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	<title>Clara Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die deutsche Entwicklungspsychologin. Zur gleichnamigen österreichischen Filmregisseurin siehe [[Clara Stern (Regisseurin)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clara Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Joseephy&amp;#039;&amp;#039;, (* [[12. März]] [[1877]] in [[Berlin]]; † [[8. Dezember]] [[1945]] in [[New York City]], [[USA]]) leistete an der Seite ihres Mannes [[William Stern]] Hervorragendes auf dem Gebiet der [[Entwicklungspsychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clara Stern war die Mutter des Essayisten, Technikkritikers und Philosophen [[Günther Anders]], der Übersetzerin und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]], [[Hilde Marchwitza]] und der Sozialarbeiterin [[Eva Michaelis-Stern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Clara und William Stern vor 1914.jpeg|mini|Clara und William Stern mit ihrer Familie, vor 1914]]&lt;br /&gt;
Clara Stern stammte aus einer begüterten jüdischen Familie Berlins. Ihr Vater war der Bankier Julius Joseephy, ihre Mutter die Friederike geb. Benjamin. Geboren wurde sie in ihrem Elternhaus in der Mathäikirchstraße 12.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Geburtsregister StA Berlin III Nr. 369/77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Familie sah in Wilhelm Stern, Claras zukünftigem Mann, nur einen „Bürgerlichen“, ihrer Ansicht nach kein geeigneter Ehemann für Clara. Sie aber setzte sich durch und heiratete ihn 1899. In [[Breslau]], wo [[William Stern]] eine Professur für [[Pädagogik]] innehatte, zogen die Eheleute ihre drei Kinder, [[Hilde Marchwitza|Hilde]] (1900–1961), [[Günther Anders|Günther]] (1902–1992) und [[Eva Michaelis-Stern|Eva]] (1904–1992) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
William und Clara Stern schrieben ihre Beobachtungen über die Entwicklung der Kinder in wissenschaftliche, sehr genaue Tagebücher. Die Ergebnisse ihrer Erforschung fassten die beiden in „Die Kindersprache“ (1907), „Erinnerung, Aussage und Lüge in der ersten Kindheit“ (1908) und der „Psychologie der frühen Kindheit bis zum sechsten Lebensjahr“ 1914 zusammen. Die Kinder berichteten später, dass sie von all diesen Beobachtungen kaum etwas gemerkt hätten. Für die wissenschaftliche [[Methodik]] dieser [[Tagebuchmethode]] war dies wesentlich, denn ihre Resultate sollten nicht durch „gezielte“ Untersuchungsmethoden mit [[Verzerrung (Statistik)|Bias]] verfälscht werden. Die Mehrzahl der Eintragungen stammten von Clara Stern, da William Stern in Breslau den Verpflichtungen seines Lehrstuhls nachkommen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die computerisierte, über das Datenbankprojekt [[CHILDES]] im Internet recherchierbare [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] der Tagebücher über [[Kindheit]] der 1900er Jahre ist gegenwärtig Ausgangspunkt für vertiefte Fortführungen im Rahmen der [[Qualitative Sozialforschung|Qualitativen Sozialforschung]] und [[Entwicklungspsychologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Machtergreifung]] der Nazis 1933 wurden jüdische Wissenschaftler sozusagen über Nacht aus ihren Ämtern gedrängt. Claras Ehemann William Stern musste die Leitung seines Psychologischen Instituts und seine Funktionen in allen Gremien an der [[Universität Hamburg]] aufgeben. Gewarnt durch ihren 31-jährigen Sohn [[Günther Anders|Günther]], dass Hitlers „Mein Kampf“ die Vernichtung der Juden propagiere, ging das Ehepaar Stern rechtzeitig ins rettende ausländische [[Exil]], zunächst in die [[Niederlande]], dann weiter in die USA. Im Bundesstaat [[North Carolina]] bekam der weltweit renommierte Begründer der [[Persönlichkeits- und Differenzielle Psychologie|Differenziellen Psychologie]] William Stern an der [[Duke University]] in [[Durham (North Carolina)]] eine Professur, die den Lebensunterhalt des deutschjüdischen Ehepaars sicherte. Clara Stern verstarb dort 71-jährig, etwa zehn Jahre nach ihrem Ehemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clara und William Stern Die Kindersprache 1907 Titel.jpg|mini|hochkant|Die Kindersprache (1907)]]&lt;br /&gt;
* Clara Stern, William Stern: &amp;#039;&amp;#039;Die Kindersprache&amp;#039;&amp;#039;. 1907, Neudruck [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]] Darmstadt (WBG) 1987 [http://www.frauenbuch.de/htm/fb931450334.htm (1)]&lt;br /&gt;
* Clara Stern, William Stern: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerung, Aussage und Lüge in der ersten Kindheit&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig : Barth, 1909&lt;br /&gt;
* Clara Stern, William Stern: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie der frühen Kindheit&amp;#039;&amp;#039;. 1914 – das bis 1987 vielfach aufgelegte Standardwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Deutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Clara Stern: Als Frau und Mutter für die Wissenschaft leben&amp;#039;&amp;#039;, in: Sibylle Volkmann-Raue, [[Helmut E. Lück]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bedeutende Psychologinnen – Biographien und Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Weinheim : Beltz, 2002, S. 132–151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117275387}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fh-nb.de/kindheit/ilso/HTML/KURS2/bio/k2t2_1_2_2.htm Biographisierung des Kindseins durch Clara Stern]&lt;br /&gt;
* [http://www.guenther-anders.net/akademie/ Symposion zu Leben und Denken im Wort Mai 2004]&lt;br /&gt;
* [http://www.daf.uni-muenchen.de/DTR/DTR_BIBS.HTM#1099 Deutsche Transkripte: Bibliographie – genaue Angaben]&lt;br /&gt;
* [https://www.qualitative-forschung.de/publikationen/qualitative-entwicklungspsychologie/QEP-Konzept.html Qualitative Forschung in der Entwicklungspsychologie, Clara Stern als Sachgebiets-Pionierin]&lt;br /&gt;
* [http://www.rrz.uni-hamburg.de/psycholo/psychneu/seiten/info/geschichte.htm Geschichte des Psycholog. Instituts an der Uni Hamburg, Erwähnung Clara Sterns am Abschnittende]&lt;br /&gt;
* [http://www.psycholinguistik.uni-muenchen.de/index.html?/seminar/lern_mod_spr.html Lerntheoretische Modellierung des Spracherwerbs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117275387|LCCN=n/86/844605|VIAF=17318136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Clara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungspsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Clara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Joseephy, Clara (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-US-amerikanische Entwicklungspsychologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Durham (North Carolina)]], [[USA]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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