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	<title>Claude Lanzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Claude_Lanzmann&amp;diff=43316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wi-luc-ky: Lit.-/Weblink-Titel erg./korr.; chronolog. sort.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Lit.-/Weblink-Titel erg./korr.; chronolog. sort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Claude lanzmann.jpg|mini|hochkant|Claude Lanzmann (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Claude Lanzmann crop.jpg|mini|hochkant|Claude Lanzmann (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{audio|Fr-Claude_Lanzmann.ogg|anhören}} * [[27. November]] [[1925]] in [[Bois-Colombes]]; † [[5. Juli]] [[2018]] in [[Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;Franck Nouchi: [https://www.lemonde.fr/disparitions/article/2018/07/05/claude-lanzmann-le-realisateur-de-shoah-est-mort_5326308_3382.html &amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmann, le réalisateur de « Shoah », est mort.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Juli 2018, abgerufen am 5. Juli 2018 (Nachruf).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein französischer [[Filmregisseur|Regisseur]] von [[Dokumentarfilm]]en. Er war Herausgeber des von [[Jean-Paul Sartre]] und [[Simone de Beauvoir]] gegründeten Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Les Temps Modernes]]&amp;#039;&amp;#039;. Große Bekanntheit erreichte sein preisgekrönter [[Holocaust]]-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Shoah (Film)|Shoah]]&amp;#039;&amp;#039; von 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Claude Lanzmann wurde als Sohn eines [[Raumausstatter|Dekorateurs]] und einer [[Antiquität]]en-Spezialistin geboren und war Enkel jüdischer Immigranten aus Osteuropa. Als Schüler des [[Lycée Condorcet]] nahm er wahr, wie der [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|Antisemitismus]] immer mehr um sich griff. Im Jahr 1940 nahm sein in der [[Résistance]] engagierter Vater ihn, seinen jüngeren Bruder und seine Schwester mit in die [[Auvergne]], wo er die Kinder zu Misstrauen und „aktivem Pessimismus“ anhielt und ihnen beibrachte, sich unauffällig in Sicherheit zu bringen. Claude Lanzmann organisierte seinerseits als 18-jähriger Schüler den Widerstand im Lycée Blaise Pascal in [[Clermont-Ferrand]] (1943) und nahm an mehreren Partisanenkämpfen teil: La Margeride, Mont Mouchet, im [[Département Cantal|Cantal]] und in der [[Département Haute-Loire|Haute-Loire]] durch Angriffe auf die [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutsche Besatzungsarmee]] aus dem Hinterhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg studierte er ab 1947 in [[Tübingen]] Philosophie und arbeitete 1948/49 als Lektor an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]], außerdem leitete er das neu gegründete französische Kulturzentrum. Ein Artikel von Lanzmann über die Freie Universität Berlin wurde im Januar 1950 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht, die im damaligen [[Ost-Berlin]] erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Claude Lanzmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kinderkrankheit der Freien Universität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 6. Januar 1950; gekürzt dokumentiert in der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 22. Januar 2009 ([https://www.berliner-zeitung.de/die-kinderkrankheit-der-freien-universitaet-li.7098 berliner-zeitung.de] [24. Januar 2009, abgerufen am 5. Juli 2018]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Rückkehr nach Frankreich veröffentlichte die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Titelseite einige Texte von Lanzmann unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund dieser Artikel lud Sartre ihn zur Mitarbeit an seiner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Les Temps modernes&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natascha Freundel |url=https://www.berliner-zeitung.de/der-filmemacher-claude-lanzmann-ueber-seinen-kampf-in-der-franzoesischen-resistance-seine-interviews-mit-kz-waechtern-die-rolle-der-israelischen-armee-und-einen-aufsehenerregenden-text-den-er-vor-50-jahren-in-der-berliner-zeitung-schrieb-die-israelis-toeten-aber-sie-sind-keine-killer-li.6426 |titel=Der Filmemacher Claude Lanzmann über seinen Kampf in der französischen Résistance, seine Interviews mit KZ-Wächtern, die Rolle der israelischen Armee und einen aufsehenerregenden Text, den er vor 50 Jahren in der Berliner Zeitung schrieb: Die Israelis töten, aber sie sind keine Killer |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2009-01-24 |abruf=2022-02-24 |kommentar=Interview; aktualisiert am 4. Februar 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lanzmann gehörte zum Freundeskreis von [[Jean-Paul Sartre]] (1905–1980) und [[Simone de Beauvoir]] (1908–1986). Mit de Beauvoir unterhielt er ab 1952 eine sechs (oder sieben)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der patagonische Hase.