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	<title>Claudio Monteverdi - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Langusto: Änderungen von ~2026-25641-51 (Diskussion) auf die letzte Version von Langusto zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-27T10:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-25641-51&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-25641-51&quot;&gt;~2026-25641-51&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-25641-51&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-25641-51 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Langusto&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Langusto (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Langusto&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bernardo Strozzi - Claudio Monteverdi (c.1630).jpg|mini|Claudio Monteverdi (1567–1643).&amp;lt;br /&amp;gt;Porträt von [[Bernardo Strozzi]] um 1630]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudio Zuan Antonio Monteverdi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|It-Claudio Monteverdi.ogg}} (auch &amp;#039;&amp;#039;Monteverde&amp;#039;&amp;#039;; getauft [[15. Mai]] [[1567]] in [[Cremona]]; † [[29. November]] [[1643]] in [[Venedig]]) war ein [[italien]]ischer [[Komponist]], [[Viola da gamba|Gambist]], [[Gesang|Sänger]] und [[Priester (Katholizismus)|katholischer Priester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk markiert die Wende der Musik von der [[Musik der Renaissance|Renaissance]] zum [[Barockmusik|Barock]]. Daneben gilt Monteverdi als bekanntester Pionier und Wegbereiter der frühen [[Oper]] und setzte vor allem mit [[L’Orfeo]] neue Akzente. Letztere gilt in einigen Quellen gar als erste Oper überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugendzeit ===&lt;br /&gt;
Claudio Monteverdi war der älteste Sohn des [[Wundarzt]]es Baldassare Monteverdi (* um 1542), der auch als [[Barbier]] arbeitete, und dessen Ehefrau Maddalena, geb. Zignani. Er hatte noch eine Schwester, Maria Domitilla (* 1571), und einen Bruder, [[Giulio Cesare Monteverdi|Giulio Cesare]] (1573–1630/1631). Nach dem Tod seiner Mutter (um 1576) heiratete sein Vater ein zweites Mal. Dieser Ehe entstammten drei Kinder, darunter die Tochter Clara Massimilla (* 1579) und der Sohn Luca (* 1581). Obwohl Baldassare Monteverdi in bescheidenen Verhältnissen lebte und bis 1566 seine Arbeit in einem kleinen, vom [[Domkapitel|Kapitel]] des [[Bistum Cremona|Bistums Cremona]] gemieteten Geschäft ausführte, ließ er seinen zwei Söhnen aus erster Ehe eine gründliche musikalische Erziehung bei [[Marc’Antonio Ingegneri]], dem [[Kapellmeister]] des [[Dom von Cremona|Domes von Cremona]], zukommen. Ingegneris Einfluss findet sich in Claudios erster Werksammlung &amp;#039;&amp;#039;Sacrae cantiunculae&amp;#039;&amp;#039; wieder, die er 1582 mit 15 Jahren im Druck veröffentlichte. Er bezeichnet sich darin als Schüler des herausragenden Ingegneri (&amp;#039;&amp;#039;Egregii Ingegnerii Discipulus&amp;#039;&amp;#039;). 1583 erschien ein Buch mit [[Madrigal (Musik)|Madrigali spirituali]], von dem nur ein Bass[[stimmbuch]] erhalten ist. Im Jahr 1587 folgte dann die Veröffentlichung seines ersten Madrigalbuchs, das nunmehr nur weltliche Werke enthielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Katelijne Schiltz: &amp;#039;&amp;#039;Die Vielschichtigkeit der oratione in Claudio Monteverdis Madrigalœuvre: über Christophe Georis’ ‚Claudio Monteverdi letterato‘.&amp;#039;&amp;#039; In: Romanische Studien 3 (2016), [http://romanischestudien.de/index.php/rst/article/view/101 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mantua ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Monteverdi Marienvespers voorpagina.jpg|mini|hochkant|Titelseite einer Stimme (des Generalbasses) der [[Marienvesper (Monteverdi)|Marienvesper]]]]&lt;br /&gt;
