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	<title>Citroën SM - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:28:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Citro%C3%ABn_SM&amp;diff=158773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.; kosmetische Änderungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Citro%C3%ABn_SM&amp;diff=158773&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T13:20:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;; kosmetische Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[Citroën]]&lt;br /&gt;
| Modell     = SM&lt;br /&gt;
| Bild       = Citroën SM Oldtimertreffen Ebern 2019 6200026.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Citroën SM (1972)&lt;br /&gt;
| von        = 1970&lt;br /&gt;
| bis        = 1975&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Oberklasse]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Kombicoupé]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;2,7–3,0 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(113–132 kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 4893&lt;br /&gt;
| Breite     = 1836&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1324&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2950&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 1460–1520&lt;br /&gt;
| Vorgänger  =&lt;br /&gt;
| Nachfolger =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Citroën SM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von Juli 1970 bis Mai 1975 vom [[Frankreich|französischen]] [[Autohersteller]] [[Citroën]] gebautes [[Sportcoupé]] der [[Oberklasse]]. Das [[Fahrzeug]] wurde im März 1970 auf dem [[Genfer Auto-Salon]] der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft und Bedeutung des Kürzels &amp;#039;&amp;#039;SM&amp;#039;&amp;#039; als Modellbezeichnung ist unklar. Sicher ist lediglich, dass das &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039; in Anlehnung an den Motor für [[Maserati]] steht. Bei der Präsentation des SM trugen die [[Fahrzeugsäule|C-Säulen]] noch den Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Citroën-S-Maserati&amp;#039;&amp;#039; statt des späteren &amp;#039;&amp;#039;SM&amp;#039;&amp;#039;-Schriftzugs. Das spricht sehr für eine der plausibelsten Deutungen des Kürzels: &amp;#039;&amp;#039;Série Maserati&amp;#039;&amp;#039;. Laut Olivier de Serres&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier de Serres: &amp;#039;&amp;#039;La Citroën SM.&amp;#039;&amp;#039; ETAI, Boulogne-Billancourt 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammt das &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; jedoch von &amp;#039;&amp;#039;Sport&amp;#039;&amp;#039;, der Zusatzbezeichnung der in den 1960er-Jahren verfolgten Projekte einer &amp;#039;&amp;#039;[[Citroën DS|DS]] Sport&amp;#039;&amp;#039;. Anhänger der Marke scherzen hingegen, &amp;#039;&amp;#039;SM&amp;#039;&amp;#039; sei die Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;Sa Majesté&amp;#039;&amp;#039; („Seine Majestät“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Technik ==&lt;br /&gt;
Die selbsttragende Karosserie gestaltete [[Robert Opron]], wie auch die der Modelle [[Citroën GS|GS]] und [[Citroën CX|CX]]. Der Citroën&amp;amp;nbsp;SM gilt heute als Stilikone.&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroën SM C114-03 Engine 011.jpg|mini|Der Maserati-Motor und die grünen Federelemente der [[Hydropneumatik]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroën SM rear view.jpg|mini|Heckansicht des SM]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroen SM at Anet.jpg|mini|links|SM im Profil]]&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug war mit einem [[Sechszylinder]]-V-[[Motor]] von [[Maserati]] ausgestattet, da Maserati damals zu 60 Prozent Citroën gehörte. Es gab verschiedene [[Hubraum]]varianten: 2,7&amp;amp;nbsp;Liter mit 154, 170 oder 178 [[Pferdestärke|PS]] (113, 125 oder 131 kW) und 3,0&amp;amp;nbsp;Liter mit 180 PS (132 kW). Bei Citroën wurden zwar seit Beginn der 1960er-Jahre eigene V6- und V8-Motoren entwickelt, jedoch scheute man bis zuletzt die Umsetzung in ein Serienprodukt. Nachdem der damalige Citroën-Direktor [[Pierre Bercot]] den Weg geebnet hatte, wurde 1968 die endgültige Entwicklung des Motors für den SM Maserati übertragen. Verantwortlicher Chefingenieur bei Maserati war seinerzeit [[Giulio Alfieri (Automobilingenieur)|Giulio