&amp;#039;&amp;#039; S. 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahre dauernde Liebesbeziehung; er blieb ihr bis zu ihrem Tod freundschaftlich verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Deirdre Bair: &amp;#039;&amp;#039;Simone de Beauvoir.&amp;#039;&amp;#039; Eine Biografie. Aus dem Amerikanischen von Sabine Lohmann. Albrecht Knaus, München 1990, ISBN 3-8135-7150-5 &amp;lt;!-- S. ? --&amp;gt;({{Google Buch |BuchID=Cy0bNxf85GsC |Seite= |Hervorhebung=Claude Lanzmann |Linktext=Vorschau der englischen Ausgabe}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig arbeitete er ab 1952 auch an der von Sartre und Beauvoir gegründeten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Les Temps modernes&amp;#039;&amp;#039; mit, deren Mitherausgeber er später wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1958 reiste er als einer der ersten Bürger aus dem Westen nach dem [[Koreakrieg]] beruflich nach [[Nordkorea]]. Gegen Ende des [[Algerienkrieg]]s (1954–1962) engagierte er sich für den [[Antikolonialismus]] und gehörte zu den Unterzeichnern der als &amp;#039;&amp;#039;[[Manifest der 121]]&amp;#039;&amp;#039; (6. September 1960) bekannten „Erklärung über das Recht zum Ungehorsam im Algerienkrieg“, wofür er gemeinsam mit mehreren Mitunterzeichnern verhaftet und verhört wurde. Er war ein Bewunderer [[Frantz Fanon]]s, den er in Algerien kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1970 widmete sich Claude Lanzmann hauptsächlich seiner journalistischen Tätigkeit und der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Les Temps modernes&amp;#039;&amp;#039;. Danach wirkte er überwiegend als Filmschaffender. In seinem ersten Film &amp;#039;&amp;#039;Pourquoi Israel&amp;#039;&amp;#039; (1973) beschäftigte er sich mit der eigenen jüdischen Identität. Im Jahr darauf nahm er die langwierigen Arbeiten zur Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; (1985) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claudes jüngerer Bruder [[Jacques Lanzmann]] wurde als Texter der Chansons von [[Jacques Dutronc]] bekannt, seine jüngere Schwester war die Schauspielerin Evelyne Rey (1930–1966). Claude Lanzmann heiratete 1963 in erster Ehe die französische Schauspielerin [[Judith Magre]] und 1974&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rengha Rodewill]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Angelika Schrobsdorff – Leben ohne Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Mit Texten von Beatrix Brockman und Fotografien von Rengha Rodewill. Bebra-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-89809-138-1, S. 106, {{URN|nbn:de:101:1-20170501432}} (Biografie).&amp;lt;/ref&amp;gt; in zweiter Ehe die deutsche Schriftstellerin [[Angelika Schrobsdorff]] (1927–2016).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000023687|Angelika Schrobsdorff|2018-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Dotzauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmann. Ich habe sie alle gesehen. Ein Mann, ein Buch, ein Jahrhundert: Claude Lanzmanns monumentale Erinnerungen manifestiert in „Der patagonische Hase“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 5. September 2010 ([https://www.tagesspiegel.de/kultur/claude-lanzmann-ich-habe-sie-alle-gesehen/1918854.html tagesspiegel.de] [abgerufen am 5. Juli 2018]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 heiratete er die Epidemiologin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://ifargentine.com.ar/fr/cafe-de-las-ciencas-vino-y-salud/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Café des Sciences. Vin et santé − 25ème Anniversaire du paradox Français.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180707202543}} In: &amp;#039;&amp;#039;ifargentine.com.ar.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter des [[Institut Français]] Argentine, 26. Juni 2016 (französisch; hier erwähnt als Ernährungsepidemiologin Dominique Lanzmann-Petithory).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dominique Petithory.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yakoubaly&amp;quot;&amp;gt;Samya Yakoubaly: [https://www.purepeople.com/article/claude-lanzmann-le-realisateur-face-a-la-mort-de-son-fils-felix-23-ans_a218783/1 &amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmann: Le réalisateur face à la mort de son fils Félix, 23 ans.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[PurePeople]] – Online.