1590 wurde Monteverdi an den Hof des Herzogs [[Vincenzo I. Gonzaga]] als Sänger und [[Violist]] nach [[Mantua]] bestellt, wo er 22 Jahre lang bleiben sollte. Er fand dort mit einem vollständigen Orchester und herausragenden Solisten außergewöhnlich gute Bedingungen vor. Dort wurde Monteverdi 1594 „[[Kantor|Cantore]]“. Er heiratete die Sängerin Claudia Cattaneo, die Tochter eines ansässigen Musikers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutsch-Riemens&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Josef Kutsch]], [[Leo Riemens]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Band 1. Saur, München 2003, ISBN 3-598-11598-9, S. 771&amp;amp;nbsp;f. ({{Google Buch |BuchID=dsfq_5dFeL0C |Seite=771 |Hervorhebung=&amp;quot;Cattaneo, Claudia&amp;quot; 1607}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595 begleitete er den Herzog auf seinem ersten Feldzug gegen das [[Osmanisches Reich|osmanische Reich]] im Süden der [[Pannonische Tiefebene|Pannonischen Tiefebene]]. An dieser Reise nahmen außerdem der [[Kastrat]] [[Girolamo Bacchini]] und der Dichter [[Giambattista Marino]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fenlon&amp;quot;&amp;gt;Iain Fenlon: &amp;#039;&amp;#039;Music and patronage in sixteenth-century Mantua.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 1980, ISBN 0-521-23587-1, [https://books.google.de/books?id=PUM9AAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA28&amp;amp;lpg=PA28&amp;amp;dq=Girolamo+Bacchini&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dljipdIbG8&amp;amp;sig=Rt3LdjQMbeOOjYsodAxM7gpjp3Q&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=T06ZTMqzBpGbnweUoPzuDg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Girolamo%20Bacchini&amp;amp;f=false S. 28].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1597 bereiste er mit dem Orchester [[Flandern]], wo er die großen Meister des [[Franko-flämische Musik|franko-flämischen Stils]] kennenlernte. Nach seiner Rückkehr wurde er 1601 zum Kapellmeister berufen, trotz der Angriffe von [[Giovanni Maria Artusi]], welcher den harmonischen Neuerungen von Monteverdi zu viel „Modernität“ vorwarf, da er im Dienste des Ausdrucks die alten Regeln des [[Kontrapunkt]]es missachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Verpflichtungen gegenüber dem Hof komponierte Monteverdi von 1590 bis 1605 vier weitere Madrigalbücher. Von der [[Monodie]] mit ihrer Betonung klarer [[Melodie]]linien, verständlichen Texten und einer zurückhaltend begleitenden Musik war es nur ein kurzer, logischer Schritt zur Entwicklung der [[Oper]]. 1607 komponierte er eine der ersten ihrer Art, &amp;#039;&amp;#039;[[L’Orfeo]]&amp;#039;&amp;#039;, die als Auftragsarbeit anlässlich des jährlichen Karnevals in Mantua erschien und am 24. Februar uraufgeführt wurde; zum Einsatz kamen unter anderen die beiden [[Kastrat]]en [[Giovanni Gualberto Magli]] und [[Girolamo Bacchini]] als Mezzosoprane. Die Oper war auf Anhieb ein großer Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Tod seiner Frau, die im September 1607 in Cremona begraben wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kutsch-Riemens&amp;quot; /&amp;gt; zeigte sich Monteverdi tief getroffen. Nachdem er sich zunächst geweigert hatte, nach Mantua zurückzukehren, komponierte er dort 1608 eine weitere Oper, &amp;#039;&amp;#039;[[L’Arianna]]&amp;#039;&amp;#039;, von der nur das &amp;#039;&amp;#039;Lamento&amp;#039;&amp;#039; überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1610 komponierte Monteverdi sein heute vielleicht bekanntestes [[Geistliche Musik|Sakralwerk]], die sogenannte [[Marienvesper (Monteverdi)|Marienvesper]] &amp;#039;&amp;#039;(Vespro della Beata Vergine)&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tod des Herzogs Vincenzo im Jahr 1612 wurde Monteverdi von dessen für Musik wenig empfänglichem Nachfolger entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Venedig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Title page of &amp;#039;Fiori poetici&amp;#039; 1644 - Beinecke Rare Book Library.jpg|mini|hochkant|Titelblatt &amp;#039;Fiori poetici&amp;#039; 1644. Das Porträt gilt als das einzige authentische Bildnis]]Nach einem kurzen Aufenthalt in [[Cremona]] wurde Monteverdi nach dem Tod von Giulio Cesare Martinengo (1564/1568 –1613) einstimmig zum [[Domkapellmeister|Kapellmeister]] des [[Markusdom]]s in Venedig ernannt, einem der bedeutendsten musikalischen Ämter der damaligen Zeit, wo er den Chor wiederbelebte, neue [[virtuose]] Sänger wie [[Francesco Cavalli]] engagierte, neue Noten einkaufte, das Singen von Messen an Wochen- und Festtagen wieder einführte und dafür sorgte, dass die Mitglieder des Instrumentalensembles Monatslöhne erhielten, anstatt wie bisher auf [[Tagelöhner|Tagesbasis]] bezahlt zu werden. Damit begannen seine wohl angenehmsten und produktivsten Jahre. Parallel zu zahlreichen geistlichen Werken führte Monteverdi sein weltliches Werk weiter und veröffentlichte zwischen 1614 und 1638 die Madrigalbücher VI bis VIII.