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	<title>Clause - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: /* Einleitung */ +</title>
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		<updated>2025-05-07T17:21:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum französischen Autorennfahrer siehe [[Pierre Clause]]. Zur Frau siehe [[Jaquette de Clause]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈklɔːz}}] ist die Wortgruppe im [[Satz (Grammatik)|Satz]], die aus einem [[finites Verb|finiten Verb]] ([[Personalform]] eines Verbs) und den von ihm abhängigen Wörtern besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Pieper 1979, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff wird in der [[Quantitative Linguistik|Quantitativen Linguistik]] oft als leicht bestimmbare, annähernde Entsprechung zu und damit auch anstelle von [[Teilsatz]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele zur Erläuterung ==&lt;br /&gt;
Ein Satz wie „Er soll möglichst schnell kommen, damit er seinen Eltern helfen kann“ enthält zwei Verben in der Personalform: „soll“ und „kann“; die beiden [[Infinitiv]]e  „kommen“ und „helfen“ spielen dabei keine Rolle. Der Beispielsatz besteht daher entsprechend der angegebenen Definition aus zwei Clauses, die in diesem Fall auch zwei Teilsätzen entsprechen, getrennt durch das Komma. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie „Er läuft ebenso schnell wie Inge und keucht hörbar“ besteht ebenfalls aus zwei Clauses (finite Verben: „läuft“ und „keucht“), die aber nicht beide selbständige Teilsätze sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe „Clause“ und „Teilsatz“ decken sich also nicht ganz. Ein vollständiger Satz, der nur ein finites Verb enthält, enthält nur eine Clause, muss aber nicht mit dieser identisch sein: „Uhu, Uhu, bist das denn du?“ enthält über die Clause hinaus noch zwei Vorkommen von „Uhu“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Clause&amp;#039;&amp;#039; wird in der Quantitativen Linguistik ebenso wie in der [[Quantitative Stilistik|Quantitativen Stilistik]] als Einheit genutzt, um die Länge von Sätzen ([[Satzlänge]]) zu bestimmen und [[Textsorte]]n hinsichtlich der durchschnittlichen [[Clauselänge]]n zu unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pieper 1979, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wird der Begriff genutzt, um [[Sprachgesetz]]e zu erforschen; eines davon betrifft den Zusammenhang zwischen der Satzlänge und der Clauselänge, eine Spezifizierung des [[Menzerathsches Gesetz|Menzerathschen Gesetzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriela Heups: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zum Verhältnis von Satzlänge zu Clauselänge am Beispiel deutscher Texte verschiedener Textklassen&amp;#039;&amp;#039;. In: Reinhard Köhler &amp;amp; Joachim Boy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glottometrika 5&amp;#039;&amp;#039;. Brockmeyer, Bochum 1983, S. 113–133. ISBN 3-88339-307-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Über die Aussagekraft statistischer Methoden für die linguistische Stilanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen 1979. ISBN 3-87808-355-6&lt;br /&gt;
* Gabriela Heups: Untersuchungen zum Verhältniss von Satzlänge zu Clauselänge am Beispiel deutscher Texte verschiedener Textklassen. In: [[Reinhard Köhler|R. Köhler]], J. Boy (Hrsg.): Glottometrika 5. Brockmeyer, Bochum 1983, S. 113–133. ISBN 3-88339-307-X.&lt;br /&gt;
* Martin Wittek: Zur Entwicklung der Satzlänge im gegenwärtigen Deutschen. In: [[Karl-Heinz Best]] (Hrsg.): Häufigkeitsverteilungen in Texten. Peust &amp;amp; Gutschmidt Verlag, Göttingen 2001, 219–247&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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