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	<title>Clara von Simson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:18:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clara von Simson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1897]] in [[Rom]]; † [[26. Januar]] [[1983]] in [[West-Berlin]]) war eine habilitierte [[Naturwissenschaft]]lerin, deutsche [[Politiker]]in ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]) und Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Clara von Simson war Urenkelin des zeitweiligen Präsidenten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49 [[Eduard von Simson]] sowie Tochter des Bankdirektors [[Georg von Simson (Bankier)|Georg von Simson]] (1869–1939) und dessen Ehefrau Clara geb. Eckhoff (1873–1964). Nachdem sie zunächst Privatunterricht erhalten hatte, besuchte sie eine [[Höhere Töchterschule]], anschließend eine Frauenschule und ein englisches College. Sie absolvierte 1914/15 eine Ausbildung als Bibliothekssekretärin in Berlin und bestand ihr Abitur 1918. Anschließend studierte sie Mathematik und Physik kurz in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und von 1918 bis 1923 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] Physik und Chemie. 1923 wurde sie im Fach Experimentalphysik zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Röntgenstrukturuntersuchungen&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Ihre Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Röntgen-Untersuchung an Amalgamen&amp;#039;&amp;#039; fertigte sie bei [[Franz Eugen Simon|Franz Simon]], [[Max von Laue]] und [[Max Bodenstein]] an. 1927 bis 1930 war sie Assistentin am Physikalisch-Chemischen Institut in Berlin. Im April 1931 wurde sie kommissarische [[Dozent]]in für Mathematik und Physik an der [[Pädagogische Akademie Dortmund|Pädagogischen Akademie Dortmund]], hörte aber auf eigenen Wunsch auf und wurde Privatgelehrte. Mit der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] bekam sie wegen ihres im Sinne der Nationalsozialisten nicht „reinen“ Abstammungsnachweises Schwierigkeiten, durfte ab 1935 das Physikalische Kolloquium nicht mehr besuchen und lebte von Übersetzungen, unterstützt unter anderem durch ihren Förderer Max von Laue, zu dessen Freundeskreis sie gehörte. Von 1939 bis 1945 arbeitete sie für das Patentanwaltsbüro Wüsthoff in Berlin-Charlottenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1943|3410| Dr. Alexander Wüsthoff, Rechtsanwalt und Notar|Teil=I|Seite=3380}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und unterstützte nebenbei politisch und rassisch Verfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch unbelastet konnte sie ab 1945 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] (TU) wieder arbeiten, wurde Oberingenieurin für [[Thermodynamik]] in der Chemie am Lehrstuhl für anorganische Chemie und habilitierte sich 1951 dort als erste Frau in Physik zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Wärmeleitfähigkeit des [[Ammoniumchlorid]]s&amp;#039;&amp;#039;. 1949/50 hielt sie sich zu einem Forschungsaufenthalt in [[Oxford]] bei ihrem dorthin emigrierten ehemaligen Doktorvater Franz Simon auf. 1952 verließ sie aber die TU Berlin und wurde Direktorin des [[Lette-Verein]]s, was sie bis 1963&amp;lt;ref&amp;gt;Doris Obschernitzki: Der Frau ihre Arbeit – Lette-Verein. Zur Geschichte einer Berliner Institution 1866 bis 1986. Hentrich, Berlin 1987, ISBN 3-926175-06-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Clara von Simson war seit 1948 Mitglied der FDP (bzw. ursprünglich [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]). Sie saß von 1963 bis 1971 für die [[FDP Berlin]] im [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhaus]]. Im Parlament war sie Mitglied in den Ausschüssen für Wissenschaft und Kunst sowie Schulwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 bis 1977 war sie Mitglied des Kuratoriums der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]], davon die letzten neun Jahre als Vorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gehörte zusammen mit [[Agnes von Zahn-Harnack]], [[Gertrud Bäumer]], [[Elly Heuss-Knapp]], [[Marie-Elisabeth Lüders]] einem Freundeskreis um [[Freda Wuesthoff]] an, der mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsprogramm für den dauernden Frieden&amp;#039;&amp;#039; gegen Atomwaffen protestierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Mehringdamm 21, Friedhof III Jerusalems- und Neue Kirche, Grab Clara von Simson.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Clara von Simson in [[Berlin-Kreuzberg]]]]&lt;br /&gt;
