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	<title>Cleebronn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cleebronn&amp;diff=126714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 19. April 2026 um 09:36 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T09:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Cleebronn.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.041449&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.034706&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Cleebronn in HN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 236&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74389&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07135&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125017&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE CLV&lt;br /&gt;
|Straße            = Keltergasse 2&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.cleebronn.de/ www.cleebronn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Timo Wenzel&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cleebronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick Richtung Cleebronn - panoramio.jpg|mini|Blick Richtung Cleebronn]]&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Cleebronn liegt im [[Zabergäu]] im Süden des Landkreises Heilbronn wenig nördlich vom Kamm des [[Stromberg (Landschaft)|Strombergs]] auf 260 bis {{Höhe|220|DE-NN|link=1}}. Das Dorf liegt in der Talmulde und an den unteren Hängen eines Nebentals, durch das nordostwärts der Ruitbach fließt, der weiter talab als Herrenwiesenbach in die [[Zaber]] mündet. Einen knappen Kilometer südöstlich der Ortsmitte erhebt sich der 394&amp;amp;nbsp;m hohe [[Michaelsberg (Cleebronn)|Michaelsberg]], Wahrzeichen der Gemeinde und des ganzen Zabergäus. An seinen Hängen wird [[Weinbau]] betrieben, der auch die Umgebung prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarkommunen Cleebronns sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Westen): [[Güglingen]], [[Brackenheim]] (beide Landkreis Heilbronn), [[Bönnigheim]] und [[Sachsenheim]] (beide [[Landkreis Ludwigsburg]]). Mit Brackenheim ist Cleebronn eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Cleebronn gehören keine weiteren Ortsteile, aber als [[Ortschaft|Orte]] im geographischen Sinne der [[Weiler]] [[Treffentrill]], der [[Gehöft|Hof]] [[Katharinenplaisir]], Schloss und Hof [[Schloss Magenheim|Magenheim]] sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] [[Michaelsberg (Cleebronn)|Michaelsberg]] und Neumagenheim. Abgegangene, nicht mehr bestehende Orte auf Markung Cleebronn sind [[Balzhof]], [[Nieder-Ramsbach]], Ruhenklingen und Tripsdrill bzw. Treffentrill, ein Vorgängerort des heutigen gleichnamigen Weilers.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für den Abschnitt Gemeindegliederung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 68–70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100.1&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    1709_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 668_ha = 39,1_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 751_ha = 43,9_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   7_ha =  0,4_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  29_ha =  1,7_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 123_ha =  7,2_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  96_ha =  5,6_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  37_ha =  2,2_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:39.1 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:39.1 till:83.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:83.0 till:83.4 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:83.4 till:85.1 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:85.1 till:92.3 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:92.3 till:97.9 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:97.9 till:100.1 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125017 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Cleebronn.