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	<title>Clausthaler Münze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:08:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: HC: Entferne Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Goslar; Ergänze Kategorie:Baudenkmal in Clausthal-Zellerfeld</title>
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		<updated>2026-04-16T06:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Baudenkmal_im_Landkreis_Goslar&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Goslar (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Goslar&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Baudenkmal_in_Clausthal-Zellerfeld&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal in Clausthal-Zellerfeld (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal in Clausthal-Zellerfeld&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Clausthal TU Wohnheim 1.JPG|miniatur|Alte Münze zu Clausthal – Studentenwohnheim 1 der [[Technische Universität Clausthal|TU Clausthal]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clausthaler Münze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Münzprägeanstalt]], die von 1617 bis 1849 im [[Clausthal-Zellerfeld]]er Stadtteil Clausthal in insgesamt drei verschiedenen Betriebsstätten an der Osteröder Straße bestand. Das zuletzt genutzte Gebäude wird heute noch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Münze zu Clausthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es wurde im Jahr 1726 errichtet und ab 1849, als die Münze [[Münze Hannover|nach Hannover]] verlegt wurde, als Sitz der Direktion der [[Oberharzer Bergbau|Oberharzer Berg- und Hüttenwerke]] genutzt, bis die Alte Münze 1950 in ein [[Studentenwohnheim]] umgewandelt wurde. Durch zwei Brände und organisatorische Änderungen des Münzbetriebs lassen sich drei Betriebsperioden abgrenzen. Münzherren waren unter anderen die Herzöge von [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]], die [[Kurfürstentum Hannover|Kurfürsten von Hannover]] und König [[Jérôme Bonaparte]] von [[Königreich Westphalen|Westphalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits 1530 wurde in [[St. Andreasberg]] die erste [[Münzstätte]] im Harz eingerichtet. Auch Silber, das aus den Clausthaler Gruben stammte, wurde hier verarbeitet. Bis etwa 1600 wurde das meiste Silber jedoch in [[Osterode am Harz|Osterode]] vermünzt. Dort befand sich eine Münze der Herzöge von [[Fürstentum Grubenhagen|Grubenhagen]]. St. Andreasberg, Clausthal und Osterode gehörten damals alle zum Herzogtum Grubenhagen. Nach dem Aussterben der Herzöge von Grubenhagen ging das Gebiet zunächst an das nördlich angrenzende Herzogtum [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Braunschweig-Wolfenbüttel]], zu dem auch die unmittelbar angrenzende [[Bergstadt]] [[Clausthal-Zellerfeld|Zellerfeld]] gehörte. Der Braunschweig-Wolfenbütteler Herzog [[Heinrich Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich Julius]] schloss die Münze in Osterode und verlegte sie 1601 in das Amtshaus von Zellerfeld. Der Sohn von Heinrich Julius musste das ehemals Grubenhagener Gebiet jedoch 1617 an die Celler Linie des Hauses [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]] herausgeben. Der Erzbergbau in Clausthal lag nun in einem anderen Fürstentum als die nur wenige Kilometer entfernte Münzstätte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot;&amp;gt;Gesche Löning, Claudia Küpper-Eichas (1994) &amp;#039;&amp;#039;Der Betrieb der Clausthaler Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb in Clausthal eine eigene Münze gegründet wurde. Beide Münzstätten, die Clausthaler und die [[Zellerfelder Münze]], prägten [[Ausbeutemünze|Ausbeutetaler]], Medaillen und vor allem landesübliche Zahlungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebsstätte Claushof (1617–1674) ===&lt;br /&gt;
