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	<title>Claude Sautet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jossiphon: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-01-17T00:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claude Sautet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1924]] in [[Montrouge]]; † [[22. Juli]] [[2000]] in [[Paris]]) war ein französischer [[Drehbuchautor]] und [[Filmregisseur]]. Er war ein Chronist der französischen Gesellschaft in der [[Zweiter Weltkrieg #Nachwirkungen|Nachkriegszeit]]. Mit seiner Lieblingsschauspielerin [[Romy Schneider]] drehte er insgesamt fünf Filme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arthaus.de/magazin/ |titel=ARTHAUS Magazin: César und Rosalie und Claude und Romy |sprache=de |abruf=2022-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Claude Sautet studierte zunächst Malerei und Bildhauerei, ehe er zur Pariser [[Institut des hautes études cinématographiques|Filmhochschule]] wechselte. Seine cineastische Karriere begann er als Filmassistent, später war er auch [[Fernsehproduzent]] und [[Drehbuchautor]]. Im Jahr 1955 drehte Sautet seinen ersten Spielfilm unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die tolle Residenz]]&amp;#039;&amp;#039;; fünf Jahre später folgte 1960 sein zweiter Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Panther wird gehetzt]]&amp;#039;&amp;#039;, der allerdings in der Masse der vielen [[Nouvelle Vague|Nouvelle-Vague]]-Filme der damaligen Zeit unterging. [[Jean-Pierre Melville]] allerdings wurde sehr schnell zu einem Bewunderer dieses neoklassisch erzählten Gangsterfilms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karrer_2015&amp;quot;&amp;gt;Bettina Karrer: &amp;#039;&amp;#039;Unstillbare Sehnsucht. Die Filme von Claude Sautet&amp;#039;&amp;#039;. Schüren-Verlag, Marburg 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 zeigte Sautet sein Regietalent mit dem Abenteuerfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Schieß, solange du kannst]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Hauptrolle bekam, wie bereits in &amp;#039;&amp;#039;Der Panther wird gehetzt&amp;#039;&amp;#039;, [[Lino Ventura]]. Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dinge des Lebens]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1970 fand Sautet zum ersten Mal sein Thema und seinen Stil, mit der exakt beobachteten Studie einer „[[Midlife-Crisis]]“. Wie in vielen seiner späteren Filme waren Romy Schneider und [[Michel Piccoli]] die Hauptdarsteller.&lt;br /&gt;
[[Datei:Claude Sautet tombe.jpg|mini|Grabmal von Claude Sautet auf dem [[Cimetière du Montparnasse]]]]&lt;br /&gt;
Sautets Selbstbekenntnis: „Seit meiner kleinbürgerlichen Kindheit in [[Montrouge]], einem Vorort von Paris, liebe ich Orte, wo sich die vielfältige Melange von Menschen aus meiner Jugendzeit finden lässt: die Bistros und Cafés.“ Dieses Geflecht von Beziehungen, sozialen Konflikten und gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Menschen der gehobenen Mittelschicht findet sich in fast allen Filmen Sautets aus den 1970er und 1980er Jahren wieder. Den Auslöser der Filmhandlung stellt meist eine Krise dar, durch die Sautet die Verletzlichkeit und damit die Menschlichkeit seiner Figuren bloßlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Steinitz |Titel=Lob der Eigenbrötelei |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Nummer=51 |Verlag=Süddeutsche Zeitung GmbH |Ort=München |Datum=2021-03-03 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schätzte den Schriftsteller [[Henry James]], der für die epische Schilderung innerer Vorgänge bei seinen Figuren und die feine Zeichnung weiblicher Charaktere bekannt ist und an die Tradition französischer Moralisten anknüpfte. Weitere wichtige literarische Einflüsse für das Werk Sautets kamen von [[Henri Michaux]] und [[Charles Baudelaire]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karrer_2015&amp;quot; /&amp;gt; Sautet verehrte den [[Neuere russische Literatur#Russischer Realismus|russischen Roman]] und die [[Surrealismus|Surrealisten]]. Besonders deutlich zeigen sich diese Wurzeln in den Filmen seines Spätwerks: &amp;#039;&amp;#039;[[Einige Tage mit mir]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Herz im Winter]]&amp;#039;&amp;#039;. Heraus sticht auch Sautets Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Der ungeratene Sohn]]&amp;#039;&amp;#039; (1980), das die Geschichte eines jungen Mannes erzählt, der nach fünf Jahren Zuchthaus in den USA zu seinem Vater zurückkehrt, nur um sofort wieder in neue Konflikte zu geraten. Seine letzten Filme – &amp;#039;&amp;#039;Ein Herz im Winter&amp;#039;&amp;#039; (1993) und &amp;#039;&amp;#039;[[Nelly &amp;amp; Monsieur Arnaud]]&amp;#039;&amp;#039; (1995) – wurden mit mehreren Auszeichnungen bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Regiearbeit hat er nicht nur die Drehbücher zu all seinen Filmen seit 1960 mitverfasst (als Co-Autor), sondern auch für andere Regisseure geschrieben, so etwa bei &amp;#039;&amp;#039;[[Der Dieb von Paris]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Louis Malle]] (1967) oder bei &amp;#039;&amp;#039;[[Borsalino (Film)|Borsalino]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacques Deray]] (1970).