&amp;#039;&amp;#039; 16. Januar 2017, abgerufen am 6. Juli 2018 (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gemeinsame Sohn Felix starb am 13. Januar 2017 mit 23 Jahren an Krebs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yakoubaly&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Claude Lanzmann starb am 5. Juli 2018 im Alter von 92 Jahren in Paris. Am 12. Juli 2018 wurde er auf dem [[Cimetière Montparnasse]] (Division&amp;amp;nbsp;5) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;L.Be. mit [[Agence France-Presse|AFP]]: [https://www.20minutes.fr/arts-stars/culture/2306283-20180712-mort-claude-lanzmann-hommage-national-rendu-invalides-ancien-resistant &amp;#039;&amp;#039;Mort de Claude Lanzmann: Un hommage national rendu aux Invalides à l&amp;#039;ancien résistant&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;20 MINUTES – Online.&amp;#039;&amp;#039; 12. Juli 2018, abgerufen am 12. Juli 2018 (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/lanzmannschauspieler_153.html |titel=Das Grab von Claude Lanzmann |werk=knerger.de |hrsg=Klaus Nerger |datum= |abruf=2018-09-06 |kommentar=private Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmschaffen zum Holocaust ==&lt;br /&gt;
Das bekannteste Werk Claude Lanzmanns ist der neunstündige Dokumentarfilm [[Shoah (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039;]] (1985) über die Erinnerung an den [[Holocaust]]. Darin werden ausschließlich [[Zeitzeuge]]n interviewt. Es wird weder auf Archivbilder noch auf anderes Material zurückgegriffen. Diese Technik ist überraschend, wenn man bedenkt, dass es ihm mit dem Film gelang, den Ablauf der Massenmorde vor den Augen der Zuschauenden insgesamt nachvollziehbar werden zu lassen. Zu den interviewten Personen gehören auch Täter und Widerstandskämpfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/sequenzprotokoll-shoah.html |titel=Sequenzprotokoll auf der Grundlage der 4-Kassetten-Ausgabe des Films Shoah |werk=geschichte-projekte-hannover.de |hrsg=Filminstitut Hannover (vormals [[Kulturarchiv Hannover|Kulturarchiv an der HS Hannover]]) |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140407113323/http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/sequenzprotokoll-shoah.html |archiv-datum=2014-04-07 |abruf=2022-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gezeigt wird etwa der polnische Widerstandskämpfer [[Jan Karski]], der erstmals in &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; sein bisheriges Schweigen brach, das auf seiner tiefen Enttäuschung über die Erfolglosigkeit seiner Mission beruhte. Claude Lanzmann wandte sich 1977 zum ersten Mal mit der Idee an Karski, ihn in seinen geplanten Dokumentarfilm einzubeziehen, der nur auf den Aussagen von Zeugen, Opfern und Tätern basieren sollte. Über ein Jahr lang versuchte Lanzmann in Briefen und Telefongesprächen, Karski zur Mitwirkung zu bewegen, ohne dessen Weigerung zu akzeptieren. Nach Lanzmanns Überzeugung hatte Karski eine historische Verantwortung, in dem Film Zeugnis abzulegen. Schließlich drehten Lanzmann und sein Team im Oktober 1978 zwei Tage lang in Karskis Haus. Die Befragung dauerte dann jeweils vier Stunden; der Zusammenschnitt aus den Interviews mit Karski umfasst in der Endversion vierzig Minuten. Lanzmann strich fast alles, was Karski über seine Versuche, die Welt aufzurütteln, erwähnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karski machte später deutlich, dass er es vorgezogen hätte, wenn auch die Teile des Interviews, die sich mit seiner Aufgabe im Westen befassten, gezeigt worden wären. Er verurteilte den Film jedoch nicht, sondern verlangte einen „ebenso großartigen, ebenso wahrheitsgetreuen“ Film, der „eine zweite Realität des Holocaust“ enthüllt, „nicht um der zu widersprechen, die Lanzmann zeigt, sondern um diese zu ergänzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Thomas Wood, Stanislaw M. Jankowski: &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski – Einer gegen den Holocaust. Als Kurier in geheimer Mission.&amp;#039;&amp;#039; Vorw. von Anna Kaiser. Aus dem Amerikanischen von Anna Kaiser. 2. Auflage. Bleicher, Gerlingen 1997, ISBN 3-88350-042-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 erschienen mit &amp;#039;&amp;#039;Der Karski-Bericht&amp;#039;&amp;#039; über 40 weitere Minuten des Interviews mit Karski. Darin sprach er unter anderem über sein Treffen mit [[Franklin D. Roosevelt]] und seinen Bericht zur Vernichtung polnischer Juden vor dem US-amerikanischen Bundesrichter [[Felix Frankfurter#Felix Frankfurter und Jan Karski|Felix Frankfurter]] –&amp;amp;nbsp;einem Vertrauten Roosevelts. Diesen Teil des Interviews sparte Lanzmann bei &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; vor allem der Filmlänge wegen aus. Anlass für die späte Veröffentlichung war laut Lanzmann der im Jahr zuvor herausgegebene Roman &amp;#039;&amp;#039;Jan Karski&amp;#039;&amp;#039; von [[Yannick Haenel]], in welchem das Treffen von Karski und Roosevelt allzu realitätsfern dargestellt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Theweleit]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir müssen es fassen können. „Der Karski-Bericht“ von Claude Lanzmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spex (Zeitschrift)|Spex]].