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes, der der [[Geschichte der Pest#Pestepidemien des Mittelalters und in der Neuzeit|Pestepidemie]] während des [[Mantuanischer Erbfolgekrieg|Mantuanischen Erbfolgekriegs]] zum Opfer fiel, wurde Monteverdi zusehends krank. 1632 ließ er sich, auch unter dem Eindruck einer Pestepidemie, zum [[Priesterweihe|Priester weihen]]. Insbesondere durch die Eröffnung des ersten öffentlichen [[Teatro San Cassiano|Opernhauses in Venedig]] im Jahre 1637 angeregt, verfasste er weitere Bühnenwerke, darunter &amp;#039;&amp;#039;[[Il ritorno d’Ulisse in patria]]&amp;#039;&amp;#039; (1640) und &amp;#039;&amp;#039;[[L’incoronazione di Poppea]]&amp;#039;&amp;#039; (1642). Zeitgleich überwachte er die Ausgabe seiner ausgewählten geistlichen Musik in der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;[[Selva morale e spirituale]]&amp;#039;&amp;#039; (1641). Nach einer letzten Reise nach Cremona und [[Mantua]] starb er 1643 in Venedig, wo ihm ein feierliches Begräbnis zuteilwurde. Sein Grab befindet sich in der Kirche [[Santa Maria Gloriosa dei Frari]] in der ersten der vier Kapellen, die den Hauptchor flankieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinder ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit seiner 1607 verstorbenen Ehefrau hatte Monteverdi zwei Söhne: Francesco wurde später Tenorsänger am Markusdom. Massimiliano studierte Medizin und wurde 1627 auf Befehl der [[Inquisition]] wegen der Lektüre [[Index librorum prohibitorum|verbotener Bücher]] verhaftet. Nach der Zahlung eines Lösegeldes durch seinen Vater kam Massimiliano ein Jahr später aus dem Gefängnis frei und praktizierte als Arzt in Cremona bis zu seinem Tod im Jahr 1661.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Monteverdi führte die von den Florentinern (vor allem [[Jacopo Peri]]) kurz vor der Jahrhundertwende als neue musikalische Form entwickelte [[Oper]] durch „behutsames Zurückführen der Florentiner Pioniertaten auf den Boden der Musik und ihrer Eigengesetzlichkeiten“&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihrem ersten Höhepunkt und erntete bereits zu Lebzeiten großen Ruhm. Dabei arbeitete er musikdramatische Einheiten heraus, Akte und Szenen haben je einen eigenen „Ton“, andererseits sorgen Wiederaufnahmen von musikalischen Einheiten für „Integration“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch der Musikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Carl Dahlhaus, Band 4, ISBN 3-7997-0746-8, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur Pastoraloper Peris ohne Konflikt und [[Emilio de’ Cavalieri]]s allegorischem Spiel vereint der Orfeo Handlung und Konflikt und kann daher als erste „eigentliche“ Oper angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Braun: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch der Musikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Carl Dahlhaus, Band 4, ISBN 3-7997-0746-8, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt komponierte er mindestens 18 Opern; aber nur &amp;#039;&amp;#039;L’Orfeo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;L’Incoronazione di Poppea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Il ritorno d’Ulisse in patria&amp;#039;&amp;#039; blieben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monteverdi entwickelte am Ende der Gattungsgeschichte das Madrigal grundlegend weiter. Konzertierende Satzweise und Verwendung instrumentaler Praktiken mit ihrer Motorik auch in der Gesangsmelodie,&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevorzugung dramatischer gegenüber lyrischer Texte&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt; und die „Tendenz weg von der Schilderung, hin zu individuellen Gefühlsäußerungen“&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; haben zur Folge, dass im 8. Madrigalbuch „Madrigale von Liebe und Krieg“ &amp;#039;&amp;#039;(Madrigali guerrieri et amorosi)&amp;#039;&amp;#039; „Madrigal“ nur noch ein Sammelname für „weltliche Vokalmusik“ ist&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;. Insgesamt