amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;epistulae ad Atticum&amp;#039;&amp;#039; [http://data.perseus.org/citations/urn:cts:latinLit:phi0474.phi057.perseus-lat1:14.8.1 14,8,1].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich nur spekulieren, ob Clodia als ältere &amp;#039;&amp;#039;[[univira]]&amp;#039;&amp;#039; möglicherweise Gesellschafterin der ägyptischen Königin war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clodia in den Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Clodia als &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039; in Catulls Liebesgedichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es würde gut in das von Cicero gezeichnete Bild der inzestuösen Schwester passen, Clodia mit der Geliebten &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039; in [[Catull]]s Gedichten gleichzusetzen, wie eine Bemerkung von [[Apuleius]]&amp;lt;ref&amp;gt;Apuleius, &amp;#039;&amp;#039;De magia&amp;#039;&amp;#039; 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; nahezulegen scheint, der insgesamt vier Pseudonyme für Geliebte in der römischen Liebeslyrik aufdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Niklas Holzberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Catull.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2002, S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach modernen Rekonstruktionen soll sie 61/60 v. Chr. ein Verhältnis mit ihm unterhalten haben, was ihrem Ehemann durchaus nicht entgangen sein dürfte. Es verwundert jedoch, dass Metellus, den man zu Recht als Römer vom alten Schlage bezeichnen mag, nicht um sein Ansehen besorgt war und Schritte zur Trennung in die Wege leitete, sollte er von der Untreue seiner Frau gewusst haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niklas Holzberg: &amp;#039;&amp;#039;Catull.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2002, S. 18f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Identifikation &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039;–Clodia ist jedenfalls nicht zwingend. Zudem ist auch Catulls Biographie selbst nicht eindeutig zu rekonstruieren, da die Angaben bei [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] und [[Sueton]] denen in seinen Gedichten widersprechen. So datiert Peter Wiseman&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wiseman: &amp;#039;&amp;#039;Catullan Question.&amp;#039;&amp;#039; Leicester 1969, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Catulls Gedichte auf 54 v. Chr., wonach sich eine Gleichsetzung der verheirateten Geliebten &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039; mit der verwitweten Clodia verbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Catull kam zur Intensivierung seiner Studien nach [[Rom]], wo er auf Clodia getroffen sein könnte. Catull beklagte in seine Gedichten, dass &amp;#039;&amp;#039;Lesbia&amp;#039;&amp;#039; als [[Ehe im Römischen Reich|verheiratete Frau]] die Beziehung bei Weitem nicht so ernst nahm wie er. In seinen Gedichten spiegeln sich die Intensität der Liebe zur etliche Jahre Älteren und der Trennungsschmerz wider. In den späteren Liedern wandelt sich dieser Schmerz zu Zorn; er wirft ihr Untreue, Hurerei&amp;lt;ref&amp;gt;Z. B. Catull [http://data.perseus.org/citations/urn:cts:latinLit:phi0472.phi001.perseus-lat1:58 58].&amp;lt;/ref&amp;gt; und möglicherweise sogar Inzest vor, wenn auf den schönen &amp;#039;&amp;#039;(pulcer)&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Lesbius&amp;#039;&amp;#039; angespielt wird, den Lesbia angeblich mehr liebt als den unglücklichen Catull,&amp;lt;ref&amp;gt;Catull [http://data.perseus.org/citations/urn:cts:latinLit:phi0472.phi001.perseus-lat1:79 79].&amp;lt;/ref&amp;gt; und steigert sich bis hin zum Hass. Selbstverständlich darf nicht vergessen werden, dass die Verse kein unverzerrtes Abbild der Wirklichkeit geben, weil sie nach poetischen Normen gestaltet sind und das lyrische Ich nicht zwingend mit dem historischen Catull identisch ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Niklas Holzberg: &amp;#039;&amp;#039;Catull.