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	<title>Claus Selzner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claus_Selzner&amp;diff=545652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 6. November 2025 um 20:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SelznerClaus.jpg|mini|hochkant=0.7|Claus Selzner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus „Claus“ Selzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus „Klaus“ Selzner&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1899]] in [[Moyeuvre-Grande|Groß-Moyeuvre]], [[Kreis Diedenhofen|Diedenhofen]]; † [[20. Juni]] [[1944]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS]]-Führer und [[Generalbezirk|Generalkommissar]] von Dnjepropetrowsk im [[Reichskommissariat Ukraine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss einer Schlosserlehre wurde der 15-jährige Selzner 1915 [[Bursche#Ordonnanz|Ordonnanz]] in [[Metz]]. Im weiteren Verlauf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er als [[Maschinengewehr|MG]]-Schütze und Flugzeugschlosser eingesetzt. Ab 1919 arbeitet er in Bayern als Schlosser und Techniker. Dort kam er schon vor seiner Übersiedlung von [[Ansbach]] nach [[Worms]] im Jahr 1924 in Kontakt zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Würz&amp;quot;&amp;gt;Markus Würz: &amp;#039;&amp;#039;Kampfzeit unter französischen Bajonetten. Die NSDAP in Rheinhessen in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-515-10288-9, [[passim]], insbesondere S. 134–146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selzner trat der NSDAP zum 7. Dezember 1925 bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 24.137)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41291554&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der von ihm in Worms aufgebauten [[Sturmabteilung|SA]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 567.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich ab Februar 1926 bis Juni 1928 war er [[Ortsgruppenleiter]] der NSDAP in Worms, wo er im selben Jahr auch die erste [[Hitlerjugend]]-Gruppe gründete. 1927 wurde Selzner zum Bezirksleiter der NSDAP für den [[Kreis Worms]] ernannt; vorrangige Aufgabe war der Aufbau von Ortsgruppen im ländlichen südlichen [[Rheinhessen]]. Im August 1927 rückte er in die Stadtverordnetenversammlung von Worms nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Würz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Auseinandersetzung um die von Selzner seit April 1927 herausgegebenen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Faust&amp;#039;&amp;#039; und um die Gliederung der Partei in [[Rheinhessen]] wurde er im Februar 1928 aus der NSDAP ausgeschlossen. Nach heftigen Protesten der Ortsgruppe Worms wurde der Ausschluss im März 1928 durch [[Adolf Hitler]] gegen den Willen der Gauleitung für Hessen-Darmstadt aufgehoben, Selzner wurde wieder in seine Parteiämter als Ortsgruppenleiter und Bezirksleiter eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Würz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 war er [[Adjutant]] der SA-Standarte [[Darmstadt]]. Nach parteiinternen Konflikten zog er 1930 nach [[Ludwigshafen am Rhein]], wo er Ortsgruppen- und Kreisleiter wurde und in der [[BASF]] (damals IG Farben) eine [[NSBO|NS-Betriebszelle]] gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Fenske]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg der pfälzischen NSDAP zur Massenbewegung 1928–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Nestler, Stefan Schaupp, Hannes Ziegler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Scheitern der Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; Die Pfalz am Ende der Weimarer Republik. Braun, Karlsruhe 2010, ISBN 978-3-7650-8541-3, S. 199–228, hier: S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde er Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]], 1934 stellvertretender Leiter der NS-Betriebszellenorganisation (NSBO), Leiter des Organisationsamtes der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) und der NS-Gemeinschaft [[Kraft durch Freude]] (KdF). In der DAF war er [[Reichsamtsleiter]] im Amt [[Ordensburg]]en. Seit 1936 war er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 277.988).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot; /&amp;gt; 1938 war er maßgeblich am Aufbau der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] im [[Reichsgau Sudetenland]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 1936 wurde er zum [[SS-Oberführer]] und 1941 zum Hauptbefehlsleiter im Hauptschulungsamt der NSDAP ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1941&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Biographisches Archiv]]. Neue Folge bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1988, Bl. 222–224.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zum Generalkommissar von [[Dnipro|Dnjepropetrowsk]] ernannt und war in dieser Funktion auch für die Ermordung der jüdischen Bevölkerung im Generalbezirk Dnjepropetrowsk verantwortlich. Nach sowjetischen Angaben war er direkt verantwortlich für die [[Dnipro#Die Stadt in der Sowjetzeit|Ermordung von 17.000 Juden Ende 1941]] in der Nähe des jüdischen Friedhofs in Dnjepropetrowsk.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 578: Bezug auf Aktenzeichen ZST 114 AR-Z 67/67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1942 wurde er zum [[SS-Brigadeführer]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot; /&amp;gt; Zuletzt lebte er in Einsiedlerhof bei Kaiserslautern. Er starb noch am 20. Juni 1944 (kurz vor Mitternacht) in der Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg an Ösophagusvarizen (auf dem Boden einer Leberzirrhose)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Abschrift der Sterbeurkunde Nr. 1577 des Standesamtes Heidelberg vom 17.10.1950 (im Archiv des Internationalen Suchdienstes Bad Arolsen), Online unter: https://collections-server.arolsen-archives.org/G/wartime/02020202/0185/140996110/001.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nicht zutreffend ist damit die Variante, er sei angeblich einer [[Fischvergiftung]] erlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee567&amp;quot; /&amp;gt; Sein Leichnam wurde am Folgetag nach Kaiserslautern überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Bescheinigung der Friedhofverwaltung Heidelberg vom 18.10.1950. Online unter: https://collections-server.arolsen-archives.org/G/wartime/02020202/0185/140994957/001.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden sämtliche Schriften Selzners in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Buchstabe S.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946.&amp;#039;&amp;#039; Zentralverlag, Berlin 1946, S. 347–414 ([http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-s.html polunbi.de] [abgerufen am 30. Juli 2019, [[Transkription (Editionswissenschaft)|Transkript]] Buchstabe S; Nr. 11040]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=613–614}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Andreas Zellhuber: &amp;#039;&amp;#039;„Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu…“. Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941–1945.&amp;#039;&amp;#039; Vögel, München 2006, ISBN 3-89650-213-1.&lt;br /&gt;
* Franz Maier: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes [[Rheinland-Pfalz]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Band 28). v. Hase &amp;amp; Koehler, Mainz/Zarrentin 2007, ISBN 978-3-7758-1407-2; 2., (erg.) Auflage. Ebenda 2009, ISBN 978-3-7758-1408-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101588828}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|101588828}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/016352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101588828|VIAF=308715997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selzner, Claus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSBO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalkommissar (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dnipro)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Selzner, Claus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Selzner, Nikolaus (Spitzname); Selzner, Klaus (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer und Generalkommissar von Dnjepropetrowsk im Reichskommissariat Ukraine&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moyeuvre-Grande|Groß-Moyeuvre]], [[Kreis Diedenhofen|Diedenhofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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