demonstrieren die acht Bücher den bedeutenden Schritt vom [[Polyphonie|polyphonen]] Stil der Renaissancemusik zum [[Monodie|monodischen]] Stil des Barock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Formenlehre (Musik)|formaler]] Hinsicht ist Monteverdi der Erfinder des [[Basso ostinato]], der sich in unterschiedlichen Formen bis in die moderne [[Popmusik]] fortgesetzt hat. Den &amp;#039;&amp;#039;gehenden Bass&amp;#039;&amp;#039; mit seinen regelmäßig schreitenden Viertelnoten erfand er im Zusammenhang mit der Szene in &amp;#039;&amp;#039;L’Orfeo&amp;#039;&amp;#039;, in der Orpheus mit Eurydike den Weg von der Unterwelt in die Welt der Lebenden &amp;#039;&amp;#039;geht&amp;#039;&amp;#039;. Zudem geht das [[Diatonik|diatonisch]] absteigende [[Tetrachord]], das als [[Lamentobass]] in der Barockmusik und bisweilen darüber hinaus eine zentrale Rolle spielte, auf Monteverdis &amp;#039;&amp;#039;Lamento della Ninfa&amp;#039;&amp;#039; aus dem 8. Madrigalbuch zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Silke Leopold|Lemma=Monteverdi, Claudio|Band=P12|SpalteVon=389|SpalteBis=421, hier Sp. 406|ID=mgg09140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Konzil von Trient]] galt ein Stil für liturgische Komposition für verbindlich, der „frei von weltlichen Einflüssen und um Textverständlichkeit bemüht“ war.&amp;lt;ref&amp;gt;Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Monteverdi kombinierte 1610 in &amp;#039;&amp;#039;[[Marienvesper (Monteverdi)|Vespro della Beata Vergine da concerto]]&amp;#039;&amp;#039; SV 206–206a die sehr konservative Messe &amp;#039;&amp;#039;In illo tempore&amp;#039;&amp;#039; SV 205 mit Vesperpsalmen und [[Motette]]n ohne liturgischen Zweck in unterschiedlichem, zum Teil modernstem Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Carter, Geoffrey Chew: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi [Monteverde], Claudio (Giovanni [Zuan] Antonio).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online. Oxford Music Online.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Version: 20. Januar 2001. http://www.oxfordmusiconline.com./&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im Eröffnungsstück wird auf kühne Weise die aus &amp;#039;&amp;#039;L’Orfeo&amp;#039;&amp;#039; übernommene „weltlich anmutende“ [[Toccata]] mit dem zunächst auf einem einzigen Ton skandierenden [[Cantus firmus]] verschmolzen, im zweiten Psalm erhält der [[Gregorianischer Choral|Gregorianische Choral]] durch unablässige Variation mitunter tänzerischen oder kriegerischen Charakter, geistliche Konzerte kommen der monodischen Form nahe und in &amp;#039;&amp;#039;Sonata sopra Sancta Maria&amp;#039;&amp;#039; wird eine Singstimme in ein Instrumentalkonzert eingebaut. Die regelwidrigen Dissonanzen der weltlichen Musik finden sich in der &amp;#039;&amp;#039;Marienvesper&amp;#039;&amp;#039; jedoch kaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Matthias Roth: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi: Marienvesper.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel et&amp;amp;nbsp;al. 2017, S.&amp;amp;nbsp;44, 47, 50, 71 sowie 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monteverdi hat auch mit theoretischen Äußerungen die spätere Musikgeschichtsschreibung beeinflusst: In seiner Auseinandersetzung mit [[Giovanni Maria Artusi]] sprach er im Vorwort seines 5. Madrigalbuchs von „[[Seconda pratica]], overo perfettione della moderna musica“. In der Vorrede zu seinem 8. Madrigalbuch behauptet Monteverdi, er selbst habe mit der Erfindung eines bislang fehlenden „erregten Stils“ („genere concitato“) die Musik erst „vollständig“ bzw. „vollkommen“ gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Drebes:&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.gerald-drebes.de/8.html |text=Monteverdis &amp;#039;&amp;#039;Kontrastprinzip&amp;#039;&amp;#039;, die Vorrede zu seinem 8. Madrigalbuch und das &amp;#039;&amp;#039;Genere concitato&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20121203064018}} In: Musiktheorie, Jg. 6, 1991, S.