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	<title>Clara Siebert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Politikerin Clara Siebert. Zu der Opernsängerin siehe [[Klara Siebert (Sängerin)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SiebertClara.jpg|mini|Clara Siebert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clara Siebert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Ritter, (* [[2. August]] [[1873]] in [[Schliengen]]; † [[23. März]] [[1963]] in [[Konstanz]]) war eine deutsche Politikerin ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Clara Siebert wurde als Tochter eines Bezirksarztes geboren. Sie besuchte die [[Volksschule]] und später eine Töchterschule in Basel sowie das kirchliche Lehrinstitut „Unsere Liebe Frau“ in [[Offenburg]]. 1895 legte sie am Lehrerinnenseminar in Basel ihr Examen als Sprachlehrerin für Deutsch und Fremdsprachen ab. 1897 heiratete sie. Aus der Ehe mit Albert Siebert, zuletzt Oberregierungsrat beim Verwaltungshof im Innenministerium&amp;lt;ref&amp;gt;Frauen und Soziales. Vor 150 Jahren wurde Politikerin Clara Siebert geboren, in: StadtZeitung Nr. 31/32, 4. August 2023, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ging ein Sohn hervor, der Archivar [[Hans-Dietrich Siebert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 beteiligte Siebert sich an der Gründung des [[Katholischer Deutscher Frauenbund|katholischen Frauenbundes]], dessen zweite Vorsitzende sie bis 1919 war. Des Weiteren war Siebert Vorsitzende des Badischen Landesausschusses des Frauenbundes. Von 1911 bis 1918 war Siebert Mitglied der städtischen Krankenhauskommission in Karlsruhe. Außerdem war sie Mitglied des Diözesanvorstandes der Christlichen Müttervereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Siebert von 1914 bis 1917 in einem Lazarett tätig. Von 1917 bis 1919 war sie zwei Jahre lang als Referentin für Fürsorgeeinrichtungen beim Kriegsamt des XIV. Armeekorps in Karlsruhe beschäftigt. Im Krieg wurde Siebert mit dem Badischen Kriegshilfekreuz (1916), dem Preußischen Roten Kreuzmedaille III. Klasse (1917) und dem Preußischen Kriegsverdienstkreuz (1918) ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde sie für die katholische [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] Mitglied des [[Landtag der Republik Baden|Landtages von Baden]], dem sie bis 1933 angehörte. Im Badischen Landtag war Siebert zeitweise Mitglied des Vorstandes der Zentrumsfraktion. Politisch setzte die tiefreligiöse Siebert, die Politik als „angewandte Theologie“ definierte, sich vor allem für die Interessen des [[Katholizismus]] ein. 1924 wurde sie dafür von Papst [[Pius XI.]] mit dem Päpstlichen Ehrenkreuz &amp;#039;&amp;#039;[[Pro Ecclesia et Pontifice]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Reichstagswahl Juli 1932|Juli 1932]] wurde Siebert als Kandidatin ihrer Partei für den Wahlkreis 32 (Baden) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem sie zunächst bis zum November 1932 angehörte. Bei der [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahl vom November]] verlor Siebert ihr Mandat vorübergehend, konnte aber bereits bei der [[Reichstagswahl März 1933|Wahl vom März 1933]] wieder für ihren alten Wahlkreis ins Parlament zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1933 stimmte Siebert nach langen Kämpfen und Diskussionen in der Zentrumsfraktion für das von der NS-Regierung unter Gewaltandrohungen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Morsey]] (Hg.): [https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00052646_00001.html Das „Ermächtigungsgesetz“ vom 24. März 1933] (Historische Texte/Neuzeit, hg. von Reinhart Koselleck u. Rudolf Vierhaus), Göttingen 1968, S. 19–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebrachte [[Ermächtigungsgesetz]], das zusammen mit der [[Reichstagsbrandverordnung]] vom Februar 1933 die Grundlage für die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur bilden sollte. Im November 1933 schied sie schließlich aus dem Reichstag aus und zog sich ins Privatleben zurück. Im Juli 1944 wurde Siebert eine Woche in Haft genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert eine kleine Gedenkstätte auf dem Friedhof der Gemeinde St. Elisabeth bei Karlsruhe, an deren Gründung sie sich beteiligt hatte, an Sieberts Leben. Seit 2000 erinnert ein Straßenname in Karlsruhe an Clara Siebert.&amp;lt;ref&amp;gt;Frauen und Soziales. Vor 150 Jahren wurde Politikerin Clara Siebert geboren, in: StadtZeitung Nr. 31/32, 4. August 2023, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Ellenrieder&amp;#039;&amp;#039; 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau und Volk&amp;#039;&amp;#039;, 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Zeit der Kindheit&amp;#039;&amp;#039;, 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Siebler: &amp;#039;&amp;#039;Siebert, Clara&amp;#039;&amp;#039;, in: Bernd Ottnad (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]]&amp;#039;&amp;#039;. Neue Folge. Band 3. Kohlhammer, Stuttgart 1990, S. 255 f. ([https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/137889151/biografie online])&lt;br /&gt;
* Ina Hochreuther: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Parlament&amp;#039;&amp;#039; – Südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919. Im Auftrag des Landtags herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung, Theiss-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1012-8&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|324|325|Siebert, Clara Maria, geborene Ritter|Michael Kitzing|137889151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137889151}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117354740}}&lt;br /&gt;
*Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Generallandesarchiv Karlsruhe]], [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-8629 N Siebert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137889151|VIAF=86059138}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siebert, Clara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siebert, Clara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ritter, Clara (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Zentrum), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schliengen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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