Herzog Christian von Celle richtete 1617 im Claushof, einem älteren Herrenhaus, eine Hammermünze ein. In Clausthal befand sich ein wehrhaftes, von Wassergräben umgebenes Jagdquartier der Herzöge von Grubenhagen. Eine Stadtansicht von 1606 weist das Gebäude als &amp;#039;&amp;#039;Claushoff&amp;#039;&amp;#039; aus. Auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Herrenhof&amp;#039;&amp;#039; war gebräuchlich. Dieses Gebäude wird auf einer weiteren Ansicht von 1661 als Münzstätte bezeichnet. Im Claushof wurden Münzen nach der hergebrachten Technik mit [[Hammerprägung|Hammer]] und Prägestock geprägt. Den Stadtbrand von 1634 überstand die Münze; der Claushof brannte aber 1674 ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Betriebsperiode (1674–1725) ===&lt;br /&gt;
Die zweite Münze aus dem Jahr 1674 wurde mit einem [[Pochwerk|Stoßwerk]] und einem pferdegetriebenen Streckwerk ausgestattet und war damit deutlich moderner als die erste Münze. Die Gebäude der zweiten Betriebsperiode wurden auf dem Gelände des ehemaligen Claushofs gebaut. Neben dem Haupthaus bestanden ein Schmelzhaus sowie weitere Nebengebäude und ein Löschwasserteich. Im Keller des Hauptgebäudes war ein Walz- bzw. Streckwerk zur Bearbeitung der [[Zain]]e eingerichtet, das über einen [[Göpel|Pferdegaipel]] betrieben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiechmann&amp;quot;&amp;gt;Claus Wiechmann (1994) &amp;#039;&amp;#039;Der Betrieb der Clausthaler Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1674 erfolgte die Prägung mittels eines [[Stoßwerk]]s (Balancier), das aus [[Celle]] beschafft wurde. Überlegungen zur neuen Ausstattung der Münze waren bereits ab 1672 angestellt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1717/18 wurde das Gebäude erweitert, um weitere Stoßwerke aufstellen zu können. Am 26. März 1725 ereignete sich in Clausthal ein weiterer Stadtbrand, dem die zweite Betriebsstätte großteils zum Opfer fiel. Vom Schmelzhaus war nur das Dach beschädigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Betriebsperiode (1727–1849) ===&lt;br /&gt;
Das Haupthaus der dritten Münze wurde auf den Fundamenten der zweiten Münze errichtet. Im Mai 1727 war das Gebäude wieder aufgebaut. Es konnte dabei auf Planungen zurückgegriffen werden, die kurz zuvor für die Erweiterung des Vorgängerbaus angestellt worden waren (zum Beispiel Trennung in Wohnbereich und eigentliche Münze). Erhalten geblieben waren und übernommen wurden der Keller unter dem vorigen Wohnbereich und der Kellerraum mit dem Pferdegaipel unter dem Münzbetrieb. Durch die Anordnung des Glühofens und des Streck- und Walzwerks im ersten Obergeschoss konnten im Erdgeschoss zwei Prägestuben eingerichtet werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf gut 7000 Taler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiechmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudebestand gegen Ende der Betriebsperiode umfasste ein Silberbrennhaus, in dem aus dem angelieferten [[Blicksilber]] Feinsilber gebrannt wurde. Aus dem Feinsilber wurden im Schmelzgewölbe die Zaine gegossen. Diese Gebäude waren gemauert, mit Dachziegeln bedeckt und waren mit [[Windofen|Windöfen]] ausgestattet. Am westlichen Rand des Grundstücks befanden sich Kohlenschuppen sowie Kuh- und Pferdeställe, Werkstätten und eine Wächterstube. Teilweise war auch in diesen Gebäuden eine Prägestube eingerichtet. An der Nordseite waren Mistställe, Aborte und Lagergebäude errichtet worden. Zusätzlich zum Löschwasserteich gab es zwei weitere große Behälter für Löschwasser gleich hinter dem Haupthaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiechmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Siebenjährigen Kriegs gehörte die Münze zum [[Kurfürstentum Hannover]], das zusammen mit dem – ihm in Personalunion verbundenen – England auf der Seite Preußens kämpfte. So kam es 1761 zu einer französischen Besetzung Clausthals. Aus Münze und Zehntkasse mussten ca. 122.000 [[Mark (Gewicht)|Mark]] Silber (etwa 28&amp;amp;nbsp;t) als Kriegssteuer abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1789 das [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürstentum Hannover]] vom [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Herzoghaus Braunschweig-Wolfenbüttel]] die Bergstädte Zellerfeld, [[Wildemann]], [[Bad Grund (Harz)|Grund]] und [[Lautenthal]] erhielt, verlegte man die gesamte [[Berggesetz|Bergverwaltung]] nach Clausthal und vereinigte dort auch beide Harzer Münzstätten. Darüber hinaus gab es im gesamten Kurfürstentum nur noch die [[Münze Hannover|Münze in Hannover]]. Damit war der Stellenwert Clausthals in der Region enorm gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die dritte Betriebsperiode fällt auch die Zeit unter französischer Besatzung während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] bzw. im [[Königreich Westphalen]] (1805–1813). Die Königreichsverwaltung trennte Münze und [[Zehntkammer]]. Unter anderem wurden verschiedene [[Huldigungsmedaille]]n geprägt. 1806 wurde kurzzeitig die Prägung nach preußischem Münzfuß eingeführt, anschließend wurden hessische bzw. königlich-westphälische, dann ab 1813 wieder hannöversche Münzen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 wurde die Münze auf eine neue administrative Grundlage gestellt. Bislang hatte der Münzmeister bestimmte Prägearbeiten auf eigene Rechnung durchführen können. Diese Regelung wurde nun abgeschafft und die Münze ganz in die staatliche Verwaltung übernommen. Als Leiter der Münze wurde ein „Administrator“ bestellt, Bergrat [[Julius Albert]]. Albert sprach bereits 1821 eine mögliche Schließung der Münze an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 ordnete das hannoversche Finanzministerium an, dass nur noch Münzen in 12-löthigem Silber (750/1000 Feingehalt) geprägt werden sollten. Diese Legierung ist härter als das „gebrannte“ Feinsilber von etwa 950/1000, das bislang in Clausthal zur Herstellung von [[Kurantmünze]]n gemünzt wurde. Bis 1843 zogen sich verschiedene technische Anpassungen an die veränderte Härte des Münzmetalls hin. Durch eine Angleichung an die Münzrechnung der neuen und größeren [[Münze Hannover|Münzanstalt in Hannover]] wurde ab 1847 deutlich, dass die Clausthaler Münzen vergleichsweise hohe Schwankungen in Grobgewicht und Feingehalt („Schrot und Korn“) aufweisen. Die Überlegungen, die Münze nach Hannover zu verlagern wurden akut. Die Entscheidung zur Schließung fiel im darauffolgenden Jahr. Am 17. Juni 1849 wurden in Clausthal die letzten Münzen geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
Nach der Zusammenfassung des Münzwesens in Hannover und der Auflösung der Clausthaler Münze 1848 diente das Haus gut einhundert Jahre im Wesentlichen als Verwaltungsgebäude. Zu den unterschiedlichen Nutzern gehörten unter anderem das Oberbergamt und die [[Technische Universität Clausthal|Bergakademie Clausthal]].&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 erwarb die Bergakademie die Liegenschaften und wandelte den Bau in ein Studentenwohnheim, das Wohnheim 1, um, welches 1951 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stw-on.de/clausthal-zellerfeld/wohnen/wohnheime/haus-i-alte-m%C3%BCnze |titel=Haus I „Alte Münze” |werk=Unsere Wohnheime in Clausthal-Zellerfeld |hrsg=[[Studierendenwerk OstNiedersachsen]] |abruf=2025-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem diese Umnutzung und die umfassende Sanierung von 1988/89 durch den Eigentümer, das [[Studentenwerk]] Clausthal (seit 2007 durch Fusion mit dem Studentenwerk Braunschweig das spätere [[Studierendenwerk OstNiedersachsen]]), führten zu gravierenden Änderungen in der Grundrissstruktur. Die denkmalgeschützte Fassade wurde erhalten und die ursprünglich klar gegliederte Dachlandschaft näherungsweise wiederhergestellt. Im Erdgeschoss wurde eine bis ins Sommersemester 2002 betriebene Cafeteria des Studentenwerkes eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://studentenwerk.tu-clausthal.de/Neues/Zeitung/19-09-02-muenze-bleibt-zu.htm | titel=Studentenwerk will kostendeckend arbeiten: „Münze“ bleibt zu |werk=[[Goslarsche