&amp;amp;nbsp;29–42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod geriet Monteverdi lange Zeit in Vergessenheit; erst mit [[Gian Francesco Malipiero]], der Monteverdis Kompositionen von 1916 bis 1942 in sechzehn Bänden veröffentlichte, erwachte wieder das Interesse an seinem Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Brembeck: &amp;#039;&amp;#039;Jubel und Duft der Töne. Zwei neue Bücher über Claudio Monteverdi, der vor 450 Jahren getauft wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: Süddeutsche Zeitung vom 15. Mai 2017, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Werkverzeichnis, das [[Stattkus-Verzeichnis]], erschien 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1992 wurde der Asteroid [[(5063) Monteverdi]] nach ihm benannt. Bereits seit 1974 ist er Namensgeber für die [[Monteverdi-Halbinsel]] in der [[Antarktis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opernrezeption in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Nach 1945 setzte zaghaft sowohl die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Monteverdis Opern als auch diejenige mit der Aufführungspraxis ein. 1963 präsentierten Regisseur [[Günther Rennert]] und Dirigent [[Herbert von Karajan]] erstmals &amp;#039;&amp;#039;[[L’incoronazione di Poppea]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Wiener Staatsoper]]. Die prominente Besetzung – mit [[Sena Jurinac]] (Poppea), [[Gerhard Stolze]] (Nerone), [[Margarita Lilowa]] (Ottawa), [[Otto Wiener (Sänger)|Otto Wiener]] (Ottone), [[Carlo Cava]] (Seneca), [[Hilde Rössel-Majdan]] (Arnalta), [[Gundula Janowitz]] (Drusilla/Pallas Athene) und [[Murray Dickie]] (Lucano) – trug erheblich zum Erfolg der Wiener Produktion mit zwanzig Aufführungen bis 1970 bei. Zwar dirigierte Karajan nur die Premierenserie der ersten vier Vorstellungen, doch übernahm danach der in Wien hoch angesehene und musikhistorisch kundige [[Hans Swarowsky]] die musikalische Leitung.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der [[Staatsoper Wien]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://db-staatsoper.die-antwort.eu/search/person/55/work/83 Claudio Monteverdi | L&amp;#039; incoronazione di Poppea]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971, 1985 und 1993 wurden alle erhaltenen Monteverdi-Opern bei den [[Salzburger Festspiele]]n vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch: [[Opernproduktionen der Salzburger Festspiele#Barock und Frühwerke|Opernproduktionen der Salzburger Festspiele]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 präsentierte [[Nikolaus Harnoncourt]] an der Mailänder [[Teatro alla Scala|Scala]] &amp;#039;&amp;#039;[[Il ritorno d’Ulisse in patria]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Monteverdi-Zyklus des Regisseurs [[Jean-Pierre Ponnelle]] und des Dirigenten Nikolaus Harnoncourt an der [[Oper Zürich]] in den 1970er Jahren führte zur definitiven Verankerung des Monteverdi’schen Bühnenwerks in den Spielplänen der großen europäischen Opernhäuser. Auch führte die erstmalige Befassung des Zürcher Opernorchesters mit Originalinstrumenten durch Harnoncourt zur späteren Begründung des Originalklangorchesters &amp;#039;&amp;#039;La Scintilla&amp;#039;&amp;#039; in den 1990er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lascintilladeifiati.com/ La Scintilla dei Fiati], Selbstdarstellung des Orchesters, abgerufen am 24. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bach Cantatas Website: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bach-cantatas.com/Bio/Scintilla.htm Orchestra La Scintilla an der Oper Zürich (Early Music Instrumental Ensemble)]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Umwidmung des [[Theater an der Wien|Theaters an der Wien]] zu einem Opernhaus mit [[Stagionesystem|Stagionebetrieb]] im Jahr 2006 stellt Monteverdi auch eine zentrale Achse von dessen Spielplan dar. 2010 wurde in Kooperation mit dem [[Glyndebourne Festival Opera|Glyndebourne Festival]] &amp;#039;&amp;#039;[[L’incoronazione di Poppea]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Inszenierung von [[Robert Carsen]] vorgestellt. Ein vollständiger Zyklus der drei Monteverdi-Opern wurde in den Jahren 2011, 2012 und 2015 an der Wien vom Regisseur [[Claus Guth]] betreut. Es spielten das [[Freiburger Barockorchester]] unter [[Ivor Bolton]], [[Les Talens Lyriques]] unter [[Christophe Rousset]] und das &amp;#039;&amp;#039;Ensemble Matheus&amp;#039;&amp;#039; unter [[Jean-Christophe