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	<title>Claudio Martelli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-12-14T08:28:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Claudio Martelli.jpg|mini|hochkant|Claudio Martelli (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudio Martelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1943]] in [[Gessate]], [[Provinz Mailand]]) ist ein [[italien]]ischer [[Journalist]] und [[Politiker]] der [[Partito Socialista Italiano]] (PSI) sowie der [[Nuovo Partito Socialista Italiano]], der unter anderem Mitglied der Abgeordnetenkammer (&amp;#039;&amp;#039;[[Camera dei deputati]]&amp;#039;&amp;#039;), Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]], Vize-[[Präsident des Ministerrats]] sowie [[Liste der Justizminister Italiens|Justizminister Italiens]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium, Parteifunktionär und Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Martelli besuchte wie zuvor [[Bettino Craxi]] und später [[Gerry Scotti]] das [[Gymnasium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Giosuè Carducci]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Mailand]], wo der Schriftsteller und Journalist [[Massimo Fini]] zu seinen Klassenkameraden gehörte. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er [[Philosophie]] und wurde nach Beendigung des Studiums [[Wissenschaftlicher Assistent]] an der Philosophischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Universität Mailand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine politische Laufbahn in der Partito Socialista Italiano (PSI) begann er 1966 in der [[Kommunalpolitik]] Mailands, ehe er 1976 von Bettino Craxi, der kurz zuvor Generalsekretär der PSI wurde, als Mitarbeiter in die Parteizentrale in [[Rom]] geholt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl vom 12. Juni 1979 wurde er erstmals für die PSI zum Mitglied der Abgeordnetenkammer gewählt, in der er zunächst bis Juni 1987 den [[Wahlkreis]] &amp;#039;&amp;#039;Mantova&amp;#039;&amp;#039; und danach bis zum 14. April 1994 den Wahlkreis &amp;#039;&amp;#039;Palermo&amp;#039;&amp;#039; vertrat. Während seiner langjährigen Parlamentszugehörigkeit war er unter anderem Mitglied der Ständigen Ausschüsse für Unterricht und schöne Künste, für Inneres und für Auswärtiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Parteitag]] der PSI in [[Palermo]] wurde er 1981 neben Valdo einer der beiden Vizesekretäre der Partei, und damit Stellvertreter Craxis. Auf dem darauf folgenden Parteitag 1984 in [[Verona]] wurde er dann einziger Vizesekretär der PSI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europaabgeordneter, Vize-Ministerpräsident und Justizminister ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 1984]] wurde er darüber hinaus auch zum [[Liste der Mitglieder des 2. Europäischen Parlamentes|Mitglied des 2. Europäischen Parlamentes]] gewählt und gehörte diesem bis 1989 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 1989 wurde Claudio Martelli von [[Präsident des Ministerrats|Ministerpräsident]] [[Giulio Andreotti]] zum Vize-Ministerpräsidenten (&amp;#039;&amp;#039;Vicepresidente del Consiglio dei Ministri&amp;#039;&amp;#039;) sowie Justizminister (&amp;#039;&amp;#039;Ministro della Giustizia&amp;#039;&amp;#039;) in dessen sechstes Kabinett berufen und bekleidete diese Ämter auch in dessen siebter Regierung bis zum 28. Juni 1992. Das Amt des Justizministers übernahm er danach auch im ersten Kabinett von Ministerpräsident [[Giuliano Amato]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tangentopoli-Skandal, Mani pulite-Ermittlung und Rücktritt als Minister ====&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit fiel der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Tangentopoli]]&amp;#039;&amp;#039;-Skandal, bei dem der damalige Staatsanwalt [[Antonio Di Pietro]] im Februar 1992 in Mailand ein System von Korruption, Amtsmissbrauch und illegaler Parteifinanzierung offenlegte. Nachdem dieser Skandal und die darauf folgenden Enthüllungen im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;[[Mani pulite]]&amp;#039;&amp;#039;-Untersuchungen zu massiven Vorwürfen gegen die PSI und andere Parteien gekommen war, bewarb sich Martelli nach dem Rücktritt von PSI-Generalsekretär Craxi im Februar 1993 um dessen Nachfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es ihm daraufhin vorgeworfen wurde, selbst in den 1980er Jahren in die Skandale um die Mailänder [[Banco Ambrosiano]] verwickelt gewesen zu sein, trat er am 10. Februar 1993 als Justizminister zurück und verzichtete auch auf die Kandidatur für das Amt des PSI-Generalsekretärs, welches dann vorübergehend bis Mai 1993 von [[Giorgio Benvenuto]] und danach von [[Ottaviano Del Turco]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb jedoch Mitglied der Camera dei deputati, wobei er am 28. April 1993 aus der PSI austrat und sich der von [[Marco Pannella]] geführten Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Federalista Europeo&amp;#039;&amp;#039; anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückzug aus der Politik und erneute Mitgliedschaft im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament am 14. April 1994 war er zunächst in der [[Privatwirtschaft]] tätig und gründete 1996 die Hilfsorganisation &amp;#039;&amp;#039;Opera&amp;#039;&amp;#039; und die Bürgerorganisation &amp;#039;&amp;#039;Società Aperta&amp;#039;&amp;#039;. 