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cleebronn HN - LABW - Hauptstaatsarchiv Stuttgart )H 107-16 Bd. 5 Bl. 12).jpeg|mini|Cleebronn mit [[Schloss Magenheim]] in den Forstlagerbüchern [[Andreas Kieser]]s (1684)]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Cleebronn wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kleberen&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Jahre 1279 in einer Urkunde erwähnt. Spätere Namensformen waren &amp;#039;&amp;#039;Clobern&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cleibern&amp;#039;&amp;#039;, 1291 wurde &amp;#039;&amp;#039;Cleebrunn&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, im 15. Jahrhundert wurde daraus &amp;#039;&amp;#039;Cleebronn&amp;#039;&amp;#039;. Der Name wird darauf zurückgeführt, dass der vermutlich als Burgweiler der nahen Burg Niedermagenheim entstandene Ort &amp;#039;&amp;#039;in den Kleibern&amp;#039;&amp;#039; lag, also in einem nassen Wiesental, in dem es [[Lehm]] gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert gehörten dem [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]], also dem weltlichen &amp;#039;&amp;#039;Kurstaat&amp;#039;&amp;#039; (dem Erzstift Mainz, auch &amp;#039;&amp;#039;Kurmainz&amp;#039;&amp;#039; genannt), vom [[Kloster Lorsch]] übernommene Güter und Rechte rund um den Michaelsberg, mit denen die in Cleebronn ansässigen [[Herren von Magenheim]] belehnt wurden. Im 14. Jahrhundert (spätestens 1367) erwarb [[Württemberg]] etwa zwei Drittel des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Württembergisch Cleebronn&amp;#039;&amp;#039;; das restliche Drittel verblieb im Eigentum des Kurfürstentums Mainz als &amp;#039;&amp;#039;Mainzisch Cleebronn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mainzisch Cleebronn&amp;#039;&amp;#039; war im Laufe der Zeit mehrfach verpfändet, so 1727 an den kurmainzischen Oberhofmeister und Geheimen Rat [[Johann Philipp von Stadion (1652–1741)]]. 1785 wurde der kurmainzische Ortsteil ebenfalls von Württemberg erworben, blieb aber kommunal selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Neugliederung des jungen [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] am Anfang des 19. Jahrhunderts blieb die Zugehörigkeit des [[Altwürttemberg|altwürttembergischen]] Teils von Cleebronn zum [[Oberamt Brackenheim]] bestehen. Der vormals kurmainzische Teil gehörte zum württembergischen Amt Bönnigheim und nach dessen Auflösung von März 1806 bis Oktober 1807 kurzzeitig zum [[Oberamt Besigheim]], ehe auch dieser Teil dem Oberamt Brackenheim zugeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden bis 1843 selbständig bleibenden Gemeinden, die durch einen Bachlauf voneinander getrennt waren, wurden seit 1811 Alt-Cleebronn (der altwürttembergische Teil) und Neu-Cleebronn (der neuwürttembergische, vormals kurmainzische Teil) genannt. Erst mit Wirkung vom 1. Januar 1844 wurden Alt-Cleebronn und Neu-Cleebronn zur neuen Gemeinde Cleebronn wiedervereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Cleebronn 1938 zum Landkreis Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Cleebronn am 7. April 1945 von französischer Artillerie schwer beschossen, wobei etwa 300 Granaten einschlugen. In der Nacht zogen die deutschen Truppen ab. Am nächsten Morgen wurde die Ortschaft von Soldaten der [[1ere armée (1944–1945)|Französischen Armee]] eingenommen. Bei diesem Kampf wurden acht Gebäude völlig zerstört und sechs Einwohner getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Cleebronn jedoch Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St. Michael 2.jpg|mini|St. Michael auf dem Michaelsberg]]&lt;br /&gt;
Alt-Cleebronn mit der [[Raphaelskirche (Cleebronn)|Raphaelskirche]] war ursprünglich eine Filialgemeinde von [[Botenheim]] und wurde 1480 zur selbstständigen Pfarrei erhoben, die im Zuge der [[Reformation]] in Württemberg 1534 reformiert wurde. Für die Einwohner von Mainzisch Cleebronn bestand eine eigene Liebfrauenkapelle, jedoch war der württembergische Pfarrer ab 1558 für beide Ortsteile zuständig. 1736 wurde Mainzisch Cleebronn nach Württembergisch Cleebronn eingepfarrt. Seit der Reformation ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. In Cleebronn gibt es eine evangelische Kirchengemeinde. Die katholischen Christen gehören zur katholischen Kirchengemeinde in Güglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cleebronn-rathaus1736-web.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Cleebronn hat vierzehn Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08125017/praesentation/ Ergebnis der Gemeinderatswahlen bei komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung betrug 65,40 % (2019: 62,8 %).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei/Liste !! Stimmenanteil !! Sitze !! Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || align=right | 35,89 % || align=right | 5 || align=right | 34,07 %, 4 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|pro cleebronn (PC) || align=right | 28,06 % || align=right | 4 || align=right | 27,0 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]|| align=right | 23,15 % || align=right | 3 || align=right | 19,95 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Arbeitsgemeinschaft Umwelt (AGU) || align=right | 12,89 % || align=right | 2 || align=right | 18,98 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1933–1966: Eugen Trefz&lt;br /&gt;