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sautet starb im Jahr 2000 im Alter von 76 Jahren in [[Paris]] an Krebs. Seine letzte Ruhestätte wurde der [[Cimetière du Montparnasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://www.knerger.de/html/sautetschauspieler_108.html Das Grab von Claude Sautet]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |liste=* 1955: Die tolle Residenz &amp;#039;&amp;#039;(Bonjour sourire)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Der Panther wird gehetzt]] &amp;#039;&amp;#039;(Classe tous risques)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: Schieß, solange du kannst &amp;#039;&amp;#039;(L’Arme à gauche&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1970: [[Die Dinge des Lebens]] &amp;#039;&amp;#039;(Les Choses de la vie)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Das Mädchen und der Kommissar]] &amp;#039;&amp;#039;(Max et les Ferrailleurs)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: [[César und Rosalie]] &amp;#039;&amp;#039;(César et Rosalie)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974: [[Vincent, François, Paul und die anderen]] &amp;#039;&amp;#039;(Vincent, François, Paul … et les autres)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1976: [[Mado]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Eine einfache Geschichte]] &amp;#039;&amp;#039;(Une histoire simple)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: [[Der ungeratene Sohn]] &amp;#039;&amp;#039;(Un mauvais fils)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: [[Garçon! Kollege kommt gleich!]] &amp;#039;&amp;#039;(Garçon!)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1988: [[Einige Tage mit mir]] &amp;#039;&amp;#039;(Quelques jours avec moi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: [[Ein Herz im Winter]] &amp;#039;&amp;#039;(Un cœur en hiver)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1995: [[Nelly &amp;amp; Monsieur Arnaud]]}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drehbuch für Filme anderer Regisseure&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |liste=* 1958: Das Raubtier rechnet ab &amp;#039;&amp;#039;(Le fauve est lache)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Augen ohne Gesicht]] &amp;#039;&amp;#039;(Les Yeux sans visage)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: Sieben Tote hat die Woche &amp;#039;&amp;#039;(Symphonie pour un massacre)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1963: Heißes Pflaster &amp;#039;&amp;#039;(Peau de banane)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1964: Flegelalter &amp;#039;&amp;#039;(L’Âge ingrat)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1965: Leben im Schloß &amp;#039;&amp;#039;(La Vie de château)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: Der Millionen-Coup der Zwölf &amp;#039;&amp;#039;(Mise à sac)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: Die kleine Brave &amp;#039;&amp;#039;(La Petite Vertue)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1969: [[Pack den Tiger schnell am Schwanz]] &amp;#039;&amp;#039;(Le Diable par la queue)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1970: [[Borsalino (Film)|Borsalino]]&lt;br /&gt;
* 1970: Musketier mit Hieb und Stich &amp;#039;&amp;#039;(Les Mariés de l’an II)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1988: Mein Freund, der Verräter &amp;#039;&amp;#039;(Mon ami le traître)&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1996: [[César]] in der Kategorie [[César/Beste Regie|Beste Regie]] für &amp;#039;&amp;#039;Nelly &amp;amp; Monsieur Arnaud&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: César in der Kategorie Beste Regie für &amp;#039;&amp;#039;Ein Herz im Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1992: [[FIPRESCI-Preis]] des [[Cannes Film Festival]]s und Silberner Löwe der [[Filmfestspiele von Venedig]] für &amp;#039;&amp;#039;Ein Herz im Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* „Die Dinge des Liebens“, [[Steadycam (Filmzeitschrift)|Steadycam]] (Köln), Nr. 47, Winter 2004, umfangreiches Dossier über Sautet [http://www.bbl-steadycam.de/Titel.html]&lt;br /&gt;
* Bettina Karrer: &amp;#039;&amp;#039;Unstillbare Sehnsucht. Die Filme von Claude Sautet.&amp;#039;&amp;#039; Schüren Verlag, Marburg 2015 (Marburger Schriften zur Medienforschung; 56), ISBN 978-3-89472-909-7.&lt;br /&gt;
* Isabelle Münch / Hans J. Wulff: &amp;#039;&amp;#039;Claude Sautet 1924–2000&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Koebner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmregisseure. Biographien, Werkbeschreibungen, Filmographien.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-010662-4, S. 667f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Claude Sautet – Regisseur der Zwischentöne. Gespräche mit Michel Boujut&amp;#039;&amp;#039;. Alexander Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-89581-564-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* Amine Mestari: &amp;#039;&amp;#039;Claude Sautet - Regisseur der Zwischentöne&amp;#039;&amp;#039;, 52 Min., Frankreich, 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.arte.tv/de/videos/095158-000-A/claude-sautet-regisseur-der-zwischentoene/ |wayback=20210301215812 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-06 03:37:00 InternetArchiveBot }} &amp;#039;&amp;#039;Claude Sautet - Regisseur der Zwischentöne&amp;#039;&amp;#039;, [[arte]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119440504}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0767110}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sensesofcinema.com/2003/great-directors/sautet/ Englischsprachiges Essay über die Arbeit von Claude Sautet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119440504|LCCN=n/85/126506|VIAF=61552014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sautet, Claude}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:César-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sautet, Claude&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Drehbuchautor und Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montrouge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossiphon</name></author>
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