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	<title>Claus Boysen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:47:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claus_Boysen&amp;diff=1418299&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-52396-9: /* Leben und Karriere */ Linktext</title>
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		<updated>2025-09-04T16:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Karriere: &lt;/span&gt; Linktext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Schauspieler und Sprecher Claus Boysen. Zu anderen Personen siehe [[Claus Boyens]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claus Boysen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1938]] in [[Kiel]]; † [[9. Juli]] [[2007]] in [[Oldenburg (Oldenburg)]]&amp;lt;ref&amp;gt;„Ein Mann mit Ausstrahlung“ (Nachruf) in „Nordwest-Zeitung“ vom 10. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Schauspieler]] und [[Hörspielsprecher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Claus Boysen erlernte seinen Beruf von 1960 bis 1963 an der [[Hochschule für Musik und Theater Hamburg|Staatlichen Hochschule für Musik und Theater]] in Hamburg, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. von Prof. [[Alice Solscher]] unterrichtet wurde. Von 1968 bis 1985 gehörte er zum Ensemble des [[Oldenburgisches Staatstheater|Oldenburgischen Staatstheaters]]. Boysen verkörperte in dieser Zeit gleichsam den „Franz Moor“ aus [[Friedrich Schiller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber|Räubern]]&amp;#039;&amp;#039;, den „Dorfrichter Adam“ aus [[Heinrich von Kleist|Kleists]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der zerbrochne Krug|Zerbrochnem Krug]]&amp;#039;&amp;#039; und 1982 den „Mephisto“ in [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Gerhard Jelen]]. Seine weiteren Theaterstationen von 1985 bis 1994 waren das Nationaltheater Mannheim sowie das Schauspielhaus der Staatstheater Stuttgart. Ab 1994 war er Ensemblemitglied des [[Grillo-Theater]]s in Essen, wo er als „Polonius“ im &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]]&amp;#039;&amp;#039; und als „Puntila“ in [[Bert Brecht]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Herr Puntila und sein Knecht Matti]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Bühne stand. 2003 kehrte er nach Oldenburg und ans dortige Staatstheater zurück. Seine letzte Rolle spielte er hier als „Al Lewis“ in einer Inszenierung von [[Neil Simon]]s &amp;#039;&amp;#039;Sonny Boys&amp;#039;&amp;#039;. Zudem trat Boysen in diversen Programmen jenseits der großen Theaterbühne auf, so z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Frank Sinatra]] im musikalisch-biographischen Abend &amp;#039;&amp;#039;Ol’Blue Eyes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Film und Fernsehen trat Boysen hingegen eher selten Erscheinung, wie zum Beispiel in [[Peter Patzak]]s &amp;#039;&amp;#039;Geld oder Leben&amp;#039;&amp;#039;, neben [[Karin Baal]] im Thriller &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Gast&amp;#039;&amp;#039; oder die Titelrolle im halbdokumentarischen &amp;#039;&amp;#039;Der Götz und seine Burg Hornberg&amp;#039;&amp;#039; über den [[Götz von Berlichingen|berühmten Raubritter]] und seine Nachkommen. Mehrfach spielte er unter der Regie von [[Gert Steinheimer]]: 1986 in der schwarzen Komödie &amp;#039;&amp;#039;Zweikampf&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Joachim Wichmann]] als mordendem [[Rentier (Person)|Rentier]]), 1988 im Sechsteiler &amp;#039;&amp;#039;Atlantis darf nicht untergehen&amp;#039;&amp;#039; und 1997 neben [[Ulrich Mühe]] in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Sterben ist gesünder&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wirkte er in verschiedenen Fernsehserien und -reihen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Alarm für Cobra 11]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer künstlerischer Schwerpunkt Boysens war die Arbeit als Sprecher und Rezitator. Er wirkte bei zahlreichen Hörspielproduktionen mit wie etwa als „Salomon“ und „Pontius Pilatus“ in der Bella-Musica-Adaption der [[Bibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das größte Abenteuer der Welt: Die Bibel&amp;#039;&amp;#039; (2000). Einen großen Bekanntheitsgrad erreichte Boysen auch als Sprecher von Hörbüchern.&lt;br /&gt;