&amp;#039;&amp;#039; #329, November/Dezember 2010, S. 106 ff. ({{Webarchiv|url=https://spex.de/ausgaben/spex329/ |text=spex.de |wayback=20180705175621}} [abgerufen am 5. Juli 2018; Zusammenfassung]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Claude Lanzmanns epische Filmdokumentation &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; las und kommentierte der amerikanische Historiker [[Raul Hilberg]] Auszüge aus dem Tagebuch von [[Adam Czerniaków]], der bis zu seinem [[Suizid]] Vorsitzender des [[Judenrat]]es des [[Warschauer Ghetto]]s war. Am Ende der Sequenz sagte Lanzmann zu ihm: „Du warst Czerniakow“. Der Regisseur sah im Historiker einen Wesensverwandten von Czerniaków, dem nüchternen Chronisten des Untergangs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Mix |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-pionier-der-empirischen-holocaust-forschung-raul-hilberg-ist-gestorben-den-taetern-auf-der-spur,10810590,10495694.html |titel=Den Tätern auf der Spur |titelerg=Der Pionier der empirischen Holocaust-Forschung Raul Hilberg ist gestorben |werk=Berliner Zeitung |datum=2007-08-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140407093001/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-pionier-der-empirischen-holocaust-forschung-raul-hilberg-ist-gestorben-den-taetern-auf-der-spur,10810590,10495694.html |archiv-datum=2014-04-07 |abruf=2018-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;[[Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr]]&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete Lanzmann Material über den [[Aufstand von Sobibór|Aufstand im Vernichtungslager Sobibor]], das in &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; keine Verwendung gefunden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah.html |titel=Materialien zum Film. Über Claude Lanzmann |werk=geschichte-projekte-hannover.de |hrsg=Filminstitut Hannover (vormals [[Kulturarchiv Hannover|Kulturarchiv an der HS Hannover]]) |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140407185015/http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah.html |archiv-datum=2014-04-07 |abruf=2022-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Film liegt ein bereits 1979 für die damals geplante Shoah-Filmdokumentation aufgenommenes Gespräch zugrunde, in dem der einstige [[Polen|polnische]] Gefangene [[Yehuda Lerner]] berichtete, wie er im [[Vernichtungslager Sobibor]] einen deutschen [[Offizier]] erschlug und damit den Aufstand einleitete, der zu einem teilweise erfolgreichen Ausbruch aus dem [[Konzentrationslager|Lager]] führte. In der Folge wurde das Lager aufgelöst und seine Existenz vertuscht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Katja Nicodemus]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich will den Heroismus zeigen“. Interview mit Claude Lanzmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 17. Mai 2001 ([http://www.judentum.net/kultur/lanzmann.htm judentum.net] [abgerufen am 5. Juli 2018]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Filmdokumentation &amp;#039;&amp;#039;[[Der Letzte der Ungerechten]]&amp;#039;&amp;#039; von 2013 wollte er nach eigenem Bekunden [[Benjamin Murmelstein]], dem letzten Vorsitzenden des [[Judenrat]]es von [[Terezín|Theresienstadt]], ein Denkmal setzen, da dessen Rolle bislang „sehr ungerecht“ dargestellt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürg Altwegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gespräch mit dem französischen Regisseur und Produzenten Claude Lanzmann. Die Marionette konnte die Fäden ziehen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Mai 2013, S. 27 ([https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/claude-lanzmann-im-gespraech-die-marionette-konnte-die-faeden-ziehen-12196006.html faz.net] [26. Mai 2013, abgerufen am 5. Juli 2018]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Text zu der Dokumentation erschien 2017 bei [[Rowohlt Verlag|Rowohlt]] in deutscher Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2015 entstandenen Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;[[Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete Lanzmann über seine Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Médaille de la Résistance]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]] mit Gold für &amp;#039;&amp;#039;[[Shoah (Film)|Shoah]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2006: Komtur der Ehrenlegion&lt;br /&gt;