Zeitung]] | archiv-url=https://web.archive.org/web/20071030233926/http://studentenwerk.tu-clausthal.de/Neues/Zeitung/19-09-02-muenze-bleibt-zu.htm | archiv-datum=2007-10-30 | abruf=2009-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer erneuten Renovierung 2006/07 wurden im Erdgeschoss Einzelapartments geschaffen. Insgesamt befinden sich 38 Wohneinheiten im Studentenwohnheim. Aufgrund des anstehenden hohen Sanierungsbedarfes des Gebäudes schloss das Studierendenwerk OstNiedersachsen das Wohnheim 1 zum 31. März 2025, um das Gebäude zu verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corinna Knoke |url=https://www.goslarsche.de/lokales/studierendenwerk-ostniedersachsen-beitragserhoehung-wohnheim-verkauf-632759.html |titel=Studierendenwerk will Wohnheim verkaufen: 38 Bewohner müssen raus |werk=[[Goslarsche Zeitung]] |abruf=2025-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben hohen Sanierungskosten, u.&amp;amp;nbsp;a. auch durch Denkmalschutzauflagen, wird auf die langjährig absinkende finanzielle Unterstützung der Studierendenwerke in Niedersachsen durch das Land verwiesen, was sich auch auf die Sanierung von Wohnheimen auswirke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corinna Knoke |url=https://www.goslarsche.de/lokales/beitragserhoehung-studierendenwerk-ostniedersachsen-2025-632464.html |titel= Studierendenwerk erhöht deutlich seine Beiträge: „Das ist uncool“ |werk=[[Goslarsche Zeitung]] |abruf=2025-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stw-on.de/pressemitteilungen/beitragserh%C3%B6hung |titel=Pressemappe zur Erhöhung der Studierendenwerksbeiträge |hrsg=[[Studierendenwerk OstNiedersachsen]] |datum=2024-12-10 |abruf=2025-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personal ==&lt;br /&gt;
=== Münzbeamte ===&lt;br /&gt;
Münzmeister bzw. Münzdirektoren leiteten die Münze Clausthal technisch und administrativ. Sie verdienten 1643 200&amp;amp;nbsp;Taler pro Jahr, 1810 348 Taler. Aufsichtsaufgaben zur Kontrolle des Edelmetallgehalts wurden von den [[Wardein|Münzwardeinen]] ausgeübt. Sie erhielten etwa den halben Lohn der Münzmeister. Ab 1821 führte ein mehrköpfiges Kollegium die Münze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Claushof wirkten vier Münzmeister: [[Hans Lafferst]] (1617), [[Georg Krukenberg (Münzmeister)|Georg Krukenberg]] (1620), [[Henning Schreiber (Münzmeister)|Henning Schreiber]] (1622–1640) und [[Leopold Weber (Münzmeister)|Leopold Weber]] (1640–1674). Den ersten dreien wird vorgeworfen, den Versuchungen der [[Kipper- und Wipperzeit]] nicht widerstanden zu haben und zumindest zeitweilig minderwertige Münzen geprägt zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ab 1675 im zweiten Münzgebäude arbeitende Münzmeister [[Heinrich Bonhorst]] war [[Ernennung|bestallt]] worden, um neue Prägetechniken einzuführen. 1695 wurde er zum ersten Clausthaler Münzdirektor befördert. 1711 folgte ihm sein Sohn [[Heinrich Christian Bornhorst]] als Münzmeister, 1717 auch als Münzdirektor nach. Ab 1722 von Krankheit gezeichnet starb Bonhorst Junior 1725 – im selben Jahr, als der Betrieb abbrannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Bonhorsts wurde 1725 [[Christian Philipp Spangenberg]] Münzmeister, der zuvor an der Münze als Wardein gearbeitet hatte. Später wurde [[Johann Christoph Borckenstein]] Wardein zu Clausthal. Die Beförderung Spangenbergs zum Münzdirektor erfolgte vier Jahre später. 1751 wurde Spangenberg wegen aufgelaufener Schulden entlassen und für mehrere Wochen verhaftet. Dessen Nachfolger wurde – zunächst kommissarisch – [[Wilhelm Schlemm]], der seit 1743 das Amt des Wardeins versehen hatte. 1761 war Schacht Münzwardein. Erst 1780 wurde Schlemm Münzdirektor. Er starb 1788; anschließend verwaltete seine Witwe ein Jahr lang das Amt des Münzmeisters. Bis 1792 blieb die Stelle unbesetzt, die dann sieben Jahre lang von [[Philipp Ludwig Magius]] versehen wurde. Erst 1804 erfolgte die Wiederbesetzung mit dem [[Zehntner|Vizezehntner]] [[Georg Friedrich Michaelis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter französischer Verwaltung wurde die Münze 1810 dem Kasseler Münzdirektor [[Dietrich Henrich Fulda]] unterstellt; [[Johann Ludwig Jordan (Mediziner)|Johann Ludwig Jordan]] wurde Wardein. Von 1813 bis 1819 war [[Berggegenschreiber]] [[Johann Wilhelm Lunde]] Münzdirektor. Ab 1821 stellt ein Kollegium die Münzbeamten, dem zunächst Julius Albert, dann ab 1835 [[Georg August Beermann]] als Administratoren vorstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Münzohme und -schmiede und weitere Arbeiter ===&lt;br /&gt;