* 1966–2002: Rolf Streicher&lt;br /&gt;
* 2002–2026: Thomas Vogl&lt;br /&gt;
* seit 2026: Timo Wenzel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Cleebronn.svg|mini|hochkant|Wappen Cleebronns]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Cleebronner Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Silber unter einem sechsspeichigen roten Rad ein dreiblättriges grünes Kleeblatt.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Grün-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad ist das [[Mainzer Rad]] von [[Kurmainz]] in umgekehrten Farben und erinnert an die jahrhundertelange Zugehörigkeit des Ortsteils Neu-Cleebronn zu Mainz. Das Kleeblatt ist das einer [[Volksetymologie|volksetymologischen]] Deutung des Ortsnamens entsprungene [[Fleckenzeichen]] Cleebronns und seit Beginn des 17. Jahrhunderts an Mauern, auf einem Markstein und im Kieserschen Forstlagerbuch von 1684 überliefert. Das erste [[Siegel]] des württembergischen Alt-Cleebronn ist in Abdrücken von 1651 und 1653 erhalten und zeigt als [[Redendes Wappen|vollredendes Wappen]] einen Ziehbrunnen, der unten von drei Kleeblättern überdeckt ist, darüber eine rechtshin liegende [[Hirschstange]] als Verweis auf die württembergische Ortsherrschaft. Ein späteres Siegel, 1715 bis 1759 nachweisbar, zeigt nur ein Kleeblatt. Das Siegel des mainzischen Neu-Cleebronn von 1695 zeigt im Wappenschild das Mainzer Rad über einem Kleeblatt, über dem Schild [[Mitra]] und [[Krummstab]]. Im 19. Jahrhundert wurde das Wappen mit Mainzer Rad und Kleeblatt zum Wappen der 1843 aus Alt- und Neu-Cleebronn vereinigten Gemeinde; die im Vergleich zum Mainzer Rad umgekehrten Wappenfarben (rotes Rad auf Silber) wurden 1919 von der württembergischen Archivdirektion festgelegt. Am 25. April 1956 hat der Cleebronner Gemeinderat die Flaggenfarben Grün-Weiß angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 52&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 66f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossMagenheim.jpg|mini|Schloss Magenheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cleebronn-pfarrkirche-web.jpg|mini|Raphaelskirche und Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Über dem Ort auf einer Anhöhe liegt das [[Schloss Magenheim]], eine [[Staufer|staufische]] Burganlage von ca. 1230/1250, der ehemalige Sitz der Herren von Magenheim.&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Raphaelskirche (Cleebronn)|Raphaelskirche]] weist frühgotische Gebäudeteile auf. Im Inneren wurde die Kirche vielfach umgestaltet, ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie durch eine umfassende Renovierung 1992. Nahe der Kirche befindet sich das alte &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Das heutige &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1736 erbaut und mehrfach umgestaltet. An der Außenfassade sind mehrere Neidfratzen angebracht, die Neid aus dem Haus fernhalten sollen.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Bürgerhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1902 als Schule an der Stelle des alten Rathauses erbaut. Der Schulbetrieb im Gebäude endete 1994, bis 1997 wurde es modernisiert.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kelter&amp;#039;&amp;#039; des Ortes datiert von 1907 und war damals die größte Kelter Württembergs. Sie dient heute für Feierlichkeiten und Vereinszwecke.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Backhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 erbaut und 1985 saniert, es beinhaltet zwei funktionstüchtige Backöfen.&lt;br /&gt;
* Die evangelisch-methodistische &amp;#039;&amp;#039;Christuskirche&amp;#039;&amp;#039; wurde 1958 eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Auf dem [[Michaelsberg (Cleebronn)|Michaelsberg]] befinden sich die [[Romanik|spätromanische]] Kirche [[St. Michael (Cleebronn)|St. Michael]] und ein [[Kapuziner]]-Hospiz von 1739 (heute katholisches Jugendhaus).&lt;br /&gt;
