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	<title>Clarholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rustikal: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-08-23T15:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Clarholz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Herzebrock-Clarholz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/54/7.906331/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/11/35.22686/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 68 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 33.16&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6440&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-guetersloh.de/unser-kreis/unsere-region/zahlen-daten-fakten/zdf-broschuere-2022-internet-ds.pdf |titel=Der Kreis Gütersloh: Zahlen &amp;amp;#124; Daten &amp;amp;#124; Fakten 2022 |format=PDF; 7,34&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33442&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05245&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ortsteile Herzebrock-Clarholz - Clarholz.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clarholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als Klarholz) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Herzebrock-Clarholz]] im [[Kreis Gütersloh]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Clarholz wurde um 1082 in der älteren Herzebrocker Heberolle als „Cleholta“ (Holz/Wald auf Kleieboden) erstmals erwähnt. 1133 entstand hier und im südwestlichen Nachbarort [[Lette (Oelde)|Lette]] ein Doppelkloster des [[Prämonstratenser]]ordens. Die Kirchspiele Clarholz und Lette gehörten wie [[Herzebrock]] zur [[Herrschaft Rheda]]. Im Zuge der [[Säkularisierung]] wurde das Kloster vom Landesherrn Graf [[Moritz Kasimir II. (Bentheim-Tecklenburg)|Moritz Casimir II. von Bentheim-Tecklenburg]] 1803 aufgelöst. Erst unter Graf [[Emil Friedrich I. (Bentheim-Tecklenburg)|Emil Friedrich]] wurde am 26. März 1806 ein Vertrag mit den 6 Klosterinsassen und Bediensteten zwecks Pensionen, Umzugsgeld usw. geschlossen. Nach der [[Mediatisierung]] der Herrschaft Rheda unter [[Napoleon]] war Clarholz bis 1813 Sitz einer [[Mairie]] (Bürgermeisterei) im [[Kanton Rheda]] im [[Großherzogtum Berg]]. Zu dieser Bürgermeisterei gehörte auch [[Lette (Oelde)|Lette]].&lt;br /&gt;
Clarholz kam 1815 an [[Preußen]] und 1816 zum [[Kreis Wiedenbrück]] und bildete dort eine Gemeinde, zu der auch die [[Bauerschaft]] Heerde gehörte. Im Kreis Wiedenbrück gehörte Clarholz zunächst zum [[Amt Clarholz]], das in den 1850er Jahren in das [[Amt Herzebrock]] eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld]]&amp;#039;&amp;#039; mit Herzebrock zu einer neuen Gemeinde [[Herzebrock-Clarholz|Herzebrock]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. April 1985 wurde die zusammengefasste Gemeinde in &amp;#039;&amp;#039;Herzebrock-Clarholz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Laurentius Clarholz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St.laurentius clarholz 2014.JPG|mini|Pfarrkirche St. Laurentius in Clarholz]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Laurentius (Clarholz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den mächtigen romanischen Westriegel mit wenigen Rundbogen- und Schlitzöffnungen schloss ursprünglich eine Basilika an, von der die Apsiden der Seitenschiffe noch vorhanden sind. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die romanische Kirche zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut und um den Neubau des Chores erweitert. Bemerkenswert am Außenbau ist die spätgotische Kreuzigungsgruppe aus Baumberger Sandstein. Im Innenraum sind die Gewölbemalereien zu nennen, an denen noch die Teilung in die Kloster- und Pfarrkirche ablesbar sind. Während die Ausmalung der Gewölbe in dem der Gemeinde vorbehaltenen Langhaus relativ schlicht ist, weisen Chor und Querhaus, die ausschließlich vom Konvent der Prämonstratenser genutzt wurden, eine reiche Ausmalung auf. Besonders zu erwähnen ist die Tiersymbolik im südlichen Querschiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prämonstratenserkloster Clarholz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift clarholz 2014 