<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Clemensschwestern</id>
	<title>Clemensschwestern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Clemensschwestern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clemensschwestern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T18:23:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clemensschwestern&amp;diff=112221&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-39068-7: /* 19. und 20. Jahrhundert */ grammatikalisch sinnvolle Ergänzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clemensschwestern&amp;diff=112221&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T18:41:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;19. und 20. Jahrhundert: &lt;/span&gt; grammatikalisch sinnvolle Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Euthymia Zentrum.JPG|mini|hochkant|Das Euthymia-Zentrum in Münster wird von den Clemensschwestern unterhalten und befindet sich an der Rückseite ihres Mutterhauses]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern von der allerseligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clemensschwestern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Liste der katholischen Frauenorden|Frauenorden]] des [[Bistum Münster|Bistums Münster]], der sich vor allem der [[Krankenpflege]] widmet. Das Mutterhaus befindet sich in [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der [[Krankenpflegeorden]] wurde 1808 durch [[Clemens August Droste zu Vischering]], [[Kapitularvikar]] des Bistums Münster, nach dem Vorbild der [[Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom hl. Vinzenz von Paul|Vinzentinerinnen]] gegründet. [[Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg|Graf Friedrich Leopold zu Stolberg]] stellte die finanziellen Mittel für die Gründung zur Verfügung. Der [[Regens]] des [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]], [[Bernhard Overberg]], half beim inneren Aufbau der Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der französischen Besatzung waren das kirchliche Leben und vor allem der Dienst an den Kranken im Bistum Münster sehr vernachlässigt worden. In den Jahren 1810 bis 1813 wurden von durchziehenden Truppen [[Typhus]], [[Dysenterie|Ruhr]] und andere Krankheiten eingeschleppt. Die erste Generaloberin, Mutter [[Maria Alberti]], und ihre vier Mitschwestern kümmerten sich aufopferungsvoll um die Kranken und Sterbenden. Ab 1820 übernahmen die Schwestern die Krankenpflege im [[Clemenshospital Münster]], die bis dahin Ordensbrüder geleistet hatten. Die Schwestern wurden im Volksmund bald &amp;#039;&amp;#039;Clemensschwestern&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MuensterRaphaelsklinikPortalseite.jpg|mini|Portal der Raphaelsklinik]]&lt;br /&gt;
Die Zahl der Schwestern stieg rasch an, 1858 waren es etwa 200 Ordensangehörige, 1908 schon 1377 Schwestern in 88 [[Konvent (Kloster)|Niederlassungen]]. Im selben Jahr wurde in unmittelbarer Nähe des Mutterhauses des Ordens die [[Raphaelsklinik Münster|Raphaelsklinik]] in Trägerschaft der Clemensschwestern gegründet. Dort wurde auch eine eigene Krankenpflegeschule für die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/71 und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte die Genossenschaft nur wenige Opfer zu beklagen, doch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden das Mutterhaus und viele Niederlassungen ausgebombt. Über 100 Schwestern kamen ums Leben oder blieben in den [[Lazarett]]en des Ostens vermisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 besaß der Orden 128 Niederlassungen mit 2362 Schwestern. Seit den 1960er Jahren geht die Zahl der Schwestern jedoch wie in fast allen deutschen Frauenorden stark zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
2001 gehörten insgesamt 497 Schwestern in 52 Niederlassungen zur Kongregation. Die [[Konvent (Kloster)|Konvente]] liegen nach wie vor hauptsächlich in [[Westfalen]], am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] und im westlichen [[Niedersachsen]]. Die Schwestern betreiben eigene Schulen für Krankenpflege, Ernährungslehre und Säuglingspflege. Sie arbeiten außer in Krankenhäusern auch in Kinder- und Erziehungsheimen, Erholungsheimen und Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Muenster-100725-16296-Üffing.jpg|mini|hochkant|Darstellung von Schwester Euthymia am Münsterschen Dom]]&lt;br /&gt;