Spinosi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Geistliche Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sacrae cantiunculae&amp;#039;&amp;#039; 3 v., Cremona 1582&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madrigali spirituali&amp;#039;&amp;#039; 4 v., [[Brescia]] 1583&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Messa in illo tempore&amp;#039;&amp;#039;, 1610&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marienvesper (Monteverdi)|Vespro della beata vergine (Marienvesper)]] da concerto composta sopra canti fermi&amp;#039;&amp;#039;, 1610&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Selva morale e spirituale]]&amp;#039;&amp;#039; 1641, darin &amp;#039;&amp;#039;Messa&amp;#039;&amp;#039; a 4 v. da cappella&lt;br /&gt;
* [[Messa a 4 da Cappella (1650)|&amp;#039;&amp;#039;Messa&amp;#039;&amp;#039; a 4 v.]] et salmi a 1–8 v. e parte da cappella &amp;amp; con le litanie della B.V. (Druck 1650)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltliche Vokalwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Canzonette&amp;#039;&amp;#039; 3 v., 1584&lt;br /&gt;
* 6 Bücher &amp;#039;&amp;#039;Madrigali&amp;#039;&amp;#039; a 5 v., 1587, 1590, 1592, 1603, 1605 (mit [[Generalbass|B.c.]]), 1614 (mit B.c., con uno dialogo a 7 v.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concerto&amp;#039;&amp;#039;, 7. Madrigalbuch 1–4 e 6 v., 1619&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madrigali guerrieri e amorosi&amp;#039;&amp;#039; …libro 8° 1–8 v. con B.c., 1638&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madrigali e canzonette libro&amp;#039;&amp;#039; 9°, 1651&lt;br /&gt;
* 2 Bücher &amp;#039;&amp;#039;Scherzi musicali&amp;#039;&amp;#039;, 1607 und 1632&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lamento d’Arianna]]&amp;#039;&amp;#039;, 1623; mit lateinischem Text als „Pianto della Madonna“, in: Selva morale …, 1641&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Monteverdi-Ritorno.png|mini|Auszug aus &amp;#039;&amp;#039;Il ritorno d’Ulisse in patria&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[L’Orfeo]]&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1607&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[L’Arianna]]&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1608&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;Prolog zu &amp;#039;&amp;#039;L’idroppica&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Guarini&amp;#039;&amp;#039;), Mantua 1608 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Il Ballo delle ingrate&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1608&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tirsi e Clori&amp;#039;&amp;#039; (Dialogo e Ballo), Mantua 1616&lt;br /&gt;
* Prolog zu &amp;#039;&amp;#039;Maddalena&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1617&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;Intermedien &amp;#039;&amp;#039;Le nozze di Teti e di Peleo&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1617 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Andromeda&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1617 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lamento d’Apollo&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1620 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Il combattimento di Tancredi e Clorinda]]&amp;#039;&amp;#039;, Venedig 1624 (veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Madrigali guerrieri et amorosi … libro ottavo&amp;#039;&amp;#039; 1638)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La finta pazza Licori&amp;#039;&amp;#039;, Mantua 1627 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Armida&amp;#039;&amp;#039;, 1627 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;Prolog und Intermedien, u. a. &amp;#039;&amp;#039;Gli amori di Diana e di Endimione&amp;#039;&amp;#039;, [[Parma]] 1628 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Torneo Mercurio et Marte&amp;#039;&amp;#039;, Parma 1628 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Proserpina rapita&amp;#039;&amp;#039;, Venedig 1630 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ballo in onore dell’Imperatore Ferdinando III&amp;#039;&amp;#039;, [[Wien]] 1637&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Il ritorno d’Ulisse in patria]]&amp;#039;&amp;#039;, Venedig 1640&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Le nozze d’Enea con Lavinia&amp;#039;&amp;#039;, Venedig 1641 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#777777&amp;quot;&amp;gt;Ballett &amp;#039;&amp;#039;La vittoria d’amore&amp;#039;&amp;#039;, [[Piacenza]] 1641 (verschollen)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[L’incoronazione di Poppea]]&amp;#039;&amp;#039;, Venedig 1642 (in zwei Fassungen erhalten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Amalie Abert]]: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi und das musikalische Drama.