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	<title>Clemens Bewer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Orphisch: Wikilink</title>
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		<updated>2026-01-02T14:32:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lambert Clemens Jakob Bewer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai|29.]] oder [[30. Mai]] [[1820]] in [[Aachen]]; † [[2. September]] [[1884]] in [[Bonn]]) war ein [[deutsche]]r [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Porträtmalerei|Porträtmaler]] der [[Romantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bewer-Escape.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Flucht Maria Stuarts von Lochleven über den See&amp;#039;&amp;#039;, 1846]]&lt;br /&gt;
Der in Aachen aufgewachsene Bewer begann seine künstlerische Laufbahn als Schüler der Meisterklasse von [[Karl Ferdinand Sohn]] an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Düsseldorfer Kunstakademie]] (1836–1839). Nach einjährigem Militärdienst vertiefte er ab 1841 gemeinsam mit seinem Freund [[Edmund Wodick]] seine künstlerischen Fähigkeiten durch einen mehrjährigen Studienaufenthalt in [[Paris]] (1841–1847). Dieses Studium unterbrach er kurzzeitig durch einen Aufenthalt in [[Madrid]]. Im Atelier von [[Paul Delaroche]] eignete er sich Kenntnisse in der [[Kolorismus (Malerei)|Kolorierungstechnik]] seines Lehrherrn an und im Atelier von [[Ary Scheffer]] schulte er sich in der Technik des [[Kupferstich]]es, hatte aber auch bereits den Auftrag, eine Reihe von Kopien verschiedener Gemälde von [[Raffael]], [[Andrea del Sarto]], [[Tizian]], [[Peter Paul Rubens|Rubens]] und [[Bartolomé Esteban Murillo]] für kleinere französische Kirchen anzufertigen. Zu Bewers Pariser Freundeskreis zählten die Maler [[Friedrich Meyer (Maler)|Friedrich Meyer]] und [[Ernst Benedikt Kietz]]. Vermutlich war er auch die Kontaktperson für den Maler [[Johann Richard Seel]], als dieser 1845 in die französische Metropole kam. Mutmaßlich war es Bewer, der Seel in das Atelier Delaroche vermittelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Heidermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Richard Seel, Maler im Wuppertal und Zeichner des Deutschen Michel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals&amp;#039;&amp;#039; 40). Thales Verlag, Essen 2003, ISBN 3-88908-492-3, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Commission des Künstler-Vereins Malkasten zum Erwerbung des Jacobi&amp;#039;schen Gartens.jpg|mini|]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1847 kehrte Bewer nach Düsseldorf zurück. In den Jahren 1848 bis 1851 war er dort erneut an der Kunstakademie eingeschrieben und besuchte Klassen bei [[Wilhelm von Schadow]], [[Josef Wintergerst]] und [[Rudolf Wiegmann]]. Mit Ausnahme eines Besuchs in [[Rom]] (1854)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Noack (Kulturhistoriker)|Friedrich Noack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eines fünfjährigen Aufenthalts in [[Wien]] am Ende der 1850er Jahre&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hütt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1869.&amp;#039;&amp;#039; VEB E. A. Seemann Buch- und Kunstverlag, Leipzig 1984, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; lebte und wirkte fast dreißig Jahre lang im Milieu der [[Düsseldorfer Malerschule]]. In dieser Zeit entstanden zahlreiche bedeutende historische Gemälde, aber auch imposante Porträts von bedeutenden Persönlichkeiten. Darüber hinaus erhielt Bewer einen Lehrauftrag er an der Düsseldorfer Kunstakademie, die ihn daraufhin im Jahre 1869 zum Professor ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewer, der Mitglied des [[Künstlerverein Malkasten|Künstlervereins Malkasten]] war und 1861 in der Kommission zur Erwerbung des [[Malkastenpark|Jacobi’schen Gartens]], trat auch dem [[Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen]] bei, zu dessen Vorsitzendem er ab 1864 gewählt wurde. Im Jahre 1876 zog Bewer nach [[Bonn]], wo er seinen Lebensabend verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Bewer bevorzugte gemäß dem Geschmack seiner Zeit in seinen Gemälden romantische Motive sowie malerisch bunte Trachten und edle Stoffe, zu denen der auch als Kunstkritiker bekannte [[Wolfgang Müller von Königswinter]] bemerkte: „Die Zusammenstellung ist weniger Komposition als Arrangement, aber trotzdem anmutig, hübsch und maßvoll. Ohne Zweifel kann man die Individualitäten tiefer und entschiedener wünschen, sie zeigen indes feine und reine Formen und einen ansprechenden Ausdruck; besonders lobenswert sind auch die Licht- und Farben-Effekte. So eignen sich diese Bilder trefflich für den modernen Salon.“ Müllers Kritik bezog sich zwar zunächst auf die Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Tasso am Hofe von Ferrara&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;der Sängerkrieg auf der Wartburg&amp;#039;&amp;#039;, sie trifft aber auch auf die Mehrheit der anderen Bilder Bewers zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Clemens Bewer war verheiratet mit Bertha Glaserfeld, einer Cousine des Musikkritikers [[Eduard Hanslick]], und hatte mit ihr mindestens zwei Söhne und eine Tochter. Während sein Sohn [[Rudolf Bewer]] eine juristische Laufbahn anstrebte und es zum [[Reichsgerichtsrat]] brachte, wurde dessen Bruder [[Max Bewer]] Schriftsteller und Dichter, aber auch Anhänger der [[Völkische Bewegung|Völkischen Bewegung]]. Clemens Tochter Helene heiratete den norwegischen Landschafts- und Genremaler [[Hans Dahl (Maler)|Hans Dahl]]; beider Sohn [[Hans Andreas Dahl]] machte ebenfalls die Malerei zu seinem Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bewer-Muse.