* Der Weiler &amp;#039;&amp;#039;[[Katharinenplaisir]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein barockes Hofgut, das 1733 vom Bönnigheimer Amtmann Grimm erbaut und nach dessen Frau benannt wurde.&lt;br /&gt;
* Auf lokaler Gemarkung liegt der mit einer Höhe von 472&amp;amp;nbsp;m über NN höchste, gleichzeitig aber namenlose Berg des Stromberg-Hauptrückens. Auf ihm wurde 1969 der zwischenzeitlich denkmalgeschützte, 125&amp;amp;nbsp;m hohe [[Fernmeldeturm Brackenheim 1]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum „Trillarium“ in der [[Erlebnispark Tripsdrill|Altweibermühle]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cleebronn.de/website/de/info/sehenswuerdigkeiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cleebronn-kirche2007.jpg|Raphaelskirche&lt;br /&gt;
 Cleebronn-backhaus1930-web.jpg|Backhaus von 1930&lt;br /&gt;
 Cleebronn-kelter1907-web.jpg|Kelter von 1907&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michaelskirche, Cleebronn.jpg|mini|Blick auf den Michaelsberg von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landappbw 488118 1824 Weinberge Weinberge bei Tripsdrill.jpg|mini|Blick vom Michaelsberg auf den Weiler Treffentrill und den Freizeitpark Tripsdrill]]&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Am Michaelsberg wird seit über 1200 Jahren Weinbau betrieben. Die Lagen gehören zur Großlage Heuchelberg im Bereich Württembergisch-Unterland. Angebaut werden die für [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] typischen [[Rebsorte]]n wie [[Blaufränkisch|Lemberger]], [[Trollinger]], [[Riesling]] und [[Kerner (Rebsorte)|Kerner]]. Die meisten Weingärtner sind der [[Winzergenossenschaft|Weingärtnergenossenschaft]] Weingärtner Cleebronn-Güglingen eG angeschlossen. Weitere Weingüter sind das Weingut Storz und das Weingut Ranspacher Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Anschlüsse an das Fernstraßennetz bestehen in [[Lauffen am Neckar]] und [[Kirchheim am Neckar]] ([[Bundesstraße 27|B 27]]). Der öffentliche Nahverkehr im Verkehrsverbund [[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr|H3NV]] wird von Bussen gewährleistet. Anschluss an das Schienennetz besteht ebenfalls in Lauffen am Neckar und Kirchheim am Neckar ([[Frankenbahn]]). Die 1896 von Lauffen am Neckar bis Güglingen eröffnete [[Zabergäubahn]] (1901 bis [[Leonbronn]] verlängert) schloss Cleebronn über den Bahnhof Frauenzimmern-Cleebronn in Frauenzimmern an das Eisenbahnnetz an. Die Strecke wurde 1986 im Personenverkehr und 1995 im Güterverkehr stillgelegt. Entworfene Pläne, die Strecke als Bestandteil des Heilbronner Stadtbahnnetzes bis 2011 wieder zu reaktivieren, wurden seit 2006 jedoch wegen fehlender finanzieller Mittel nicht weiter verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Dorn: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtbahn ins Zabergäu ist derzeit nicht zu bezahlen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Juli 2006, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Cleebronner Unternehmen ist die &amp;#039;&amp;#039;Zink Feuerwerk GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die [[Feuerwerk]]skörper herstellt. Das Unternehmen wurde 1949 von Paul Zink gegründet, der zuvor bei der von 1884 bis 1992 ebenfalls in Cleebronn bestehenden Explosivstofffabrik [[Depyfag]] tätig war. Das Unternehmen ist einer der letzten deutschen Feuerwerkshersteller und produziert mit rund 20 Mitarbeitern neben Raketen für [[Silvester]] überwiegend Großfeuerwerk, das bei zahlreichen Festen im Heilbronner Raum zum Einsatz kommt, und pyrotechnische Munition für Kunden in aller Welt. Sowohl der Unternehmensgründer Paul Zink als auch sein Sohn und Nachfolger Walter Zink wurden zu Ehrenbürgern Cleebronns ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen zum Unternehmen Zink:&amp;lt;br /&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.zink-feuerwerk.com/unternehmen/geschichte | wayback=20121016235154 | text=Unternehmensgeschichte}} In: &amp;#039;&amp;#039;zink-feuerwerk.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Mai 2008&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Rüeck |url=https://www.stimme.de/art1910,362506 |titel=Der Rummel kam erst nach dem 70. Geburtstag |werk=Heilbronner Stimme |datum=2004-07-19 |abruf=2010-06-09}}&amp;lt;br /&amp;gt;Klaus Thomas Heck: &amp;#039;&amp;#039;Die dicke Berta kommt aus China&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Cleebronn berichtet die Tageszeitung [[Heilbronner Stimme]] in ihrer Ausgabe W, Landkreis West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die [[Friedrich Hölderlin|Friedrich-Hölderlin]]-Grundschule in Cleebronn wird als zweizügige Grundschule betrieben. Weiterführende Schulen befinden sich in den Nachbarorten. Daneben gibt es zwei Kindergärten in Trägerschaft der evangelischen Kirche. 2018 wurde ein weiterer, kommunaler Kindergarten eröffnet.&lt;br /&gt;
