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	<title>Clemens Klitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:24:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clemens_Klitsch&amp;diff=1314890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Egon1951: Ergänzungen einer Literaturquelle</title>
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		<updated>2026-04-15T15:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen einer Literaturquelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clemens Klitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1892]] in [[Großenlüder]] bei [[Fulda]]; † [[27. August]] [[1964]] in [[Jena]]) war ein deutscher [[Pflanzenbauwissenschaft]]ler. Von 1945 bis 1959 lehrte er als ordentlicher Professor für Acker- und Pflanzenbau an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]]. Sein [[Forschung]]sschwerpunkt lag auf dem Gebiet des [[Futterbau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clemens Klitsch, Sohn eines Landwirts, studierte nach der [[Abitur|Reifeprüfung]] und einer dreijährigen Lehrzeit auf Gutsbetrieben [[Landwirtschaft]] an den Universitäten in [[Halle (Saale)]] und [[Gießen]]. 1920 bestand er die Prüfung zum Landwirtschaftslehrer. 1923 promovierte er unter der Ägide von [[Paul Gisevius]] an der Universität Gießen mit einer [[Dissertation]] über die Wirkung einseitiger [[Dünger|Düngung]] auf die anatomischen Verhältnisse beim [[Roggen]]halm. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Landwirtschaftlichen Institut und ab 1926 an der bodenkundlichen Abteilung des Forstwirtschaftlichen Instituts der Universität Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1945 bearbeitete Klitsch an der Thüringischen [[Landwirtschaftskammer|Hauptlandwirtschaftskammer]] und deren Nachfolgeeinrichtung (seit 1933 [[Reichsnährstand|Landesbauernschaft]] Thüringen) das gesamte Gebiet des Acker- und Pflanzenbaus einschließlich der Grünlandlehre, zunächst als Fachreferent, später als Hauptabteilungsleiter in der Position eines [[Oberlandwirtschaftsrat]]es. Im Herbst 1945 erfolgte seine [[Berufung (Amt)|Berufung]] an die Universität Jena zum ordentlichen Professor auf den Lehrstuhl für Acker- und Pflanzenbau und die Ernennung zum Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzucht. Hier wirkte er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschung und Lehre==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klitsch war der erste Professor für Landwirtschaft, der nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an die Universität Jena berufen wurde. Er hatte maßgebenden Anteil am Wiederaufbau der landwirtschaftlichen Institute, an der Neustrukturierung des Landwirtschaftsstudiums und dessen weitere Verselbständigung durch die Gründung einer Landwirtschaftlichen Fakultät. Mit seiner Berufung wurde er auch Leiter des zur Universität gehörenden Lehr- und Versuchsgutes Kötschau. Die Entwicklung dieser Einrichtung zu einem überregional anerkannten landwirtschaftlichen Musterbetrieb gehört zu seinen besonderen Verdiensten als Hochschullehrer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevorzugte Arbeitsgebiete von Klitsch waren Fragen der [[Saat|Aussaatstärke]] bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen, der [[Fruchtfolge]] und des [[Ölfrucht]]anbaus. Nachhaltig förderte er den [[Hopfen|Hopfenanbau]] in [[Thüringen]]. Sein Forschungsschwerpunkt lag auf dem Gebiet des Futterbaus. Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Futterbau&amp;#039;&amp;#039; (1960, 2. Auflage 1962), eine meisterhafte Gesamtdarstellung über alle pflanzenbaulichen Aspekte des Anbaus von Futterpflanzen, gilt als sein wissenschaftliches Hauptwerk. Insgesamt publizierte er 200 Beiträge in Fachzeitschriften und praxisorientierten Journalen. Unter seiner Anleitung entstanden an der Universität Jena 120 [[Diplomarbeit]]en und zwölf Dissertationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste für die Wissenschaft und Praxis wurde Klitsch mit dem [[Nationalpreis der DDR]] und mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Bronze ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bücher und Schriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wirkung einseitiger Düngung auf die Gestaltung der anatomischen, insbesondere der mechanischen Verhältnisse im Roggenhalm&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Univ. Gießen 1923. – Auszug in: Zeitschrift für Pflanzenernährung und Düngung Bd. 2, Tl. A, 1923, S. 249–292.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze und Richtlinien für die Anlage von Wiesen und Weiden&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1932 = Arbeiten der Thüringischen Hauptlandwirtschaftskammer H. 7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Hopfenanbaues&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit P. Rietzel und G. Diessl). Verlag Neumann Radebeul 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Futterfrage in Mitteldeutschland. Ein Beitrag zu ihrer Lösung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1957 = Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin. Wissenschaftliche Abhandlungen Nr. 25.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Futterbau&amp;#039;&amp;#039;. VEB G. Fischer-Verlag Jena 1960; 2. überarb. Aufl. ebd. 1962. – Ausgabe in spanischer Sprache: Edition Acribia Zaragoza 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* J. C. Poggendorff: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Literarisches Handwörterbuch der exakten Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; Bd. VIIa, Tl. 2, 1958, S. 786–787 (Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Clemens Klitsch 65 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Deutsche Landwirtschaft Jg. 9, 1958, S. 49–50.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Clemens Klitsch 70 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Deutsche Landwirtschaft Jg. 14, 1963, S. 49.&lt;br /&gt;
* B. Märtin: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Clemens Klitsch 70 Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Acker- und Pflanzenbau Bd. 116, 1963, S. 213–214 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Boettcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Clemens Klitsch.&amp;#039;&amp;#039; In: Titus &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;arwinski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039;Sechste Sammlung, Nr. 548, Vopelius, Jena 2025, S. 1501–153, ISBN 978-3-947303-43-4. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106067311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106067311|VIAF=20159157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klitsch, Clemens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenbauwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grünlandwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klitsch, Clemens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pflanzenbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großenlüder]] bei [[Fulda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Egon1951</name></author>
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