Alfieri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zylinder (Technik)|Zylinder]] des Maserati-Motors stehen in einem [[V-Motor|V-Winkel]] von 90°. Der Motor wurde von Konstrukteur Alfieri eigens für den durch die Verwandtschaft zum D-Modell definierten Motorraum konstruiert; daher ist er kompakt und trotz vier obenliegender Nockenwellen verhältnismäßig niedrig. Ein Ergebnis des für den Massenausgleich ungünstigen V-Winkels war der für einen Sechszylinder recht raue und laute Motorlauf, der gar nicht zum sonstigen Charakter des SM (Szenejargon: Fliegendes Sofa) passte. Da der Motor mit der Abtriebsseite nach vorn direkt vor der [[Spritzwand]] saß, hatte er eine kettengetriebene, mit halber Kurbelwellendrehzahl laufende Zwischenwelle, die nicht nur über weitere Ketten die vier Nockenwellen, sondern auch sämtliche Nebenantriebe (Wasserpumpe, Hydraulikpumpe, Lichtmaschine, Klimakompressor) antrieb. Die Kette liegt in einem Gehäuse schwer zugänglich direkt vor der Spritzwand. Um sie zu tauschen, muss der Motor mit entsprechenden Kosten und Werkstattzeiten ausgebaut werden. Das Citroën-Werkstattnetz war beim Erscheinen des SM auf die Wartungsanforderungen dieses komplexen Fremdmotors nicht eingestellt, was zu Ausfällen und einem schlechten Ruf des Motors und des Fahrzeugs führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fünfganggetriebe liegt längs vor der Vorderachse und ist mit dem Differential verblockt. Zeitweise stand auch ein Automatikgetriebe [[Borg-Warner 35 Automatikgetriebe|Borg-Warner 35]] mit hydraulischem Drehmomentwandler zur Wahl. Direkt auf den Differentialausgangswellen saßen die Bremsscheiben der vorderen [[Scheibenbremse]]n. Wegen der innenliegenden Bremsen ließ sich ein kleiner [[Lenkung#Stoßradius und Störkrafthebelarm|Störkrafthebelarm]] (0) realisieren, ohne die Einpresstiefe der Radschüsseln allzu sehr zu vergrößern. Die Kugelgelenke außen an den Dreieckslenkern der [[Doppelquerlenker]]achse vorne saßen genau in der Mittelebene der Räder. Auch die Hinterräder sind [[Einzelradaufhängung|einzeln]] aufgehängt, und zwar an parallelen [[Schwinge (Fahrzeugtechnik)|Schwingen]]. Dieses Layout entspricht im Wesentlichen dem der DS und GS; bis auf die nach vorn neben das Getriebe verlegten Hilfsrahmen mit den inneren Aufhängungspunkten der Querlenker und Gasfederkugeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SM ist mit einer aufwändigen Ausführung der von Citroën patentierten [[Hydropneumatik]] ausgestattet, die in den 1950er-Jahren für den DS entwickelt wurde. Auch Lenkung, Kupplung und Bremsen (auch hinten Scheibenbremsen) sind mit diesem hydraulischen System verbunden. Die Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servowirkung ([[DIRAVI]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Di&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rection assistée à &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ppel asser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsch „unterstützte Lenkung mit abhängiger Rückstellung“) ist kurz übersetzt (zwei Lenkradumdrehungen zwischen den Anschlägen) und kehrt auch im Stand selbstständig in die Mittellage zurück, sobald das Lenkrad losgelassen wird. Das Bremspedal ist klein und rund („Bremspilz“) und gibt beim Treten kaum nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die [[Citroën DS]] mit ihrer Seilzugbetätigung zum Schwenken der inneren Scheinwerfer (ab 1967) hatte der SM ein [[Hydraulik|hydraulisch]] betätigtes [[Kurvenlicht]], das außer dem Lenkeinschlag der Scheinwerfer eine Bewegung der ganzen Leuchteneinheit um die horizontale Achse (zum Ausgleich von Eintaucheffekten) ermöglichte. Diese Hydraulik war unabhängig vom Zentralhydrauliksystem.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Technische Einzelheiten des Citroën SM.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 2/1971, S. 58–59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frontleuchten des SM mit sechs Scheinwerfern entwickelte Citroën in Zusammenarbeit mit Cibié. Die äußeren (größeren) sind kombinierte Fern- und Abblendlichtscheinwerfer. Zur Mitte hin folgen breit streuende Abblendlichter für die Nähe, und ganz innen&amp;amp;nbsp;– zu beiden Seiten des Kennzeichens&amp;amp;nbsp;– sitzen die der Lenkung nicht nur folgenden, sondern in den Winkelgraden etwas vorauseilenden schwenkenden Fernscheinwerfer. Dadurch wird eine ideale Kurvenausleuchtung bewirkt, die durch diesen Effekt sogar das Kurvenende erfassen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier de Serres: &amp;#039;&amp;#039;La Citroën SM.