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2002, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clodia in Ciceros Rede &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Rede &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; verteidigte Cicero [[Marcus Caelius Rufus]], der 56 v. Chr. neben anderen Verbrechen auch eines Mordanschlags auf Clodia angeklagt wurde. In dieser Rede unterstellte er ihr [[Inzest]] mit ihrem Bruder Clodius und Giftmord an ihrem 59 v. Chr. verstorbenen Gatten. Dem jungen, gutaussehenden Nachbarn Caelius habe sie regelrecht nachgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach Beendigung der ungefähr zweijährigen Beziehung aus Rache einen Prozess gegen den ehemaligen Liebhaber angestrengt, weil sie es nicht habe ertragen können, von ihm verlassen zu werden, während der offizielle Kläger [[Lucius Sempronius Atratinus (Suffektkonsul 34 v. Chr.)|Lucius Sempronius]] nur ein Strohmann sei. Gleichzeitig sagte er ihr eine Unmenge von Liebschaften nach und stellte ihr Nähe zu ihrem Bruder als sexuelle Beziehung dar. Als Anspielung auf ihre Schönheit und vor allem die großen Augen verwendete er den Decknamen {{lang|grc|βοῶπις}} („Kuhäugige“) für Clodia, der auch als Attribut [[Hera]]s, der Gattin und zugleich Schwester [[Zeus]]’, Verwendung fand, so dass nochmals der Inzestverdacht durchschimmerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Derselbe Ausdruck erscheint auch in mehreren Briefen an Atticus (z. B. 2,5,1).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ciceros Schmähungen erreichten ihren Höhepunkt darin, dass er Clodia in Anspielung auf die [[Mykene|mykenische]] Königin [[Klytämnestra]], die ihren Gatten [[Agamemnon]] nach seiner Rückkehr vom Trojanischen Krieg aus Rache für die Opferung ihrer Tochter [[Iphigenie]] mit Hilfe ihres Geliebten [[Aigisthos]] umbrachte, als „Viergroschen-Klytämnestra“ titulierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Cicero, &amp;#039;&amp;#039;Pro Caelio&amp;#039;&amp;#039; 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Mit diesen Verleumdungen über Clodia rächte sich Cicero an ihrem Bruder, der ihn in Ausnutzung seines Amtes als Volkstribun 59 v. Chr. in die Verbannung geschickt und für den billigen Verkauf seiner Besitztümer gesorgt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derselbe Vorwurf des Inzests traf später die Schwester Clodia Luculli in seiner Rede für [[Titus Annius Milo]]. Und auch in diesem Fall schien der Vorwurf kaum glaubwürdig zu sein. Überhaupt galten Diffamierungen im Wahlkampf oder in Gerichtsreden als probates Mittel, weil sie nicht verboten und zudem schwer nachprüfbar waren, weshalb bei ihrer Deutung Vorbehalte angebracht sind. Auch Cicero wurde des Inzestes mit seiner Tochter Tullia, die er aufrichtig liebte, bezichtigt, was von seinen Zeitgenossen kaum ernst genommen worden sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; S. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweifel am Wahrheitsgehalt der Anschuldigungen sind angebracht, wenn man bedenkt, dass die Taktik der Verteidigung darauf beruhte, die Aufmerksamkeit auf Clodia als schlechten Umgang für Caelius zu lenken, so dass ihr alle Vergehen angelastet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen möglichen Erklärungsansatz gibt Guy Fau mit ihrem Hinweis auf Fresken des [[Dionysos]]kultes, die in Clodias Villa ausgegraben wurden. Mit einer Initiation Clodias in einen Mysterienkult böte sich eine Erklärung für den Vorwurf des von Cicero bemängelten zu freundlichen Umgangs mit Sklaven und eines zu freizügigen Auftretens gegenüber Männern an.&amp;lt;ref&amp;gt;Guy Fau: &amp;#039;&amp;#039;L’émancipation féminine à Rome.