&amp;#039;&amp;#039; Kistner &amp;amp; Siegel &amp;amp; Co., Lippstadt 1954.&lt;br /&gt;
* Anna Amalie Abert: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdis Bedeutung für die Entstehung des musikalischen Dramas.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-07614-1.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Clericetti: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Miracolosa bellezza.&amp;#039;&amp;#039; Zecchini, Varese 2023, ISBN 978-88-6540-412-6 (italienisch).&lt;br /&gt;
* Domenico Guàccero, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Vom Madrigal zur Monodie.&amp;#039;&amp;#039; Edition text + kritik, München 1994 (= &amp;#039;&amp;#039;Musik-Konzepte,&amp;#039;&amp;#039; Band 83/84), ISBN 978-3-88377-450-3.&lt;br /&gt;
* [[Michael Heinemann (Musikwissenschaftler)|Michael Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Die Entdeckung der Leidenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Schott, Mainz 2017, ISBN 978-3-7957-1213-6.&lt;br /&gt;
* Gerhard Hust: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu Claudio Monteverdis Messkomposition.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1970.&lt;br /&gt;
* [[Wulf Konold]]: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986, ISBN 3-499-50348-4.&lt;br /&gt;
* Stefano La Via, Ellen Rosand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi&amp;#039;s Venetian operas. sources, performance, interpretation.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York et&amp;amp;nbsp;al. 2022, ISBN 978-0-429-20097-7.&lt;br /&gt;
* [[Silke Leopold]]: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Laaber-Verlag, Laaber 2002, ISBN 3-921518-72-5.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Silke Leopold|Lemma=Monteverdi, Claudio|Band=P12|SpalteVon=389|SpalteBis=421|ID=mgg09140}}&lt;br /&gt;
* Silke Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Biografie&amp;#039;&amp;#039;. Carus-Verlag in Kooperation mit Reclam, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-89948-283-6 (Carus)/ISBN 978-3-15-011093-5 (Reclam).&lt;br /&gt;
* Susan Lewis, Maria Virginia Acuña: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. A research and information guide.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2018, ISBN 1-135-04293-4.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Osthoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das dramatische Spätwerk Claudio Monteverdis.&amp;#039;&amp;#039; Hans Schneider, Tutzing 1960.&lt;br /&gt;
* Hans Heinrich Redlich: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Walter, Olten 1949.&lt;br /&gt;
* Olaf Matthias Roth: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Marienvesper.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel 2017, ISBN 978-3-7618-2407-8.&lt;br /&gt;
* [[Leo Schrade]]: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi. Creator of modern music.&amp;#039;&amp;#039; Norton, New York 1950.&lt;br /&gt;
* Manfred H. Stattkus: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Verzeichnis der erhaltenen Werke (Kleine Ausgabe)&amp;#039;&amp;#039; ([[Stattkus-Verzeichnis|SV]]). Bergkamen 1985 ([http://www.dieter-ewerth.de/Stattkus-Musik/ Kurzfassung]).&lt;br /&gt;
* Gary Tomlinson: &amp;#039;&amp;#039;Monteverdi and the End of the Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 1990, ISBN 0-520-06980-3.&lt;br /&gt;