&amp;#039;&amp;#039; ETAI, Boulogne-Billancourt 1998, S. 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Citroën SM verließ am 22. Mai 1970 das Pariser Werk am Quai de Javel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.photononstop.com/fiche.php?PR=%2Frecherche.php%23O31&amp;amp;TL=REC&amp;amp;I=10381676&amp;amp;C=Qa&amp;amp;IG=15805965&amp;amp;II=30&amp;amp;Ord= Bildarchiv bei Photononstop.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Der deutsche [[TÜV]] verweigerte dieser Konstruktion anfangs wegen angeblich erhöhter Blendgefahr die Zulassung, so dass zwei Abblendlichter abgeschaltet werden mussten und die Fernlichter nicht schwenkbar sein durften. Das wurde jedoch im Laufe des Jahres 1970 zurückgenommen; die Scheinwerferanlage konnte nun wie vorgesehen betrieben werden. Außerdem hatte Citroën aus aerodynamischen und stilistischen, aber auch praktischen Gründen (keine Verschmutzung) das vordere Kennzeichen ebenfalls unter der&amp;amp;nbsp;– somit über die gesamte Fahrzeugbreite durchgehenden&amp;amp;nbsp;– Verglasung angeordnet. Auch das wurde in Deutschland zunächst untersagt, da unter anderem bei Geschwindigkeitskontrollen (mit Radar- bzw. Fotofallen) das Kennzeichen wegen der Lichtreflexe auf dem Glas nicht einwandfrei fotografiert werden konnte. Heute gibt es dafür eine Ausnahmeregelung für den SM. Ob die angeführten Gründe stichhaltig oder nur vorgeschoben waren, bleibt angesichts der Zulassung von Fahrzeugen mit ähnlichen Merkmalen offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 220&amp;amp;nbsp;km/h war der Wagen lange Zeit das schnellste [[Frontantrieb|frontgetriebene]] Serienfahrzeug. Für eine hohe maximale Beschleunigung war das Fahrzeug bei der gegebenen Leistung allerdings zu schwer. Wegen des französischen Steuergesetzes brachte Citroën das Modell in einer Variante mit geringerem Kraftstoffverbrauch von 12,5&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Technische Daten1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.automobile-catalog.com/car/1972/127805/citroen_sm.html Automobile Catalog – 1972 Citroën SM]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Karosserie hat einen [[Strömungswiderstandskoeffizient|Luftwiderstandsbeiwert]] (&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt;) von 0,33.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Technische Daten1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die folgende Liste enthält nur die Modelle für den europäischen Markt und nur die Modelljahre 1972 und 1975. Für andere Märkte waren auch andere Motorisierungen verfügbar, die hier nicht gelistet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! class=hintergrundfarbe5| SM&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Fünfganghandschaltgetriebe,&amp;lt;br /&amp;gt;Modelljahr 1972)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! class=hintergrundfarbe5| SM Injection&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Fünfganghandschaltgetriebe,&amp;lt;br /&amp;gt;Modelljahr 1972)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! class=hintergrundfarbe5| SM Automatique&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Dreistufenautomatik,&amp;lt;br /&amp;gt;Modelljahr 1975)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| Motor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hersteller&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center| Maserati&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motorbauart&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center| 90°-V6-Viertakt-Otto&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kühlung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center| Wasser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventilsteuerung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center| vier obenliegende Nockenwellen, Antrieb mit Steuerketten über eine Zwischenwelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemischaufbereitung&lt;br /&gt;
| align=center| 3&amp;amp;nbsp;× Weberdoppelvergaser Typ 4 2DCNF2&lt;br /&gt;
| align=center| Saugrohreinspritzung Bosch [[D-Jetronic]]&lt;br /&gt;
