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	<title>Clausnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clausnitz&amp;diff=152145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErichanderElbe: /* Geschichte */ Notiz zum Pestpfarrer und eigenes Foto mit Erklärung eingefügt.</title>
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		<updated>2026-04-29T15:41:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Notiz zum Pestpfarrer und eigenes Foto mit Erklärung eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Clausnitz im Osterzgebirge. Es gibt im gleichen Landkreis bei Mittweida eine Gemeinde namens [[Claußnitz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Clausnitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Rechenberg-Bienenmühle&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Clausnitz.gif&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/44/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/29/32/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 14.5&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 870&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Zensus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09623&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037327&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clausnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 31. März 2008 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Clausnitz/Erzgeb.&amp;#039;&amp;#039;) ist seit 1. Januar 1994 ein Ortsteil von [[Rechenberg-Bienenmühle]] im [[Landkreis Mittelsachsen]]. Das Dorf liegt im [[Osterzgebirge]], im Tal der [[Rachel (Fluss)|Rachel]], einem Nebenfluss der [[Freiberger Mulde]]. Clausnitz entstand im Zuge von [[Rodung]]en im 12. Jahrhundert als typisches [[Waldhufendorf]]. Bäuerliche Zwei- und [[Dreiseithof|Dreiseitengehöfte]] sowie [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] prägen das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich im Osten des Landkreises Mittelsachsen etwa 22 Kilometer südlich der Kreisstadt [[Freiberg (Sachsen)|Freiberg]] und rund fünf Kilometer von der [[Tschechien|tschechischen]] Grenze entfernt. Der Hauptort Rechenberg-Bienenmühle befindet sich östlich von Clausnitz, das zentral im Osterzgebirge gelegen ist. Die [[Gemarkung]] Clausnitz hat eine Ausdehnung von rund 14,5 Quadratkilometern und grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemarkungen [[Nassau (Frauenstein)|Nassau]] (zu Frauenstein), [[Holzhau]], Rechenberg-Bienenmühle, [[Cämmerswalde]] (zu Neuhausen/Erzgeb.), [[Friedebach (Sayda)|Friedebach]] (zu Sayda) und die Gemeinde [[Dorfchemnitz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Clausnitz (7).jpg|mini|Haltepunkt Clausnitz (2016)]]&lt;br /&gt;
Der Ort erstreckt sich entlang der Dorfstraße, die dem Verlauf der Rachel von der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200#S 211|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;211]] bis ins Muldental folgt. Dort, an der Einmündung in die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200#S 208|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;208]], befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Hp Clausnitz&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Nossen–Moldava v Krušných horách]] (Freiberger Muldentalbahn). Die [[Freiberger Eisenbahngesellschaft]] bietet tagsüber im stündlichen Takt Fahrten zwischen Freiberg und Holzhau an. Etwas nördlich der Dorfmitte kreuzt die [[Bundesstraße 171]] ([[Dippoldiswalde]]–[[Marienberg]]) das Ortsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Der Ort hat keinen genuin deutschen, sondern einen slawischen oder deutsch-slawisch zusammengesetzten Namen, seine Siedlungsgeschichte ist insofern unklar. Ist er als deutscher Ort im slawischen Umfeld entstanden, ist er slawisch-deutsch gemischt gegründet worden, gab es ihn als slawische Siedlung vor dem Landesausbau? Was ist die genauere Bedeutung des Namens? Es fehlen für die Gründungsgeschichte jegliche Quellen, landeskundliche Literatur müsste in den UBs Dresdens oder Leipzigs zu finden sein.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Clausnitz um 1910 (01wiki).jpg|mini|Clausnitz um 1910]]&lt;br /&gt;
