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	<title>Clingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clingen&amp;diff=1062217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze am 15. Oktober 2025 um 06:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-15T06:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Gemeinde, zu Adelshäusern&amp;lt;!-- alte Schreibungen --&amp;gt; siehe [[Klingen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Clingen Wappen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/14/4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/55/47/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Clingen in KYF.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kyffhäuserkreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Greußen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 185&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99718&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03636&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16065012&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE CGE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = &lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.clingen.net/ www.clingen.net]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Mario Schütze&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Landstadt]] im [[Kyffhäuserkreis]] im nördlichen [[Thüringen]]. Sie liegt an der [[Helbe]] und bildet mit den Nachbarorten [[Westgreußen]] und [[Greußen]] eine siedlungsgeografische Einheit mit ungefähr 5400 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Clingen liegt im Tal der Helbe, die hier in drei Armen verläuft: durch die Stadt die Sächsische Helbe, etwas nördlich davon die Schwarzburger Helbe. Zwischen den beiden Bachläufen verläuft der Steingraben als ursprünglicher Flusslauf. Die Umgebung ist von einer flachwelligen, sehr fruchtbaren, waldarmen Beckenlandschaft, dem [[Thüringer Becken]], geprägt. Zehn Kilometer nördlich verläuft die [[Hainleite]], ein niedriger Mittelgebirgszug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clingen ist eine regelmäßige mittelalterliche Stadtanlage, in deren Mittelpunkt der langgestreckte Marktplatz liegt. Später dehnte sich die Stadt nach Norden bis ans Ufer der Helbe aus. Unmittelbar angrenzend liegt die Stadt Greußen helbeabwärts sowie das Dorf Westgreußen helbeaufwärts. Der Name „Clingen“ bedeutet „künstliche Wasserläufe“.&amp;lt;!-- Quelle? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Clingen wurde erstmals um 900 urkundlich erwähnt und erhielt 1282 das [[Stadtrecht]]. Es wuchs aus zwei Ortskernen um zwei Kirchen zusammen. St. Andreas ist nicht mehr vorhanden, St. Gumperti die heutige Stadtkirche. Im 13. Jahrhundert erbaute Fürst Heinrich [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|von Hohnstein]] in Clingen eine Burg. Sie lag an der Stelle der späteren Domäne und diente als Sitz des [[Amtmann]]es. Wassergraben und Mauerrest sind noch vorhanden. 1356 kam Clingen (mit [[Greußen]]) an die [[Grafen von Schwarzburg]]. 1576 wurde ein Schloss neu erbaut. Bis zum Jahr 1918 gehörte Clingen zur [[Schwarzburg-Sondershäuser Unterherrschaft|Unterherrschaft]] des Fürstentums [[Schwarzburg-Sondershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;420&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;17&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEE0E5;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1994 || 1996 || 1998 || 2000 || 2002 || 2004 || 2006 || 2008 || 2010 || 2012 || 2014 || 2016 || 2018 || 2020 || 2022 || 2024&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1239 || 1259 || 1242 || 1222 || 1178 || 1138 || 1013 || 1084 || 1072 || 1059 || 1035 || 1021 || 1063 || 1058 || 1018 || 985&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;jeweils 31. Dezember&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stadt gehört seit 1993 zur [[Verwaltungsgemeinschaft Greußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Dem Stadtrat gehören zwölf gewählte ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger an. Die [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (mit Vergleichszahlen der vorigen Wahl):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65012&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=  Thüringer Landesamt für Statistik, Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen - endgültiges Ergebnis Stadt Clingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Clingen, the town hall.jpg|mini|Rathaus Clingen]]&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#E3E3E3; border-spacing:1px; white-space:nowrap; text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#adf&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmenanteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || bgcolor=#eee