| align=center| 3&amp;amp;nbsp;× Weberdoppelvergaser Typ 4 2DCNF2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bohrung&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;Hub&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center| 87&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;75&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| align=center| 91,6&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;75&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hubraum&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2675&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
| align=center|2965&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nennleistung (DIN)&lt;br /&gt;
| align=center|125&amp;amp;nbsp;kW/170 PS bei ?&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=center|131&amp;amp;nbsp;kW/178 PS bei 5750&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=center|132&amp;amp;nbsp;kW/180 PS bei 5750&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximales Drehmoment (DIN)&lt;br /&gt;
| align=center|230,5&amp;amp;nbsp;N·m bei ?&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=center|233&amp;amp;nbsp;N·m bei ?&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=center|245&amp;amp;nbsp;N·m bei 4000&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer&lt;br /&gt;
| align=center| 11,6&amp;amp;nbsp;kg/kW&lt;br /&gt;
| align=center| 11,1&amp;amp;nbsp;kg/kW&lt;br /&gt;
| align=center| 11,2&amp;amp;nbsp;kg/kW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Abmessungen, Füllmengen und Gewichte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Abmessungen (L&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;B&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;H)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center|4893&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1836&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;1324&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Radstand&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; align=center|2950&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrzeugmasse&lt;br /&gt;
| align=center|1450&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
| align=center|1460&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
| align=center|1480&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximale Zuladung&lt;br /&gt;
| align=center|380&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
| align=center|410&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
| align=center|390&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximale Anhängelast (gebremst)&lt;br /&gt;
| align=center|1800&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center|&amp;#039;&amp;#039;keine Angabe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kraftstofftankfüllmenge&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|90&amp;amp;nbsp;l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kofferraum&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 488&amp;amp;nbsp;l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Fahrleistungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| align=center| 220&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| align=center| 228&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| align=center| 205&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beschleunigung 0–100&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 8,9&amp;amp;nbsp;s&lt;br /&gt;
| align=center| 10,7&amp;amp;nbsp;s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beschleunigung 0–200&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| align=center| 51,2&amp;amp;nbsp;s&lt;br /&gt;
| align=center colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;keine Angabe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kraftstoffverbrauch&lt;br /&gt;
| align=center|12,5&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| align=center|11,2&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| align=center|13,5&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Technische Daten1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Technische Daten3&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.automobile-catalog.com/auta_details1.php |wayback=20120106213704 |text=Automobile Catalog – Citroën SM Injection (1972) }}{{Abrufdatum |1=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Technische Daten2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.automobile-catalog.com/auta_details1.php |wayback=20120106213704 |text=Automobile Catalog – Citroën SM Automatique (1975) }}{{Abrufdatum |1=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommerzieller Misserfolg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM dash interior.JPG|mini|Interieur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroen SM dashboard.JPG|mini|Verglichen mit heutigen Verhältnissen wirkt das Armaturenbrett spartanisch]]&lt;br /&gt;