Clausnitz wurde auf dem Gebiet der [[Germania Slavica]] im Zuge des [[Landesausbau]]s des das gesamte Erzgebirge bedeckenden Urwaldes um 1200 wahrscheinlich von [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedlern gegründet. Die Besiedlung erfolgte durch die später auf [[Schloss Purschenstein]] sitzenden Feudalherren der slawischen Familie [[Hrabischitz]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf 1398 in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Clussenicz&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname änderte sich in den folgenden Jahrhunderten über &amp;#039;&amp;#039;Klawßnitz&amp;#039;&amp;#039; (1451) und &amp;#039;&amp;#039;Clawsenicz&amp;#039;&amp;#039; (1479) zu &amp;#039;&amp;#039;Claußnitz&amp;#039;&amp;#039; (1641). Clausnitz entwickelte sich rasch zu einem vergleichsweise großen Bauerndorf. Bereits 1551 zählte der Ort 46 besessene Mann und 172 [[Inwohner]], d.&amp;amp;nbsp;h. insgesamt etwa 400 Einwohner. Wirtschaftliche Grundlage des Dorfes waren die Landwirtschaft sowie der im 15. und 16. Jahrhundert intensiv betriebene Bergbau auf Silber- und Kupfererze.&lt;br /&gt;
[[Datei:Clausnitz Uhlestein 2970.jpg|alternativtext=Dieser Stein erinnert an den Mord am Ortsrichter. Foto April 2026.|mini|Dieses &amp;quot;Sühnekreuz&amp;quot; hat eine ungewöhnliche Form. Es ist ein einfacher Stein. Die Einritzung kann als Armbrust interpretiert werden. Daneben ein hammerähnliches Werkzeug, das möglicherweise die Tatwaffe war. Die Schrift ist kaum leserlich. Foto April 2026.]]&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1563 erschlug der Clausnitzer Pfarrer [[Wolfgang Uhle]] den Ortsrichter George Bieber im Streit. An der Mordstelle erinnert daran der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer-Uhle-Stein&amp;#039;&amp;#039;. Bekannt wurde er als „Pestpfarrer von Annaberg“. Ein nach einem Unwetter aufgetretenes Hochwasser der Rachel zerstörte am 15. Mai 1622 insgesamt 13 Häuser im Ort, 27 Menschen kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Wilhelm Hering: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Sächsischen Hochlandes.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Leipzig 1828, S. 77f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der Clausnitzer Gemarkung wurde im Jahr 1875 die Siedlung [[Neuclausnitz]] angelegt, die fortan als Ortsteil zur Landgemeinde Clausnitz gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] hatte der Dresdener Großbetrieb VEB Kombinat [[Kombinat Robotron|Robotron]] ein Betriebsferienheim im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau in Clausnitz ===&lt;br /&gt;
Im kleinen zum Freiberger Revier zählenden Clausnitzer Bergbaugebiet lassen sich Bergbauaktivitäten bis 1460 zurückverfolgen. Eine in diesem Jahr von [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich II.]] erteilte Konzession bezieht sich auf die Wiederaufnahme des Bergbaus, so dass die Ursprünge des Clausnitzer Bergbaus deutlich älter sind. Gegenstand des Bergbaus waren zwei [[Ganglagerstätte|Erzgänge]] (&amp;#039;&amp;#039;Salomo Spat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Emanuel Stehender&amp;#039;&amp;#039;), die dem Kupfertyp der kiesig-blendigen Bleierzformation (kb-Formation) zuzurechnen sind. Seine Blütezeit erlebte der Bergbau im 15. und 16. Jahrhundert. Die in den Gruben &amp;#039;&amp;#039;St. Michaelis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;St. Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;König Salomo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;König David&amp;#039;&amp;#039; geförderten Kupfererze wurden vor Ort in zwei [[Pochwerk]]en und einer [[Metallurgie|Schmelzhütte]] verarbeitet bzw. an die [[Saigerhütte Grünthal]] geliefert. Auf &amp;#039;&amp;#039;König David&amp;#039;&amp;#039; baute der Oberbergmeister [[Martin Planer]] 1562 selbst zwei [[Bergmännische Kunst|Kunstgezeuge]] ein, die Grube &amp;#039;&amp;#039;St. Wolfgang&amp;#039;&amp;#039; gehörte damals der bekannten süddeutschen Patrizierfamilie der [[Welser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Clausnitz St.-Michaelis-Stolln (03wiki).JPG|mini|Im St.-Michaelis-Stolln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bergbau kam Anfang des 17. Jahrhunderts zum Erliegen, wahrscheinlich weil 1622 infolge eines Unwetters die [[Grubenbau]]e [[Absaufen|absoffen]]. Wiederaufnahmeversuche (1740/41, 1783) blieben erfolglos. 1860 bis 1866 erfolgte die [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] des ca. 400&amp;amp;nbsp;m langen &amp;#039;&amp;#039;St. Michaelis Stolln&amp;#039;&amp;#039;, mit dem die alten Grubenbaue des Königs Salomo Grubenfeldes wieder erreicht und vom Wasser befreit wurden. [[Bergbautreibender]] war die 1858 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Clausnitzer Bergbaugewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Bergrechtliche Gewerkschaft]], die bis 1877 Erkundungsarbeiten durchführte, diese dann aber mangels Erfolgsaussichten einstellte. Ein letzter Bergbauversuch erfolgte 1920 bis 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere [[Bergschaden|Bergschäden]] machten in den letzten Jahren umfangreiche Sanierungs- und Sicherungsarbeiten notwendig. Dabei wurde 2001 bis 2004 der &amp;#039;&amp;#039;St. Michaelis-Stolln&amp;#039;&amp;#039; auf einer Länge von ca. 