<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Claudius_Gosau</id>
	<title>Claudius Gosau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Claudius_Gosau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudius_Gosau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T00:13:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudius_Gosau&amp;diff=1303456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: Normdaten ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudius_Gosau&amp;diff=1303456&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-16T08:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudius Gosau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1892]] in [[Neuenkirchen (Dithmarschen)|Blankenmoor]]; † [[6. März]] [[1944]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]) war [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer.2017.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ehrenhain Hamburgischer Widerstandskämpfer&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Woltmanstraße 14 (Claudius Gosau) in Hamburg-Hammerbrook.jpg|mini|Stolperstein Woltmanstraße 14]]&lt;br /&gt;
Claudius Gosau wurde 1892 als Sohn des Arbeiters Wilhelm Gosau und seiner Frau Elsabea in Blankenmoor/Holstein geboren. Nach dem Schulabschluss arbeitete er bei verschiedenen Baufirmen in Norddeutschland. Von 1914 bis 1917 war er Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Er wurde als Feldartillerist viermal schwer verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 heiratete er Marianne Hansen, mit der er drei Kinder hatte. Sie lebten in [[Heide (Holstein)]]. In den 1920er Jahren trat Gosau dort in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein und führte einen Musikzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1933 wurde er festgenommen und neun Monate inhaftiert. 1938 übersiedelte er mit der Familie nach [[Hamburg]] und wohnte in der Woltmanstraße 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde sein Sohn Wilhelm Gosau, der am 13. Juli 1916 in Heide (Holstein) geboren wurde, festgenommen. Am 6. Juli 1943 wurde Wilhelm im [[KZ Auschwitz]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claudius Gosau arbeitete als Lokomotivführer in [[Bremen-Farge]] im Betrieb [[Gottlieb Tesch]]. Er wohnte im werkseigenen &amp;#039;&amp;#039;Lager Tesch&amp;#039;&amp;#039; auf der Baustelle des [[Tanklager Farge|Wifo-Tanklagers]] an der heutigen Betonstraße. Dort waren auch ausländische Arbeiter, unter anderem aus Belgien, Polen und der CSR untergebracht, sowie [[sowjetische Kriegsgefangene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen Kollegen führte er freimütige Gespräche über den Kriegsverlauf und das Hitlerregime. Er wurde denunziert, am 17. September 1943 festgenommen und nach Berlin überführt. Oberreichsanwalt [[Ernst Lautz]] klagte ihn an, in Bremen-Farge durch kommunistische und defätistische Äußerungen [[Wehrkraftzersetzung|wehrkraftzersetzend]] gewirkt, die Feinde des Reiches begünstigt und den Hochverrat vorbereitet zu haben. Mit den Zeugenaussagen des Lagerführers und eines Wachmanns führte er an, dass Gosau auf seiner Arbeitsstelle und im Lager Arbeitskameraden zu überzeugen suchte, dass Deutschland den Krieg nicht gewinnen könne, die Nachrichten über [[Schlacht um Stalingrad|Stalingrad]] unwahr seien und das Volk den Krieg nicht gewollt habe, sondern der „Halunke“ (=[[Hitler]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Volksgerichtshof]] verurteilte Gosau am 11. Februar 1944 zum Tode. Am 6. März 1944 wurde Claudius Gosau im [[Zuchthaus Brandenburg-Görden]] enthauptet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Am 8. September 1946 wurde seine Urne im Ehrenhain des [[Friedhof Ohlsdorf|Friedhofes Ohlsdorf]] in Hamburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Gosaus letzter Wohnadresse Woltmanstraße 14 in [[Hamburg-Hammerbrook]] wurde ihm zu Ehren ein Stolperstein verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Niemand und nichts wird vergessen. Biogramme und Briefe Hamburger Widerstandskämpfer 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2005, ISBN 3-89965-121-9&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783863313531|Seite=728|Kommentar=Kurzbiografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stolpersteine-hamburg.de/?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;r_name=Gosau&amp;amp;r_strasse=&amp;amp;r_bezirk=&amp;amp;r_stteil=&amp;amp;r_sort=Nachname_AUF&amp;amp;recherche=recherche&amp;amp;submitter=suchen&amp;amp;BIO_ID=4772 Biografie zu Claudius Gosau] bei &amp;#039;&amp;#039;stolpersteine-hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gosau, Claudius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dithmarschen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeugführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gosau, Claudius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuenkirchen (Dithmarschen)|Blankenmoor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Görden|Brandenburg-Görden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
	</entry>
</feed>