* 2008: Großoffizier des [[Ordre national du Mérite]]&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der Philosophie der Hebräischen Universität Jerusalem&lt;br /&gt;
* 2009: [[Prix Saint-Simon]], für &amp;#039;&amp;#039;Le Lièvre de Patagonie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[WELT-Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 2011: Großoffizier der [[Ehrenlegion]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Autor? Titel? In: --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 14. Juli 2011, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Ehrendoktorwürde der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Luzern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unilu.ch/fileadmin/universitaet/dienste/unikomm/dokumente/mm/2011/mm-2011-11-03-dies_academicus_2011.pdf |titel=Dies academicus am 3. November 2011 |titelerg=Medienmitteilung |werk=unilu.ch |hrsg=Universität Luzern |datum=2011-11-02 |seiten=2 |format=PDF; 44&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unilu.ch/fakultaeten/ksf/ueber-die-fakultaet/ehrenpromotionen/ |titel=Ehrenpromotionen – Universität Luzern |abruf=2019-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Goldener Ehrenbär]], für sein Lebenswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Presseabteilung: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Hommage und Goldener Ehrenbär für Claude Lanzmann&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_15700.html |wayback=20121211072739}}. Pressemitteilung. In: &amp;#039;&amp;#039;berlinale.de.&amp;#039;&amp;#039; [[Berlinale]], 29. November 2012, abgerufen am 30. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1972: [[Warum Israel]] &amp;#039;&amp;#039;(Pourquoi Israël)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Shoah (Film)|Shoah]] &amp;#039;&amp;#039;(Shoah)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|3l0Itht8GGU|Shoah (Holocaust) (1/2)|2018-11-01}} und {{YouTube|LLv5m9biyFY|Shoah (Holocaust) (2/2)|2018-11-01}} Beide Videos sind „aufgrund einer Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzung durch absolut MEDIEN Berlin nicht mehr verfügbar.“ (Abruf am 28. August 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994: [[Tsahal (Film)|Tsahal]] &amp;#039;&amp;#039;(Tsahal)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: Ein Lebender geht vorbei. Dokumentation. [[A Visitor from the Living]] &amp;#039;&amp;#039;(Un vivant qui passe),&amp;#039;&amp;#039; Interview mit Maurice Rossel.&amp;lt;ref&amp;gt;Rossel war Beauftragter des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Internationalen Komitees vom Roten Kreuz]] aus der Schweiz, der im Auftrag die KZs Auschwitz und Theresienstadt besuchte und dort nichts Besonderes feststellte.&amp;lt;/ref&amp;gt; DVD, Absolut Medien 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptaussagen Rossels über die von ihm besuchten KZs; Entstehungsgeschichte des Films bei [[Jonas Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Elegante Frauen trugen dort Seidenstrümpfe und Hüte.“ Basierend auf Interviews … entstanden zwei Dokumentarfilme… (sie) sind nun auf DVD erschienen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dschungel.&amp;#039;&amp;#039; Beilage zu &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]].&amp;#039;&amp;#039; No. 19, 12. Mai 2010, S. 8 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: [[Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr]] &amp;#039;&amp;#039;(Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures),&amp;#039;&amp;#039; ebd.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Filme von 1997 und 2001 beruhen auf Material, das Lanzmann im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039; gedreht hatte, aber dort nicht verwenden konnte. Siehe vorige Anm.&amp;lt;!-- „vorige Anm.“ gehört in Papier-Texte, nicht in einen dynamischen Online-Text. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: Der Karski-Bericht (erschienen in der &amp;#039;&amp;#039;Claude-Lanzmann-Gesamtausgabe&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2013: [[Der Letzte der Ungerechten]] &amp;#039;&amp;#039;(Le Dernier des injustes)&amp;#039;&amp;#039; (rollt den Fall des österreichischen Rabbiners [[Benjamin Murmelstein]], Präsident des Judenrats in Theresienstadt, neu auf, der zu Unrecht der [[Kollaboration]] mit den Nazis beschuldigt wurde)&lt;br /&gt;
