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	<title>Clathrin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:14:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clathrin&amp;diff=638711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: /* Literatur */ ,.</title>
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		<updated>2018-07-14T17:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ,.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Clathrin.png|mini|Clathrin coat]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clathrin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Protein]], das an der Einstülpung von [[Membrantransport|Zellmembranen]] und der Bildung von [[Vesikel (Biologie)|Vesikeln]] beteiligt ist (vor allem bei der [[Clathrin-vermittelte Endozytose|Clathrin-vermittelten Endozytose]]). Nach dem Abschnüren wird das Clathrin der Stachelsaumbläschen (&amp;#039;&amp;#039;clathrin-coated vesicles&amp;#039;&amp;#039;) ATP-abhängig entfernt („uncoating“ durch die uncoating-ATPase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clathrin ist ein außergewöhnlich strukturiertes Protein. Es ist ein [[Oligomer|Hexamer]] aus drei schweren und drei leichten Untereinheiten, von denen es je zwei [[Isoform]]en gibt. Die Untereinheiten sind in Form eines Dreibeins angeordnet, in Form von [[Triskele|Triskelions]]. Somit ist es möglich, ein zweidimensionales Netzwerk zu bilden, das sich aus [[Sechseck|Hexagonen]] und [[Fünfeck|Pentagonen]] zusammensetzt. Es wird keine flache Ebene erzeugt, sondern ein Konstrukt mit einer konvexen und einer konkaven Seite. Die konkave Seite liegt immer der Membran zugewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Clathrin-Vesikel haben Durchmesser von 50 bis 100&amp;amp;nbsp;nm und werden von einem Gerüst aus meistens 12 Penta- und 8 Hexagonen aus insgesamt 36 Dreifachskeletten von Clathrin überzogen. Dieses fibröse Protein besteht aus einer schweren Kette (180.000 [[Atomare Masseneinheit|Dalton]] [Da]) und einer leichten Kette (35.000 bis 40.000 Da). Außerdem kommt das 900 [[Aminosäuren]]-lange [[Dynamine|Dynamin]], das [[Guanosintriphosphat|GTP]] binden und hydrolysieren kann, auch im Vesikelmantel vor. Zwischen dem Clathrin und der äußeren Vesikelmembran finden sich sogenannte [[Adaptorproteinkomplexe]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;adaptor protein complexes&amp;#039;&amp;#039;), abgekürzt AP-Komplexe. Diese Komplexe, AP-1 bis AP-4 (≈340.000 Da), bestehen aus je vier unterschiedlichen Polypeptiden, sind also Heterotetramere. Sie binden an die schweren Ketten des Clathrins, Membranlipide sowie Membranproteine und vermitteln dadurch die Clathrin-Bindung an Membranen. AP-2 vermittelt die Bildung von &amp;#039;&amp;#039;clathrin-coated vesicles&amp;#039;&amp;#039; (CCV) an der Plasmamembran. AP-1 vermittelt CCV-Bildung am [[trans-Golgi-Netzwerk]], dem letzten Kompartiment des Proteinsyntheseapparates im sekretorischen Transportweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Clathrin und Membrankrümmung ==&lt;br /&gt;
Grundständige Lehrbücher der Zellbiologie benennen Clathrin als das Protein, welches für die Krümmung der Membran bei der Vesikelbildung verantwortlich ist. Es wurde ursprünglich angenommen, dass die Assemblierung der Clathrin-Proteine zur Triskelion-Struktur die Membran in den gekrümmten Zustand &amp;quot;zwingt&amp;quot;. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass für die effektive Krümmung der Membran &amp;#039;&amp;#039;in vivo&amp;#039;&amp;#039; weitere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehört z.&amp;amp;nbsp;B. die Aktivität von ATP-abhängigen Flippasen, die eine lokal verstärkte Asymmetrie der [[Phospholipide|Phospholipid]]-Zusammensetzung in der Membran erzeugen. Die intrinsische Eigenschaft bestimmter Phospholipide, Membranen zu krümmen, führt dann zur Ausstülpung. Auch die an der Hüllenbildung beteiligte kleine GTPase [[Adenosyl-Ribosylierungs-Faktor|Arf]] hat bereits einen Einfluss auf die Membrankrümmung. Es ist daher das Zusammenspiel mehrerer komplexer Faktoren, die eine effektive Bildung von &amp;#039;&amp;#039;clathrin-coated vesicles&amp;#039;&amp;#039; ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nature.com/nature/journal/v432/n7017/images/nature03079-f2.0.jpg Struktur des Clathrin Triskelions (www.nature.com)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Todd R. Graham, Michael M. Kozlov: &amp;#039;&amp;#039;Interplay of proteins and lipids in generating membrane curvature.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Opinion in Cell Biology.&amp;#039;&amp;#039; 22, 2010, S. 430–436, [[doi:10.1016/j.ceb.2010.05.002]].&lt;br /&gt;
* E. Cocucci, F. Aguet, S. Boulant, T. Kirchhausen: &amp;#039;&amp;#039;The first five seconds in the life of a clathrin-coated pit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Cell.&amp;#039;&amp;#039; Band 150, Nummer 3, August 2012, S.&amp;amp;nbsp;495–507. {{ISSN|1097-4172}}. [[doi:10.1016/j.cell.2012.05.047]]. PMID 22863004. {{PMC|3413093}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strukturprotein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proteinkomplex]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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