1992 sprach Boysen die Rolle des Gefängnisdirektors in dem Hörspiel „Eigeninitiative unerwünscht“ von [[Heinz-Werner Geisenberger]] beim Hessischen Rundfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Zeit]] schrieb über ihn:&lt;br /&gt;
: „Mitunter hört man exzeptionelle Sprecher wie Gert Heidenreich oder Claus Boysen im Radio Gedichte so vortragen, dass der eigenen stummen Lektüre ein Licht aufgesteckt wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;„Zeit zum Hören“ in „Die Zeit“ vom 21. Februar 1997; zitiert nach vorleser.net: {{Webarchiv | url=http://www.vorleser.net/html/boysen.html | wayback=20121114060956 |text=&amp;#039;&amp;#039;Sprecher Claus Boysen&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandbreite von Boysens Arbeit reicht dabei von aufwendigen Klassikeradaptionen wie [[Theodor Fontane]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Irrungen, Wirrungen]]&amp;#039;&amp;#039; über Gedichtsammlungen von [[Rainer Maria Rilke]] und [[Joachim Ringelnatz]] bis hin zu medizinischen und psychologischen Sachhörbüchern (&amp;#039;&amp;#039;Energon – das medizinisch-psychologische Musikprogramm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ich tu was für mich Polymedia Universal&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bluthochdruck erfolgreich senken&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claus Boysen war mit der amerikanischen [[Sopran|Sopranistin]] Deierdre Boysen (†) verheiratet und hat mit ihr 3 Söhne, darunter den ehemaligen Schauspieler [[Oliver Boysen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1981: Geld oder Leben&lt;br /&gt;
* 1986: Zweikampf&lt;br /&gt;
* 1988: Tarare&lt;br /&gt;
* 1988: Atlantis darf nicht untergehen&lt;br /&gt;
* 1989: Der letzte Gast&lt;br /&gt;
* 1997: Sterben ist gesünder&lt;br /&gt;
* 1997: [[Tatort: Bienzle und der tiefe Sturz]]&lt;br /&gt;
* 1999: Der Götz und seine Burg Hornberg&lt;br /&gt;
* 2000: Die Teck und ihre Sagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1989: [[Bernard-Marie Koltès]]: &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr in die Wüste&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Norbert Schaeffer]] ([[Süddeutscher Rundfunk|SDR]]/[[RIAS]] Berlin) &lt;br /&gt;
* 2002: [[Edith Nesbit]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder von Arden&amp;#039;&amp;#039; (Häuptling) – Regie: [[Robert Schoen]] (Kinderhörspiel – [[Südwestrundfunk|SWR]])&lt;br /&gt;
* 2005: [[Lloyd Alexander]]: &amp;#039;&amp;#039;Taran und das Zauberschwert&amp;#039;&amp;#039; (Hevydd) – Regie: Robert Schoen (Kinderhörspiel – SWR)&lt;br /&gt;
* 2005: Lloyd Alexander: &amp;#039;&amp;#039;Taran und der Zauberspiegel&amp;#039;&amp;#039; (Hevydd) – Regie: Robert Schoen (Kinderhörspiel – SWR)&lt;br /&gt;
* 2006: [[Dylan Thomas]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Unter dem Milchwald (Hörspiel)|Ünner den Melkwoold]]&amp;#039;&amp;#039; (Elias Jepsen) – Regie: [[Hans Helge Ott]] ([[Original-Hörspiel]] – [[Radio Bremen|RB]]/[[Norddeutscher Rundfunk|NDR]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0102409}}&lt;br /&gt;
* [http://www.claus-boysen.de/ Claus-Boysen-Fanseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106184787X|VIAF=311662429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boysen, Claus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boysen, Claus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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