<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Claudia_Ott</id>
	<title>Claudia Ott - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Claudia_Ott"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudia_Ott&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T23:37:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudia_Ott&amp;diff=269498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claudia_Ott&amp;diff=269498&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-04T18:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claudia Ott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1968]] in [[Tübingen]]) ist eine deutsche [[Arabistik|Arabistin]], [[Autor]]in, [[Übersetzer]]in und [[Musiker]]in. Bekannt ist sie für ihre Neuübersetzung von [[Tausendundeine Nacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Claudia Ott studierte Islamwissenschaften, Arabistik, Iranistik und andere orientalistische Fächer an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] (1986–88) und der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]] (1988–92). Sie wurde 1998 im Fach [[Arabistik]] mit einer Arbeit zur arabischen Epik („Metamorphosen des Epos“) an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] promoviert. Von 1993 bis 1998 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin. Es folgte ein Aufenthalt in [[Kairo]] zum Studium [[Arabische Musik|arabischer Musik]] sowie zur musikwissenschaftlichen Forschung (Akademie der Künste). Von 2000 bis 2013 war sie wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen-Nürnberg]]; seit 2013 war sie Lehrbeauftragte und Assoziiertes Mitglied am Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]]. 2022 wurde sie zur [[Honorarprofessorin]] am dortigen Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft II ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 ist Claudia Ott regelmäßig als Autorin und Übersetzerin für verschiedene Rundfunkanstalten und Zeitungen tätig. Seit 2000 arbeitet sie hauptsächlich freiberuflich als literarische Übersetzerin aus dem Arabischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und betreut eigene Programme mit Musik und orientalischer Literatur. Als Musikerin, Übersetzerin und Moderatorin arbeitete Claudia Ott mit bedeutenden Künstlern wie den [[Nürnberger Symphoniker]]n den [[Internationale Händel-Festspiele Göttingen|Internationalen Händel-Festspielen Göttingen]], dem [[sirene Operntheater]] in [[Wien]], der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]], [[Senta Berger]], [[Hannelore Elsner]], [[Günter Grass]], [[Ingo Schulze (Autor)|Ingo Schulze]], [[Mahmud Darwish]], Muhammad Munir, Abdo Dagher und Gamal al-Ghitany zusammen. Unter anderem begleitete sie 2001 und 2004 die Besuche von Günter Grass im [[Jemen]] mit Musikprogrammen zu den Lesungen. Daneben erwarb Claudia Ott 2001 den [[Kirchenmusiker#Deutschland|C-Schein]] für [[Kirchenmusik]] und 2008 den B-Schein für [[Chorleitung]] und arbeitet seit 2003 auch als Chorleiterin für den Martinschor Beedenbostel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist sie Jury-Vorsitzende des [[Coburger Rückert-Preis]]es. Für ihre Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Tausendundeine Nacht&amp;#039;&amp;#039; erhielt Claudia Ott Förderstipendien des Deutschen Übersetzerfonds sowie ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds. 2011 wurde sie mit dem [[Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart]] ausgezeichnet. 2013 war sie für die Weltpremiere ihres Buchs &amp;#039;&amp;#039;Hundertundeine Nacht&amp;#039;&amp;#039; für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Übersetzung“ nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen des Epos&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Sīrat al-Muǧāhidīn (Sīrat al-Amīra Dāt al-Himma) zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Research School of Asian, African, and Amerindian Studies (=CNWS publications 119), Universiteit Leiden, Leiden 2003 (Dissertation), ISBN 90-5789-081-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tausendundeine Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der ältesten arabischen Handschrift in der Ausgabe von [[Muhsin Mahdi]] erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott. C.H.Beck, München 2011&amp;lt;sup&amp;gt;11&amp;lt;/sup&amp;gt; (2004&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;), ISBN 978-3-406-51680-1.&lt;br /&gt;