3.JPG|mini|Propstei des Klosters Clarholz]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stift Clarholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutendstes Zeugnis der klösterlichen Zeit ist das von Baumeister [[Nikolaus Wurmstich]] aus Lippstadt zwischen 1705 und 1707 unter der Ägide des Propstes Elbert [[Kückelsheim (Adelsgeschlecht, Lüdinghausen)|von Kückelsheim]] errichtete Propsteigebäude. Der Ziegelbau erhebt sich auf einem verputzten Sandsteingeschoss. Die Sandsteinlaibungen der Fenster und die Eckquaderungen kontrastieren mit dem Rot der Ziegel im Mauerwerk. Die drei mittleren Fensterachsen treten risalitartig hervor und werden von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Über eine [[Freitreppe]] erreicht man das reich verzierte Portal zu dem das barocke Repräsentationsbedürfnis des Propstes dokumentierenden Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Pfarrkirche steht das ehemalige Konventshaus, das heute als Pfarrgemeindezentrum dient. Ebenso sind die Gebäude des Wirtschaftshofes sowie die Zehntscheune mit einer Dokumentation zur Ortsgeschichte noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchplatz Clarholz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anderdickenlinde clarholz.JPG|mini|Fachwerkgebäude – An der dicken Linde. Im Vordergrund Gasthaus Rugge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Kirchplatzes befinden sich noch einige ältere Wohngebäude, darunter das „Gasthaus Rugge“, ein stattlicher Fachwerkbau errichtet 1667 von Vogt Johann Niermann, und das denkmalgeschützte Haus Gildemeister-Samson. Bei Letzterem handelt es sich um einen Ziegelbau mit doppelläufiger Freitreppe, der 1843 durch den Architekten Conrad Niermann in einfachen klassizistischen Formen erbaut wurde. Das Haus gehört zum Clarholzer Klosterensemble und liegt direkt an der B 64 (Wiedenbrück – Münster). Teile der zeitgenössischen [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] blieben erhalten. In den Galerieräumen des Hauses Samson befinden sich das „Wilbrand-Zimmer“ – es erinnert an den aus Clarholz stammenden Naturphilosophen, Botaniker und Mediziner [[Johann Bernhard Wilbrand]] (1779–1846) – und die ständige Ausstellung der Künstlergemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Gruppe 13&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Galerieabteilung für Gastausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof clarholz 2014 2.JPG|mini|[[Haltepunkt]] Clarholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Clarholz&amp;#039;&amp;#039; liegt am südöstlichen Ortsrand an der [[Warendorfer Bahn|Bahnstrecke Münster–Rheda-Wiedenbrück]], die parallel der [[Bundesstraße 64]] mitten durch den Ort führt. Sie wird von der Linie [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 60–69|RB 67]] bedient. Der frühere Bahnhof ist bei den Bahnanlagen weitestgehend zurückgebaut, das Bahnhofsgebäude besteht noch und wird anderweitig genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 6X|7}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Meier (Theologe)|Johannes Meier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Clarholz und Lette in Geschichte und Gegenwart 1133–1983, Heimatbuch, zur gemeinsamen 850-Jahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Clarholz / Lette 1983.&lt;br /&gt;
* Johannes Meier: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Clarholz mit den Pfarrkirchen von Lette und Beelen. Ein geistlicher Kunst- und Landschaftsführer.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, 1. Auflage, Lindenberg 2005, ISBN 3-89870-235-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/kulturatlas/Panorama?0=186241 360°-Panoramabild vom ehem. Prämonstratenserkloster Clarholz] im Kulturatlas Westfalen (benötigt [[Adobe Flash|Flash-Player]])&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|268087|Kulturlandschaftlich bedeutsamer Stadt- und Ortskern Herzebrock-Clarholz, Ortsteil Clarholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4090462-3|LCCN=n85069662|VIAF=148984928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzebrock-Clarholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rustikal</name></author>
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