Es scheint offensichtlich, dass der SM unter hohem Zeitdruck lanciert wurde, weshalb der Maserati-Motor nicht ausreichend erprobt wurde. Ein großer Teil der Technik des SM war seit Mitte der 1960er-Jahre in modifizierten DS-Fahrzeugen (also mit DS-Motoren) entwickelt und getestet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus den Problemen resultierende Absatzschwäche bescherte dem SM nach der Eingliederung von Citroën in den [[PSA Peugeot Citroën|PSA]]-Konzern&amp;amp;nbsp;– nicht zuletzt angesichts der [[Ölkrise]] des Jahres 1973&amp;amp;nbsp;– ein frühes Produktionsende. PSA duldete im Rahmen der Sanierung von Citroën keine Verlustbringer mehr. Die letzten 200 gefertigten SM-Rohkarossen landeten daher in der Schrottpresse. Die dem des DS ähnlichen SM-Getriebe wurden an [[Lotus Cars|Lotus]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zulassungsprobleme und die damit einhergehende technische Abwertung des Fahrzeugs haben in [[Deutschland]] zur Absatzschwäche des SM und zum damals schlechten Ruf der Marke Citroën sicher beigetragen. Wesentlich wichtiger für den relativen Misserfolg (nicht nur in Deutschland) dürften aber die konstruktiven Eigenheiten des SM gewesen sein&amp;amp;nbsp;– allen voran der Maserati-Motor, der eine häufige Wartung benötigte, ohne dass dies den Besitzern oder den Werkstätten rechtzeitig mitgeteilt wurde. Die Folge waren häufige Motorschäden, sodass der Motor und der Wagen den Ruf der Unzuverlässigkeit bekamen. Die Situation besserte sich, aber der Ruf blieb, auch nachdem technische Lösungen entwickelt wurden, die die Wartungsintervalle erheblich verlängerten (anderer Kettenspanner, andere Auslassventile, andere Betätigung der Ölpumpe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Gesamtheit wird dieses Modell aber ungeachtet der Probleme vielfach als genial anerkannt. Von hoher Originalität ist bis heute auch die von [[Robert Opron]] gestaltete Form des SM, die für einen großen Teil der in der einschlägigen Fan-Szene empfundenen Faszination verantwortlich ist und die als Beweis dafür gelten kann, dass sehr gute aerodynamische Daten keineswegs zu Vereinheitlichung und Gesichtslosigkeit führen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wirtschaftlicher Hinsicht war das auch über 30 Jahre nach seiner Entwicklung immer noch [[Futurismus|futuristisch]] anmutende [[Automobil|Auto]] ein Misserfolg für den Hersteller: Den sportlich orientierten Autofahrern war das Fahrzeug zu luxuriös und zu schwerfällig, den auf Luxus setzenden Kunden war das Auto zu sportlich&amp;amp;nbsp;– die gewöhnungsbedürftige Bedienung und die Mängel taten ein Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Produktionsjahr liefen 868 Fahrzeuge vom Band. Bereits im zweiten Jahr (1971) wurde mit 4988 Exemplaren die höchste Jahresproduktion erreicht. Danach gingen die Produktionszahlen stetig bergab (1972: 4036 Stück, 1973: 2619 Stück, 1974: 294 Stück, 1975: 115 Stück). An der Produktion war auch das Unternehmen [[Automobiles Ligier]] beteiligt, als die geringe Stückzahl die Fertigung in den Citroën-Werken nicht mehr sinnvoll erscheinen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1975 wurde die Produktion nach nur 12.920 Fahrzeugen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
Citroën beschäftigte sich 1969 und 1970 mit einer [[Limousine]] auf Basis des Citroën&amp;amp;nbsp;SM. Das Fahrzeug sollte weitgehend die Technik des SM-Coupé sowie dessen Motor erhalten. Zur Gestaltung der Karosserie gab es einige Entwürfe, die sich vom SM-Coupé entfernten. Über dieses Projekt gibt es nach wie vor wenige Informationen. Sicher ist, dass es bereits etwa 1970 endgültig aufgegeben wurde. Einige Quellen &amp;lt;!-- kann man die denn auch angeben?