Schwester [[Euthymia Üffing|Euthymia]], die dem Orden angehörte und am 9. September 1955 starb, wurde am 7. Oktober 2001 [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kontroverses Echo in der Öffentlichkeit löste im Frühjahr 2014 das Bekanntwerden des Umgangs des Ordens mit Schwester Milgitha, bürgerlich [[Paula Kösser]] (*&amp;amp;nbsp;1935 in [[Stadtlohn]]), aus, die Anfang der 1970er Jahre als eine der ersten Clemensschwestern nach [[Ruanda]] gekommen und 1994 während des [[Völkermord in Ruanda|Völkermordes]] Zeugin der Geschehnisse geworden war und ein Waisenhaus für überlebende Kinder aufgebaut hatte. Sie war im September 2010 von Bischof [[Felix Genn]], dem höchsten [[Ordensoberer|Oberen]] der Ordensgemeinschaft, aus dem Orden ausgeschlossen worden, weil sie sich geweigert hatte, nach Deutschland zurückzukehren und ihr Gesundheitszentrum aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Jeska]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2014/16/ruanda-voelkermord-ordensschwester Die verstoßene Retterin.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16/2014, 10. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar Ries: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wn.de/Muensterland/2014/04/1534401-Artikel-ueber-Ex-Ordensfrau-aus-Muenster-erregt-Unmut-Bistum-Muenster-reicht-Beschwerde-beim-Presserat-ein Bistum Münster reicht Beschwerde beim Presserat ein.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. April 2014, abgerufen am 8. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Ohm: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.muensterlandzeitung.de/stadtlohn/grosses-mediales-echo-nach-zwist-um-schwester-milgitha-390997.html |wayback=20191008122543 |text=Großes mediales Echo nach Zwist um Schwester Milgitha. }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münsterland Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 19. April 2014, abgerufen am 8. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck wurde am 7. Januar 2009 als Nachfolgerin von Schwester Christel Grondmann zur Generaloberin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orden.de/aktuelles/meldung/neue-generaloberin-der-clemensschwestern-in-muenster |titel=Neue Generaloberin der Clemensschwestern in Münster | datum=2009-01-08 |abruf=2022-10-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde sie für eine weitere Amtszeit von sechs Jahren wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.clemensschwestern.de/aktuelles/artikel-304567.html | titel=Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck bleibt Generaloberin | hrsg=Clemensschwestern | datum=2015-01-16 | abruf=2019-08-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Generalkapitel der Ordensgemeinschaft in [[Bentlage (Rheine)|Rheine-Bentlage]] im Januar 2022 wurde Schwester Gisela Maria Manders zur Generaloberin der Clemensschwestern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.orden.de/aktuelles/meldung/sr-gisela-maria-manders-ist-neue-generaloberin-der-clemensschwestern/ | titel=Sr. Gisela Maria Manders ist neue Generaloberin der Clemensschwestern | datum=2022-02-08 |abruf=2022-10-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clemens August von Droste zu Vischering: &amp;#039;&amp;#039;Über die Genossenschaften der barmherzigen Schwestern, insbesondere über die Einrichtung einer derselben, und deren Leistungen in Münster&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1833.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Mogge (Red.): &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre. Immer auf dem Wege. Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern von der allerseligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria (Clemensschwestern) 1808–1983&amp;#039;&amp;#039;. Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern (Clemensschwestern), Münster in Westfalen 1983.&lt;br /&gt;
* Relinde Meiwes: &amp;#039;&amp;#039;»Arbeiterinnen des Herrn«. Katholische Frauenkongregationen im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-593-36460-3, S.&amp;amp;nbsp;91–93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.clemensschwestern.de/ Website der Clemensschwestern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5299650-5|LCCN=no/2008/174182|VIAF=129406685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenpflegeorden|Clemensschwestern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clemensschwestern| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Münster)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-39068-7</name></author>
	</entry>
</feed>