400&amp;amp;nbsp;m saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreitungen gegen Flüchtlinge vom 18. Februar 2016 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ausschreitungen gegen Flüchtlinge in Clausnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 18. Februar 2016 versammelten sich in Clausnitz Gegner einer neuen [[Asylbewerber]]unterkunft, um die Ankunft der ersten Bewohner zu blockieren. Vor einem Bus mit Flüchtlingen skandierten sie den Spruch „[[Wir sind das Volk]]“ und fremdenfeindliche Parolen wie „Ausländer raus“. Knapp zwei Stunden lang wurden die Ankommenden am Verlassen des Busses gehindert, erst nach dem Eingreifen der Polizei konnten sie das Gebäude betreten. Ein Video des Ereignisses verbreitete sich über soziale Netzwerke. Der Vorfall machte im Zusammenhang mit der [[Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015|Flüchtlingskrise]] bundesweit Schlagzeilen, er wurde von überregionalen Medien als „Schande von Clausnitz“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-in-clausnitz-groelende-menge-blockiert-bus-in-sachsen-a-1078236.html Die Schande von Clausnitz], [[Spiegel Online]], 19. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/mob-blockiert-bus-mit-fluechtlingen-die-schande-von-clausnitz/12991676.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schande von Clausnitz&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Der Tagesspiegel]] vom 20. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Welt.de: [https://www.welt.de/politik/deutschland/article152421805/Fremdenfeindlicher-Mob-in-Sachsen-veraengstigt-Fluechtlinge.html &amp;#039;&amp;#039;Fremdenfeindlicher Mob in Sachsen verängstigt Flüchtlinge&amp;#039;&amp;#039;], vom 19. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; An den polizeilichen Maßnahmen waren auch Beamte der [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] beteiligt. Insbesondere das gewaltsame Vorgehen eines Bundespolizisten gegen einen minderjährigen Flüchtling wurde kritisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-14080494&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=FAZ.NET |url=http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/video-von-fluechtlingsbus-und-polizei-in-clausnitz-14080494.html |titel=Neues Video zeigt umstrittenen Polizeieinsatz |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2016-02-20 |abruf=2016-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt die Einwohnerentwicklung des Ortes Clausnitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zensus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Clausnitz/Erzgeb.|Clausnitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regionalregister&amp;quot; /&amp;gt; Die Werte zwischen 1875 und 1994 beziehen die Bevölkerung des früheren Ortsteils Neuclausnitz mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1551 || 46 [[Hufner|besessene Mann]], 127 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 42 besessene Mann, 54 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || {{0}}950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 1160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 1325&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 1409&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 1414&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 1328&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 1564&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 1572&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 1443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 1151&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993 || 1132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011 || {{0}}870&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clausnitzer Kirche-04.JPG|mini|Kirche in Clausnitz im Erzgebirge – 1696 wurde die Kirche erneuert und bedeutend vergrößert]]&lt;br /&gt;
; [[Neugrabenflöße]]&lt;br /&gt;
: Die Neugrabenflöße ist ein zwischen der [[Flöha (Fluss)|Flöha]] von [[Fláje]] (Fleyh) bis zur [[Freiberger Mulde]] errichteter Floßgraben zur Holzversorgung der Versorgung der [[Freiberg]]er Berg- und Hüttenwerke. Die Neugrabenflöße endet südlich von Clausnitz in der Rachel, die in Clausnitz in ihrem natürlichen Verlauf in den Floßgraben einbezogen wurde. Über 350&amp;amp;nbsp;Jahre diente sie der [[Flößerei|Holzflößerei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=440&amp;amp;L=2 |text=Informationen zur Neugrabenflöße |wayback=20111007050840}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; St.-Michaelis-Stolln&lt;br /&gt;