* [[Emil Vogel (Musikwissenschaftler)|Emil Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Claudio Monteverdi. Leben, Wirken im Lichte der zeitgenössischen Kritik und Verzeichniss seiner im Druck erschienenen Werke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft,&amp;#039;&amp;#039; 3. Jg. (1887), S. 315–450 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=PPN479007071_0003%7Clog32 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Claudio Monteverdi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118583700|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118583700}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Monteverdi, Claudio}}&lt;br /&gt;
* {{ChoralWiki|Claudio Monteverdi}}&lt;br /&gt;
* Geoffrey Chew: {{Webarchiv |url=http://www2.rhbnc.ac.uk/~uhwm006/montbib.html |text=Bibliographie zu Claudio Monteverdi |wayback=20081022063453}}. Website der Royal Holloway (University of London), Department of Music, Stand 22. Oktober 2008&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Lewis Morton&lt;br /&gt;
   |url=http://www.geocities.com/vienna/1790/m_works.htm&lt;br /&gt;
   |titel=List of Monteverdi&amp;#039;s Works&lt;br /&gt;
   |datum=1996-09-08&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071109183656/http://www.geocities.com/vienna/1790/m_works.htm&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2007-11-09&lt;br /&gt;
   |abruf=2010-02-13&lt;br /&gt;
   |kommentar=eine vollständige Liste aller Werke Monteverdis, einschließlich der Inhalte der Madrigalbücher}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://monteverdi.co.uk/media/monteverdi-and-his-constellation-podcast-series&lt;br /&gt;
   |titel=Monteverdi and his constellation: Podcast Serie von John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste&lt;br /&gt;
| TITEL = Erster Kapellmeister am [[Markusdom]] in [[Venedig]]&lt;br /&gt;
| INHALT =&lt;br /&gt;
 [[Johannes de Quadris]] {{!}} [[Pietro de Fossis]] (1491–1527) {{!}} [[Adrian Willaert]] (1527–1563) {{!}} [[Cipriano de Rore]] (1563–1565) {{!}} [[Gioseffo Zarlino]] (1565–1590) {{!}} [[Baldissera Donato]] (1590–1605) {{!}} [[Giovanni Croce]] (1605–1609) {{!}} [[Giulio Cesare Martinengo]] (1609–1613) {{!}} Claudio Monteverdi (1613–1643) {{!}} [[Giovanni Rovetta]] (1644–1668) {{!}} [[Francesco Cavalli]] (1668–1676) {{!}} [[Natale Monferrato]] (1676–1685) {{!}} [[Giovanni Legrenzi]] (1685–1690) {{!}} [[Giambattista Volpe]] (1690–1692) {{!}} [[Gian Domenico Partenio]] (1692–1702) {{!}} [[Antonino Biffi]] (1702–1736) {{!}} [[Antonio Lotti]] (1736–1740) {{!}} [[Antonio Pollarolo]] (1740–1747) {{!}} [[Giacomo Giuseppe Saratelli]] (1747–1762) {{!}} [[Baldassare Galuppi]] (1762–1785) {{!}} [[Ferdinando Bertoni]] (1785–1808) {{!}} [[Bonaventura Furlanetto]] (1808–1811) {{!}} [[Giovanni Agostino Perotti]] (1811–1855) {{!}} [[Antonio Buzzolla]] (1855–1871) {{!}} [[Nicolò Coccon]] (1871–1894) {{!}} [[Lorenzo Perosi]] (1894–1898) {{!}} [[Pietro Magri]] (1898–1899) {{!}} [[Giulio Bas]] (1899–1900) [[Delfino Thermignon]] (1900–1921) {{!}} [[Umberto Ravetta]] (1921–1926) {{!}} [[Matteo Tosi]] (1926–1938) {{!}} [[Gastone De Zuccoli]] (1938–1939) {{!}} [[Luigi Vio]] (1939–1954) {{!}} [[Alfredo Bravi]] (1954–1981) {{!}} [[Roberto Micconi]] (1981–2000) {{!}} [[Marco Gemmani]] (2000–)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118583700|LCCN=n79074370|NDL=00621154|VIAF=44485902}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Monteverdi, Claudio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Claudio Monteverdi| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gambist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Ballett)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cremona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mantua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der Republik Venedig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1567]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1643]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Monteverdi, Claudio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Monteverdi, Claudio Zuan Antonio (vollständiger Name); Monteverde, Claudio&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Komponist, Gambist, Sänger und katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 15. Mai 1567&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cremona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1643&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Venedig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Langusto</name></author>
	</entry>
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