Ab der zweiten Betriebsperiode (1674) wurde nicht mehr mit Hammer und Prägestock gemünzt. Diese Tätigkeit hatten voll ausgebildete Angehörige des Münzerhandwerks ausgeübt ([[Münzohm]]e). Mit einem Stoßwerk konnten auch angelernte Münzschmiede und Münzarbeiter prägen. Gegen 1795 waren etwa 20&amp;amp;nbsp;Arbeiter auf der Münze beschäftigt. Neben den Münzschmieden (Meister, Gesellen) waren dies Schmelzer, ein Münzwächter und weitere Gehilfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Löning&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisen- und Stempelschneider ===&lt;br /&gt;
* [[Ehrenreich Hannibal]] (bis 1743)&lt;br /&gt;
* [[Martin Hannibal (Medailleur)|Martin Hannibal]] (1743–1758)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Besuche ==&lt;br /&gt;
* [[Jérôme Bonaparte]] und seine Ehefrau (1811)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Heine]] (1824)&lt;br /&gt;
* König [[Ernst August I. (Hannover)|Ernst August]] am 19. September 1839 mit Prägung von [[Münzbesuchsmünze]]n als Feinsilbertaler und 1 Pfennig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Gisevius et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Münze zu Clausthal – Beiträge zur Geschichte der Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039; Oberharzer Geschichts- und Museumsverein e.&amp;amp;nbsp;V. und Studentenwerk Clausthal, Clausthal-Zellerfeld 1994&lt;br /&gt;
* Wilhelm Rothert: &amp;#039;&amp;#039;Die leitenden Beamten der Bergstadt Clausthal, von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart &amp;#039;&amp;#039;. Clausthal 1898, S. 54–56 ([https://archive.org/stream/bub_gb_atFDAAAAYAAJ#page/n57/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Gesche Löning, Claudia Küpper-Eichas: &amp;#039;&amp;#039;Der Betrieb der Clausthaler Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Münze zu Clausthal – Beiträge zur Geschichte der Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039; Oberharzer Geschichts- und Museumsverein e.&amp;amp;nbsp;V. und Studentenwerk Clausthal, Clausthal-Zellerfeld 1994, S.&amp;amp;nbsp;1–67.&lt;br /&gt;
* Claus Wiechmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Baugeschichte der Münze zu Clausthal von 1725–1985.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Die Münze zu Clausthal – Beiträge zur Geschichte der Münzstätte.&amp;#039;&amp;#039; Oberharzer Geschichts- und Museumsverein e.&amp;amp;nbsp;V. und Studentenwerk Clausthal, Clausthal-Zellerfeld 1994, S.&amp;amp;nbsp;69–105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clausthal Mint}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://studentenwerk.tu-clausthal.de/Verpflegen/altemuenze-geschichte.htm | titel=Historisches zur „Alten Münze“ | werk=Studentenwerk Clausthal | archiv-url=https://web.archive.org/web/20071030233931/http://studentenwerk.tu-clausthal.de/Verpflegen/altemuenze-geschichte.htm | archiv-datum=2007-10-30 | abruf=2009-04-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/48/11/N|EW=10/19/54/E|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzprägeanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Goslar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Clausthal-Zellerfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Clausthal-Zellerfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Clausthal-Zellerfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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