* 2017: Vier Schwestern &amp;#039;&amp;#039;(Les Quatre Sœurs)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Interviews mit [[Ruth Elias]], [[Ada Lichtman]], Paula Biren und Hanna Marton; bisher unveröffentlichtes &amp;#039;&amp;#039;Shoah-&amp;#039;&amp;#039;Material von 1979: 1. {{Webarchiv|url=https://www.arte.tv/de/videos/068408-001-A/vier-schwestern-1-4/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Der hippokratische Eid, Ruth Elias&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180708162525}}, 2. {{Webarchiv|url=https://www.arte.tv/de/videos/068408-003-A/vier-schwestern-2-4/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Zum lustigen Floh&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180708162636}}, 3. {{Webarchiv|url=https://www.arte.tv/de/videos/068408-002-A/vier-schwestern-3-4/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Baluty, Paula Biren&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180708162614}} (zum [[Ghetto Litzmannstadt#Einrichtung des Ghettos|Ghetto Litzmannstadt im Stadtteil Łódź-Bałuty]]), 4. {{Webarchiv|url=https://www.arte.tv/de/videos/068408-004-A/vier-schwestern-4-4/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Arche Noah, Hanna Marton&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180708162629}}. In: &amp;#039;&amp;#039;arte.tv.&amp;#039;&amp;#039; [[Arte]], abgerufen am 8. Juli 2018 (Filmbeschreibungen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Lièvre de Patagonie.&amp;#039;&amp;#039; Mémoires. Gallimard, Paris 2009, ISBN 978-2-07-012051-2 (französisch; auch über De Beauvoir und die Entstehung des Films &amp;#039;&amp;#039;Shoah&amp;#039;&amp;#039;. Ausgezeichnet als „Buch des Jahres“.).&amp;lt;ref&amp;gt;Josyane Savigneau: [https://www.lemonde.fr/livres/article/2009/03/20/le-lievre-de-patagonie-de-claude-lanzmann_1170407_3260.html &amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmann sur tous les fronts.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]].&amp;#039;&amp;#039; 20. März 2009, abgerufen am 5. Juli 2018; Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philippe Sollers]]: [http://www.philippesollers.net/lanzmann.html &amp;#039;&amp;#039;Lanzmann, l’unique.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;philippesollers.net,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 7. Juli 2018 (aus &amp;#039;&amp;#039;[[Le Nouvel Observateur]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2313. Woche vom 5. März 2009); Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Der patagonische Hase. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Übers. Barbara Heber-Schärer, [[Erich Wolfgang Skwara]], [[Claudia Steinitz]]. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2010, ISBN 978-3-498-03939-4.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorabdruck: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 16. April 2009, S. 49 f., und &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/2009.&amp;amp;nbsp;–&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.book2look.com/book/9783644019614 Leseprobe.] In: &amp;#039;&amp;#039;book2look.com,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 31. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürg Altwegg]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/claude-lanzmanns-memoiren-fleisch-der-erinnerung-1790423.html &amp;#039;&amp;#039;Fleisch der Erinnerung. Claude Lanzmanns Memoiren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 21. April 2009; Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Koch: {{Webarchiv |url=http://www.cargo-film.de/buch/lanzmann-autobiografie/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Autobiografie als Abenteuerroman&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180705155810}}. Bei CARGO Film/Medien/Kultur 02, 4. Juni 2009; Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Harpprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Dies schreckliche Leben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38, 16. September 2010; Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanns Zischler]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/claude-lanzmann-der-patagonische-hase-so-etwas-hat-man-noch-nie-gesehen-11014487.html &amp;#039;&amp;#039;So etwas hat man noch nie gesehen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 11. September 2010, S. Z 7; Rezension.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Galster]]: &amp;#039;&amp;#039;„Eine große Qualität meines Buches ist seine Ehrlichkeit.“ Postscriptum zu der Debatte um die Autobiographie Claude Lanzmanns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Argument]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 290, Februar 2011, S. 72–83 ({{Webarchiv |url=http://kw1.uni-paderborn.de/fileadmin/kw/institute-einrichtungen/romanistik/personal/emeriti/galster/DA290_galster-5.pdf |text=uni-paderborn.de |wayback=20160308205020 |format=PDF; 81&amp;amp;nbsp;kB |()=[]}} Rezension).