1997 wurde er Chefredakteur der 1948 auf Initiative von [[Pietro Nenni]] gegründeten kulturpolitischen [[Zeitschrift]] &amp;#039;&amp;#039;MondOperaio&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus war er 1998 Berater der Ministerin für soziale Solidarität, [[Livia Turco]], in Fragen der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Martelli Mitglied der [[Socialisti Democratici Italiani]] (PDI) wurde, wurde er bei der [[Europawahl 1999]] als der Kandidat zum [[Liste der Mitglieder des 5. Europäischen Parlamentes|Mitglied des 5. Europäischen Parlamentes]] gewählt und gehörte diesem bis 2004 an. Am 19. Januar 2001 gründete er gemeinsam mit [[Gianni De Michelis]] und [[Bobo Craxi]], dem Sohn Bettino Craxis, die [[Nuovo Partito Socialista Italiano]] (NPSI), die jedoch bei weitem nicht an den Einfluss und die Macht der früheren PSI heranreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsehmoderator und Zeitungsredakteur ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Europaparlament wurde er beim [[Privatfernsehen|privaten Fernsehsender]] &amp;#039;&amp;#039;[[Canale 5]]&amp;#039;&amp;#039; [[Moderator (Beruf)|Moderator]] der [[Talkshow]] &amp;#039;&amp;#039;Claudio Martelli racconta&amp;#039;&amp;#039; und dann von September 2005 bis April 2006 der Sendung &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Incudine&amp;#039;&amp;#039;, des ebenfalls zur Unternehmensgruppe [[Mediaset]] von [[Silvio Berlusconi]] gehörenden Privatsenders &amp;#039;&amp;#039;[[Italia 1]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss kehrte er zu Canale 5 zurück, und moderierte dort im Herbst 2006 die Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;Flash Back&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war er von 2005 bis 2008 Redakteur bei den Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Osservatorio&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oggi&amp;#039;&amp;#039;. 2009 kehrte er zu Canale 5 zurück und befasste sich dort als Fernsehjournalist mit Fragen zur [[Politisches System Italiens#Verfassung|Verfassung Italiens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen 2011 versuchte er vergeblich eine Rückkehr in die Politik, als er ohne Erfolg für ein Mandat im [[Stadtrat]] von [[Siena]] kandidierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000019197|Claudio Martelli||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 39/1989 vom 18. September 1989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://legislature.camera.it/chiosco.asp?cp=1&amp;amp;position=VIII%20Legislatura%20/%20I%20Deputati&amp;amp;content=deputati/legislatureprecedenti/Leg08/framedeputato.asp?Deputato=1d21550 Eintrag (8. Legislaturperiode)] auf der Homepage der Camera dei deputati&lt;br /&gt;
* [http://legislature.camera.it/chiosco.asp?cp=1&amp;amp;position=IX%20Legislatura%20/%20I%20Deputati&amp;amp;content=deputati/legislatureprecedenti/Leg09/framedeputato.asp?Deputato=1d21550 Eintrag (9. Legislaturperiode)] auf der Homepage der Camera dei deputati&lt;br /&gt;
* [http://legislature.camera.it/chiosco.asp?cp=1&amp;amp;position=X%20Legislatura%20/%20I%20Deputati&amp;amp;content=deputati/legislatureprecedenti/Leg10/framedeputato.asp?Deputato=1d21550 Eintrag (10. Legislaturperiode)] auf der Homepage der Camera dei deputati&lt;br /&gt;
* [http://legislature.camera.it/chiosco.asp?cp=1&amp;amp;position=XI%20Legislatura%20/%20I%20Deputati&amp;amp;content=deputati/legislatureprecedenti/Leg11/framedeputato.asp?Deputato=1d21550 Eintrag (11. Legislaturperiode)] auf der Homepage der Camera dei deputati&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister der Republik Italien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1046147692|LCCN=n/82/135708|VIAF=2521107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Martelli, Claudio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Partito Socialista Italiano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehmoderator (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Martelli, Claudio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Politiker (PSI), Mitglied der Camera dei deputati, MdEP und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gessate]], Provinz Mailand&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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