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	<title>Clemens August von Merle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:45:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clemens_August_von_Merle&amp;diff=131942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FantinoFalco: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2022-10-09T09:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Merle1.jpg|mini|hochkant|Clemens August von Merle um 1765]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Clemens August von Merle vor 1797.jpg|mini|hochkant|Clemens August von Merle vor 1797]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merle3.jpg|mini|hochkant|Weihbischof von Merle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clemens August Maria von Merle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1732]] in [[Bonn]]; † [[4. Januar]] [[1810]] in [[Köln-Deutz|Deutz]]) war [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Köln|Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des [[kurköln]]ischen Geheimen Rates Gabriel Ignaz Joseph von Merle und dessen Gattin Maria Anna Salome von Lapp.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian von Stramberg |Titel=Das Rheinufer von Koblenz bis Bonn |Reihe=Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius, welcher die wichtigsten und angenehmsten geographischen, historischen und politischen Merkwürdigkeiten des ganzen Rheinstroms, von seinem Ausflusse in das Meer bis zu seinem Ursprunge darstellt |BandReihe=13 |Verlag=Rudolf Friedrich Hergt |Ort=Koblenz |Datum=1867 |Seiten=135 |Online={{Google Buch |BuchID=HM1WAAAAMAAJ |Seite=135 }} |Kommentar=Quelle zu den Eltern }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merle erlangte ein [[Kanonikat]] am [[Cassius-Stift]] in [[Bonn]] und empfing am 6. Januar 1754 die [[Niedere Weihe|Niederen Weihen]] und die Weihe zum [[Subdiakon]]. Schon am 3. März 1754 zum [[Diakon]] und am 1. September 1754 zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Priesterweihe|geweiht]], studierte er an der [[Geschichte der Universität Löwen#Die alte Universität (1425–1797)|Universität Löwen]] (Belgien) und erwarb hier am 16. Februar 1757 den Grad eines [[Baccalaureus]] jur. utr; später wurde er auch zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor iuris utriusque]]&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nachdem er ein weiteres Kanonikat an [[Simeonstift|St. Simeon]] zu [[Trier]] erhalten hatte, tauschte er dieses 1764 gegen ein Pensionat an der Kirche St. Nikolaus in Hemmersbach. Seit dem 16. April 1762 auch [[Domherr]] in Köln, betätigte sich Merle in der Verwaltung Kurkölns. Er stieg mit den Jahren bis zum Präsidenten des Hofgerichtes auf und erlangte 1776 innerhalb der Diözesanverwaltung die Stelle eines erzbischöflichen Seminarkommissares, dem die Beaufsichtigung des [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]] in Köln unterstand. Mit dem Einfall der [[Französische Revolution|französischen Revolutionstruppen]] ins Rheinland brachen für Merle schwere Zeiten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Geiselhaft von drei Wochen in [[Jülich]] sollte er nach Frankreich verschleppt werden. Eine Erkrankung in Aachen führte jedoch zu seiner Freilassung. Da er in seinem Haus in Köln aber weiterhin von den Revolutionstruppen drangsaliert wurde, verließ er dieses und bezog die [[Infirmerie]] des [[St. Maria Magdalena zur Busse|Augustinerinnenklosters Bethlehem]] in Köln. Auf Vorschlag des Erzbischofs [[Maximilian Franz von Österreich]] ernannte ihn der Papst am 24. Juli 1797 zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Bethsaida|Bethsaida]]&amp;#039;&amp;#039; und Weihbischof in Köln. Ende August 1797 trat Merle dann eine Reise nach [[Bad Mergentheim]] an, wo ihn der Erzbischof am 8. September in der [[Schloss Mergentheim|Schlosskirche]] die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Reininger |Titel=Die Weihbischöfe von Würzburg |Reihe=Archiv des Historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg |BandReihe=18 |Verlag=Friedrich Ernst Thein |Ort=Würzburg |Datum=1865 |Seiten=290 |Online={{Google Buch |BuchID=4ZstAAAAYAAJ |Seite=290 }} |Kommentar=Quelle zur Bischofsweihe }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitkonsekrator war der [[Liste der Weihbischöfe in Würzburg|Würzburger Weihbischof]] [[Andreas Fahrmann|Andreas Joseph Fahrmann]]. In den folgenden Jahren weitete sich Merles Wirkungskreis auch auf die angrenzenden Diözesen aus, denn viele der dortigen Bischöfe waren vor den Franzosen geflohen oder bereits verstorben. Da es nach dem Tode des Erzbischofs Maximilian Franz (1801) keinen neuen Erzbischof mehr für Köln gab, führte Merle sein Amt als Weihbischof für das rechtsrheinische Restgebiet der Erzdiözese fort, verlegte aber am 24. Juli 1802 seinen Sitz in das der Stadt Köln gegenüberliegende Deutz, da die linke Rheinseite des Kölner Erzbistums an das neu errichtete [[Bistum Aachen]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merle galt zu seiner Zeit als ein guter Jurist und pflichttreuer Bischof. Er, der dem Geiste des [[Ancien Régime]] verhaftet war, war für Kunst und Wissenschaft aufgeschlossen und besaß eine beachtliche Gemälde- und Münzsammlung, die ihm den Ruf eines bedeutenden [[Numismatiker]]s einbrachte. Die ihm über seine Mutter zugefallene [[Metternich (Weilerswist)|Burg Metternich (auch Schloss Merle genannt)]] verschönerte er durch die Anlage von Gärten. Er errichtete einen Wassergarten und ließ 1802 durch den Hofgärtner Weyhe Bäume, die er aus Amerika kommen ließ, in den Garten pflanzen, der vom französischen Garten zum englischen Landschaftspark gewandelt wurde. Oberhalb des Wassergartens erinnert ein von ihm errichtetes Kreuz an die Familie. Wunschgemäß wurde Clemens August von Merle nach seinem Tod auf diesem Familienbesitz beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jakob Torsy |Titel=Die Weihehandlungen der Kölner Weihbischöfe. 1661–1840 |Reihe=Studien zur Kölner Kirchengeschichte |BandReihe=10 |Verlag=Schwann |Ort=Düsseldorf |Datum=1969 |Seiten=54 |DNB=458594237 |Online={{Google Buch |BuchID=kbMOAQAAIAAJ |Seite=54 |Hervorhebung=nie einer besonders guten Gesundheit }} |Kommentar=Quelle zum Bestattungsort }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Onkel [[Christian Albert Anton von Merle]] (1693–1765) war [[Weihbischof]] in [[Bistum Worms|Worms]] sowie [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Sinope|Sinope]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. G. von Mering |Titel=Die Weihbischöfe, Generalvikare und Offizialen der Erzdiözese Köln |Sammelwerk=Zeitschrift für Philosophie und katholische Theologie |Band=2 |Nummer=1 |Verlag=Marcus |Ort=Köln |Datum=1841 |Seiten=17 |Online={{Google Buch |BuchID=CPkGAAAAcAAJ |Seite=17 }} |Kommentar=Zur Verwandtschaft beider Bischöfe }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bmerle}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|446|447|Merle, Clemens von|J. J. Merlo|ADB:Merle, Clemens von}}&lt;br /&gt;
* [http://www.virtuelles-kupferstichkabinett.de/?subPage=search&amp;amp;selTab=3&amp;amp;currentWerk=43312 Wappen des Clemens August Maria von Merle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Köln (seit 1703)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119282453|VIAF=25409137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merle, Clemens August von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kurköln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1732]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merle, Clemens August von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Merle, Clemens August Maria von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Weihbischof in Köln&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1732&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1810&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln-Deutz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FantinoFalco</name></author>
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