--&amp;gt;besagen, Citroën habe es an Maserati weitergegeben, wo unter diesem Einfluss der 1974 präsentierte [[Maserati Quattroporte II]] entwickelt wurde. Für das Fahrzeug wurde weitgehend die SM-Technik verwendet, die Karosserie hatte [[Bertone]] entworfen und sie ähnelte der des ebenfalls von Bertone entworfenen [[BMW E12]]; als SM-Zitat kann nur die voll verglaste Frontpartie angesehen werden. Insgesamt wurden nur 13 Quattroporte&amp;amp;nbsp;II hergestellt, bevor [[Alejandro de Tomaso]] bei Maserati die Regie übernahm und mit dem auf dem [[De Tomaso Deauville]] basierenden Quattroporte&amp;amp;nbsp;III den Einfluss Citroëns auf Maserati beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.autotraderclassics.com/car-article/The+lost+prototype+Reborn+_+Citroen+SM+V8-84209.xhtml&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sondermodelle ==&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre stellten unterschiedliche Karosseriebauer eine Reihe von Sondermodellen auf Basis des Citroën SM her. Die bekanntesten sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SM Mylord von Henri Chapron ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroen-sm-mylord-pressephoto-citroen.jpg|mini|Citroën SM Mylord (1971)]]&lt;br /&gt;
Der Pariser Carossier [[Ateliers Henri Chapron|Chapron]] hatte bereits von 1960 bis 1971 mehr als 1.300 [[Citroën DS Cabriolet Usine|Werkscabriolets auf der Basis des Citroën DS]] hergestellt. Nachdem Citroën den Vertrieb dieser Cabriolets 1971 eingestellt hatte, war Chapron auf der Suche nach einem Nachfolgemodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr entwarf und baute sein Unternehmen eine offene Version des Citroën&amp;amp;nbsp;SM, die als Vollcabriolet, also ohne [[Überrollvorrichtung|Überrollbügel]], gestaltet war. Das Fahrzeug erhielt eine [[Stufenheck]]-Karosserie mit kleiner Kofferraumklappe, die am Heckabschluss das Design des Original-Fahrzeugs&amp;amp;nbsp;– insbesondere das hochgesetzte Kennzeichen&amp;amp;nbsp;– authentisch aufgriff. Der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] des Mylord wurde auf dem [[Mondial de l’Automobile|Pariser Automobilsalon]] 1971 vorgestellt, während der Verkauf ein Jahr später begann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.artcurial.com/en/asp/fullCatalogue.asp?salelot=2400+++++326+&amp;amp;refno=10448628 |wayback=20150923174056 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-03-10 13:22:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion war aufwändig. Chapron erhielt von Chausson eine serienmäßige Rohkarosserie. Die Technik und die Bodengruppe des SM-Coupé blieben im Wesentlichen unverändert; der Radstand wurde ebenfalls beibehalten. Die B- und [[Fahrzeugsäule|C-Säulen]] wurden entfernt, danach installierte Chapron umfangreiche Verstärkungen. Der modifizierte Karosseriekörper wurde zu Citroën transportiert, wo Motor, Fahrwerk und andere technische Komponenten eingebaut wurden. Abschließend wurde der Wagen erneut in Chaprons Werkstatt gebracht, um die Inneneinrichtung sowie die Lackierung vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden nur wenige Mylord-Cabriolets hergestellt: die Quellenangaben variieren zwischen sieben und acht Exemplaren. Sicher ist, dass vier Fahrzeuge in [[Frankreich]] verkauft wurden, während zwei weitere nach [[Spanien]] gingen und eines ins [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SM Opéra von Chapron ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Opera ar.jpg|mini|Citroën SM Opéra (1972)]]&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach dem Cabriolet Mylord begann Chapron eine Limousinen-Version des SM zu entwickeln. Während sich Citroëns Planungen äußerlich recht weit vom Serienfahrzeug entfernt hatten, blieb Chapron dem Design des Ausgangsmodells treu und entwickelte eine Limousine, die letzten Endes nur eine verlängerte Version des Coupés war. Ausgehend von einer Rohkarosserie des SM, verlängerte Chapron den Radstand erheblich. Die Vordertüren wurden verkürzt und an der Gürtellinie modifiziert. Die hinteren Türen waren eine Eigenkonstruktion von Chapron. Sie nahmen die Linienführung des Coupés auf und hatten ebenfalls den charakteristischen Knick vor der C-Säule. Schließlich entfernte Chapron die große [[Heckklappe]] und ersetzte sie durch eine Stufenheck-Konstruktion. Das Heck entsprach wiederum dem des Coupés. Das Fahrzeug war sehr schwer und hatte einiges von der Handlichkeit des Coupés verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Citroën SM Opéra wurde auf dem Pariser Automobilsalon 1972 der Öffentlichkeit vorgestellt. In den zwei folgenden Jahren stellte Chapron insgesamt acht Exemplare her. Mindestens zwei davon sind noch erhalten. Ein Fahrzeug, das sich in exzellentem Zustand befindet, steht in den [[Niederlande]]n und das andere steht in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tradition dieses Fahrzeugs sah Jean Tastevin seine 1972 vorgestellte Limousine [[Monica 560]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SM Présidentielle von Chapron ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Citroën SM présidentielle - Flickr edvvc - FoS 2012.jpg|mini|SM Présidentielle]]&lt;br /&gt;