** auch als Taschenbuch: dtv, München 2010&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; (2006&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;), ISBN 978-3-423-13526-9.&lt;br /&gt;
** auch als Hörbuch: Hörbuch Hamburg, Hamburg 2004&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; (verschiedene Ausgaben und weitere Auflagen), ISBN 978-3-89903-789-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gold auf Lapislazuli&amp;#039;&amp;#039;. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients. C.H.Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57669-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundertundeine Nacht&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen und umfassend kommentiert von Claudia Ott. Nach der andalusischen Handschrift des Aga Khan Museum. Mit Faksimile-Abbildungen des Originals. Manesse Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-7175-9026-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausendundeine Nacht&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Das glückliche Ende&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Handschrift der Raşit-Efendi-Bibliothek Kayseri erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott. C.H.Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-68826-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausendundeine Nacht – Das Buch der Liebe&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2022, ISBN 978-3-406-79035-5.&lt;br /&gt;
* [[Jokha Alharthi]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrinnen des Mondes&amp;#039;&amp;#039;, ins Deutsche übersetzt von Claudia Ott, Dörlemann, Zürich 2025, ISBN 978-3-03820-152-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Firqat Agabi, Al-Hubb al-Ilahi&amp;#039;&amp;#039;, Cairo 1999 (Mitwirkung; MC)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Muhammad Munir, Fi Ishq al-Banat&amp;#039;&amp;#039;, Cairo 2000 (Mitwirkung; MC, CD)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit Bergen und mit Steinen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2003 (CD)&lt;br /&gt;
* In Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft Sanaa und dem Goethe-Institut: &amp;#039;&amp;#039;Tour de Jemen – Lieder nach Gedichten von Günter Grass.&amp;#039;&amp;#039; Musik: Sahar Taha, Murad al-Aqrabi, Claudia Ott, Sanaa – Berlin 2004 (CD)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Alexanderfest mit orientalischen Zwischenmusiken.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2004 (Mitwirkung; CD)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausendundeine Nacht – das Lesekonzert.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 2005 (CD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2011 [[Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 2019 Aufenthaltsstipendium der [[Künstlerresidenz Chretzeturm]], Stein am Rhein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chretzeturm.ch/de/stipendiaten/claudia-ott.html |titel=Claudia Ott April - Juni 2019 - Künstlerresidenz Chretzeturm |abruf=2019-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019 Preis der Kulturstiftung Erlangen für die Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Tausendundeiner Nacht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024 [[Gerda Henkel Stiftung|Gerda Henkel Tandem Fellowship]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gotha/stipendien/gerda-henkel-fellowships/fellows/claudia-ott |titel=Claudia Ott - Das Hakim-Epos und seine Gothaer Handschrift |hrsg=Universität Erfurt Forschungszentrum Gotha |datum=2024 |sprache=de |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scheherazades kleine Schwester. Die Märchen aus Hundertundeiner Nacht: Claudia Ott erschließt die unbekannte Überlieferung einer berühmten Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung vom 14. September 2010, S. 11.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer neue Nächte&amp;#039;&amp;#039;, Interview mit [[Ijoma Mangold]], Die Zeit 24, 10. Juni 2010, S. 53.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Lust zu lesen&amp;#039;&amp;#039; von [[Joachim Sartorius]], Literaturen 6, Juni 2004, S. 78–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tausendundeine-nacht.com/ Offizielle Webpräsenz von Claudia Ott]&lt;br /&gt;
* [http://www.101-nacht.de/ Offizielle Website zum Buch 101 Nacht]&lt;br /&gt;
* [http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/index.html WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Gespräch am Samstag vom 13. Mai 2016]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120939142|LCCN=no/2005/12535|VIAF=12552652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ott, Claudia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Arabischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tausendundeine Nacht (Autor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Freien Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ott, Claudia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Arabistin, Autorin, Übersetzerin und Musikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tübingen]], [[Baden-Württemberg]], [[Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>