: Der Stollen ist zu mehreren Terminen im Jahr geöffnet (kein reguläres Besucherbergwerk) und kann bis in die Abbaue der Grube &amp;#039;&amp;#039;König David&amp;#039;&amp;#039; befahren werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hgv-rechenberg.de/index-Dateien/clausnitzer_bergbau.htm |text=Der „St. Michaelis-Stolln in Clausnitz“ |wayback=20131224164715}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://bergbaufreunde.npage.de/4-clausnitz.html |text=Informationen zum Bergbau und zum St.-Michaelis-Stolln |wayback=20151208082043}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; [[Kirche Clausnitz|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
: [[Datei:Clausnitz Kirche 1. WK Torhaus 3186.jpg|alternativtext=Die Kirche liegt auf einer Anhöhe, oberhalb des Ortes. Foto April 2026.|mini|Blick auf die Kirche, das Torhaus zu Friedhof und Kirche, das Denkmal für den 1. Weltkrieg. Foto April 2026.]][[Datei:Clausnitz DM 1. WK Auszug 3195.jpg|alternativtext=Abschiedsszene am Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges. Foto April 2026.|mini|Detail am Denkmal für den 1. Weltkrieg. Der Krieger nimmt Abschied von zu Hause. Foto April 2026.]][[Datei:Clausnitz DM 1.WK Helden 3201.jpg|alternativtext=&amp;quot;Wohl dem der seiner Helden gern gedenkt&amp;quot; Foto April 2026.|mini|Die Rückseite des Denkmals für den 1. Weltkrieg fordert die Überlebenden zum Gedenken an die Helden auf. Foto April 2026.]][[Datei:Clausnitz DM 1870 tief fgebeugt 3203.jpg|alternativtext=Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871. Foto April 2026. |mini|Neben dem Denkmal für den 1. Weltkrieg erinnert ein zweites an den Krieg 1870–1871. Dieser Krieg kostete deutlich weniger Menschenleben als der 1. Weltkrieg. Deshalb können auf dem Denkmal einzelne Schicksale geschildert werden. Hier eins davon. Foto April 2026.]][[Datei:Clausnitz DM 1870 Lederer Seifert 3209.jpg|mini|Viele Soldaten starben nicht durch die unmittelbaren Kampfhandlungen, sondern an den Folgen von Verwundungen oder an Infektionen durch Krankheiten, die sich im Krieg gut ausbreiten können. Foto April 2026.]][[Datei:Clausnitz DM 1870 Wagner Börner 3207.jpg|alternativtext=Denkmal für den Krieg 1870–1871. Foto April 2026.|mini|Auch diese beiden Soldaten starben an den Folgen einer Verwundung, bzw. durch eine Infektion in Folge schlechter hygienischer Bedingungen. Foto April 2026.]]Die Clausnitzer Kirche wurde in [[Reformation|vorreformatorischer]] Zeit als [[Wallfahrtskirche]] genutzt. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1696. Sehenswert sind die Holzdecke sowie Altar, Kanzel und Taufstein aus dem 17. Jahrhundert. Die Glocken haben ihre eigene Geschichte. Sie sollten im Krieg eingeschmolzen werden, wurden aber vom damaligen Pfarrer gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schindler (Geistlicher)|Christoph Schindler]] (1596–1669), Jurist und Geistlicher, Pfarrer im Ort&lt;br /&gt;
* [[Werner Herklotz]] (* 25. Mai 1931), DDR-Politiker und Diplomat, Botschafter in [[Somalia]] (1970–1974)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wolf (Skilangläufer, 1952)|Jürgen Wolf]] (* 9. November 1952), Skilangläufer, mehrfacher DDR-Meister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* anonym: &amp;#039;&amp;#039;Gütergeschichte von Clausnitz, Kreis Brand-Erbisdorf. zusammengestellt aus den Gerichtsbüchern und Grundbüchern.&amp;#039;&amp;#039; ohne Orts- und Verlagsangabe, ca. 1959&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|3|2|Clausnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Clausnitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Clausnitz/Erzgeb.|Clausnitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.holzhau.de/237-35-0-ueber-den-ortsteil-clausnitz.html Webseite zum Ortsteil]&lt;br /&gt;
* [http://www.suehnekreuz.de/sachsen/clausnitz.htm Der Blutstein in Clausnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regionalregister&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Regionalregister Sachsen|idReg=2757|Text=Clausnitz/Erzgeb.|Abruf=2016-02-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zensus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14522470.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Bevölkerung, Haushalte, Familien sowie Gebäude und Wohnungen am 9. Mai 2011 nach Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=Kleinräumiges Gemeindeblatt Zensus 2011&lt;br /&gt;
 |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen&lt;br /&gt;
 |abruf=2016-02-20&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 236 kB}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4805272-3|VIAF=248748654}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechenberg-Bienenmühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1398]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Freiberger Mulde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErichanderElbe</name></author>
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