Für offizielle Anlässe stellte Chapron 1972 zwei viertürige Cabriolets auf der Basis des Citroën&amp;amp;nbsp;SM her. Der Karosseriekörper unterhalb der Gürtellinie ähnelte dem Opéra, allerdings war der Radstand länger als bei der Limousine. Anders als bei dem Cabriolet Mylord installierte Chapron einen Überrollbügel in Höhe der B-Säule, der es den Insassen ermöglichen sollte, während der Fahrt im Wagen zu stehen und sich bei Bedarf festzuhalten. Abgesehen davon gab es eine Reihe weiterer Modifikationen, darunter ein überarbeitetes Getriebe, das komfortable Langsamfahrten bei Paraden ermöglichte. Ferner wurde die Lenksäule versetzt und zwischen den Vordersitzen in umgekehrter Ausrichtung ein dritter Sitz installiert, der bei Bedarf von Dolmetschern genutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SM Présidentielle ging nicht in den Verkauf. Beide Fahrzeuge blieben im Besitz des französischen Staates. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der Présidentielle am 15. Mai 1972 bei einer Parade anlässlich des Staatsbesuchs der britischen Königin [[Elisabeth II.]] in Frankreich. Die Présidentielle wurden noch von [[François Mitterrand]] regelmäßig verwendet, auch [[Jacques Chirac]] fuhr zuweilen noch in der SM-Staatskarosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Jahres 2008 ließ ein Enthusiast ein drittes Exemplar des Présidentielle herstellen, für das ein 1971er SM-Coupé als Grundlage diente. Zur Herstellung wurden Originalwerkzeuge von Chapron verwendet. Die Herstellungskosten beliefen sich auf 420.000 £. Das Auto wurde im Januar 2010 auf der Rétromobile in Paris für einen Preis von 135.000 £ verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Octane Performance and Classic Cars.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/2010, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SM Espace von Heuliez ===&lt;br /&gt;
Der französische Carosserier [[Heuliez]] stellte 1971 eine [[Targadach|Targa]]-Version des Citroën&amp;amp;nbsp;SM mit dem Namen SM&amp;amp;nbsp;Espace vor. Bei ansonsten unveränderter Technik war die Dachkonstruktion eigenständig. Der Dachteil zwischen der A- und der C-Säule war entfernt worden; in der Fahrzeugmitte waren beide Säulen durch einen breiten Steg miteinander verbunden. Über dem Fahrer- und dem Beifahrersitz befanden sich jeweils sieben bewegliche lamellenartige Elemente, die als Dachersatz dienten, sich bei Bedarf elektrisch in den mittleren Steg einfahren ließen und so ein (teilweise) offenes Fahren ermöglichten. Dabei handelte es sich um die Weiterentwicklung einer Idee, die [[Bertone]] bereits 1969 mit einem auf [[BMW]]-Basis errichteten Coupé namens [[Bertone-BMW 2800 Spicup|Spicup]] (&amp;lt;u&amp;gt;Spi&amp;lt;/u&amp;gt;der/&amp;lt;u&amp;gt;Coup&amp;lt;/u&amp;gt;é) realisiert hatte. Ob es Heuliez&amp;amp;nbsp;– anders als Bertone&amp;amp;nbsp;– gelungen war, die Lamellen gegen Regenwasser abzudichten, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuliez stellte zwei Exemplare des Espace her. Ein Fahrzeug verblieb im Werk, ein weiteres ging in den Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frua SM ===&lt;br /&gt;
Im Winter 1971/1972 baute die Carrozzeria [[Pietro Frua|Frua]] in [[Turin]] ein 2+2-sitziges Sportcoupé mit Citroën-Technik. Irritierend ist, dass derselbe Wagen zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Frua-Citroën&amp;amp;nbsp;SM&amp;#039;&amp;#039; präsentiert wurde, später aber&amp;amp;nbsp;– ohne erkennbare Änderungen&amp;amp;nbsp;– zeitweilig als [[Fiat 130 Coupé]] bezeichnet wurde. Einige Historiker sehen weder [[Citroën]] noch [[Fiat S.p.A.