rowspan=6 | || bgcolor=#fff | 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 52,1 % || 7 || 73,3 %, 9 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bündnis für Clingen (BfC) || 47,9 % || 5 || –&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Die Linke]] || – || – || 17,8 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[NPD]] || – || – || {{0}}5,6 %, 1 Sitz&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[SPD]]/GfC || – || – || {{0}}3,3 %, 0 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein wachsender Bischof im Ornat. In der Rechten den Krummstab, in der Linken ein Buch haltend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof ist der heilige [[Gumbert (Würzburg)|Gumbert]], der Schutzpatron einer Klosterkirche in Clingen. Wahrscheinlich gelangte dessen Brustbild schon mit der [[Stadtrecht]]sverleihung Ende des 13. Jahrhunderts in das Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Thüringer Wappenbuch, Band 2.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. 1998, Seite 24. ISBN 3-9804487-2-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clingen St. Gumberti 01.jpg|mini|Ortskirche [[St. Gumberti (Clingen)|St. Gumberti]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonifatiuskreuz.jpg|mini|Bonifatiuskreuz am Zengenhöck]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[St. Gumberti (Clingen)|Stadtkirche St. Gumberti]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Anlage mit Westturm und polygonalem [[Chor (Architektur)|Chor]]. Der Kern wurde vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet (eine Überlieferung spricht von 1208). Bei der ursprünglich [[Basilika (Bautyp)|basilikalen]] Anlage ist der breite, querrechteckige Turm in die Westfassade einbezogen. Das Obergeschoss mit [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] wurde 1840 neu aufgeführt. Die Langhauswände weisen eine unregelmäßige Durchgliederung mit [[Spitzbogen|spitzbogigen]] Fenstern auf. An der Ostwand des nördlichen Seitenschiffes befinden sich [[Maßwerk]]fenster mit [[Vierpass|Dreipass]] aus dem 14. Jahrhundert. Im Inneren sind die flachgedeckten Seitenschiffe durch [[Arkade|Spitzbogenarkaden]] ausgeschieden. Über dem Mittelschiff und dem dreiseitig schließenden Chor befindet sich eine [[Tonnengewölbe|Holztonne]] mit [[Stichkappe]]n (vor 1680). Die südliche Chorwand beinhaltet einen Logeneinbau aus dem 17. Jahrhundert. Der Altarraum enthält Glasfenster der &amp;#039;&amp;#039;Fa. W. Franke (Naumburg)&amp;#039;&amp;#039;, das nördliche Seitenschiff Glasmalerei von &amp;#039;&amp;#039;Ernst Kraus&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Friedhof findet man Grabsteine aus dem 18. und der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, darunter ein Sandsteingrabmal für &amp;#039;&amp;#039;Georg Ernesti Bachrodt&amp;#039;&amp;#039; mit Reliefbüsten und Engelsfiguren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio|Dehio, Georg]], bearbeitet von Stephanie Eißling, Franz Jäger und anderen Fachkollegen: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Kunstverlag]], 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 187 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Domäne, ein Teil des [[Schloss Clingen|Schlosses]] von 1576&lt;br /&gt;
* Reste der Stadtmauer&lt;br /&gt;
* Mehrere stattliche und gut renovierte Fachwerkbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* Naherholungszentrum &amp;#039;&amp;#039;Kleine Wartburg&amp;#039;&amp;#039; (nur ein Modell) mit Minizoo und Spielplatz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleine-wartburg.de/ |titel=Naherholungszentrum Kleine Wartburg Clingen |sprache=de |abruf=2023-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wallfahrtsstätte &amp;#039;&amp;#039;Bonifatiuskreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.greussen.info/de/medien/bilder/fotos/fotos-2015/830-wallfahrt-zum-neuen-bonifatiuskreuz.html|titel=Greußener Heimatverein Markgruzen e.&amp;amp;nbsp;V.|sprache=de |abruf=2023-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am Zengenhöck&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Grabmale und Ahnenlandschaften : Grabhügel und vorgeschichtliche Nekropolenareale in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig Verlag im Verlag Beier &amp;amp; Beran, 2023, ISBN 978-3-941791-24-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Feldweg nach Rohnstedt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert wurde in Clingen [[Weinbau]] betrieben. Der Flachsanbau, verbunden mit der Leineweberei behielten bis Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Bedeutung für die überwiegend bäuerliche Bevölkerung.&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1868 fuhr der erste Zug der neu erbauten Bahnstrecke [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt|Sondershausen–Erfurt]] in den direkt neben Clingen gelegenen Bahnhof von Greußen ein. Der Fahrbetrieb mit Personen- und Güterzügen war zunächst defizitär, selbst mit den Militärtransporten der Jahre 1870 und 1871 konnten nur minimale Gewinne erzielt werden. Der Transport von landwirtschaftlichen Produkten, Ziegeleiwaren und Hausteinen gewann in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts an Bedeutung.&lt;br /&gt;