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Welzbacher |url=https://www.zeit.de/2010/02/L-S-Lanzmann |titel=Eine kleine Warnung an den Rowohlt Verlag |titelerg=In Frankreich sind die Memoiren Claude Lanzmanns das Buch des Jahres, bald schon erscheinen sie auf Deutsch. Doch verfälschen sie die Nachkriegsjahre des Intellektuellen |werk=zeit.de |hrsg=Zeit Online |datum=2010-01-07 |abruf=2018-08-28 |kommentar=aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 7. Januar 2010, Nr. 2; editiert am 6. Februar 2012&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; – Artikelanfang frei abrufbar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grab des göttlichen Tauchers.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählte Texte. Übers. von Erich Wolfgang Skwara. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2015, ISBN 978-3-498-03942-4, {{URN|nbn:de:bvb:824-cs.v49n4.1363.g13617}} (Aufsatzsammlung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;chronologisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ort und das Wort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du cinéma]].&amp;#039;&amp;#039; Juli/August 1985; Interview mit Marc Chevrie und Hervé Le Roux ({{Webarchiv |url=http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah/interview-lanzmann-1.html |text=geschichte-projekte-hannover.de |wayback=20140407070100}} [abgerufen am 5. Juli 2018])&lt;br /&gt;
* Gabriela Stoicea: &amp;#039;&amp;#039;The Difficulties of Verbalizing Trauma: Translation and the Economy of Loss in Claude Lanzmann’s „Shoah“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Midwest Modern Language Association.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 39 (2006), Nr. 2, {{JSTOR|20464186}}, S. 43–53.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jonas Engelmann]] |Titel=Darum Israel |TitelErg=Der Film „Warum Israel“ von Claude Lanzmann |Sammelwerk=[[Jungle World]] |Nummer=19 |Datum=2008-05-08 |Online=[https://jungle.world/artikel/2008/19/darum-israel jungle.world]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Daniel Baranowski |Titel=Simon Srebnik kehrt nach Chełmo zurück |TitelErg=Zur Lektüre der Shoah |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2009 |Reihe=Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft |BandReihe=634 |ISBN=978-3-8260-3828-0 |Seiten=515 |Kommentar=Zugl.: Münster [Westfalen], Univ., Diss., 2009}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martina Meister |Titel=Claude Lanzmann: Ein Leben. Ein Hausbesuch: „Ich bin stolz, aber nicht eitel“ |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=17/2009 |Datum=2009-04-16 |Seiten=49 |Online=[https://www.zeit.de/2009/17/L-Lanzmann/komplettansicht zeit.de] |Kommentar=Artikelanfang frei abrufbar&amp;lt;!-- nur für Bearbeiter: https://web.archive.org/web/20180706075219/https://www.zeit.de/2009/17/L-Lanzmann/komplettansicht --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* [[Susanne Zepp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le regard du siècle. Claude Lanzmann zum 90. Geburtstag. Ein internationales Symposion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kommunikation &amp;amp; Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Tectum, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8288-3714-0.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Gandler]]: &amp;#039;&amp;#039;Claude Lanzmanns «Shoah» und meine Generation in Alemania.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;S:I.M.O.N. Shoah: Intervention. Methods. Documentation.&amp;#039;&amp;#039; Vienna Wiesenthal Institute of Holocaust Studies, Wien, Jg. 6, Nr. 1, Juni 2019, {{ISSN|2408-9192}}, S. 101–114, [[doi:10.23777/SN.0119/ESS_SGAN01]]&amp;lt;!-- https://simon-previous-issues.vwi.ac.at/images/Documents/Essays/2019-1/2019-1_ESS_Gandler/ESS_Gandler01.pdf --&amp;gt; (PDF; 351&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Jonathan Guggenberger: &amp;#039;&amp;#039;Von Lanzmann lernen.&amp;#039;&amp;#039; Zum 100.&amp;amp;nbsp;Geburtstag des Filmemachers Claude Lanzmann macht das Jüdische Museum Berlin erstmals das Audio-Archiv zu Lanzmanns epochalem Dokumentarfilm „Shoah“ zugänglich. In &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 28. November 2025, S. 40 ([https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/ausstellung/juedisches-museum-audioarchiv-zu-claude-lanzmanns-shoah-110793207.html faz.de] – Artikelanfang frei abrufbar).&lt;br /&gt;
* [[Frank Arnold]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte hörbar machen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]].&amp;#039;&amp;#039; 1/26 (2026), S. 18 (siehe auch unter [[#Weblinks|Weblinks]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Benzine]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah]].&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, Großbritannien 2015 ({{IMDb|tt4815426|Infos}}).&lt;br /&gt;