|Fiat]] als eigentlichen Adressaten dieses Entwurfs. Da der Wagen in seinen Maßen in etwa dem [[Maserati Merak]] entsprach, dessen Form zur gleichen Zeit von [[Giorgetto Giugiaro]] entwickelt wurde, wird vermutet, dass Frua den Wagen als einen an [[Maserati]] gerichteten Alternativvorschlag für den künftigen Merak verstanden wissen wollte. Doch Maserati entschied sich für Giugiaros Entwurf, der auf dem [[Maserati Bora]] beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist belegt, dass Frua für sein Fahrzeug die Bodengruppe des [[Citroën DS]] und die mechanischen Komponenten des Citroën SM verwendete. Auf dieser Grundlage entwarf er einen Sportwagen mit angedeuteter Keilform. Die Fahrzeugfront lief spitz zu; sie ähnelte der des etwas später präsentierten [[Maserati Khamsin]], den [[Marcello Gandini]] gestaltet hatte. Die Heckpartie war&amp;amp;nbsp;– wie bei Giugiaros Merak und beim späteren [[Lancia Beta]] Monte Carlo&amp;amp;nbsp;– im Grunde als Stufenheck angelegt; frei stehende Streben verbanden die seitliche Dachlinie mit dem Heckabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fruas Entwurf wurde im Februar 1972 hergestellt. Der Wagen wurde im März 1972 auf dem Stand von Pietro Frua beim 42. [[Genfer Auto-Salon]] erstmals der Öffentlichkeit als Frua&amp;amp;nbsp;Citroën&amp;amp;nbsp;SM vorgestellt. Ein Jahr später erschien der Wagen am gleichen Ort erneut, diesmal allerdings als Fiat&amp;amp;nbsp;130&amp;amp;nbsp;Coupé angekündigt. Vom Fiat-Emblem abgesehen gab es keine sichtbaren Unterschiede zum Fahrzeug aus dem Vorjahr. Es wird allgemein angenommen, dass der Frua-SM und das Fiat-130-Coupé dasselbe Auto sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug blieb in den folgenden Jahren im Besitz Fruas und wurde auf einigen (meist spanischen) Veranstaltungen öffentlich gezeigt. Anfang 1978 wurde er an einen Spanier verkauft und erstmals zugelassen; die Zulassungspapiere geben als Marca y Modelo (Marke und Modell) Citroën SM an. Der Wagen ging danach durch mehrere Hände; er steht zurzeit (2009) in [[Italien]] und wird dort zum Verkauf angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstufung im französischen Steuer- und Versicherungssystem ==&lt;br /&gt;
Alle drei angebotenen Motoren wurden mit 15 [[Cheval fiscal|CV]] versteuert. Einen Achtzylinder aus der Hand von Maserati lehnte die Direktion von Citroen ab, da dieser 16 CV oder mehr gehabt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DS SM Tribute Concept (2024) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DS SM Tribute Concept - 06.jpg|mini|DS SM Tribute Concept (2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2024 präsentierte [[DS Automobiles]] das Konzeptfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;DS SM Tribute&amp;#039;&amp;#039; als Reminiszenz an den SM. Es wurde anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Marke DS aufgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-733331&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Adrian Padeanu |url=https://www.motor1.com/news/733331/ds-sm-tribute-concept/ |titel=The Citroën SM Is Back, but With a Different Badge |werk=motor1.com |sprache=en |datum=2024-09-11 |abruf=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Knaack: &amp;#039;&amp;#039;Citroën CX und SM – 1970–1991.&amp;#039;&amp;#039; Schrader, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-87246-3.&lt;br /&gt;
* Olivier de Serres: &amp;#039;&amp;#039;La Citroën SM.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Techniques pour l’Automobile et l’Industrie (ETAI), Boulogne-Billancourt 1998, ISBN 2-7268-8296-X.&lt;br /&gt;
* David Sparrow, Adrienne Kessel: &amp;#039;&amp;#039;Citroën DS (Osprey Classic Marques).&amp;#039;&amp;#039; Osprey, London 1994, ISBN 1-85532-365-6. (engl.)&lt;br /&gt;
* Hans-Karl Lange: &amp;#039;&amp;#039;Maserati. Der andere italienische Sportwagen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1993, ISBN 3-552-05102-3, (mit einem Beitrag zum Maserati Quattroporte II und seiner Verwandtschaft zum Citroën SM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.citroensm-wiki.de/ Deutschsprachiges Wiki zum Citroën SM]&lt;br /&gt;
* [http://www.citroensmclub.de/ Citroën-SM-Club Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.amicale-citroen.de/ Amicale Citroën Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://www.automobilly.com/carparazzi/citroen-sm-maserati.html Citroën SM Maserati, Geschichtliches]&lt;br /&gt;
* [http://citroensmpassion.free.fr/ CITROËN SM PASSION]&lt;br /&gt;
* [http://citroensmregembeau.free.fr/ CITROËN SM REGEMBEAU]&lt;br /&gt;
* [http://www.pietro-frua.de/1972_citroen.htm Ausführliche, reich bebilderte Dokumentation zum Frua-Citroën SM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Citroën-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Citroen Sm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombicoupé]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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