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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Clock-Gating</id>
	<title>Clock-Gating - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T04:02:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clock-Gating&amp;diff=2685891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfrejg: BKL OMAP ersetzt</title>
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		<updated>2022-04-22T15:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL OMAP ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clock-Gating&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine bei elektronischen [[Synchroner Schaltkreis|synchronen Digitalschaltungen]] gebräuchliche Methode, um das [[Taktsignal]] in einzelnen Schaltungsteilen selektiv aus- und einzuschalten und so die mittlere Leistungsaufnahme der [[Integrierter Schaltkreis|integrierten Schaltung]] (IC) zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Synchrone Digitalschaltungen wie beispielsweise übliche [[Mikroprozessor]]en bestehen aus einer Vielzahl von&lt;br /&gt;
[[Signalflanke|taktflankengesteuerten]] [[Flipflop]]s, welche alle von einem zentralen Taktsignal, dem Systemtakt, getaktet werden. Im Regelfall werden nicht alle Funktionseinheiten in einem Mikrochip bei jedem Taktflankenzeitpunkt tatsächlich benötigt – beispielsweise, weil auf externe Ereignisse gewartet wird oder bestimmte Funktionseinheiten für eine bestimmte Aufgabe nicht benötigt werden. Bei Clock-Gating werden an geeigneten Stellen im [[Taktverteilungsnetz]] im Mikrochip sogenannte Torschaltungen, {{EnS|gates}}, vorgesehen, welche die Taktdurchleitung zu den nicht benötigten Funktionseinheiten unterbinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund liegt in der [[CMOS]]-Technik, in der die digitalen Schaltungen gefertigt werden. Diese Technologie weist eine von der Schalthäufigkeit stark abhängige [[Verlustleistung]] auf – je höher die Taktfrequenz, desto höher die Verlustleistung, so der Takt immer eingeschaltet ist. Durch das Clock-Gating wird in nicht benötigen Funktionseinheiten die Anzahl der durchschnittlichen Umschaltvorgänge reduziert, was die mittleren Schaltverluste der gesamten Schaltung reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Schaltvorgang im Clock-Gate hat so zu erfolgen, dass dabei kein [[Glitch (Elektronik)|Glitch]] auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:D-Type Flip-flop with CE.svg|mini|hochkant=0.6|Symbol eines [[Flipflop#D-Flipflop|D-Flipflops]] mit Clock-Enable-Eingang (CE)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroprozessoren ===&lt;br /&gt;
Mikroprozessoren weisen meist einen oder mehrere unterschiedlich tiefe „Idle“-Zustände auf, welche durch spezielle [[Maschinenbefehl]]e aktiviert werden und mittels Clock-Gating den Mikroprozessor in einen stromsparenden und leistungsreduzierten Modus versetzen. Mikroprozessoren für mobilen Einsatz wie die [[Open Multimedia Application Platform|OMAP3]] weisen neben softwareinduziertem Clock-Gating auch eigene Schaltungsteile auf, welche die aktuelle Verwendung von Teilen des Mikroprozessors, wie beispielsweise die Nutzung der DMA-Einheit, erkennen und momentan nicht benötigte Schaltungsteile wie den DMA-Controller mittels Clock-Gating temporär abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taktteilung ===&lt;br /&gt;
Clock-Gating kann auch zur gezielten Reduzierung der Verarbeitungsgeschwindigkeit verwendet werden, ohne weitere Taktsignale mit niedrigerer Frequenz zu benötigen. Dabei wird die Torschaltung periodisch angesteuert. [[Field Programmable Gate Array]]s (FPGAs) weisen pro taktflankengesteuertem Flip-Flop einen &amp;#039;&amp;#039;Clock-Enable-Eingang&amp;#039;&amp;#039; auf, welcher eine Form von einfachem Clock-Gate darstellt. Bei inaktivem &amp;#039;&amp;#039;Clock-Enable&amp;#039;&amp;#039; ignoriert das Flip-Flop das Taktsignal. Wird nun der &amp;#039;&amp;#039;Clock-Enable&amp;#039;&amp;#039;-Eingang nur bei jeder zweiten Taktflanke periodisch aktiv geschaltet, führt dies zu einer Halbierung der Taktfrequenz am Flip-Flop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Stephan Henzler&lt;br /&gt;
|Titel = Power Management of Digital Circuits in Deep Sub-Micron CMOS Technologies (Springer Series in Advanced Microelectronics)&lt;br /&gt;
|Verlag = Springer Netherlands | Auflage = 1. | Jahr = 2006 | Kommentar = Nachdruck 2010 | ISBN = 978-90-4817278-8 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitaltechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfrejg</name></author>
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