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	<title>Clathrate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:21:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Clathrate&amp;diff=151406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kl833x9 am 4. Mai 2025 um 15:55 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-04T15:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Urea&amp;amp;1,6-C6Cl2.png|mini|Clathrat: Struktur einer Einschlussverbindung von Harnstoff und 1,6-Dichlorohexan. Farbschema: Sauerstoff: rot, Stickstoff: blau, Chlor: grün, Kohlenstoff: schwarz, Wasserstoff: weiß.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clathrate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|clatratus|de=vergittert}}; Schreibweise im Deutschen teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klathrate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Einschlussverbindungen]] zweier Stoffe, von denen ein Gastmolekül in ein Gitter oder einen Käfig aus einem Wirtsmolekül eingelagert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gold Book&amp;quot;&amp;gt;{{Gold Book|clathrates|C01097|Version=2.1.5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie heißen daher auch &amp;#039;&amp;#039;Käfigeinschlussverbindungen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ROEMPP&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-03-01985 |Name=Clathrate |Abruf=2013-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clathrathydrate sind kristalline Feststoffe auf Wasserbasis, die wie Eis aussehen und andere Materialien, sowohl Gase als auch [[Flüssigkeit|Flüssigkeiten]], im Kristallgitter binden beziehungsweise transportieren können. Diese Moleküle sind in den Käfigen aus wasserstoffgebundenen, gefrorenen Wassermolekülen gefangen und halten die Komplexe so stabil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Qasim Khan, Munjed A. Maraqa, Abdel-Mohsen O. Mohamed |Titel=Inland desalination |Sammelwerk=Pollution Assessment for Sustainable Practices in Applied Sciences and Engineering |Verlag=Elsevier |Datum=2021 |ISBN=978-0-12-809582-9 |Seiten=871–918 |DOI=10.1016/b978-0-12-809582-9.00017-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschlussverbindungen in diesen Käfigen bezeichnet man auch als Gashydrate. Bei Clathrathydraten beträgt das [[Stoffmengenverhältnis]] Gas/Wasser meist 8:48, bei großen einzulagernden Gasteilchen auch 6:48. [[Methanhydrat]] entsteht in kalten Meeren in großer Tiefe aus natürlichen Methanquellen. Es ist bei tiefen Temperaturen und hohen Drücken stabil&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Dendy Sloan Jr., Carolyn A. Koh, Carolyn A. Koh |Titel=Clathrate Hydrates of Natural Gases |Auflage=0 |Verlag=CRC Press |Datum=2007 |ISBN=978-0-429-12914-8 |Online=https://www.taylorfrancis.com/books/9781420008494 |Abruf=2023-03-16 |DOI=10.1201/9781420008494}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der industrielle Abbau von Methanhydrat zur Energiegewinnung wird seit langem erwogen, aufgrund der damit verbundenen Risiken einer plötzlichen Freisetzung riesiger Mengen des Treibhausgases [[Methan]] durch eine Destabilisierung der Methanhydratvorkommen am Meeresgrund aber kaum umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Methanhydrat-am-Meeresboden/!6002097/ Thomas Nitz: &amp;#039;&amp;#039;Methanhydrat am Meeresboden - Ein zweifelhafter Schatz&amp;#039;&amp;#039;], Onlineausgabe der TAZ vom 21. April 2024. (abgerufen am 4. Mai 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen [[Gletscher]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Antarktis]]) wird Luft (aus dem den Gletscher bildenden Schnee) in einer Tiefe von einigen 100 Metern unter dem dort herrschenden Druck allmählich als Clathrat in das Eis eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Wasser können auch einige organische Verbindungen Clathrate bilden, zum Beispiel bildet [[Hydrochinon]] mit [[Argon]] eine Einschlussverbindung im Verhältnis 3:1. In organische Verbindungen lassen sich auch reaktivere Gase wie [[Halogenwasserstoffe]] oder [[Schwefelwasserstoff]] einlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind Clathrate von [[Einlagerungsmischkristall]]en, von Verbindungen von [[Metalle]]n mit [[Nichtmetalle]]n sowie von [[Komplexverbindung]]en, welche echte chemische Verbindungen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Anwendung ==&lt;br /&gt;
Clathrate werden technisch in der [[Harnstoff-Extraktiv-Kristallisation]] genutzt. Diese dient zur selektiven Abtrennung von &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Paraffinen aus &amp;#039;&amp;#039;iso&amp;#039;&amp;#039;-Paraffin-, Aromaten-, Naphthen- und &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Paraffingemischen ([[Kerosin]]). Der Harnstoff bildet während der Kristallisation Kanäle mit einem Durchmesser von 0,53&amp;amp;nbsp;Nanometer. Nur &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Paraffine können in diese kleinen Kanäle eindringen und dort gebunden werden. Bei 75&amp;amp;nbsp;°C löst sich der Harnstoffkristall in Wasser wieder auf, und die &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Paraffine werden freigegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134530-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemikaliengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einschlussverbindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kl833x9</name></author>
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