* François Margolin: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Automne à Pyongyang, un portrait de Claude Lanzmann.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, Frankreich 2023 ({{IMDb|tt26896121|Infos}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118837583}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000018322|Claude Lanzmann|29. Juli 2020}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0487351}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;chronologisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Heike Hurst |url=http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah/interview-lanzmann-2.html |titel=Interview mit Claude Lanzmann: „Die Lüge sichtbar machen“ |hrsg=Zitiert nach: Informationsblatt zu ‚Shoah‘, hrsg. vom [[Internationale Filmfestspiele Berlin#Forum|Internationalen Forum des jungen Films]] / [[Arsenal (Filminstitut)|Freunde der Deutschen Kinemathek]]; wiedergegeben auf der Website der [[Gesellschaft für Filmstudien]] |seiten=5–7 |datum=1985-07-19 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140407070058/http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah/interview-lanzmann-2.html |archiv-datum=2014-04-07 |abruf=2018-07-06 |kommentar=Auszüge |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Daniel Passent |url=https://www.zeit.de/1986/11/die-fahne-beschmutzt/komplettansicht |titel=Die Fahne beschmutzt. Lanzmanns „Shoah“ hat die Polen an ihrer schmerzlichsten Stelle getroffen |werk=[[Die Zeit]] 11/1986 |datum=1986-03-07 |abruf=2018-07-06 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Artikelanfang frei abrufbar}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Katja Nicodemus]] |url=https://www.taz.de/Archiv-Suche/!1172176&amp;amp;s=Katja+Nicodemus&amp;amp;SuchRahmen=Print/ |titel=Ich will den Heroismus zeigen: Interview mit Claude Lanzmann |werk=[[Die Tageszeitung|taz]] |datum=2001-05-17 |seiten=4 |abruf=2018-07-06 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Natascha Freundel |url=https://www.berliner-zeitung.de/der-filmemacher-claude-lanzmann-ueber-seinen-kampf-in-der-franzoesischen-resistance-seine-interviews-mit-kz-waechtern-die-rolle-der-israelischen-armee-und-einen-aufsehenerregenden-text-den-er-vor-50-jahren-in-der-berliner-zeitung-schrieb-die-israelis-toeten-aber-sie-sind-keine-killer-li.6426 |titel=Der Filmemacher Claude Lanzmann über seinen Kampf in der französischen Résistance, seine Interviews mit KZ-Wächtern, die Rolle der israelischen Armee und einen aufsehenerregenden Text, den er vor 50 Jahren in der Berliner Zeitung schrieb: Die Israelis töten, aber sie sind keine Killer |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2009-01-24 |abruf=2022-02-24 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Interview; aktualisiert am 4. Februar 2020}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Rolf Sachsse |url=https://zeitgeschichte-online.de/film/roemische-gespraeche-oder-der-dinosaurus-auf-der-autobahn |titel=Römische Gespräche oder: Der Dinosaurus auf der Autobahn. Rezension von Claude Lanzmanns „Der Letzte der Ungerechten“ |werk=[[Zeitgeschichte-online]] |datum=2015-07-01  |abruf=2018-07-06 |kommentar=Lanzmann geht darin 2013 darauf ein, weshalb er sein Interview mit Murmelstein von 1975 in Rom über dessen Rolle im NS-Lager vor 1945 nicht in den Film Shoah, 1985, eingearbeitet hat. |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Frank Arnold]]: [https://www.epd-film.de/tipps/2025/ausstellung-claude-lanzmanns-shoah &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung: Claude Lanzmanns »Shoah«. Geschichte hörbar machen. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin präsentiert erstmals Claude Lanzmanns Vorarbeiten zu seinem Film »Shoah«.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Dezember 2025 (siehe auch &amp;#039;&amp;#039;epd Film,&amp;#039;&amp;#039; 1/26, unter [[#Literatur|Literatur]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118837583|LCCN=n85044378|NDL=00514478|VIAF=100268136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lanzmann, Claude}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentarfilmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Hebräischen Universität Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimme-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lanzmann, Claude&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bois-Colombes]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wi-luc-ky</name></author>
	</entry>
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