Cleebronn verfügt auch über eine kleine Bücherei im Bürgerhaus &amp;#039;&amp;#039;Alte Schule&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Cleebronn eine Außenstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;vhs-unterland.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trippsdrill.jpg|mini|Erlebnispark Tripsdrill]]&lt;br /&gt;
Am Fuße des Michaelsbergs befindet sich der Weiler [[Treffentrill]] mit dem [[Erlebnispark Tripsdrill]]. Angeschlossen ist das [[Wildparadies Tripsdrill]]. Auf einer Fläche von 77 ha sind etwa 100 Attraktionen, zoologische Anlagen und Museen zu finden. In der Nähe von Tripsdrill befindet sich die Tennisanlage des Tennisclub Cleebronn mit fünf Sandplätzen sowie einem Beachvolleyballfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1912: Immanuel Böhringer (1852–1917), Gutsbesitzer und Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 1929: Wilhelm Fischer (1859–1949), Unternehmer und Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 1931: Gustav Bender (1859–1943), Stifter&lt;br /&gt;
* 1967: Eugen Trefz (1902–&amp;lt;!--14. März--&amp;gt;1983),&amp;lt;ref&amp;gt;Todesjahr nach {{Webarchiv | url=https://www.cleebronn.de/resources/ecics_294.pdf | wayback=20190223184920 | text=&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Gemeinde Cleebronn&amp;#039;&amp;#039; 12/2013}}, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Altbürgermeister&lt;br /&gt;
* 1974: Paul Zink (1904–1980), Unternehmer&lt;br /&gt;
* 1989: [[Gerhard Aßfahl]] (1904–2007), Heimatforscher&lt;br /&gt;
* 2004: Walter Zink (1934–2019), Unternehmer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Rüeck |url=https://www.stimme.de/art1910,362506 |titel=Der Rummel kam erst nach dem 70. Geburtstag |werk=Heilbronner Stimme |datum=2004-07-19 |abruf=2010-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rolf Streicher (* 1939), Altbürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birgit Riecker |url=https://www.stimme.de/art1910,1733915 |titel=Kreisverkehr wertet Ortskern auf |werk=Heilbronner Stimme |datum=2010-01-08 |abruf=2010-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Maria Gottliebin Kummer]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Kummerin&amp;#039;&amp;#039; (1756–1828), [[Radikaler Pietismus|radikalpietistische]] Visionärin&lt;br /&gt;
* [[Sigismund Wilhelm Koelle]] (1820–1902), Missionar und Sprachforscher&lt;br /&gt;
* [[Carl Krauch senior]] (1853–1934), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Lörcher]] (1907–1970), Posaunenwart der evangelischen Kirche, Kirchenlieddichter und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Rose Götte]] (* 1938), Journalistin, Erziehungswissenschaftlerin und Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Müllerschön]] (* 1957), Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Brackenheim |Titel=Cleebronn |Seite=192–224 |Wikisource=Kapitel B 3}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Angerbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Cleebronn 1279–1979. Geschichte einer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Gemeindeverwaltung Cleebronn, Cleebronn 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/en/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1895/Cleebronn?p_r_p_x_http%3A%2F%2Fwww.leo-bw.de%2Fpublic-render-parameters_lieferid=labw_ortslexikon&amp;amp;p_r_p_x_http%3A%2F%2Fwww.leo-bw.de%2Fpublic-render-parameters_objektid=1895&amp;amp;p_r_p_x_http%3A%2F%2Fwww.leo-bw.de%2Fpublic-render-parameters_type=ORT Cleebronn] bei [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4348388-4|VIAF=238748963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cleebronn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Strom- und Heuchelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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