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn aus dem dort verbreiteten Gedanken von der Brüderlichkeit aller Menschen aufgrund der Unsterblichkeit der Seele resultiert, dass auch Sklaven innerhalb der religiösen Hierarchie aufsteigen können und man sie im Alltag besser behandelt. Mit dem Einverständnis ihrer Familie ließ Clodia Sklaven frei, was Cicero zu der Mutmaßung veranlasste, dies sei nur aus Eigennutz und Kalkül geschehen, um Zeugen für den Prozess zu finden. Auch eine zunehmende Gleichstellung mit den Männern könnten die Mysterienkulte – abgesehen von den hauptsächlich sozialen Hintergründen einer solchen Entwicklung – angestoßen haben. Die Bacchanalien, ausgelassene Feiern zu Ehren des Dionysos, gingen mit Tänzen und exzessiven Orgien einher, weshalb sie vom Senat zeitweise verboten wurden. In diesem Rahmen konnten auch Frauen eine gewisse sexuelle Befreiung erleben, die durchaus für [[Sempronia]]s und Lesbias/Clodias Ausbrüche aus den konventionellen Lebensformen kennzeichnend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clodia bei Plutarch ===&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Plutarch]] erwähnt Clodia in seiner Cicero-Biographie.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Cicero&amp;#039;&amp;#039; 29,1–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach fürchtete Ciceros Frau [[Terentia (Ehefrau Ciceros)|Terentia]], dass Clodia ihr ihren Mann ausspannen wolle. Clodius’ schlechten Ruf führt Plutarch vor allem auf seine Schwestern zurück. Der Inzest-Verdacht stand für ihn außer Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Richard A. Bauman: &amp;#039;&amp;#039;Women and Politics in Ancient Rome.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London u. a. 2003, ISBN 0-415-05777-9.&lt;br /&gt;
* Douglas Boin: &amp;#039;&amp;#039;Clodia of Rome. Champion of the Republic.&amp;#039;&amp;#039; W. W. Norton &amp;amp; Company, 2025, ISBN 978-1-324-03567-1.&lt;br /&gt;
* Guy Fau: &amp;#039;&amp;#039;L’émancipation féminine à Rome.&amp;#039;&amp;#039; Les Belles Lettres, Paris 1978.&lt;br /&gt;
* Luca Fezzi: &amp;#039;&amp;#039;Il tribuno Clodio.&amp;#039;&amp;#039; Laterza, Roma/Bari 2008, ISBN 978-88-420-8715-1.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 8|311|318|Clodia|Claudia Anna Gräßner}}&lt;br /&gt;
* Ann C. Harders: &amp;#039;&amp;#039;Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57777-2.&lt;br /&gt;
* Julia Dyson Hejduk: &amp;#039;&amp;#039;Clodia. A Sourcebook.&amp;#039;&amp;#039; University of Oklahoma Press, Norman 2008, ISBN 978-0-8061-3907-4.&lt;br /&gt;
* Marilyn B. Skinner: &amp;#039;&amp;#039;Clodia Metelli. The Tribune’s Sister.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u. a. 2011, ISBN 978-0-19-537501-5.&lt;br /&gt;
* W. J. Tatum: &amp;#039;&amp;#039;The Patrician Tribune. Publius Clodius Pulcher.&amp;#039;&amp;#039; University of North Carolina Press, Chapel Hill u. a. 1999, ISBN 0-8078-2480-1.&lt;br /&gt;
* Renate Seebauer: &amp;#039;&amp;#039;Clodia – eine Rede Ciceros theatralisch inszeniert.&amp;#039;&amp;#039; In: Renate Seebauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In Gegenwart der Antike – literarisch, epigraphisch, numismatisch.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2020, S. 177–192, ISBN 978-3-339-12056-4.&lt;br /&gt;
* Tobias Calinski: &amp;#039;&amp;#039;Catull in Bild und Ton – Untersuchungen zur Catull-Rezeption in Malerei und Musik&amp;#039;&amp;#039;. WBG, Darmstadt 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Claudier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 1. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 1. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Clodia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Claudia; Clodia Metelli&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römische Aristokratin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 44 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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