Als ein &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Scheller&amp;#039;&amp;#039; aus [[Gröningen]] bei [[Halberstadt]] um 1870 den Domänenhof vom Oberamtmann &amp;#039;&amp;#039;Lindstedt&amp;#039;&amp;#039; übernahm, führte er den aus seiner Heimat übernommenen [[Zuckerrübe]]nanbau in Clingen ein. Die industrielle Verarbeitung konnte mit der im Dezember 1873 eröffneten &amp;#039;&amp;#039;Zuckerfabrik AG Clingen&amp;#039;&amp;#039; gleich vor Ort ermöglicht werden, da die benötigten Brennstoffe (Braunkohle) billig per Bahn transportiert werden konnten. Es war der Beginn der Industrialisierung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clingen war seit Mitte des 19. Jahrhunderts bereits ein Zentrum der Travertinsteinverarbeitung. In unterirdischen Brüchen östlich der Stadt – den sogenannten „Clinger Grotten“ wurden großformatige Steine abgebaut, in Werkstätten nahe dem Bahnhof verarbeitet und als Hausteine (beispielsweise nach [[Erfurt]]) verkauft. Einige Steinhauer gestalteten mit geeigneten Bruchsteinen Denkmäler, Einfriedungen und Friedhofsmauern.&lt;br /&gt;
Eine gewisse Bekanntheit erhielt der Steingarten mit der „Kleinen Wartburg“ am westlichen Ortsrand. Um die Jahrhundertwende bildete sich auch Dank einer starken Nachfrage in herrschaftlichen Parks und Villen der Umgebung das seltene Handwerk des [[Grotte]]nbauers heraus.&lt;br /&gt;
Heute sind im Gewerbegebiet westlich des Stadtzentrums vorwiegend mittelständische Unternehmen ansässig, unter anderem eine [[Mälzerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clingen liegt unweit der [[Bundesstraße 4]] von [[Erfurt]] nach [[Nordhausen]]. Nördlich der Stadt verläuft zudem die Landesstraße Greußen–[[Großenehrich]]–[[Ebeleben]]. Der Bahnhof Greußen liegt etwa 600 Meter vor dem Welkertor südöstlich von Clingen an der [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt|Bahnstrecke Nordhausen–Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Benjamin Christoph Gimmerthal]] (1769–1837), Oberpfarrer in Greußen&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Boese]] (1839–1912), [[Landtag (Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen)|Landtagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
* [[Günter Grüner]] (1942–2016), [[Thüringer Landtag|Landtagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Keßler]] (1754–1830), Berg- und Baurat&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Höttermann]] (1881–1943), Baumeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Kurt Zorn (Pfarrer)|Titel=Chronik von Clingen und Umgebung|Verlag=Selbstverlag|Ort=Clingen|Jahr=1932|Seiten=214}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Apfelsstedt, H.F.Th.|Titel=Heimathskunde für die Bewohner des Fürstenthums Schwarzburg-Sondershausen|Band=Erstes Heft. Die Unterherrschaft|Verlag=F.A. Eupel|Ort=Sondershausen|Jahr=1854|Kapitel=Beschreibung der vier Marktflecken (Clingen, Ebeleben, Marktsußra und Keula)|Seiten=115–118}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=A.L.J. Michelsen|Herausgeber=Thr. Verein für Geschichte und Altertumskunde|Titel=Rechtsdenkmale aus Thüringen|Auflage=1.|Verlag=Friedrich Frommann|Ort=Jena|Jahr=1862|Kapitel=IV. Alte Statuten der Stadt zu Clingen|Seiten=179–198}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=F.W. Sternickel|Titel=Chronik der Stadt Greußen|Auflage=1.|Verlag=E. Fleck &amp;amp; Sohn|Ort=Sondershausen|Jahr=1829|Seiten=152}} (enthält auch zahlreiche Informationen zur Geschichte von Clingen)&lt;br /&gt;
* „Clingen“ in H.Patze und P.Aufgebauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands – Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Kröner-Verlag 1989. ISBN 3-520-31302-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7620675-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.clingen.net/ Website der Stadt Clingen]&lt;br /&gt;
* [https://www.vgem-greussen.de/ Website der Verwaltungsgemeinschaft Greußen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kyffhäuserkreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7620675-0|VIAF=236154739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1282]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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