Clara von Simson starb 1983 im Alter von 85 Jahren in Berlin. Beigesetzt wurde sie im [[Erbbegräbnis]] der Familie Simson auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof III der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;III der Jerusalems- und Neuen Kirche]] in [[Berlin-Kreuzberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Clara von Simson wurde 1966 zur Ehrensenatorin der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] und 1973 zur [[Stadtältester von Berlin|Stadtältesten von Berlin]] ernannt. 1967 erhielt sie das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1.&amp;amp;nbsp;Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland, 1978 das Große Bundesverdienstkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ruhestätte von Clara von Simson auf dem Friedhof&amp;amp;nbsp;III der Jerusalems- und Neuen Kirche (Grablage&amp;amp;nbsp;342-EB-256b) ist als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/friedhoefe_begraebnisstaetten/downloads/eg-liste.pdf#page=82 &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: November 2018)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 413&amp;amp;nbsp;kB) Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, S.&amp;amp;nbsp;82; abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Clara-von-Simson-Preis der TU Berlin für die besten Abschlussarbeiten von Studentinnen vor allem der Natur- und Technikwissenschaften sowie eine [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg|Straße]] in [[Berlin-Charlottenburg]] im [[Spreebogen]] sind nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihrem ehemaligen Wohnhaus in [[Caputh]] erinnert seit 2012 eine Tafel des Projektes [[Frauenorte|FrauenOrte]] im Land Brandenburg an Clara von Simson. Die Straße davor ist ebenfalls nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frauenorte-brandenburg.de/clara-zetkin/?article_id=104 |titel=FrauenOrte im Land Brandenburg |abruf=05.04.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 351 f.&lt;br /&gt;
* Cornelia Denz, Annette Vogt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einsteins Kolleginnen. Physikerinnen gestern &amp;amp; heute&amp;#039;&amp;#039;, TeDiC, Bielefeld 2005, ISBN 3-933476-08-9, S. 18.&lt;br /&gt;
* [[Monika Faßbender]]: &amp;#039;&amp;#039;Clara von Simson.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Irmgard Schwaetzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die liberale Frauenbewegung – Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Liberal-Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-920590-20-1, S. 137–149.&lt;br /&gt;
* [[Ulla Galm]]: &amp;#039;&amp;#039;Clara von Simson. Tochter aus liberalem Hause.&amp;#039;&amp;#039; Stapp, Berlin 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Preußische Köpfe&amp;#039;&amp;#039;), ISBN 3-87776-164-X.&lt;br /&gt;
* [[Wolther von Kieseritzky]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://shop.freiheit.org/#!/Publikation/1497 Clara von Simson. Die Erste – Frauen in MINT und Politik]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Public History&amp;#039;&amp;#039;). Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Potsdam 2023, ISBN 978-3-948950-93-4.&lt;br /&gt;
* Doris Obschernitzki: &amp;#039;&amp;#039;Der Frau ihre Arbeit – Lette-Verein. Zur Geschichte einer Berliner Institution 1866 bis 1986.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich, Berlin 1987, ISBN 3-926175-06-0.&lt;br /&gt;
* [[Barthold C. Witte]]: &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zur Mündigkeit. Zum Gedenken an Clara von Simson.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Von der Freiheit des Geistes. Positionsbestimmungen eines Jahrzehnts.&amp;#039;&amp;#039; Comdok, Sankt Augustin 1998, ISBN 3-89351-104-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tu-berlin.de/zenfrau/menue/programme/clara_von_simson_preis/ Clara-von-Simson-Preis der TU Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://cloud.freiheit.org/index.php/s/tDKdAKXxYeRHyNB Lebenslauf] im Archiv des Liberalismus (PDF; 110&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://cloud.freiheit.org/index.php/s/KAYbBzX5k7zyd2e Vorwort] zum Findbuch des Nachlasses im [[Archiv des Liberalismus]] (PDF; 101&amp;amp;nbsp;kB) der [[Friedrich-Naumann-Stiftung]] für die Freiheit in Gummersbach&lt;br /&gt;
* [https://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/geschichte/wissenschaftlerinnen/simson &amp;#039;&amp;#039;Clara von Simson&amp;#039;&amp;#039;.] auf der Website der [[Humboldt-Universität]]&lt;br /&gt;
* Clara von Simson https://frauenorte-brandenburg.de/clara-zetkin/?article_id=104 auf der Website der FrauenOrte im Land Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118765558|LCCN=n/85/112868|VIAF=8183468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simson, Clara von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtältester von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (PH Ruhr, Abteilung Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Archiv des Liberalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Simson|Clara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simson, Clara von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (FDP), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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