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Loreley&amp;#039;&amp;#039;, 1867]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bewer-Judith.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Haupte des Holofernes&amp;#039;&amp;#039;, 1873]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romeo und Julia&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1844&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht [[Maria Stuart]]s von [[Loch Leven Castle|Lochleven]] über den See&amp;#039;&amp;#039;, Nachtstück, 1846&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Elfen (Ludwig Tieck)|Die Elfen]] nach [[Ludwig Tieck|Tieck]]&amp;#039;&amp;#039;, 1847&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tasso am Hofe zu Ferrara&amp;#039;&amp;#039;, 1850 (1855 ausgestellt in der [[Düsseldorf Gallery]], New York City)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der [[Sängerkrieg auf der Wartburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 1851&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung der [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] durch [[Anna (Heilige)|Anna]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]]&amp;#039;&amp;#039;, 1852&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musikalische Unterhaltung im Schlosspark&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1857&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Findung des Moses&amp;#039;&amp;#039;, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Loreley]]&amp;#039;&amp;#039;, 1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;General [[Leonhard von Blumenthal]]&amp;#039;&amp;#039;, o. A.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein]]&amp;#039;&amp;#039;, o. A. ([[Rathaus Münster|Rathaussaal Münster]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Franz von Fürstenberg (Politiker)|Franz von Fürstenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, o. A. (Rathaussaal Münster)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof [[Clemens August Droste zu Vischering]]&amp;#039;&amp;#039;, 1869 (Rathaussaal Münster)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judith mit dem Haupte des [[Holofernes]]&amp;#039;&amp;#039;, 1873 ([[Wallraf-Richartz-Museum &amp;amp; Fondation Corboud|Wallraf-Richartz-Museum]], Köln)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Herodias]] Tochter empfängt das Haupt [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]&amp;#039;&amp;#039;, o. A. ([[Museum Kunstpalast|Städtische Gemäldesammlung Düsseldorf]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Garten Eden&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, o. A.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lorbeerkranz&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, o. A.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familie Janssen&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, o. A. ([[Couven-Museum Aachen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bewer, Clemens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Alexander Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Künstler-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 47 ([http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=66750 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* J. Fey: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Aachener Maler des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Aachens Vorzeit. Mitteilungen des [[Aachener Geschichtsverein#Verein für Kunde der Aachener Vorzeit|Vereins für Kunde der Aachener Vorzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Zehnter Jahrgang (1897), Nr. 4/8. S. 79/80 ([http://www.archive.org/stream/ausaachensvorzei09vere#page/78/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=3|Seite=560|Lemma=Bewer, Clemens}}&lt;br /&gt;
* Gudrun Schmidt-Esters: &amp;#039;&amp;#039;Bewer, Clemens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Künstlerlexikon#Bibliographische Angaben|Saur Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker.]]&amp;#039;&amp;#039; Mitherausgegeben und begründet von Günter Meißner. K. G. Saur, München/Leipzig 1992–2010, ISBN 3-598-22740-X, Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Berrettini–Bikkers&amp;#039;&amp;#039; (1995), S. 320.&lt;br /&gt;
* Lisa Hackmann: &amp;#039;&amp;#039;Bewer, Clemens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bénédicte Savoy]], France Nerlich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1793–1843&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston 2013, S. 25–27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116158980|VIAF=64750998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bewer, Clemens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Romantik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bewer, Clemens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bewer, Lambert Clemens Jakob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historien- und Porträtmaler der Romantik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1820 oder 30. Mai 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orphisch</name></author>
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